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Allianz in den Alpen – Naturschutz ohne Grenzen

  • Nicole Wabersky
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Natur und Artenvielfalt in den Alpen schützen, das wollen 25 Gemeinden und Regionen aus sieben Alpenländern. Sie arbeiten seit Anfang des Jahres zusammen und bringen BürgermeisterInnen, GemeindemitarbeiterInnen und vor allem die Menschen in den Alpengemeinden an einen Tisch – mit dem Ziel, in Einklang mit der Natur zu leben. Handfeste Aktionen veranschaulichen deren Engagement.

Chambéry métropole (F) setzt einen Aktionsplan zum Schutz und zur Renaturierung seiner Feuchtgebiete um und holt sich Expertise aus dem österreichischen Krumbach (A). Kranjska Gora und Kamnik (SI) legen in ihrem Gemeindegebiet Obstgärten mit alten Sorten an und teilen damit die Sorge um ökologisch wertvolles Siedlungsgrün mit Gemeinden aus Frankreich, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz.

Die Natur beachtet keine Gemeinde- oder Staatsgrenzen. Man muss sie gemeinsam schützen. In vier Kooperationsprojekten tauschen sich die „Allianz in den Alpen“-Gemeinden zu den Themen Besucherlenkung, ökologisch wertvolles Siedlungsgrün, Feuchtgebiete und Vermarktung regionaler Produkte aus.

Der respektvolle Umgang mit der Natur verbindet und schafft Identität. Die Beteiligung engagierter BürgerInnen ist deshalb ein Kernelement des Programms. Nachhaltigkeit heißt auch, dass vor allem die junge Generation eingebunden wird. dynAlp-nature will den jungen Menschen eine Stimme geben und sie in die laufenden Projekte einbinden und begeistern.

Allianz in den Alpen
dynAlp-nature

Bild © Bezau, Doris Feuerstein

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