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Amazon alive!

  • Monika Jung
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Ecuador_Lago_Agrio_200411240026Über 1‘200 Tier- und Pflanzenarten wurden in zehn Jahren im Amazonas gefunden. Das entspricht einer neu entdeckten Art alle drei Tage. Dazu gehört unter anderem die erste seit 1936 neu gefundene Anaconda-Schlange (Eunectes beniensis), die bis zu vier Meter lang werden kann oder ein extrem bunter Frosch (Ranitomeya amazonica).

Der neue WWF Report «Amazon alive!» macht deutlich, dass es sich beim Amazonasgebiet um eine der artenreichsten Regionen der Welt handelt. Jede achte aller weltweit bekannten Vogelarten hat dort ihre Heimat. Das sind über 1‘300 Arten. Zum Vergleich: In der Schweiz gibt es nur 200 Vogelarten. Im Amazonas-Gebiet leben zudem über 7‘500 Schmetterlingsarten, in der Schweiz existieren gerade mal 195. „Die Amazonas-Region bildet ein eigentliches Biodiversitäts-Reservoir – und sie ist auch als gigantischer Speicher von Treibhausgasen für unser Klima extrem wichtig. Deshalb setzt sich der WWF für den Schutz der Tropenwälder, Feuchtgebiete und Savannen ein“, sagt Roberto Maldonado, Amazonas-Experte beim WWF Deutschland.

WWF Schweiz

Bild: Dr. A. Hugentobler

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