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	<title>Naturschutz.ch &#187; Buchrezensionen</title>
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	<description>Das Schweizer Portal für Natur- und Umweltschutz</description>
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		<title>Ihr schwebt über dem Abgrund</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 09:28:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Ihr schwebt über dem Abgrund. . . .“ so beschrieb der Waadtländer Schriftsteller Charles Ferdinand Ramuz in seinem 1943 erschienen Fotoband „Wallis“ die spektakuläre Aussicht vom Rande der oberen Terrassen über das Land, das sich unter ihm auftat. Ramuz prägte mit seinem Werk massgebend die öffentliche Wahrnehmung und die Wertschätzung dieser Landschaftsform in der Schweiz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/ihr_schwebt_ueber_dem_abgrund.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-43786" title="Buch" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/ihr_schwebt_ueber_dem_abgrund.jpg" alt="" width="126" height="180" /></a>Die Walliser Terrassenlandschaften / </strong><strong>Entstehung – Entwicklung &#8211; Wahrnehmung</strong></p>
<p><strong></strong>„Ihr schwebt über dem Abgrund. . . .“ so beschrieb der Waadtländer Schriftsteller Charles Ferdinand Ramuz in seinem 1943 erschienen Fotoband „Wallis“ die spektakuläre Aussicht vom Rande der oberen Terrassen über das Land, das sich unter ihm auftat. Ramuz prägte mit seinem Werk massgebend die öffentliche Wahrnehmung und die Wertschätzung dieser Landschaftsform in der Schweiz.</p>
<p>Die Walliser Terrassenlandschaften gehören zu den eindrucksvollsten Kulturlandschaften der Schweiz. Das nun veröffentlichte Buch dokumentiert mit vielen ansprechenden Zeichnungen, Malereien und Fotos die Schönheit und Eigenart dieser speziellen Bewirtschaftungsform von Hanglagen. Ein Schwerpunkt liegt aber auch in der ausführlich dokumentierten kulturgeschichtlichen und ökologischen Bedeutung dieser Landschaft.</p>
<p>So wird im Kapitel „Lebendige Steinmauern und grüne Böschungen“ nicht nur das benötigte handwerkliche Geschick zum Bau von Trockenmauern anschaulich beschrieben, sondern auch deren ökologische Bedeutung. Und wenn über traditionelle Bewässerungsformen wie zum Beispiel die Hangberieselung geschrieben wird, kommt auch die damit verbundene Förderung der Biodiversität zum Ausdruck.</p>
<p>Somit leistet das Buch nicht nur einen Beitrag, die Terrassenlandschaften als gefährdete Zeugnisse der europäischen Landschaftsgeschichte zu erhalten, sondern es richtet auch ein Augenmerk auf all die verschiedenen Tier und Pflanzenarten, welche durch den Erhalt dieser Landschaften profitieren. Deren Überleben hängt nicht zuletzt vom Erhalt solcher Landschaften ab.</p>
<p><em>Ihr schwebt über dem Abgrund. Die Walliser Terrassenlandschaften. Entstehung – Entwicklung &#8211; Wahrnehmung<strong>.</strong> </em><em>208 Seiten, reich illustriert, mit 12 Kurzinterviews. ISBN: 978-3-952374-42-9. Erhältlich im Buchhandel oder bei der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL) für CHF 39.–</em></p>
<p>(Rezension von B. Luginbühl)</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wald und Gesellschaft</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 14:35:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchrezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 25 Jahren zeichnet die Sophie und Karl Binding Stiftung Waldeigentümer und Forstbetriebe aus, denen es beispielhaft gelungen ist, die ökologischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Ansprüche an den Wald unter einen Hut zu bringen. Denn der gut gepflegte Wald ist nicht nur ein Ort der Ruhe, der Erholung und der Freizeitaktivitäten. Er bietet auch Schutz vor Naturgefahren, Lebensraum für Tiere und Pflanzen, prägt vielfältige Landschaften und produziert Holz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/wald_und_gesellschaft.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-42286" title="wald_und_gesellschaft" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/wald_und_gesellschaft.jpg" alt="" width="288" height="420" /></a>Erfolgsgeschichten aus dem Schweizer Wald</strong><strong></strong></p>
<p>Seit 25 Jahren zeichnet die Sophie und Karl Binding Stiftung Waldeigentümer und Forstbetriebe aus, denen es beispielhaft gelungen ist, die ökologischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Ansprüche an den Wald unter einen Hut zu bringen. Denn der gut gepflegte Wald ist nicht nur ein Ort der Ruhe, der Erholung und der Freizeitaktivitäten. Er bietet auch Schutz vor Naturgefahren, Lebensraum für Tiere und Pflanzen, prägt vielfältige Landschaften und produziert Holz.</p>
<p>Jean Combe hat zum aktuellen Anlass die 25 ausgezeichneten Forstbetriebe porträtiert. Entstanden ist eine kostbare Sammlung, in der die 25 Preisträger mit ihren ermutigenden Projekten vorgestellt werden und die erzielten Erfolge und Wirkungen des Preises für die Weiterentwicklung der Forstbetriebe aufgezeigt werden. Das „etwas andere Waldbuch“ ist auch deshalb kostbar, weil es kreative Lösungen aufzeigt und zu Innovationen ermutigt.</p>
<p>Den Leser erwartet ein gut strukturiertes Buch. In einem ersten Teil werde nicht nur Sinn und Zweck des Binding Preises anschaulich beschrieben, sondern auch die vielfältigen Funktionen, die der Wald im Gesamtsystem Mensch-Wald-Natur erbringen muss. Auch Begriffe wie Nachhaltigkeit und der Unterschied zwischen Forstwirtschaft unserer Vorfahren und den Anforderungen an eine Waldwirtschaft in heutiger Zeit wird anschaulich dargelegt.</p>
<p>Im zweiten Teil werden die Preisträger auf wenigen Seiten vorgestellt und die Projekte so beschrieben, dass ihre Bedeutung klar wird. Für Fachleute sicher besonders interessant, vermittelt dieser Teil einen guten Überblick über die Situation und die erbrachten Lösungen. Eine für jedermann attraktive Ergänzung der Texte &#8211; neben den sinnvoll gewählten Bildern &#8211; ist ein Wandertipp pro Gebiet mit dem Titel „Des Försters Lieblingspfad“. Kurze, längere, abenteuerliche oder gemütliche Wanderungen sind hier so vorgestellt, dass man am liebsten gleich den Rucksack packen und zur Tagestour in die beschriebenen Lebensräume aufbrechen würde.</p>
<p><em>Combe, Jean, 2011: Wald und Gesellschaft. Erfolgsgeschichten aus dem Schweizer Wald<strong>.</strong> </em><em>248 Seiten, gebunden, mit zahlreichen Abbildungen und Exkursionsvorschlägen. ISBN 978-3-7272-1348-9 (deutsch)  ISBN 978-3-7272-1313-7 (französisch)</em></p>
<p><em>Erhältlich im Buchhandel oder beim Stämpfli-Verlag (www.buchstaempfli.com)</em></p>
<p><em>CHF 44.– / € 32,80</em></p>
<p>(Rezension von B. Luginbühl)</p>
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		<title>Gefiederte Architekten</title>
		<link>http://naturschutz.ch/tipps/buchrezensionen/gefiederte-architekten/41885</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 04:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchrezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Bautechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
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		<description><![CDATA[Jeder hat ein anderes Haus, dass gilt auch für Vögel. Einige Vogelarten sind Minimalisten und begnügen sich mit einfachen Mulden am Boden, die kaum als Nest zu erkennen sind. Andere wie zum Beispiel die afrikanischen Webervögel sind Meister der Webkunst und verflechten Gräser zu komplizierten Kugelnestern. Die einen bauen sich solide Höhlen oder raffinierte schwimmende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/9783258076713_z1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-41917" title="Gefiederte Archidekten" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/9783258076713_z1.jpg" alt="" width="347" height="450" /></a>Jeder hat ein anderes Haus, dass gilt auch für Vögel. Einige Vogelarten sind Minimalisten und begnügen sich mit einfachen Mulden am Boden, die kaum als Nest zu erkennen sind. Andere wie zum Beispiel die afrikanischen Webervögel sind Meister der Webkunst und verflechten Gräser zu komplizierten Kugelnestern. Die einen bauen sich solide Höhlen oder raffinierte schwimmende Nester. Vögel Meister im Nestbau! Der Autor Peter Goodfellow stellt jeden Nesttyp vor und beschreibt, wie die Tiere beim Bauen vorgehen und welche Werkstoffe sie einsetzen, damit sie haltbare, feste und gleichzeitig genügend elastische Nester erhalten. Denn diese müssen Isolation, Schutz und Deckung bieten. Die fertigen Nester können von wenigen Gramm bis zu mehreren Zentnern wiegen und ihr Innendurchmesser schwankt je nach Art zwischen zwei und 170 Zentimetern.</p>
<p>1. Auflage 2011/160 Seiten, durchgehend farbig /gebunden, 20,3 x 25,3 cm, 667 g CHF 43.90 /ISBN 978-3-258-07671-3</p>
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		<title>Die Schneckenfauna der Schweiz</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 12:29:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bestimmungsbuch]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Haupt Verlag Bern ist ein umfangreiches Werk über die Schnecken in unserem Land ist erschienen. Wer Schnecken bisher höchstens als wenig attraktive Schädlinge im Garten wahrgenommen hat, darf sich gerne überraschen lassen von der faszinierenden Vielfalt dieser Tiergruppe – aber auch von der Schönheit der einzelnen Arten!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/9783258076973_z1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-41879" title="Schneckenfauna" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/9783258076973_z1.jpg" alt="" width="488" height="450" /></a>Wer sich für Schnecken interessiert, hat sich bis anhin im 1983 erschienenen Bestimmungsbuch „Die Landschnecken Nord- und Mitteleuropas“ von M.P. Kerney / R.A.D. Cameron / J.H. Jungbluth kundig machen können. Vor Kurzem ist nun im Haupt Verlag Bern ein etwas weniger handliches, aber dafür umso umfangreicheres und auch für Laien gut verständliches Werk über die Schnecken in unserem Land erschienen. Wer Schnecken bisher höchstens als wenig attraktive Schädlinge im Garten wahrgenommen hat, darf sich gerne überraschen lassen von der faszinierenden Vielfalt dieser Tiergruppe – aber auch von der Schönheit der einzelnen Arten!</p>
<p>Grosszügig gestaltet und mit qualitativ hochstehenden Bildern und Zeichnungen ausgestattet wird jede sich in der Schweiz fortpflanzende Schneckenart vorgestellt. Die kurzen Texte sind angenehm zu lesen und die Bestimmungsmerkmale verständlich dargestellt. Für Menschen, die sich vertiefter mit der Tiergruppe beschäftigen möchten, bietet das Buch aber noch viel mehr: Texte zur allgemeinen Biologie der Schnecken, ihrem Lebensraum und ihrer Gefährdung sind genauso Teil des Inhalts wie Tabellen zur Systematik der Tiergruppe und detaillierte anatomische Zeichnungen.</p>
<p>Mit dem Vorstellen von 254 sich in der Schweiz fortpflanzenden Schneckenarten und zusätzlichem Bild und Textmaterial umfasst das Buch 624 Seiten. Mit seinem stattlichen Gewicht von 2.5 kg ist es weniger für eine Bestimmung im Feld geeignet. Doch als nützliches Werkzeug für private Schneckenkundler, Schulen, wissenschaftliche Institute, Naturschutzorganisationen und  Behörden wird es nur schwer zu überbieten sein. Zudem ist zu hoffen, dass das Buch ein möglichst breites Publikum für die Ästhetik dieser verkannten Tiergruppe zu begeistern vermag, so dass ihr in Zukunft vermehrt die Aufmerksamkeit geschenkt wird, die sie verdient.</p>
<p><em>Cristina Boschi, Markus Kappeler, Karl Martin Tanner, 2011, Die Schneckenfauna der Schweiz. Ein umfassendes Bild- und Bestimmungsbuch. 624 Seiten, 866 Farbfotos, 589 Zeichnungen und 254 Verbreitungskarten. ISBN 978- 3-258-07697-3, Preis Fr. 98.00</em></p>
<p>(Rezension von B. Luginbühl)</p>
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		<title>Mein Naturgarten</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 14:16:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Bachmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bücher über Naturgärten gibt es viele. Dieses ist vielleicht deshalb bemerkenswert, weil es neben poetischen Texten besonders viele grossformatige Bilder enthält, welche die ganze Welt des Naturgartens im Wandel der Jahreszeiten zeigen. Die Bilder sind vom bekannten Naturfotografen Benoït Renevey, der lange im Pro Natura Zentrum Champ-Pittet gearbeitet hat; die Texte stammen von Aïno Adriens, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/tipps/mein-naturgarten/41824 /attachment/meinnaturgarten" rel="attachment wp-att-41838"><img class="alignleft size-full wp-image-41838" title="meinnaturgarten" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/meinnaturgarten.jpg" alt="" width="224" height="224" /></a>Bücher über Naturgärten gibt es viele. Dieses ist vielleicht deshalb bemerkenswert, weil es neben poetischen Texten besonders viele grossformatige Bilder enthält, welche die ganze Welt des Naturgartens im Wandel der Jahreszeiten zeigen. Die Bilder sind vom bekannten Naturfotografen Benoït Renevey, der lange im Pro Natura Zentrum Champ-Pittet gearbeitet hat; die Texte stammen von Aïno Adriens, einer Naturschützerin und Journalistin aus dem Umfeld der welschen Zeitschrift &#8220;Salamandre&#8221;. Das Buch entführt auf eine Entdeckungsreise durch den Garten vom Frühling bis in den Winter, wobei man einiges über die Lebensweisen der Tiere wie der Vögel, Amphibien, Libellen oder Käfer entfährt. Ein Schlusskapitel gibt Einblick in einige besonders schöne Naturgärten und urbane Naturzonen. Eingestreut sind mehrere Kapitel &#8220;Zum Selbermachen&#8221;, in denen zum Beispiel erklärt wird, wie man ein Wildbienenhaus baut oder wie  aus  Einheitsgrün eine farbenfrohe Naturwiese wird. Der Mondo-Band gibt zwar keine umfassende Anleitung, ist dafür aber ein grossformatiges, schön gemachtes Lesebuch, das Lust macht auf einen eigenen Naturgarten. Und wenn man keinen solchen verwirklichen kann, lädt das Buch immerhin zum Träumen ein.</p>
<p><strong>Aïno Adriens &amp; Benoït Renevey: Mein Naturgarten – Den Traum vom eigenen Grün gestalten und geniessen. Mondo Verlag Vevey, 2011, 108 Seiten, Fr. 25.90 + 250 Mondopunkte.</strong></p>
<p><a href="http://www.mondo.ch/de/shop/discovery/view/product/966">Bestellung</a></p>
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		<title>Vögel beobachten in Europa</title>
		<link>http://naturschutz.ch/tipps/vogel-beobachten-in-europa-2/41811</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 14:06:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
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		<description><![CDATA[14 Ornithologen stellen 20 ausserordentliche Birding-Hotspots in Europa und den angrenzenden Gebieten vor. Der reich bebilderte Band zeigt allen Vogelfreunden, wie sie am besten in die vorgestellten Gebiete gelangen, wo die idealen Beobachtungsstandorte liegen und zu welchen Jahreszeiten welche Vogelarten angetroffen werden können]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/9783258075631_p1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-41834" title="Voegel beobachten" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/9783258075631_p1.jpg" alt="" width="226" height="250" /></a>14 Ornithologen stellen 20 ausserordentliche Birding-Hotspots in Europa und den angrenzenden Gebieten vor. Der reich bebilderte Band zeigt allen Vogelfreunden, wie sie am besten in die vorgestellten Gebiete gelangen, wo die idealen Beobachtungsstandorte liegen und zu welchen Jahreszeiten welche Vogelarten angetroffen werden können.</p>
<p><a href="http://www.birdlife.ch/sites/default/files/documents/haupt_leseprobe.pdf" target="_blank">Leseprobe</a></p>
<p>Adrian Aebischer (Hrsg.)/Vögel beobachten in Europa/ Die besten Plätze vom Mittelmeer bis zum Nordkap 192 Seiten, 140 Fotos, 31 Karten, gebunden / CHF 53.90</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Rohstoff – Das gefährlichste Geschäft der Schweiz</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 13:08:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Bachmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vielen ist wohl nicht bewusst, welche brisante Rolle die Schweiz im internationalen Geschäft mit Rohstoffen spielt: Unser Land ist nichts weniger als die wohl grösste globale Drehscheibe für den Handel mit Öl, Metallen, Erzen, Gold, Diamanten und teilweise auch Rohstoffen aus der Landwirtschaft. Unter den 12 umsatzstärksten Unternehmen der Schweiz befinden sich 5 Rohstofffirmen, darunter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Rohstoff-150x150.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-41828" title="Rohstoff-150x150" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Rohstoff-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Vielen ist wohl nicht bewusst, welche brisante Rolle die Schweiz im internationalen Geschäft mit Rohstoffen spielt: Unser Land ist nichts weniger als die wohl grösste globale Drehscheibe für den Handel mit Öl, Metallen, Erzen, Gold, Diamanten und teilweise auch Rohstoffen aus der Landwirtschaft. Unter den 12 umsatzstärksten Unternehmen der Schweiz befinden sich 5 Rohstofffirmen, darunter Glencore und Xstrata. Viele der Rohstoffgiganten der Welt operieren von Genf oder Zug aus. Das wäre nicht weiter problematisch, wenn das Rohstoffgeschäft ein normales Geschäft wie jedes andere wäre. Das Gegenteil ist der Fall, wie die Erklärung von Bern (EvB) in diesem Buch  vor Augen führt: Die Branche ist extrem verschwiegen und operiert häufig in einer legalen Grauzone, wenn nötig auch illegal. Drittweltländer werden ohne Rücksicht ausgebeutet, Minen unter der Führung von Schweizer Firmen halten sich weder an soziale noch an Umweltstandards, Steuern werden &#8220;optimiert&#8221;, sprich hinterzogen. So schaffen es die Konzerne, jährliche Milliardengewinne einzufahren, ohne dass die Länder, in denen sich die Minen befinden, etwas davon hätten: Das Geld fliesst ab in die Schweiz, die Minenarbeiter und die Länder bleiben so arm wie sie immer waren. Die EvB deckt dieses verantwortunglose Handeln im Dienst des schnellen Gewinns anhand von vielen Fallbeispielen auf. Besonders genau nimmt sie  Glencore unter die Lupe, einer der allergrössten Konzerne, der einst von Marc Rich gegründet wurde. Daneben werden  auch die Geschäftspraktiken von Riesen wie Xstrata, Trafigura, Vitol, Mercuria, Gunvor und vielen anderen durchleuchtet.</p>
<p>Einiges ist schon bekannt, anderes liest man das erste Mal, immer aber staunt man ob der kriminellen Energie, die diese Rohstoffgiganten anzutreiben scheint. Mit undurchsichtigen Firmenkonglomeraten, hinterhältigen Steuertricks und  Verflechtungen mit den Banken schaffen es die Händler, die Dritte Welt maximal auszubeuten. Möglich ist das nur, weil die Schweiz diese Geschäftspraktiken nicht nur toleriert, sondern immer wieder fördert. Es ist zu hoffen, dass dieses wichtige und lesenswerte Buch ein erster Schritt ist zu einer etwas gerechteren Welt, in der auch die Reichsten wenigstens die elementarsten Regeln des gemeinsamen Wirtschaftens  und der Menschenrechte wieder einhalten.</p>
<p><strong>Erklärung von Bern (Hrsg.): Rohstoff – Das gefährlichste Geschäft der Schweiz. 2011, Salis Verlag, 440 Seiten, Fr. 34.80</strong></p>
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		<title>Die Signale der Vögel</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 10:24:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vögel reagieren schnell auf Veränderungen in ihrem Lebensraum und zeigen damit, wie es um die Umwelt steht. Nehmen Vogelbestände ab, so ist dies ein untrügliches Zeichen, dass mit dem Zustand der Natur etwas nicht stimmt. Eine gesunde Vogelpopulation und eine grosse Vielfalt verschiedener Vogelarten hingegen sind sichere Zeichen dafür, dass ein Lebensraum stabil und ausgeglichen ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/die_signale_der_voegel.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-41629" title="die_signale_der_voegel buch" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/die_signale_der_voegel.jpg" alt="" width="321" height="420" /></a>Vögel reagieren schnell auf Veränderungen in ihrem Lebensraum und zeigen damit, wie es um die Umwelt steht. Nehmen Vogelbestände ab, so ist dies ein untrügliches Zeichen, dass mit dem Zustand der Natur etwas nicht stimmt. Eine gesunde Vogelpopulation und eine grosse Vielfalt verschiedener Vogelarten hingegen sind sichere Zeichen dafür, dass ein Lebensraum stabil und ausgeglichen ist.<br />
&#8220;Die Signale der Vögel&#8221; untersucht zunächst die wichtigsten Lebensräume weltweit &#8211; von den Tropenwäldern über die Ozeane, Wüsten und Gebirge bis hin zur nördlichen Tundra. Wo befinden sich die artenreichsten Gebiete und Lebensräume? Welches sind die Hauptbedrohungen? Warum sind Inselarten, flugunfähige Vögel oder Seevögel besonders in Bedrängnis?<br />
Im zweiten Teil werden sämtliche gefährdeten oder vom Aussterben bedrohten Vogelarten aufgeführt und über 160 Arten im Porträt vorgestellt. Das Buch schliesst mit einem Überblick über die Schutzmassnahmen für gefährdete Arten und einer Liste der besten Birding-Hotspots weltweit.</p>
<p>Martin Walters: Die Signale der Vögel. Haupt Verlag, Bern, 2011, 256 Seiten, Fr. 56.90</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Berge entstehen &#8211; Berge vergehen (Wanderführer)</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 15:43:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Bachmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Alpen]]></category>
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		<category><![CDATA[Bergsturz]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Berge entstehen &#8211; Berge vergehen&#8221; &#8211; der Titel führt leicht auf eine falsche Fährte. Schade, denn unter dem  wenig klaren Titel verbirgt sich ein sehr interessantes Buch: ein reich illustrierter Wanderführer zu Bergsturzgebieten in den Schweizer Alpen. Solche Gebiete sind oft geprägt von einer imposanten Landschaft und  einer reichen Naturvielfalt. Da sie von Menschen nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/tipps/buchrezensionen/berge-entstehen-berge-vergehen-wanderfuhrer/41547 /attachment/berge_entstehen" rel="attachment wp-att-41548"><img class="alignleft size-medium wp-image-41548" title="berge_entstehen" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/berge_entstehen-196x300.png" alt="" width="196" height="300" /></a>&#8220;Berge entstehen &#8211; Berge vergehen&#8221; &#8211; der Titel führt leicht auf eine falsche Fährte. Schade, denn unter dem  wenig klaren Titel verbirgt sich ein sehr interessantes Buch: ein reich illustrierter Wanderführer zu Bergsturzgebieten in den Schweizer Alpen. Solche Gebiete sind oft geprägt von einer imposanten Landschaft und  einer reichen Naturvielfalt. Da sie von Menschen nicht genutzt werden können, haben sie ihre Ursprünglichkeit bewahrt, und zwischen den Felsblöcken finden Tiere und Pflanzen viele unterschiedliche Nischen. Zehn Bergsturzgebiete sind im Buch vertreten: Derborence, Siders, Kandertal, Eiger, Kernwald, Engelberg, Goldau, Glarus, Elm und Flims. Die Wanderungen sind gut beschrieben; die Karten gross und klar. Hinzu kommen pro Gebiet rund 20 Seiten mit interessanten Infos zum Bergsturz, zur Historie und zu den Naturwerten. Auch geht das Buch der Frage nach, welche Spuren die Bergstürze hinterlassen haben, wie sie die Landschaft veränderten und wie die Menschen damit umgingen. Ein sehr empfehlenswerter Führer, der auch spannend zu lesen ist, wenn man nicht auf Wanderung geht. Autorin ist die Geschäftsleiterin von Mountain Wilderness.</p>
<p><strong>Elsbeth Flüeler (2011): &#8220;Berge entstehen &#8211; Berge vergehen. Wanderungen zu Bergstürzen entlang der Alpen&#8221;. Ott Verlag, Thun, 208 Seiten, Fr. 38.-</strong></p>
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		<title>Seltene Vögel</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Sep 2011 16:37:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Bachmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Dominic Couzens]]></category>
		<category><![CDATA[Ornithologie]]></category>
		<category><![CDATA[Vogel]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Geschichte des wundersam auferstandenen Elfenbeinspechts ging um die Welt: 2004 fotografierten und filmten amerikanische Ornithologen im Süden der USA einen Specht, der seit 1944 als ausgestorben galt. Die Vogelbeobachter aus aller Welt waren völlig aus dem Häuschen und pilgerten zu Tausenden ins Gebiet, um die extrem seltene Art zu finden. Doch einige Jahre später [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/tipps/buchrezensionen/seltene-vogel/41165 /attachment/seltene_voegel" rel="attachment wp-att-41166"><img class="alignleft size-full wp-image-41166" title="seltene_voegel" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/seltene_voegel.jpg" alt="" width="306" height="363" /></a>Die Geschichte des wundersam auferstandenen Elfenbeinspechts ging um die Welt: 2004 fotografierten und filmten amerikanische Ornithologen im Süden der USA einen Specht, der seit 1944 als ausgestorben galt. Die Vogelbeobachter aus aller Welt waren völlig aus dem Häuschen und pilgerten zu Tausenden ins Gebiet, um die extrem seltene Art zu finden. Doch einige Jahre später war die Freude verflogen: Sämtliche Forschungsexpeditionen, die den Fund verifizieren wollten, waren gescheitert, niemand konnte den zweifelsfreien Beweis erbringen, dass die Art wirklich noch existiert. Nichtsdestotrotz geistert die Geschichte des noch lebenden Elfenbeinspechts noch heute durch die Köpfe der Ornithologen&#8230;</p>
<p>Diese und 49 andere spannende Geschichten erzählt der britische Ornithologe und Journalist Dominic Couzens in seinem Buch &#8220;Seltene Vögel&#8221;. Es geht um Vögel, die als ausgestorben gelten, aber vielleicht doch noch existieren, um tatsächlich wiederentdeckte Vögel, um gelungene Neuansiedlungen, spektakuläre Rettungsaktionen und auch um &#8220;hoffnungslose Fälle&#8221; – Vogelarten, die wohl leider bald von der Bildfläche verschwinden werden. Arten, die vorkommen, sind etwa: Kondor, Schreikranich, Nipponibis, Bengalengeier, Goldbrustpitta, Kabylenkleiber, Rosenkopfente&#8230; Von einigen Arten sind nur Zeichnungen vorhanden, von anderen nur zwei drei verschwommene Bilder. Couzens hat all diese Geschichten zusammengetragen und in einem schön gemachten Buch zusammengestellt. Auch das Layout und die Aufmachung der deutschen Übersetzung im Haupt-Verlag überzeugt. Alles in allem ein wunderbares Lesebuch für Vogelfreunde, das sich auch hervorragend als Geschenk eignet.</p>
<p>Dominic Couzens: Seltene Arten. Haupt Verlag, Bern, 20011, 240 Seiten, Fr. 43.90</p>
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