Al Gore gewinnt Friedensnobelpreis

  • Redaktion Naturschutz
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Das Komitee für den Friedensnobelpreis hat ein überraschendes Zeichen gesetzt: Es hat gleichzeitig einem politischen Umweltaktivisten und einer wissenschaftlichen Organisation die höchste Auszeichnung verliehen, die es gibt. Der Friedensnobelpreis geht an den Ex-US-Vizepräsidenten Al Gore und den Uno-Klimarat IPCC und vereint symbolisch Politik und Wissenschaft. Ein klares Zeichen, denn die Politik ist immer noch weit davon entfernt, nach den Erkenntnissen der Wissenschaft zu handeln.
Der IPCC hat Anfang Jahr eine klare Botschaft verkündet. Der Mensch ist der Hauptschuldige an der globalen Klimaerwärmung. Die gemessenen Daten und Computermodelle liefern die Beweise dafür. «Es geschieht etwas, was in den letzten 650'000 Jahren noch nie passiert ist», warnt der IPCC-Vorsitzende Rajendra Pachauri. Das Eis der Arktis ist noch nie so dramatisch geschmolzen, seit Satelliten vor dreissig Jahren begannen, die nördlichsten Breiten zu beobachten. (dw)

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