12. August 2010 | Andere Themen | Von

Kanton Uri bekämpft Neophyten

RiesenbaerenklauIn einer Medienmitteilung verkündet die Gesundheits-, Sozial- und Umweltdirektion des Kantons Uri die Bekämpfung von invasiven Neophyten. Diese aus anderen Kontinenten eingeführten Pflanzen verdrängen die einheimischen Arten, gefährden die Gesundheit und können Mauern und Bauwerke zerstören. Zum Beispiel können Berührungen mit dem Riesenbärenklau zu Verbrennungen führen und der japanische Knöterich wächst sogar durch Asphalt.

Der Kanton Uri möchte die bereits unternommene Bekämpfung der Neophyten weiter fortsetzen. Nebst der fachlichen Bekämpfung will der Kanton auch die Bevölkerung informieren. Dazu wird eine Informationsbroschüre an jeden Haushalt im Kanton verschickt wobei der Umgang mit solchen Pflanzen aufgezeigt wird. Zudem werden die Entwicklungen der invasiven Arten beobachtet und gemeinsame Strategien zur Bekämpfung und Regulierung erarbeitet. Deshalb hat der Regierungsrat des Kantons Uri eine Arbeitsgruppe gegründet.

Weitere Informationen über invasive, gebietsfremde Pflanzen: Schweizerische Kommissio für die Erhaltung der Wildpflanzen (SKEW)

Kanton Uri

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