© Andrew, [CC-BY-SA-2.0], via Flickr
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135 Millionen Franken für die Biodiversität

  • Amanda Buol
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Für die Erhaltung der biologischen Vielfalt hat der Bundesrat beschlossen, zusätzlich 55 Millionen Franken zu investieren. Das Geld soll für dringliche Aufwertungs- und Sanierungsmassnahmen in Biotopen von nationaler Bedeutung verwendet werden.

Die intensive Nutzung natürlicher Ressourcen durch Wirtschaft und Gesellschaft setzt die biologische Vielfalt unter Druck. Die natürlichen Flächen, wie Auen, Moore oder Trockenwiesen, verschwinden zusehends. Mehr als ein Drittel aller untersuchten Arten der Schweiz ist bedroht. Zusätzlich verdrängen invasive gebietsfremde Arten die einheimischen Arten.

Der Bundesrat will dieser Entwicklung entgegenwirken. Dazu hat er 80 Millionen Franken aus dem Budget des BAFU umdisponiert und zusätzlich 55 Million Franken gesprochen. Damit sollen die Massnahmen zu Aufwertung und Sanierung rasch angegangen werden. Die gesamt 135 Millionen Franken werden tranchenweise eingesetzt.

Ziel dieser Massnahmen sei die Verbesserung der Qualität der Biotope von nationaler Bedeutung sowie die Förderung der Biodiversität im Wald, heisst es in der Medienmitteilung des Bundesrates. Derzeit bestehe dringender Sanierungsbedarf bei 25 Prozent der Amphibienlaichgebiete, 30 Prozent der Auen, 80 Prozent der Hochmoore, 30 Prozent der Flachmoore und 20 Prozent der Trockenwiesen und -weiden.

Die gesprochenen Mittel sollen auch zur Umsetzung von Massnahmen gegen invasiven gebietsfremden Arten eingesetzt werden. So sollen verursachte Schäden bekämpft und künftige verhindert werden.

Der Bundesrat möchte mit diesem Entscheid seine Absicht, die Strategie Biodiversität Schweiz (SBS) umzusetzen, unterstreichen und die formulierten Ziele erreichen. Die SBS bildet die Grundlage zum langfristigen Erhalt einer reichhaltigen Biodiversität.

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