Der Bär ist zurück! Am Samstag wurde zwischen Scoul und S-charl (GR), ganz in der Nähe des Schweizer Nationalparks, ein Bär gesichtet. Das Tier ist aus dem Südtirol in die Schweiz gezogen. SF-Augenzeuge Mario Riatsch hat den Bären gefilmt.
Vor Ostern läuft die heisse Phase für Kaninchenfleisch. Dies hat die Nutztierschutz-Organisation KAGfreiland zum Anlass genommen, zu überprüfen ob die seit Anfang dieses Jahres geltende Deklarationspflicht für Kaninchenfleisch aus Käfighaltung auch eingehalten wird. Fazit: Mit der Umsetzung der neuen Vorschrift hapert es in allen Teilen der Schweiz.
Nach dem Unfall mit der Ölbohrplattform Deepwater Horizon 2010 war rasches Handeln gefragt. Um die Ölkatastrophe einzudämmen wurde nach einer Chemikalie gesucht, die das Öl binden kann. Da für langwierige Tierversuche keine Zeit blieb, kam für die Giftigkeitsprüfung der Chemikalien eine neue Methode zur Anwendung.
Der Schweizer Tierschutz STS lud in der vergangenen Woche zum zweiten “Kälbergipfel” nach Bern. Alle Anwesenden waren sich einig: Auch in der Kälbermast ist dem Tierwohl höchste Priorität einzuÂräumen. Trotzdem konnte bezüglich der Abschaffung der Preisabzüge für rötliches Kalbfleisch kein Konsens gefunden werden.
Der Ständerat sagt ja zum Verbot von Delfin- und Walimporten in die Schweiz. Damit geht er weniger weit als der Nationalrat, der sich gestern mit grosser Mehrheit für ein Haltungsverbot von Delfinen in der Schweiz ausgesprochen hat. Dennoch rückt damit eine Delfinarium-freie Schweiz in greifweite, ist OceanCare überzeugt.
Fledermäuse zu bestimmen ist aufwändig. Bisher mussten die Tiere eingefangen und die spezifischen Körpermerkmale untersucht werden – Stress für Tier und Mensch. Zukünftig soll das anders werden. Mit Hilfe von modernster Elektronik und Software soll die akustische Bestimmung der Fledermäuse über ihre Ultraschall-Ortungsrufe möglich werden. Dies Berichtet Wildtier Schweiz in der aktuellen Ausgabe 1/2012 von CH-WILDINFO.
Im Berner Jura sind nahe bei einer Abfallverwertungsanlage Dutzende toter Vögel gefunden worden, vorwiegend Krähen und Raben. Die Todesursache ist noch nicht geklärt. Die Kälte scheint aber nicht die Ursache zu sein. Dies berichtete die Tagesschau am 7. Februar 2012.
Als erstes europäisches Land verbietet Griechenland alle Tiere in Zirkussen. Tierschutzorganisationen werten diesen Vorstoss als grossen Erfolg für den Tierschutz und fordern Verbote auch in anderen Ländern, so Tierschutznews.
Die Todesursache von Shadow und Chelmers ist geklärt. Gemäss Angaben der Staatsanwaltschaft Thurau sind die beiden Delfine an einer Gehirnschädigung, ausgelöst durch Antibiotika gestorben. Gegen die Tierärzte des Connylands wird nun ermittelt.
Die Wissenschaftskommission des Nationalrats (WBK-N) hat sich gegen die vollständige Transparenz bei Tierversuchen ausgesprochen, um Forscher und Forschungsinstitutionen zu schützen. In den anderen Punkten folgt die Nationalratskommission grösstenteils den Beschlüssen des Ständerates und beantragt einstimmig die Annahme des revidierten Tierschutzgesetzes.