136 Einsprachen gegen Projekt „Linth 2000“

  • Redaktion Naturschutz
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Den einen geht das Hochwasserschutzprojekt „Linth 2000“ in ökologischer Hinsicht zu weit, andere verlangen umfangreichere Renaturierungen. Wie erwartet sind deshalb während der öffentlichen Planauflage gegen die beiden Teilprojekte „Linthkanal“ und „Escherkanal“ bei den zuständigen Behörden zahlreiche Einsprachen eingegangen. 136 sind es insgesamt, und dazu kamen 9 Stellungnahmen. 84 Einsprachen sind gleichlautende Serienbriefe, wie die Linthkommission mitteilt. Protest ist zuletzt namentlich im sankt-gallischen Schänis laut geworden, wo eine Bauernfamilie für die ökologische Aufweitung des Linthkanals im Gebiet Hänggelwiesen sechs Hektaren Land abtreten müsste und wo im Falle eines extremen Hochwassers zum Schutz anderer Gebiete gezielt Kulturland überflutet würde.

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