Alpenländer prüfen Alpentransitbörse

  • Redaktion Naturschutz
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Die Verkehrsminister der sechs Alpenländer haben in Lyon beschlossen, neue Lösungen für den Alpentransit zu erarbeiten. So soll unter anderem eine gemeinsame Studie die Möglichkeiten und Bedingungen eines neuen Regulierungssystems – einer sogenannten Alpentransitbörse – für den Güterstrassenverkehr durch den Alpenbogen aufzeigen. Die EU begrüsst die Ausarbeitung dieser Studie und wird diese finanziell unterstützen.
Die Idee einer Alpentransitbörse ist es, dass Durchfahrtsrechte gehandelt werden. Dadurch kann der Güterverkehr besser auf die verschiedenen Transitachsen verteilt und die Mobilität besser bewältigt werden. Der Verkehr wird flüssiger und sicherer, die Anwohnerinnen und Anwohner leiden weniger unter Lärm und Immissionen. (sb)

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Medienmitteilung UVEK

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