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	<title>Naturschutz.ch &#187; Buchrezensionen</title>
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		<title>Stadtfauna</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 15:45:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Bachmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es mag überraschen, ist aber wahr: In einigermassen grünen Städten mit Gärten und Parks leben mehr Tier- und Pflanzenarten als im Kulturland. Während nämlich die Felder und Wiesen vielerorts ausgeräumt und eintönig sind, bieten Städte und Dörfer ein kleinräumiges Mosaik an Lebensräumen. Dumm nur, dass die Naturvielfalt im Siedlungsraum vielen Menschen entgeht. Um die seltene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/?attachment_id=48143" rel="attachment wp-att-48143"><img class="alignleft size-full wp-image-48143" title="stadtfauna" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/stadtfauna.jpg" alt="" width="197" height="300" /></a>Es mag überraschen, ist aber wahr: In einigermassen grünen Städten mit Gärten und Parks leben mehr Tier- und Pflanzenarten als im Kulturland. Während nämlich die Felder und Wiesen vielerorts ausgeräumt und eintönig sind, bieten Städte und Dörfer ein kleinräumiges Mosaik an Lebensräumen. Dumm nur, dass die Naturvielfalt im Siedlungsraum vielen Menschen entgeht. Um die seltene Eidechse am Gleisrand oder das bedrohte Pflänzchen im Garten zu erkennen, braucht es ein wenig Aufmerksamkeit und manchmal auch Fachwissen.</p>
<p>Gut also, gibt es dieses neue Buch. 600 typische Stadttiere werden vorgestellt &#8211; von den Moostierchen über die Flohkrebse bis zu den Vögeln und den Fledermäusen. Auch manch ein Biologe wird erstaunt sein, was in unserer unmittelbaren Nachbarschaft alles kreucht und fleucht. Ob Süsswasserqualle, Bachstrudelwurm, Boden-Kielschnegel oder Bergahorn-Winkerzikade: Sehr viele Arten leben mitten unter uns, die in keinem Schulbuch je auftauchen. Das Buch zeigt denn auch anschaulich auf, dass die Biodiversität reicher ist als viele glauben, dass sie aber auch gepflegt und gefördert werden muss.</p>
<p>Jeder Art ist eine halbe Seite gewidmet. Neben einem kurzen Text sind ein gutes Bild sowie einige Angaben zur Biologie zu finden. Was fehlt, ist eine Verbeitungskarte. Ein sehr informatives und gut gemachtes Buch, dessen Kauf sich lohnt.</p>
<p><strong>Stefan Ineichen, Bernhard Klausnitzer, Max Ruckstuhl (Hrsg.): &#8220;Stadtfauna &#8211; 600 Tierarten unserer Städte&#8221;. Haupt Verlag, 2012, 436 Seiten, Fr. 39.90</strong></p>
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		<title>Wildtiere &#8211; Hausfreunde und Störenfriede</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 15:21:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Just</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wildtiere in Städten und Dörfern? Ja klar. Es ist für die meisten von uns kein Geheimnis, dass Igel und Rauchschwalben, Füchse und Marder, Wildbienen, Kellerasseln und viele andere Wildtiere den Lebensraum „Haus“ mit uns teilen. Je länger je mehr ist es jedoch auch Thema, wie ein Zusammenleben von Mensch und Wildtier im zunehmend überbauten Siedlungsraum für beide Seiten befriedigend gestaltet werden kann. Denn nicht immer verläuft dieses problemlos und zur gegenseitigen Bereicherung! ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/?attachment_id=48139" rel="attachment wp-att-48139"><img class="alignleft size-medium wp-image-48139" title="wildtiere" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/wildtiere1-205x300.jpg" alt="" width="205" height="300" /></a></p>
<p>Rezension von Beatrice Luginbühl</p>
<p>Wildtiere in Städten und Dörfern? Ja klar. Es ist für die meisten von uns kein Geheimnis, dass Igel und Rauchschwalben, Füchse und Marder, Wildbienen, Kellerasseln und viele andere Wildtiere den Lebensraum „Haus“ mit uns teilen. Je länger je mehr ist es jedoch auch Thema, wie ein Zusammenleben von Mensch und Wildtier im zunehmend überbauten Siedlungsraum für beide Seiten befriedigend gestaltet werden kann. Denn nicht immer verläuft dieses problemlos und zur gegenseitigen Bereicherung!</p>
<p>Um es vorwegzunehmen: Das vorliegende Buch ist ein hervorragender Naturführer für all jene, die Wildtiere in unserer nächsten Nähe besser kennenlernen möchten und interessiert sind an einem einvernehmlichen Zusammenleben mit ihnen. Mit äusserst attraktiven Bildern lädt es zum Blättern ein, die sinnvolle Gestaltung und Gliederung der Texte macht das Lesen leicht. Dank seiner Übersichtlichkeit eignet es sich auch gut dazu, Einzelheiten zu einem späteren Zeitpunkt nachzuschlagen.</p>
<p>Der Überblick am Anfang lässt auf einen Blick erkennen, welche Tierarten im Buch vorgestellt werden und in welchen Teilen des Hauses sie zu finden sind. Jedes Kapitel beschreibt einen Gebäudeteil und deren Bewohner. Zu jeder Art gibt es eine kurze Zusammenfassung: Woran erkennt man sie? Was sind ihre Eigenheiten? Welche Strukturen im Haus nutzen sie? Wann sind die Tiere aktiv? Das Spezielle und besonders Wertvolle am Buch ist jedoch, dass neben den biologischen Aspekten auch vorgestellt wird, was es für ein gutes Zusammenleben braucht: Wie können zum Beispiel Marderschäden in Haus und am Auto verhindert werden? Wie stellt man es an, dass unerwünschte Tiere wie Wespen und Hornissen nicht ins Haus eindringen? Hier wirkt das Buch als Ratgeber von dem auch die Tiere profitieren. Vorurteile werden durch die sachliche Beschreibung abgebaut, es wird auf Strukturen aufmerksam gemacht, welche als Tierfallen wirken, und für all jene, welche in unserer überbauten Landschaft den Wildtieren einen Stück nutzbaren Lebensraum zurückgeben oder gewisse Arten gezielt fördern möchten, finden sich zahlreiche nützliche Tipps.</p>
<p><strong>Michael Stocker, Sebastian Meyer: &#8220;Wildtiere &#8211; Hausfreunde und Störenfriede&#8221;. Haupt Verlag, 2012, 352 Seiten, Fr. 39.90</strong></p>
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		<title>Handbuch Vogelexkursionen</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 13:26:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benjamin Kämpfen</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Handbuch Vogelexkursionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Frühlingszeit ist Exkursionszeit &#8211; landauf und landab werden Frühexkursionen, Grundkurse, Spechtbeobachtungen und viele andere Anlässe von Ehrenamtlichen und Profis angeboten. Rechtzeitig dazu veröffentlichen ZVS/BirdLife Zürich und die Rucksackschule das &#8220;Handbuch Vogelexkursionen&#8221;. Das über 200 Seiten dicke Werk startet mit einer kurzen Einführung, welche die Grundlagen zur Planung, Durchführung und Nachbereitung einer Exkursion beschreibt. Das Herzstück [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="www.handbuch-vogelexkursionen.ch"><img class="alignnone size-medium wp-image-47050" title="a_titelseite_3.indd" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Titelbild_Handbuch_Vogelexkursionen_V2-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" /></a>Frühlingszeit ist Exkursionszeit &#8211; landauf und landab werden Frühexkursionen, Grundkurse, Spechtbeobachtungen und viele andere Anlässe von Ehrenamtlichen und Profis angeboten. Rechtzeitig dazu veröffentlichen ZVS/BirdLife Zürich und die Rucksackschule das &#8220;Handbuch Vogelexkursionen&#8221;. Das über 200 Seiten dicke Werk startet mit einer kurzen Einführung, welche die Grundlagen zur Planung, Durchführung und Nachbereitung einer Exkursion beschreibt. Das Herzstück ist die sogenannte Methodensammlung, die über 100 verschiedene Methoden vorstellt, welche auf einer Exkursion angewendet werden können. Kurzbeschriebe und eine übersichtliche Tabelle ermöglichen die schnelle Suche nach Methoden für einen bestimmten Lebensraum, bestimmte Teilnehmende oder eine bestimmte Schulstufe sowie nach Art, Dauer und Charakter der Methode.</p>
<p>In 16 Musterexkursionen sind die Methoden so kombiniert, dass auch Exkursionsleitende mit wenig Erfahrung oder bescheidenen ornithologischen Kenntnissen einen abwechslungsreichen Ausflug in einen bestimmten Lebensraum durchführen können (Beispiel: «Expedition Eichelhäher»). Checklisten und Vorlagen sind im Anhang sowie auf der Website www.handbuch-vogelexkursionen.ch zu finden. Die Website bietet weiteres umfangreiches Zusatzmaterial zu den beschriebenen Methoden.</p>
<p>Die grosse Stärke des Handbuchs ist die Fülle an Ideen, Anregungen und Vorschlägen, welche es den Lesenden bietet. Es ist deutlich spürbar, dass die Autoren Matthias Wüst, Simone Michel und Stefan Heller selber reichhaltige Erfahrung im Leiten von Exkursionen haben. Aufgrund dieser Praxisnähe kann das &#8220;Handbuch&#8221; schon fast eher als &#8220;Rezeptbuch&#8221; bezeichnet werden. Dank den klaren und übersichtlichen Anleitungen kann ein abwechslungsreiches und spannendes &#8220;Exkursionsmenü&#8221; selber zusammengestellt werden. Auch in den Details ist das Buch ganz auf Exkursionen ausgelegt: Beispielsweise ist das Handbuch vorgelocht und kann in einem Ordner abgelegt werden. Einzelne Blätter können so einfach an die Exkursion mitgenommen werden.</p>
<p>Glücklicherweise hatte die Autorenschaft den Mut, nicht einfach ein allgemeines Exkursionsbuch zu schreiben, sondern auf Vogelexkursionen zu fokussieren. Diese klare Ausrichtung ermöglicht einen Detailreichtum und einen Konkretisierungsgrad, der sonst kaum erreicht worden wäre. Doch auch Leitende von nicht-ornithologischen Exkursionen kommen auf ihre Kosten: Die Exkursionstipps können auf einfache Art für andere Themen angepasst werden. Kaum behandelt werden im Handbuch die pädagogischen Grundlagen und Theorien. Vermisst werden diese aber wohl von den Wenigsten. Der Zugang über die Methoden dürfte vielen Leuten einfacher fallen.</p>
<p>Das übersichtlich gestaltete und mit Fotos reich illustrierte Buch richtet sich hauptsächlich an Exkursionsleitende und Lehrpersonen. Für sie wird das &#8220;Handbuch Vogelexkursionen&#8221; innert Kürze zur (lustvollen) Pflichtlektüre gehören. Methoden wie &#8220;Flugticket&#8221;, &#8220;Videoclip&#8221; oder &#8220;Archäologenkongress&#8221; werden aber auch bei anderen Naturinteressierten die Neugier auf den Frühling und die Vögel wecken. Kurz: Ein Buch, welches allen jetzigen und zukünftigen Exkursionsleitenden empfohlen wird!</p>
<p><strong>Wüst, M., Michel, S., Heller, St. (2012):</strong> Handbuch Vogelexkursionen. 250 Seiten, A4, Fr. 36.–</p>
<p>Zu beziehen bei ZVS/BirdLife Zürich, <a href="http://www.birdlife-zuerich.ch" target="_blank">www.birdlife-zuerich.ch</a></p>
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		<title>Der Nanokosmos</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Mar 2012 15:02:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Bachmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieses Buch handelt von kleinen und sehr kleinen Dingen. Und darüber, dass im Kosmos der Nanostrukturen bisweilen völlig andere Gesetze gelten als wir uns gewohnt sind. Daneben zeigt uns der Autor, welche Bedeutung die Nanowelt für uns Menschen hat  und wie wir sie nutzen können. Es ist ein Buch, das einfach verständlich geschrieben ist und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/?attachment_id=46743" rel="attachment wp-att-46743"><img class="alignleft size-full wp-image-46743" title="nanokosmos" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/nanokosmos.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Dieses Buch handelt von kleinen und sehr kleinen Dingen. Und darüber, dass im Kosmos der Nanostrukturen bisweilen völlig andere Gesetze gelten als wir uns gewohnt sind. Daneben zeigt uns der Autor, welche Bedeutung die Nanowelt für uns Menschen hat  und wie wir sie nutzen können. Es ist ein Buch, das einfach verständlich geschrieben ist und zu faszinieren vermag. Das ist nicht ganz selbstverständlich, denn Begriffe wie Quantenkaskaden oder Umkehrosmose sind nicht gerade gängig im normalen Wortschatz. Aber der Autor beweist didaktisches Geschick und bringt dem Leser auch schwierige Materie  einfach und logisch näher. Ein grosser Pluspunkt dieses Buchs.</p>
<p>Aufgebaut ist das Buch einfach: Jede Doppelseite enthält ein Beispiel aus der Nanowelt und das Bild dazu. Man erfährt vieles über extrem kleine Schaltkreise oder andere Anwendungen der Nanotechnologie. Über die Eigenschaften des Wassers. Es geht um Seifenblasen, um Ribosomen in unseren Zellen oder um die Eleganz einfacher Tiere unter dem Mikroskop. Ein schönes Buch, das vor allem Wissens- und Technikbegeisterte faszinieren wird.</p>
<p><strong>Felice C. Frankel &amp; George C. Whitesides: Der Nanokosmos. Primus Verlag, 2011, 176 Seiten</strong></p>
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		<title>Warnen, Tarnen, Täuschen</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Mar 2012 14:38:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Bachmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt Pflanzen, die aussehen wie Insekten, und Insekten, die aussehen wie Pflanzen. Schwebfliegen gleichen Wespen, obwohl sie ungefährlich sind. Kröten tarnen sich als braunes Blatt. Pfaufasanenhähne imitieren Futterkörner in ihrem Gefieder, um Weibchen anzulocken. Bei den Korallenschlangen gibt es giftige und ungiftige und solche dazwischen, und alle sehen fast gleich aus. Wer ahmt da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/?attachment_id=46739" rel="attachment wp-att-46739"><img class="alignleft size-full wp-image-46739" title="warnentarnentaeuschen" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/warnentarnentaeuschen.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Es gibt Pflanzen, die aussehen wie Insekten, und Insekten, die aussehen wie Pflanzen. Schwebfliegen gleichen Wespen, obwohl sie ungefährlich sind. Kröten tarnen sich als braunes Blatt. Pfaufasanenhähne imitieren Futterkörner in ihrem Gefieder, um Weibchen anzulocken. Bei den Korallenschlangen gibt es giftige und ungiftige und solche dazwischen, und alle sehen fast gleich aus. Wer ahmt da wen nach?</p>
<p>Um solche und ähnliche Tiere und Pflanzen geht es im Buch &#8220;Warnen, Tarnen, Täuschen&#8221;. Wie tarnen sie sich? Warum geben sie etwas vor, das gar nicht stimmt? Was sind ihre besten Tricks? &#8220;Warnen, Tarnen, Täuschen&#8221; ist ein grossformatiges Lehrbuch, das wohl die kompletteste Übersicht der Mimikry-Forschung darstellt. Damit ist es eher für Biologen, Studenten und Lehrer geeignet als für Laien. Doch trotz der Fülle an Informationen und trotz der Tiefe ist dieses Buch einfach lesbar und spannend herausgekommen. Ein Muss für alle, die sich für diese Themen interessieren.</p>
<p><strong>Klaus Lunau: &#8220;Warnen, Tarnen, Täuschen&#8221;, Primus Verlag, 2011 (überarbeitete Neuausgabe), 160 Seiten</strong></p>
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		<title>Unheimliche Eroberer</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Mar 2012 12:37:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Bachmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Neobionten]]></category>
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		<description><![CDATA[Wolfgang Nentwig, der Herausgeber dieses grossformatigen Buchs, ist Professor für Ökologie an der Universität Bern und ein ausgewiesener Spezialist für invasive Pflanzen und Tiere. Das schön aufgemachte Buch handelt von ebendiesen: Von Organismen, die erst seit jüngster Zeit bei uns siedeln und die einheimische Flora und Fauna gehörig durcheinander bringen. Sei es von Ambrosia-Pflanzen aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/?attachment_id=46733" rel="attachment wp-att-46733"><img class="alignleft size-full wp-image-46733" title="UG Nentwig D def.indd" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/unheimliche_eroberer.jpg" alt="" width="224" height="250" /></a>Wolfgang Nentwig, der Herausgeber dieses grossformatigen Buchs, ist Professor für Ökologie an der Universität Bern und ein ausgewiesener Spezialist für invasive Pflanzen und Tiere. Das schön aufgemachte Buch handelt von ebendiesen: Von Organismen, die erst seit jüngster Zeit bei uns siedeln und die einheimische Flora und Fauna gehörig durcheinander bringen. Sei es von Ambrosia-Pflanzen aus Nordamerika, die Allergien auslösen können und viele Standorte überwuchern. Sei es von der Tigermücke als Globalisierungsweltmeister, die gefährliche Viren übertragen kann. Oder sei es von Waschbär, Marderhund oder vom &#8220;falschen&#8221; grauen Eichhörnchen, das daran ist, das einheimische Eichhörnchen zu verdrängen.</p>
<p>Viele der 24 vorgestellten Pflanzen und Tiere sind wohlbekannt. Aber die Geschichten hinter ihrer Ausbreitung und Ankunft bei uns sind hoch interessant, so dass man als Naturinteressierter das populärwissenschaftlich geschriebene Buch mit grossem Interesse liest. Viele wunderschöne Bilder runden die Texte zu den 24 vorgestellten Organismen ab.</p>
<p>Eine Frage stellt sich beim Lesen des Buchs trotzdem. Natürlich verursachen vom Menschen eingeschleppte oder eingeführte Arten in der heimischen Natur grosse Probleme. Aber alle diese Arten als reine Schädlinge und damit des Teufels hinzustellen, wie es in diesem Buch geschieht, greift irgendwie doch ein wenig zu kurz. Da wird hochgerechnet, was für Unterhaltskosten dieser oder jener Baum verursacht, wie viel Stickstoff eine Pflanze anreichern kann oder wie schlimm die Allergien sind, die von Neophyten ausgehen können. Dass auch einheimische Pflanzen wuchern und giftig oder allergen sein können, wird nicht erwähnt. Es ist von vornherein klar: Die Fremden sind die Bösen, die Unsrigen die Guten. Oder anders gesagt: Die einen dürfen giftig sein, die anderen nicht.</p>
<p>Es soll hier keineswegs negiert werden, dass mindestens invasive, also sich stark ausbreitende Neobionten ein riesiges Problem sind für die einheimische Biodiversität. Aber was dem Buch etwas fehlt, ist Differenziertheit. Sind wirklich alle Neuankömmlinge des Teufels? Oder nur die Invasiven? Wo setzt man die Grenze und warum? Können Neobionten vielleicht auch bereichernd sein (Beispiel: als neue Nahrungsquelle)? Sind eier-fressende Waschbären  schlimmer als eier-fressende Marder? Sind Vernichtungsmassnahmen mit Pestiziden oder Insektiziden  immer gerechtfertigt? Eine Debatte über solcherlei Fragen hätte dem Buch  gut getan.</p>
<p>Trotzdem ist &#8220;Unheimliche Eroberer&#8221; ein sehr interessantes Buch geworden, das sich zu lesen lohnt.</p>
<p><strong>Wolfgang Nentwig (Hrsg.): Unheimliche Eroberer. Invasive Pflanzen und Tiere in Europa. Haupt Verlag, 2011, 254 Seiten, Fr. 53.90</strong></p>
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		<title>Dem Süden verschwistert</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Mar 2012 11:44:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Bachmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was aus dem Rotpunktverlag kommt, hat immer Hand und Fuss &#8211; und ist meist wunderschön gemacht. Auch dieser Wanderführer, der sich mit literarischen Wanderungen im Oberengadin befasst, ist ein grosser Wurf. Zwar gibt es andere Führer, die mehr und attraktivere Wanderungen zu bieten haben. Dafür liegt hier ein gehaltvolles, interessantes Lesebuch vor, in dem man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/?attachment_id=46724" rel="attachment wp-att-46724"><img class="alignleft size-full wp-image-46724" title="demsuedenverschwistert" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/demsuedenverschwistert.jpg" alt="" width="160" height="237" /></a>Was aus dem Rotpunktverlag kommt, hat immer Hand und Fuss &#8211; und ist meist wunderschön gemacht. Auch dieser Wanderführer, der sich mit literarischen Wanderungen im Oberengadin befasst, ist ein grosser Wurf. Zwar gibt es andere Führer, die mehr und attraktivere Wanderungen zu bieten haben. Dafür liegt hier ein gehaltvolles, interessantes Lesebuch vor, in dem man viele schöne Geschichten lesen kann &#8211; sei es über die Murmeltierjagd mit Ulrich Becher, über die Schurkenjagd mit James Bond im Engadin oder über das Reisen mit Hermann Hesse. 12 Wanderungen werden vorgestellt, auf denen man auf den Spuren von über 50 Literaten wandeln kann. Man liest Episoden über Theodor Adorno, Friedrich Dürrenmatt, Max Frisch, Erich Kästner, Kurt Tucholsky und vielen mehr. Und man ist erstaunt, dass anscheinend beinahe alle Schriftsteller und Intellektuellen einmal im Oberengadin waren. Am Schluss sind lange Kapitel über die touristische Entwicklung des Engadins und über die Gegenwart angefügt, die ebenfalls sehr lesenswert sind. Zahlreiche tolle Bilder runden den Band ab.</p>
<p><strong>Stokar, Adrian: Dem Süden verschwistert. Literarische Wanderungen im Oberengadin. Rotpunktverlag, 350 Seiten, Fr. 38.-, ISBN 978-3-85869-464-5</strong></p>
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		<title>Natur erleben – beobachten – verstehen</title>
		<link>http://naturschutz.ch/tipps/natur-erleben-beobachten-verstehen-2/44848</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 07:57:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Just</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unter dem Motto „Runter vom Sessel, hinein in die Natur“ startet der Haupt Verlag ein grosses Editionsprojekt, das neue Maßstäbe setzen soll. Für einmal sollen nicht nur wichtige Arten des Lebensraumes Wald, Wiese oder Wasser dargestellt werden, sondern es wird versprochen, dass auch ein Geflecht von Wechselbeziehungen im jeweiligen Lebensraum und ökologische Zusammenhänge aufgezeigt werden. Ein wahrhaft anspruchsvolles Unterfangen. Ist es geglückt? ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Cover_Wiese_3D.jpg"><img title="Natur Erleben: Cover_Wiese_3D" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Cover_Wiese_3D.jpg" alt="" width="103" height="153" /></a>Editionsprojekt des Haupt Verlag, Bern</strong></p>
<p>Rezension von Beatrice Luginbühl</p>
<p>Unter dem Motto „Runter vom Sessel, hinein in die Natur“ startet der Haupt Verlag ein grosses Editionsprojekt, das neue Maßstäbe setzen soll. Für einmal sollen nicht nur wichtige Arten des Lebensraumes Wald, Wiese oder Wasser dargestellt werden, sondern es wird versprochen, dass auch ein Geflecht von Wechselbeziehungen im jeweiligen Lebensraum und ökologische Zusammenhänge aufgezeigt werden. Ein wahrhaft anspruchsvolles Unterfangen. Ist es geglückt?</p>
<p>Das Buch &#8211; zusammen mit dem Angebot einer App (leider nur für i-Phone) und einer Website mit Tonspuren, Filmen, Beobachtungstipps und einem Quiz – weckt tatsächlich Entdeckerlust. Die Gefahr ist wohl, dass die Meisten sich anstatt „hinein in die Natur“, vom Lesesessel zuerst auf den Sessel vor den Computer begeben, um das vielfältige Angebot der Website zu erkunden. Egal aber ob Website oder Buch, entdecken kann man in der Tat Vieles. In spannenden Beiträgen lässt sich fundiertes Wissen zum Lebensraum und seinen Bewohnern aneignen, verständlich dargestellt und teilweise auf einer erstaunlich anspruchsvollen Ebene des biologischen Wissens. Äusserst ansprechendes Bild-, Film- und Tonmaterial unterstützt das Gelernte. Wer sich ernsthaft und vertieft mit einem Lebensraum auseinandersetzen möchte, kommt voll und ganz auf seine Kosten. Die Bücher sind so aufgebaut, dass man sich auch unabhängig vom Rest mit einem einzelnen Thema beschäftigen kann, zum Beispiel mit der Warn- und Tarnfärbung von Insekten oder mit den Vorgängen bei der Bestäubung einer Blütenpflanze.</p>
<p>Die Stärke des Buches – die Vielseitigkeit der Themen, die Kombination mit Website und App, die fundierten und spannenden Informationen – sind vermutlich in demselben Masse auch seine Schwäche. Ist man nämlich einmal bewaffnet mit der vorgeschlagenen Ausrüstung draussen in der Natur fragt man sich: Wohin gehen? Mit welchem Thema und welcher Beobachtung anfangen? Hier ist Eigeninitiative gefragt. Beobachtungstipps geben Denk- und Beobachtungsanstösse. Sich Zeit nehmen, sich hinsetzen und in Ruhe entdecken, bestimmen, forschen und hartnäckig Antworten auf die gestellten Fragen suchen muss jeder selber. Dann aber wird man reich belohnt mit viel neuem und spannendem Wissen und einem geschärften Blick auf unsere alltägliche Umgebung.</p>
<p>Bisher erschienen:</p>
<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Cover_Wiese_3D.jpg"><img title="Natur Erleben: Cover_Wiese_3D" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Cover_Wiese_3D.jpg" alt="" width="103" height="153" /></a></p>
<p><em>Jaun, A., Joss, S.(2011)<br />
</em><strong>Auf der Wiese. Natur erleben &#8211; beobachten &#8211; verstehen.</strong></p>
<p>Umfang: 202 S. <strong></strong></p>
<p>ISBN: 978-3-258-07589-1</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><em><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Cover_Fluss_3D.jpg"><img title="Natur erleben: Cover_Fluss_3D" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Cover_Fluss_3D.jpg" alt="" width="103" height="153" /></a></em></p>
<p><em></em><em>Jaun, A.(2011)<br />
</em><strong>An Fluss und See. Natur erleben &#8211; beobachten &#8211; verstehen.</strong></p>
<p>Umfang: 230 S.</p>
<p>ISBN: 978-3-258-07673-7</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Cover_Wald_3D.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-44826" title="Natur erleben: Cover_Wald_3D" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Cover_Wald_3D.jpg" alt="" width="103" height="153" /></a></em></p>
<p><em>Jaun, A., Joss, S. (2011)<br />
</em><strong>Im Wald. Natur erleben – beobachten – verstehen.</strong></p>
<p><strong></strong>Umfang: 194 S.</p>
<p>ISBN: 978-3-258-07590-7</p>
<p><em>Die Bücher sind im Buchhandel erhältlich oder sie können zum Preis von Fr. 29.90 direkt beim Haupt Verlag, Bern (<a title="http://www.haupt.ch/" href="http://www.haupt.ch/" target="_blank">www.haupt.ch</a>) bestellt werden.</em></p>
<p><a title="http://www.haupt.ch/" href="http://www.haupt.ch/" target="_blank">Haupt Verlag, Bern</a></p>
<p><a title="http://www.naturerleben.net/" href="http://www.naturerleben.net/" target="_blank">naturerleben.net</a></p>
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		<title>Ihr schwebt über dem Abgrund</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 09:28:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchrezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturlandschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Terrassenlandschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wallis]]></category>

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		<description><![CDATA[„Ihr schwebt über dem Abgrund. . . .“ so beschrieb der Waadtländer Schriftsteller Charles Ferdinand Ramuz in seinem 1943 erschienen Fotoband „Wallis“ die spektakuläre Aussicht vom Rande der oberen Terrassen über das Land, das sich unter ihm auftat. Ramuz prägte mit seinem Werk massgebend die öffentliche Wahrnehmung und die Wertschätzung dieser Landschaftsform in der Schweiz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/ihr_schwebt_ueber_dem_abgrund.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-43786" title="Buch" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/ihr_schwebt_ueber_dem_abgrund.jpg" alt="" width="126" height="180" /></a>Die Walliser Terrassenlandschaften / </strong><strong>Entstehung – Entwicklung &#8211; Wahrnehmung</strong></p>
<p><strong></strong>„Ihr schwebt über dem Abgrund. . . .“ so beschrieb der Waadtländer Schriftsteller Charles Ferdinand Ramuz in seinem 1943 erschienen Fotoband „Wallis“ die spektakuläre Aussicht vom Rande der oberen Terrassen über das Land, das sich unter ihm auftat. Ramuz prägte mit seinem Werk massgebend die öffentliche Wahrnehmung und die Wertschätzung dieser Landschaftsform in der Schweiz.</p>
<p>Die Walliser Terrassenlandschaften gehören zu den eindrucksvollsten Kulturlandschaften der Schweiz. Das nun veröffentlichte Buch dokumentiert mit vielen ansprechenden Zeichnungen, Malereien und Fotos die Schönheit und Eigenart dieser speziellen Bewirtschaftungsform von Hanglagen. Ein Schwerpunkt liegt aber auch in der ausführlich dokumentierten kulturgeschichtlichen und ökologischen Bedeutung dieser Landschaft.</p>
<p>So wird im Kapitel „Lebendige Steinmauern und grüne Böschungen“ nicht nur das benötigte handwerkliche Geschick zum Bau von Trockenmauern anschaulich beschrieben, sondern auch deren ökologische Bedeutung. Und wenn über traditionelle Bewässerungsformen wie zum Beispiel die Hangberieselung geschrieben wird, kommt auch die damit verbundene Förderung der Biodiversität zum Ausdruck.</p>
<p>Somit leistet das Buch nicht nur einen Beitrag, die Terrassenlandschaften als gefährdete Zeugnisse der europäischen Landschaftsgeschichte zu erhalten, sondern es richtet auch ein Augenmerk auf all die verschiedenen Tier und Pflanzenarten, welche durch den Erhalt dieser Landschaften profitieren. Deren Überleben hängt nicht zuletzt vom Erhalt solcher Landschaften ab.</p>
<p><em>Ihr schwebt über dem Abgrund. Die Walliser Terrassenlandschaften. Entstehung – Entwicklung &#8211; Wahrnehmung<strong>.</strong> </em><em>208 Seiten, reich illustriert, mit 12 Kurzinterviews. ISBN: 978-3-952374-42-9. Erhältlich im Buchhandel oder bei der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL) für CHF 39.–</em></p>
<p>(Rezension von B. Luginbühl)</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wald und Gesellschaft</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 14:35:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchrezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 25 Jahren zeichnet die Sophie und Karl Binding Stiftung Waldeigentümer und Forstbetriebe aus, denen es beispielhaft gelungen ist, die ökologischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Ansprüche an den Wald unter einen Hut zu bringen. Denn der gut gepflegte Wald ist nicht nur ein Ort der Ruhe, der Erholung und der Freizeitaktivitäten. Er bietet auch Schutz vor Naturgefahren, Lebensraum für Tiere und Pflanzen, prägt vielfältige Landschaften und produziert Holz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/wald_und_gesellschaft.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-42286" title="wald_und_gesellschaft" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/wald_und_gesellschaft.jpg" alt="" width="288" height="420" /></a>Erfolgsgeschichten aus dem Schweizer Wald</strong><strong></strong></p>
<p>Seit 25 Jahren zeichnet die Sophie und Karl Binding Stiftung Waldeigentümer und Forstbetriebe aus, denen es beispielhaft gelungen ist, die ökologischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Ansprüche an den Wald unter einen Hut zu bringen. Denn der gut gepflegte Wald ist nicht nur ein Ort der Ruhe, der Erholung und der Freizeitaktivitäten. Er bietet auch Schutz vor Naturgefahren, Lebensraum für Tiere und Pflanzen, prägt vielfältige Landschaften und produziert Holz.</p>
<p>Jean Combe hat zum aktuellen Anlass die 25 ausgezeichneten Forstbetriebe porträtiert. Entstanden ist eine kostbare Sammlung, in der die 25 Preisträger mit ihren ermutigenden Projekten vorgestellt werden und die erzielten Erfolge und Wirkungen des Preises für die Weiterentwicklung der Forstbetriebe aufgezeigt werden. Das „etwas andere Waldbuch“ ist auch deshalb kostbar, weil es kreative Lösungen aufzeigt und zu Innovationen ermutigt.</p>
<p>Den Leser erwartet ein gut strukturiertes Buch. In einem ersten Teil werde nicht nur Sinn und Zweck des Binding Preises anschaulich beschrieben, sondern auch die vielfältigen Funktionen, die der Wald im Gesamtsystem Mensch-Wald-Natur erbringen muss. Auch Begriffe wie Nachhaltigkeit und der Unterschied zwischen Forstwirtschaft unserer Vorfahren und den Anforderungen an eine Waldwirtschaft in heutiger Zeit wird anschaulich dargelegt.</p>
<p>Im zweiten Teil werden die Preisträger auf wenigen Seiten vorgestellt und die Projekte so beschrieben, dass ihre Bedeutung klar wird. Für Fachleute sicher besonders interessant, vermittelt dieser Teil einen guten Überblick über die Situation und die erbrachten Lösungen. Eine für jedermann attraktive Ergänzung der Texte &#8211; neben den sinnvoll gewählten Bildern &#8211; ist ein Wandertipp pro Gebiet mit dem Titel „Des Försters Lieblingspfad“. Kurze, längere, abenteuerliche oder gemütliche Wanderungen sind hier so vorgestellt, dass man am liebsten gleich den Rucksack packen und zur Tagestour in die beschriebenen Lebensräume aufbrechen würde.</p>
<p><em>Combe, Jean, 2011: Wald und Gesellschaft. Erfolgsgeschichten aus dem Schweizer Wald<strong>.</strong> </em><em>248 Seiten, gebunden, mit zahlreichen Abbildungen und Exkursionsvorschlägen. ISBN 978-3-7272-1348-9 (deutsch)  ISBN 978-3-7272-1313-7 (französisch)</em></p>
<p><em>Erhältlich im Buchhandel oder beim Stämpfli-Verlag (www.buchstaempfli.com)</em></p>
<p><em>CHF 44.– / € 32,80</em></p>
<p>(Rezension von B. Luginbühl)</p>
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