Aargau versucht Vormarsch des Signalkrebses zu stoppen

  • Redaktion Naturschutz
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Der aus Amerika stammende und wahrscheinlich von Aquariumshaltern ausgesetzte Signalkrebs ist auf stetem Vormarsch in der Schweiz und birgt grosse Gefahren für die einheimischen Krebsarten. Derzeit kommt er schweizweit in bereits 32 Gewässern vor. Er ist wie der Rote Sumpfkrebs Träger der Krebspest, einer Pilzkrankheit, an der er selbst nicht stirbt, die er aber auf die einheimischen Krebsarten überträgt.
Um seinen Vormarsch zu stoppen, hat der Kanton Aargau die Verfügung erlassen, dass die Krebsart mit allen Mitteln zu bekämpfen sei. So haben in Baden die Mitarbeiter der Stadtökologie Baden schon 3000 Krebse aus dem Stadtbach geholt und 1800 Tiere aus dem Weiher gefischt. Nun versuchen sie ein anderes Mittel: Die Trockenlegung des Stadtbachs während eines Monats. Fische hats keine im Bach und die Amphibien sind jetzt im Winter auch kein Problem. Es ist zu hoffen, dass der Vormarsch gestoppt werden kann, denn wenn der Krebs die Limmat erreicht, kann er sich rasch weit ausbreiten.

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