© Herr Olsen [CC-BY-SA-3.0], via flickr
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Die Umweltbelastung der Umwelthedonisten

  • Kathrin Ruprecht
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Die Niederlage der Umweltparteien an den kantonalen Wahlen gibt zu denken. Sind die sogenannten Umwelthedonisten daran Schuld? Sind die Umweltschützer bequem geworden und wenn: Was sind die Auswirkungen?

Interessanter Artikel von Stefan Häne im Politblog der Zeitung „der Bund“ über die Wandlung der Mitglieder der Ökobewegung von den Umweltschützern zu den Umwelthedonisten.

Die Gattung der Umweltschützer sei vom Aussterben bedroht, denn ihre, selten von Erfolg gekrönten, Versuche die Natur zu retten, hätten sie zermürbt. An ihrer Stelle seien jetzt aber die Umwelthedonisten getreten. Diese wollen die Umwelt retten ohne ihre eigene Freiheit einzuschränken.

Stefan Häne nennt einige amüsante Beispiele für das Verhalten des sogenannten Umwelthedonisten: „Also kauft er weiter Wein aus Neuseeland – jedoch bio. Er fährt Auto – indes mit sparsamem Motor. Er fliegt nach Florida – nicht aber ohne Klimaticket“.

Das Verhalten des Umwelthedonisten helfe der Umwelt aber wenig. Denn wenn es um Massnahmen gehe, die den Komfort der Umwelthedonisten einschränke, krebse dieser zurück. So werde den Ökoparteien den Rücken gekehrt sobald es um Initiativen wie die Verteuerung der fossilen Energie geht.

Dieses pseudo-grüne Verhalten sei sehr wahrscheinlich auch verantwortlich für die Niederlage der Grünen Parteien in den Kantonalen Wahlen.

Das Verhalten der Umwelthedonisten scheint durch und durch nutzlos zu sein. Wie wäre es aber wenn es die Umwelthedonisten gar nicht gäbe, die wahrscheinlich doch einen beträchtlichen Anteil der Bevölkerung ausmachen? Was wenn nur noch einige wenige Hardcore-Umweltschützer Bioprodukte und Klimakompensationen kaufen würden? Und wie würde es in Politik aussehen?

Zum Artikel von Stefan Häne im Politblog.

 

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