Zwei Jahre nach dem internationalen Tigergipfel in St. Petersburg fehlt es vielen Schutzzonen noch immer an Personal. Das zeigt eine Analyse des WWF. Auch die Strafverfolgung von Wilderei und Schmuggel seitens der Behörden ist ungenügend. So lässt sich das angestrebte Ziel, die heutige Zahl der Tiger von 3‘200 auf 6‘400 zu verdoppeln, nicht erreichen.
Im Gebiet des Rheinhafens in Basel wurden Larven des Asiatischen Laubholzbockkäfers entdeckt, wie die Basler Zeitung BAZ in ihrer gestrigen Ausgabe berichtet. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) zeigt sich besorgt, denn das Insekt gilt als höchst schädlich für die heimische Pflanzenwelt.
Einem weltweiten Aufruf folgend, haben gestern über 30 Freiwillige von Greenpeace Schweiz vor dem brasilianischen Konsulat in Bern demonstriert und die brasilianische Botschafterin gebeten, ihre Forderung „Dilma, Veto the new Forest Code“ an die Brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff weiterzureichen.
Am letzten Donnerstag, dem 10. Mai, wurde in Basel vor versammelter Forstprominenz und beinahe 300 Gästen mit dem Binding Waldpreis der mit 200’000 Franken höchstdotierte Umweltpreis der Schweiz verliehen. Dieses Jahr zum Thema: „Holznutzung aus ökonomischer, ökologischer und gesellschaftlicher Verantwortung“. Die diesjährige Preisträgerin ist die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Am Blauen aus der Nordwestschweiz.
Ein Report von „Eyes on the Forest“, einer Koalition verschiedener Umweltorganisationen (darunter auch der WWF), zeigt: Der internationale Zellstofffabrikant Asia Pulp & Paper (APP) zerstört trotz gegenteiliger Versprechen weiterhin im grossen Stil Tropenwald in Indonesien. Deshalb: Hände weg von APP-Produkten!
In nur zwei Jahren haben die umweltschädlichen Soja-Importe zur Nutztierfütterung um 21 Prozent zugenommen. “Gerade in der Milchproduktion ist der Einsatz von Kraftfutter wie Soja extrem verwerflich”, schreibt Greenpeace in einer Medienmitteilung. “Es ist nicht artgerecht und schädigt das Image von Schweizer Milch oder Käse.” Greenpeace startet heute eine landesweite Mitmach-Aktion, die sich an die [...]
Der Binding Waldpreis 2012 geht an die interkantonale Forstbetriebsgemeinschaft Am Blauen (FBG). Die innovativen Waldeigentümer erwirtschaften seit Jahren schwarze Zahlen mit Buchenholz. Gleichzeitig räumen sie dem Naturschutz einen hohen Stellenwert ein. Mit 200 000 Franken ist der Binding Waldpreis der höchstdotierte Umweltpreis der Schweiz, so die Binding Stiftung in ihrer Mediemitteilung.
Totholz: Rund 5 000 Arten sind auf diesen faszinierenden Lebensraum angewiesen. Doch in vielen Wäldern hat es zu wenig davon. Der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz fordert, dass die zunehmende Nutzung von Energieholz nicht dazu führt, dass mit dem wertvollen Totholz buchstäblich der Lebensraum gefährdeter Arten verheizt wird. Es gibt Alternativen in der Produktion von Energieholz.
Die Waldfläche und der Holzvorrat im Schweizer Wald haben in den letzten 5 Jahren zugenommen. Dies zeigen Zwischenergebnisse des 4. Schweizerischen Landesforstinventars (LFI4), welche das Bundesamts für Umwelt BAFU und der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL anlässlich des internationalen Tag des Waldes veröffentlicht haben.
Künftig sollen in Gebieten mit zunehmender Waldfläche, anstatt eines Realersatzes auch andere Massnahmen zugunsten des Natur- und Landschaftschutzes möglich sein. Dies hat gemäss dem Landwirtschaftlichen Informationsdienst nach dem Nationalrat auch der Ständerat entschieden.