Aktionsplan gegen Feinstaub lanciert

  • Redaktion Naturschutz
  • -

In den Ballungszentren und entlang der grossen Strassen ist die Luft derzeit unter dem Hochnebel denkbar schlecht, die Grenzwerte für Feinstaub werden täglich überschritten. Die gesundheitsschädigenden Feinstaubemissionen müssen deshalb verringert werden. Dies gilt vorrangig für den Krebs erregenden Russ. Bundesrat Moritz Leuenberger hat deshalb einen Aktionsplan vorgestellt, mit welchem dem Feinstaub verstärkt zu Leibe gerückt werden soll. Im Zuständigkeitsbereich des UVEK können neun Massnahmen demnächst umgesetzt werden. Diese betreffen insbesondere den Dieselruss sowie den Feinstaub- und Russausstoss von Holzfeuerungen. Ergänzend dazu wird Leuenberger dem Gesamtbundesrat weitere Massnahmen unterbreiten, darunter die Einführung einer Partikelfilterpflicht für neue Diesel-Personenwagen. Der VCS, die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz und die Gewerkschaft Unia begrüssen den Willen von Bundesrat Leuenberger, die Feinstaubemissionen zu reduzieren, betrachten den Aktionsplan aber nur als ersten Schritt. Sie fordern den Bundesrat auf, verbindliche Gesetzesgrundlagen für ein Partikelfilter-Obligatorium zu verabschieden. Die drei Organisationen überreichten deshalb Bundesrat Leuenberger sowohl Blumen als auch einen Kaktus.

Links zum Beitrag
VCS
BafU
www.pm10.ch

Beitrag kommentieren