Atlas der Biodiversitätsrisiken

  • Caroline Nienhuis
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schmetterling2Der neue „Atlas der Biodiversitätsrisiken“ fasst die Hauptfaktoren, welche zum Verlust der Artenvielfalt auf europäischer und globaler Ebene führen, zusammen. Der Atlas kombiniert die Hauptergebnisse des grossen EU-Forschungsprojektes ALARM und anderen Forschungsnetzwerken und wurde am Donnerstag im Rahmen der „Green Week 2010“ in Brüssel vorgestellt. Der Atlas richtet sich an ein breites Publikum: Wissenschaftler, Naturschützer, Dozenten und Lehrer, und politische Entscheidungsträger.

Im Atlas werden die Hauptrisiken vom globalen Klima- und Landnutzungswandel und der Umweltverschmutzung hervorgerufen. Dabei ist der Verlust an Bestäubern und der Einfluss biologischer Invasionen besonders relevant. Zudem werden die Konsequenzen des Biodiversitätsverlustes auf die Gesellschaft beschrieben. Gemäss dem Werk beeinflussen vor allem politische Entscheidungen das Überleben der Artenvielfalt da sie direkt auf den Umgang mit Natur und Landschaft wirken. Deshalb sollten politische Rahmenbedingungen und Regelungen so gestaltet werden, dass die Belastung für die Artenvielfalt reduziert wird.

Medienmitteilung

ALARM

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