gaensegeier

Geier fliegt in Windturbine

  • Der Oekolog
  • 5

gaensegeierDas geschieht, wenn ein Windkraftwerk am falschen Ort steht…

Koreus.com

5 Kommentare

  • Hans Hellberg

    Nun was tun in Bad Bederkesa- Planung einstellen? Nein, 2 Jahre gucken ob der Adler dann noch da ist, wenn nicht kanns weitergehen.
    An die Gewehre….

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  • Tilman Kluge

    Und gerade in letzter Zeit hätten es z.B. Windrad-Investoren im norddeustczen bad Bederkesa nur zu gerne, wenn der Seeadler nicht im Gebiet der geplanten WKA Ansammlung unterwegs wäre.

    Auch hinsichtlich des nächtlichen Vogelzuges (vgl. http://www.birdstrike.wpwc.de) fragt man sich angesichts mancher dummen Diskussionen, ob denn nun die Vögel dem Windrad im Weg sind (was sie, wenn sie lesen könnten, aber der Political Correctness wegen nicht dürfen!) oder umgekehrt des Windrad, wegen unsauberer Voruntersuchungen am falschen Standort, den Vögeln……

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  • Christof Merkli

    Der Chef von Bernhard Gutknecht betreibt selber ein paar solcher Windräder. Da ist es verständlich, dass man sich bei der Suisse Eole plötzlich um einen Vogel sorgt. Das kommt immer gut an.
    Zum Glück muss uns Herr Gutknecht nicht nachweisen, wie er zu diesen 75% durch den Klimawandel gefährdeter Vögel kommt. Aber hier verlässt er doch die Realität ein wenig. Dass die Suisse Eole die Realität nicht so wichtig nimmt, zeigt die Unterstützung von unrealistischen Windkraftprojekten mitten in Schutzgebieten, wo es vor Greifvögeln nur so wimmelt. Es ist natürlich schwer, die Wahrheit nicht sagen zu dürfen, wenn sie einen den Job kosten könnte. Ich selber bin heilfroh, muss ich bei meinen Aussagen nicht dauernd überlegen, ob das was ich sage dem Chef und den anderen Lobbyisten der Windradindustrie in den Kram passt. Ich bin völlig frei und kann deshalb sagen: Wer so tut, als würde er sich um diesen Vogel kümmern und gleichzeitig den Tod von tausenden solcher Tiere in Kauf nimmt, ist ein Heuchler.

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  • Christof Merkli

    Wieder einmal repetiert die Suisse Eole um X-ten Mal die gleichen unbewiesenen Behauptungen um die ach so umweltfreundlichen Windräder. Beweise und Berechnungsgrundlagen für die Antworten von Bernhard Gutknecht sind nirgends aufzufinden. Die Suisse Eole und mit ihr die gesamte Windradlobby schulden sie uns schon seit Jahren. Ein einziges Windkraftwerk emittiert gemäss EMPA 17 Gramm Treibhauswirksame Gase während ihres gesamten Lebenszyklus und pro produzierte Kwh. Die unterstützenden Kohle- und Gaskraftwerke, ohne die KEIN Windrad im Stromnetz funktioniert, emittieren gemäss AXPO weitere über 300 Gramm CO2 pro Kwh. Damit liegen sie in der Nähe des Ausstosses eines grossen Geländewagens.
    Auf dem Heitersberg warnt die Vogelwarte Sempach vor Problemen mit Greifvögeln, es ist mit Fledermausschlag zu rechnen. Die Abstände der Turbinen zu bewohnten Gebäuden genügen den Richtlinien für die Ökostromzertifizierung hier und auf dem ebenfalls geplanten Schwyberg nicht einmal annähernd. Der Bau des Windparks Heitersberg würde ein wichtiges Naherholungs- und Landschaftsschutzgebiet zerstören. Der zu erwartende Eiswurf gefährdet Menschen auf zu nahen Wanderwegen und Schlittelpisten. Die erwarteten ökonomischen Werte sind katastrophal, weil sogar nach Aussage der Suisse Eole selber ZU WENIG WIND weht.

    Obwohl so ziemlich alle Vernunftswerte gegen den Bau dieser Windpärke spricht, unterstützt die Suisse Eole den Bau mit Mitteln, die vom Staat Schweiz / BFE dafür gesprochen worden sind, die renitente Opposition von Windparks mit undemokratischen Mitteln zu bekämpfen. Für diese Desinformationskampagne kann die Suisse Eole alleine dieses Jahr CHF 525’000 ausgeben, damit ihre Exponenten an gut organisierten Vorträgen ihre Ammenmärchen über die Windkraftnutzung vorbringen können.
    Im Gegensatz zur Suisse Eole liegen auf der Seite der IG WINDLAND alle Dokumente offen auf, die diesen Missstand „Windenergienutzung Schweiz“ beweisen.
    Das Dilemma für die Suisse Eole wird immer grösser. Sie hat keine dankbare Aufgabe. Sie muss gegen jegliche Vernunft die denkbar schlechteste Lösung zur Stromversorgung in der Schweiz verkaufen: Windkraftnutzung im Land der Flauten.

    Bis ins Jahr 2050 wollen die mit Wind jährlich über 4 Mia Kwh Strom produzieren. Dazu benötigen sie über 1000 Windkraftwerke. Auf JEDEM Hügel des Mittelandes mindestens einen Windpark mit drei Turbinen. Und zur Unterstützung dieses Leerlaufs auch noch mindestens 1 Gaskraftwerk und besser noch 4 KKW, weil ihnen dann dauernd das Stromnetz wegzubrechen droht.

    Windkraftwerke mit Leistungsdaten wie sie überall in der Schweiz geplant sind, werden in Deutschland schon seit dem Jahr 2004 wegen Ineffizienz NICHT MEHR SUBVENTIONIERT. Jetzt verkaufen sie diese Anlagen einfach ein paar dummen Schweizern weiter. Die kriegen dafür auf jeden Fall 20 Rappen pro Kwh. Wenn es nach dem Willen der Suisse Eole geht, werden sie bald 23 Rappen dafür erhalten. Wen wem? Von —> DIR!

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  • Bernard Gutknecht, Suisse Eole

    Windstrom ist Teil der Lösung. Die Lösung heisst: weniger Energieverbrauch, effizienter Energiegebrauch, Energiewende von fossilen und nuklearen hin zu erneuerbaren Energieträgern.
    Der Film mit dem abstürzenden Geier auf Kreta macht traurig. Keine Frage, Windenergieanlagen können eine Gefahr für Vögel sein – eine zusätzliche Gefahr, nebst den ungleich grösseren unserer Zivilisationsinfrastruktur.
    Die Schweizer Windenergiebranche verschliesst die Augen vor der Problematik keineswegs. Im Dialog mit Umweltorganisationen und Expertinnen werden die Standorte sorgsam evaluiert und auf Basis der gemeinsamen Nachhaltigkeitsziele vertretbare Antworten auf die Energie- und, damit engstens verknüpft, auf die Klimafrage gesucht.
    In der Tat verursacht die Windstromproduktion einen vernachlässigbaren CO2-Ausstoss. Während gemäss Birdlife International 75% der europäischen Vogelarten vom Klimawandel bedroht sind. Windenergie wird EU-weit als eine der wichtigsten Massnahmen zum Klimaschutz anerkannt. So soll die Windkraft nicht weniger als 44% an das CO2-Reduktionsziel 2020 der EU beitragen.
    Bei aller berechtigten Emotionalität, die ein YouTube-Video auf dem Portal naturschutz.ch zu verbreiten vermag, sollte letztlich der Blick aufs Ganze nicht verloren gehen. Der Zielkonflikt zwischen Naturschutz und Ökostromproduktion ist lösbar: Indem wir stärker auf Vorteile bauen, Vorurteile hingegen abbauen.

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