Gemse

50 Fragen zur Vernetzung von Lebensräumen

  • Redaktion Naturschutz
  • -

In den Alpen gibt es rund 43’000 Tier- und Pflanzenarten. Damit diese fressen, ruhen und sich fortpflanzen können, müssen Tiere wandern. Das geht nur, wenn Lebensräume miteinander verknüpft sind.

Die CIPRA teilte diese Woche mit, dass ein internationales Forscherteam bestehend aus Wissenschaftlern, Politikern und Umweltschützern aus allen Alpenländern nun die 50 wichtigsten Fragen zur Vernetzung von Lebensräumen im Alpenraum zusammengetragen hat. Initiiert wurde das Projekt von der Initiative Ökologisches Kontinuum, der Plattform Ökologischer Verbund und den Projektpartner von Econnect.

Was zählt wirklich für den Alpenraum? Wie wirkt sich die Rückkehr von Bär, Wolf und Luchs auf die Ökosysteme im alpinen ökologischen Netzwerk aus? Wie beeinflusst der demografische Wandel die Zukunft des ökologischen Kontinuums? Und welche Indikatoren für Arten und Lebensräume können überhaupt verwendet werden, um einen ökologischen Verbund zu bewerten?

Diese Liste an Fragen soll es zukünftig einfacher machen, Prioritäten beim Schutz und der Wiederherstellung der Vernetzung von Lebensräumen in den Alpen zu setzen. Es ist aber auch eine Wunschliste an Forscher und Geldgeber, sich genau mit diesen, zum Teil sehr dringend und schwierig zu beantwortenden Fragen, auseinander zu setzen. Diese Liste stellt eine wichtige Grundlage dafür dar, dass Forschung, Förderung und Projekte zukünftig verstärkt an einem Strang ziehen.

Bild: Stefanski [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Weitere Informationen

CIPRA International

Beitrag kommentieren