Agrarpolitik 2011 in der Vernehmlassung

  • Redaktion Naturschutz
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Mitte September beginnt die Vernehmlassung zur Weiterentwicklung der Schweizer Agrarpolitik (AP 2011). Das Bundesamt für Landwirtschaft will damit die Wettbewerbsfähigkeit der Agrarwirtschaft weiter stärken. Im Bereich der ökologischen Direktzahlungen soll einerseits die Qualität der ökologischen Ausgleichsflächen gestärkt werden (neue ÖQV-Qualitätsbeiträge für extensiv genutzte Weiden und artenreiche Rebberge, höhere Vernetzungsbeiträge für Hochstamm-Obstgärten). Andererseits wird das bestehende Flächen-Defizit im Talgebiet angegangen (Einführung der Säume als neuen Typ des ökologischen Ausgleichs). Dies jedoch wohl – so der Entwurf – zulasten der Anrechenbarkeit der Einzelbäume und Alleen, der Wege und der Hecken ohne Krautsaum, der Beitragsberechtigung der extensiv genutzten Wiesen sowie der Ackerschonstreifen.

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