© Daniel Baumgartner (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-2.5], via Wikimedia Commons
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Alpen – bedrohter Hotspot der Biodiversität

  • Nicole Wabersky
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Die Alpen sind ein Hotspot der biologischen Vielfalt in Europa. Mit der Energiewende und dem Klimawandel kommen die Tiere und Pflanzen in Bedrängnis.

Es ist höchste Zeit, die Natur als unser wertvollstes Gut anzuerkennen und zu sichern. Wege dazu zeigt die CIPRA anlässlich des Internationalen Tags der Biodiversität.

Die Vielfalt an Tieren und Pflanzen ist im Alpenraum besonders gross und wertvoll. Die «Flora alpina» zählt beispielsweise 4‘491 Pflanzenarten, wovon mehr als 500 nur hier vorkommen. Damit sind die Alpen die floristisch reichhaltigste Region Mitteleuropas. Gleichzeitig kommt die Natur unter Druck.

Energiewende und KIimawandel sind nur zwei von vielen Gründen, warum die Lebensräume der Tiere und Pflanzen in den Alpen bedroht sind. Am heutigen Internationalen Tag der Biodiversität erinnert die Internationale Alpenschutzkommission CIPRA daran, wie wir zur Natur Sorge tragen können.

Wind, Wasser, Sonne und Holz sind erneuerbare Ressourcen, von denen es im Alpenraum reichlich gibt. Wie können wir dem Ruf nach erneuerbaren Energien folgen, ohne gleichzeitig der Natur Schaden zuzufügen?

Solche Entscheidungen für PolitikerInnen und Energieerzeuger objektiver und einfacher zu machen, ist Ziel des alpenweiten Projekts recharge.green. Ein Ergebnis sind beispielsweise Landkarten, die aufzeigen, wie gross das nachhaltig nutzbare Potenzial an erneuerbaren Energien im Alpenraum ist.

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