2007 haben Anglerinnen und Angler 400 Tonnen Fische gefangen

  • Redaktion Naturschutz
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Die Anglerinnen und Angler haben im Jahr 2007 rund 400 Tonnen Fische gefangen. in den Seen waren es 275 Tonnen und in den Flüssen ca. 691'000 Stück. Der Angelfang in den grossen Schweizer Seen zeigt gesamtschweizerisch vor allem bei den Felchen- und Hechtfängen eine geringe Zunahme, während die Barschfänge leicht rückläufig sind.
Die Fangvorschriften für die einheimische Fischerei sind gemäss BAFU „nachhaltig gestaltet, so dass nicht mehr Fische gefangen werden dürfen, als ökologisch verträglich ist.“ Damit werde garantiert, dass die Fischbestände erhalten werden.

Ausbildungspflicht für Fischerinnen und Fischer

In der neuen Tierschutzverordnung (in Kraft seit dem 1. September 2008) ist auch der Umgang mit den Fischen geregelt. Dies hat direkte Folgen auf die Fischereigesetzgebung und betrifft somit auch Anglerinnen und Angler. Die wichtigsten Änderungen:

– neue Ausbildungspflicht für Fischerinnen und Fischer;
– Fische werden neu zuerst betäubt und dann mittels Kiemenschnitt getötet;
– grundsätzlich verboten sind: Verwenden von Widerhaken und von lebenden Köderfischen sowie das Hältern und Transportieren von lebenden Fischen.

Mit den neuen Ausbildungsunterlagen, die im Auftrag des BAFU erstellt wurden, wird in allen Kantonen eine einheitliche Grundausbildung angeboten. Diese ist die Voraussetzung für den gesamtschweizerisch anerkannten Sachkunde-Nachweis, mit welchem Angelkarten oder -patente erworben werden können. Viele Kantone haben diese Grundausbildung ergänzt, z.B. mit einem Praxisteil.

Von den rund 70'000 Anglerinnen und Anglern mit Jahrespatenten haben bisher über 30'000 aufgrund früherer Ausbildung oder Praxiserfahrung oder nach Besuch der neuen Ausbildungskurse einen Sachkunde-Nachweis bezogen.

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