Eisbär WWF

50 Jahre WWF

  • Monika Jung
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int_01441Der WWF feiert seinen 50. Geburtstag, und darf auf schöne Erfolge zurückblicken. Doch es gibt noch viel zu tun: Der globale Kampf gegen die Klimaerwärmung und der sparsame Umgang mit den Ressourcen rücken künftig ins Zentrum der Arbeit der grössten Schweizer Umweltorganisation.

Alles begann 1961: Eine kleine Gruppe britischer und Schweizer Naturfreunde wollte nicht mehr länger zusehen, wie die letzten Nashörner Afrikas zu verschwinden drohten – sie gründeten den WWF (World Wide Fund for Nature) und sammelten in nur einer Woche 60’000 britische Pfund. Heute sind die Nashörner nicht mehr vom Aussterben bedroht, doch für eine Entwarnung ist es zu früh: Die Wilderei und der illegale Handel von Nashornprodukten nehmen wieder zu.

Das zeigt vor allem eines: Umweltarbeit braucht einen langen Schnauf, und sie ist komplexer geworden. Das gilt für den Artenschutz und erst recht für den Kampf gegen die globalen Bedrohungen unserer Umwelt. „Wir müssen die weltweite Klimaerwärmung stoppen, sonst sind die katastrophalen Folgen nicht mehr korrigierbar“, sagt Hans-Peter Fricker, CEO des WWF Schweiz. „Das heisst für uns: Das nationale Engagement weiterführen, aber gleichzeitig stärker auf internationaler Ebene agieren, um möglichst grosse Wirkung zu erzielen.“ Denn jeder kann etwas für die Umwelt tun, das Jubiläumsmotto lautet darum auch „Gemeinsam für unseren Planeten“.

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