Hinter der Kampagne stehen drei St.Galler Institutionen: Das Naturmuseum, das Landwirtschaftliche Zentrum Salez und der WWF St.Gallen. Die Initianten haben einen Marktwagen zu einer fahrenden „Schatzkammer“ umgebaut, um während des Jahres für die Faszination der Natur auf Märkten und Messen zu werben: Die Besucher hören die Vielfalt der Tierstimmen, sie ertasten Samen und Baumrinden, riechen die Düfte der Natur und kosten verschiedene Produkte aus der Region. Dazu gibt es eine breite Palette an Informationen, unter anderem wie Landwirte und Gartenbesitzer die Natur schonen können oder wann Naturschutz nachhaltig ist. Der WWF macht auf Anfrage Schulbesuche und wird über Biber, Auerhühner oder Bartgeier erzählen. Das Landwirtschaftliche Zentrum Salez bietet Kurse für Schüler und Landwirte an. Es werden Trockenmauern gebaut oder Hochstamm-Obstbäume gepflanzt
Die Kampagnen-Website bietet neben einer umfassenden Agenda zu Veranstaltungen, Kursen und Exkursionen auch eine Plattform um sich auszutauschen. Sie soll eine Fundgrube werden, was in der Region bereits getan wird, und einen Kiosk an Ideen bieten, was der Einzelne oder Schulen für die Biodiversität machen können. Die Bevölkerung und Schulen werden deshalb aufgefordert, ihre Ideen und Projekte auf der Kampagnen-Website mitzuteilen. „Schulklassen können zum Beispiel eine Hecke pflanzen oder die schönsten Naturoasen in der Gemeinde aufspüren“ sagt Projektleiter Jonas Barandun. Zudem sollen im Verlaufe des Jahres in Blogs Diskussionen unter Erwachsenen, Jugendlichen und in Schulen entstehen, beispielsweise was sich in der Landschaft verändert hat und wie sie sich weiter entwickeln soll, oder was der Einzelne bereit ist, für eine intakte Landschaft zu tun.
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