Armee will in Landschaftsschutzgebiet sprengen und bauen

  • Redaktion Naturschutz
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Das Parlament soll den letzten von den insgesamt 10 Krediten bewilligen, die es zur Erstellung für neue Truppenunterkünfte für das Luftüberwachungssystem Florako braucht. Denn ab April 2005 sollen Sprengungen den Raum dazu schaffen. Gebaut wird an einem geheimen Ort, der allerdings spätestens seit einem Artikel des Tages Anzeigers der Öffentlichkeit bekannt ist und der sich mitten in einem nationalen Natur- und Landschaftsschutzgebiet befindet. Nationalrätin Pia Hollenstein fordert deshalb, dass auf Sprengungen und neue Anlagen verzichtet werden muss. Das Problem ist nur, dass das Bauprojekt als geheim klassifiziert ist. Dann nämlich hat weder die eidgenössische Natur- und Heimatschutzkommission noch das BUWAL etwas dazu zu sagen. Letzteres darf zwar Stellung nehmen, entscheiden kann aber einzig und allein das VBS. „Erstaunlich, wie für die Armee Ausnahmen gemacht werden“, sagte Nationalrätin Kathy Riklin.

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