Anlässlich des heutigen zweiten weltweiten „Tag des Nashorns“ ruft der WWF zum Ende der Wilderei dieser bedrohten Art auf. In Südafrika, wo die meisten Nashörner leben, reagierten die Behörden bereits auf die verstärkte Wilderei mit erhöhten Schutzmassnahmen, strengerer Verfolgung der Täter und härteren Strafen. Der WWF setzt sich dafür ein, dass auch in Asien die Schutzmassnahmen verschärft werden, da dort die Nachfrage nach den Hörnern der Tiere besonders stark ist.
Die schweizerische Produktion von Eiern ausschliesslich aus Boden- und Freilandhaltung wird von Käfigeiern aus dem EU-Raum unterwandert. Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN fordert deswegen strengere Importbestimmungen und eine Kennzeichnungspflicht für Eier in verarbeiteten Produkten.
Im Verlaufe der letzten Wochen wurden von einem oder von mehreren Wölfen auf verschiedenen Oberwalliser Alpen insgesamt 80 Schafe gerissen. Die Walliser Regierung verzichtet jedoch auf die Erteilung einer Abschussbewilligung, da die anwendbaren Kriterien gemäss geltendem Recht und dem Konzept Wolf in verschiedenen Punkten nicht erfüllt sind.
In Thailand wurde am Zoll einen Lastwagen mit mehr als 2700 vom Aussterben bedrohten Tieren gefunden.
Coop verzichtet bis auf Weiteres auf sämtliche Geflügelprodukte der deutschen Skandalfirma Wiesenhof. Damit reagiert Coop laut einer Medienmitteilung auf die jüngsten Medienberichte über mutmassliche Verletzungen der Tierschutzrichtlinien bei Wiesenhof. Von Wiesenhof wurde ein Massnahmenplan zur Verbesserung der Situation verlangt. Ob in Zukunft wieder mit Wiesenhof zusammen gearbeitet werden kann, hänge von der Umsetzung der Massnahmen [...]
In der am 31. August ausgestrahlten “ARD-exclusiv”-Dokumentation “Das System Wiesenhof” werden massive Tierschutz- und Hygienevorwürfe gegen die deutsche Wiesenhof Gruppe erhoben. Wie Recherchen des Schweizer Tierschutz STS ergaben, beliefert Wiesenhof auch den Schweizer Geflügelmarkt. Zu den Abnehmern gehören beispielsweise Aldi, Coop, Denner und Migros. Die Schweiz importiert jährlich über 45 Millionen Kilogramm Geflügelfleisch, vornehmlich aus Brasilien und der EU. Der STS geht davon aus, dass das Gros der ausländischen Herkünfte hiesige Standards nicht einhält. Er fordert die Konsumenten auf, auf Importgeflügel zu verzichten und stattdessen auf Schweizer Geflügelfleisch, zu setzen. Zur Sensibilisierung will der STS im nächsten Jahr eine landesweite Informationskampagne starten.
Im Februar 2011 startete der Schweizer Tierschutz STS eine Kampagne gegen die Verwendung von exotischen Reptilienledern (Python, Waran) in der Schweizer Uhrenindustrie. Sämtliche Mitglieder des Verbands der Schweizer Uhrenindustrie FH wurden aufgefordert, eine vom STS aufgesetzte Verzichtserklärung zu unterschreiben und sich somit von der Verwendung tierquälerischer Produkte für menschliche Extravaganz zu distanzieren. Auf der Homepage des STS können sich interessierte UhrenkäuferInnen jetzt vorab informieren, welche Firmen ihre Verantwortung gegenüber dem Wohl der Tiere und gegenüber der Artenvielfalt ernst nehmen.
Die Flussdelfine im Mekong sind stark bedroht. Gemäss einer neuen Studie des WWF gibt es in Kambodscha und Laos nur noch rund 85 Exemplare, welche durch Umweltgifte und rabiate Fischereimethoden bedroht sind.
Über 60000 Schildkröten werden jährlich auf Madagaskar illegal getötet, darunter auch seltene Arten. Die Strahlen- und Flachrücken- Spinnenschildkröten, stünden auf der südostafrikanischen Tropeninsel unmittelbar vor dem Aussterben, wie die Umweltorganisation WWF bekannt gab.
Am 29. Juli ist der Internationale Tag des Tigers. Dazu gibt es einerseits gute Nachrichten zu vermelden. So hat in den letzten fünf Jahren die Zahl der wild lebenden Tiger auf dem indischen Subkotinent um einen Fünftel auf heute 1‘706 Tiger zugenommen.