Amphibien in Fliessgewässern fördern

  • Redaktion Naturschutz
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Fliessgewässer haben ein grosses Potenzial an naturnahen Lebensräumen. Trotzdem sind sie als Laichplätze für gefährdete Amphibien in Mitteleuropa bisher kaum beachtet worden. Zusätzlich zur Erhaltung stark gefährdeter Amphibienarten im Kulturland – was sich zunehmend als aufwändig und schwierig erweist – müssen neue Erfolg versprechende Wege gesucht werden. Geburtshelferkröten und Gelbbauchunken sind zwei der stark gefährdeten Amphibienarten, welche vereinzelt an Fliessgewässern beobachtet werden. Das Büro Ökonzept hat nun Empfehlungen zu deren Förderung in 17 Fliessgewässerabschnitten der Kantone St. Gallen und Appenzell Innerrhoden erarbeitet. Vor allem die Abfluss- und Geschiebedynamik sowie die Gerinnebreite müssen naturnah gestaltet werden.

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