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	<title>Naturschutz.ch &#187; Tierschutz</title>
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	<description>Das Schweizer Portal für Natur- und Umweltschutz</description>
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		<title>Schmuggel-Skandal um Bienenvölker!</title>
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		<pubDate>Thu, 24 May 2012 08:51:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora Kieselbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In enger Zusammenarbeit haben die Eidg. Zollverwaltung (EZV), kantonale Veterinärämter, Bieneninspektoren, der Verein deutschschweizerischer und rätoromanischer Bienenfreunde VDRB sowie das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) einen grossangelegten Schmuggel von Bienenvölkern aufgedeckt. Um die Einschleppung von Bienenkrankheiten und Parasiten zu verhindern, mussten Dutzende von Völkern vernichtet werden, wie die Bundesverwaltung aktuell informiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Apis_indica.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-48601" title="Honigbiene" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Apis_indica-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>In enger Zusammenarbeit haben die Eidg. Zollverwaltung (EZV), kantonale Veterinärämter, Bieneninspektoren, der Verein deutschschweizerischer und rätoromanischer Bienenfreunde VDRB sowie das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) einen grossangelegten Schmuggel von Bienenvölkern aufgedeckt. Um die Einschleppung von Bienenkrankheiten und Parasiten zu verhindern, mussten Dutzende von Völkern vernichtet werden, wie die Bundesverwaltung aktuell informiert.</p>
<p>Ein Drittel der weltweiten Ernährung hängt von der Bestäubungsleistung der Bienen ab. Die Biene ist hinter den Rindern und Schweinen das drittwichtigste Nutztier. Bienenverluste wie im letzten Winter, <a href="http://naturschutz.ch/news/jedes-zweite-bienenvolk-starb/48525" target="_blank">naturschutz.ch hat darüber berichtet</a>, sind deshalb ein gravierender Einschnitt für die Imkerbranche.</p>
<p>Eine Firma &#8211; angeblich aus dem Kanton Zug &#8211; nutzte die Bienenvölkerverluste, die im letzten Winter entstanden sind aus und bot Imkern in der ganzen Schweiz via Internet sogenannte Kunstschwärme zum Preis von 135 Franken an. Der Lieferant gab den Interessenten am Telefon an, es handle sich um Schweizer Bienen, vornehmlich aus dem Tessin. Auf Hinweis des VDRB schöpfte das Zuger Veterinäramt Verdacht, weil die Bildung von Kunstschwärmen in dieser Jahreszeit in der Schweiz gar nicht möglich war. Ausserdem war die Firma in der Innerschweiz nicht auffindbar. Die Zollfahndung wurde eingeschaltet und weitere Ermittlungen eingeleitet. Am 1. Mai 2012 gelang es der Grenzwache, illegale Einfuhren über verschiedene unbesetzte Grenzübergänge im Raum Rafz aufzudecken.</p>
<p>Weitere Abklärungen der Zollfahndung zusammen mit den kantonalen Veterinärämtern und Bieneninspektoren sowie dem Bundesamt für Veterinärwesen ergaben, dass weitere Imker Bienenvölker illegal eingeführt hatten. Um die Verschleppung von Seuchen oder Parasiten zu verhindern, mussten Dutzende Völker (Kunstschwärme) vernichtet werden. Denn durch den illegalen Import von Bienen besteht ein erhebliches Risiko, dass gefährliche Krankheitskeime und Parasiten wie der kleine Beutenkäfer oder die Tropilaelaps-Milbe eingeschleppt werden. Die Gefährlichkeit von solchen Parasiten zeigt das Beispiel der Varroa-Milbe, welche vor rund 25 Jahren aus Asien durch den Import von Bienen in die Schweiz eingeführt wurde. Seither müssen die heimischen Bienenvölker regelmässig durch die Imker behandelt werden. Ohne diese Pflege würden sämtliche Völker eingehen. Die Varroa-Milbe und die durch diese Parasiten begünstigten Krankheitserreger werden zudem als Hauptursache für das Bienensterben genannt.</p>
<p>Bild: Ghimire Bishwo (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Musik für Delphin-Importverbot</title>
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		<pubDate>Thu, 24 May 2012 07:08:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora Kieselbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am kommenden Dienstag 29. Mai gilt es ernst: dann findet in der Sommersession des Nationalrats die Abstimmung über ein Importverbot von walartigen Tieren (Cetacea), statt. Ein Importverbot würde dem Umstand Rechnung tragen, dass Delphine und Wale in Gefangenschaft nicht artgerecht gehalten werden können. Gemeinsam mit der Tierschutzorganisation OceanCare plädieren Peter Reber, Dodo Hug, Efisio Contini und Rick Laine dafür, dass die Meeressäuger ins Meer und nicht in die Schweiz gehören.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Dolphind.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-48628" title="Delphin Delfin Stenella Plagiodon" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Dolphind-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Am kommenden Dienstag 29. Mai gilt es ernst: dann findet in der Sommersession des Nationalrats die Abstimmung über ein Importverbot von walartigen Tieren (Cetacea) statt. Ein Importverbot würde dem Umstand Rechnung tragen, dass Delphine und Wale in Gefangenschaft nicht artgerecht gehalten werden können. Gemeinsam mit der Tierschutzorganisation OceanCare plädieren Peter Reber, Dodo Hug, Efisio Contini und Rick Laine dafür, dass die Meeressäuger ins Meer und nicht in die Schweiz gehören.</p>
<p>Wie OceanCare auf ihrer Homepage mitteilt, haben die Musiker alle in ihren Liedern schon Delphine oder Wale besungen, unterstützen deshalb ein Importverbot für walartige Tiere und fordern in von OceanCare produzierten Videobotschaften, dass die Meeressäuger als freie Wildtiere respektiert werden.„Wenn Delphine in Delphinarien auf engstem Raum leben müssen, kann das nicht artgerecht sein. Und dass dafür sogar wilde Delphine gefangen werden, finde ich wirklich schlimm“, begründet Peter Reber sein Engagement. Auch für Dodo Hug ist klar: „Jedes Becken ist für Delphine zu klein. Der Delphin gehört ins Meer – alles andere ist einfach nur traurig“. Und Rick Laine regt an: „Stellen Sie sich vor, sie müssten für den Rest ihres Lebens in einer Badewanne stehen und es kommen Leute vorbei, die zuschauen, wie Sie auf und ab springen. Die Menschheit ist über den Punkt hinweg, wo sie den Tieren Vergleichbares antun muss.“</p>
<p>Weltweit verzichten immer mehr Länder freiwillig oder per Gesetz auf Import, Haltung oder Zurschaustellung von Delphinen und Walen. Freiwillig auf Delphinarien verzichten Estland, Lettland, Luxemburg, Österreich, Polen, Rumänien, die Slowakei, Tschechien, Ungarn, Norwegen und England. In Deutschland schrumpft die  Zahl der Delphinarien bis Ende Jahr von neun auf zwei Betriebe. Gesetzliche Verbote bezüglich Cetacea bestehen in Zypern (Halte- und Importverbot), Kroatien und Slowenien (Halteverbot), Ungarn, Indien, Vietnam, Malaysia und Argentinien (Importverbot), Costa Rica (Zurschaustellungsverbot) und Chile (Zurschaustellungs-, Import- und Exportverbot). Ein Schweizer Importverbot für Delphine und Wale wäre also zeitgemäss und würde keinen Präzedenzfall schaffen.</p>
<p>In der Schweiz verzichten wissenschaftlich geführte Zoos auch ohne gesetzliches Verbot bereits seit langem auf diese Tiere. Sie sind sich der Problematik artgerechter Haltung bewusst. Eine möglichst naturgetreue Nachbildung des Lebensraumes übersteigt alles Machbare: In Freiheit legen Delphine und Wale täglich Distanzen von bis zu 100 Kilometer zurück und tauchen 500 Meter weit in die Tiefe ab.</p>
<p>Ein Rechtsgutachten der Stiftung für das Tier im Recht (TIR) zeigt, dass ein solches Verbot  mit der Bundesverfassung absolut vereinbar wäre. Dass Delphinarien auch aus tierethischer Sicht nicht legitim sind, macht ein Gutachten des „ethik-labor“ deutlich.</p>
<p><a href="http://www.oceancare.org/" target="_blank">OceanCare<br />
</a><a href="http://www.tierimrecht.org/" target="_blank">Stiftung für das Tier im Recht (TIR)<br />
</a><a href="http://www.ethik-labor.ch/" target="_blank">ethik-labor</a></p>
<p>Bild: sheilapic76 (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Quecklebendig dank Fischkonsum?</title>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2012 07:50:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora Kieselbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer ein- bis zweimal pro Woche Fisch isst, lebt gesund, so die Empfehlung von Gesundheits- und Ernährungsexperten. Fisch enthält neben Omega-3-Fettsäuren, Jod und Selen auch Vitamin D, was unserer Gesundheit erwiesenermassen zuträglich ist. Doch Fischkonsum birgt neben all den bekannten positiven Eigenschaften auch diverse Risiken, sowohl für die Gesundheit als auch für das ökologische Gleichgewicht der Meere, wie tierschutznews.ch aktuell berichtet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Fishmarket_03.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-48449" title="Fisch Markt" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Fishmarket_03-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Wer ein- bis zweimal pro Woche Fisch isst, lebt gesund, so die Empfehlung von Gesundheits- und Ernährungsexperten. Fisch enthält neben Omega-3-Fettsäuren, Jod und Selen auch Vitamin D, was unserer Gesundheit erwiesenermassen zuträglich ist. Doch Fischkonsum birgt neben all den bekannten positiven Eigenschaften auch diverse Risiken, sowohl für die Gesundheit als auch für das ökologische Gleichgewicht der Meere, wie tierschutznews.ch aktuell berichtet.</p>
<p>Denn was die Fisch-Befürworter verschweigen: Tatsächlich enthält Fisch nicht nur wichtige Öle, Vitamine und Spurenelemente, sondern auch Gifte wie Dioxine, Schwermetalle und Antibiotika. Wirklich lebensbedrohlich für den Mensch aber ist in vielen Fischen die hohe Konzentration an Quecksilber.</p>
<p>Norwegische Forscher stellten fest, dass der Quecksilbergehalt in norwegischen Süsswasserfischen in wenigen Jahren um 60% angestiegen ist. Besonders gefährlich sei dabei eine spezielle Quecksilberverbindung, das Methylquecksilber, welches insbesondere in fettreichen Meeresfischen vorkommt, weshalb der Verzehr von Thunfisch, Makrele oder Heilbutt ein grosses Gesundheitsrisiko darstellt.</p>
<p>Aber auch aus einem weiteren wichtigen Grund sei es unverantwortlich, den Mythos vom „gesunden Fisch“ weiterhin aufrecht zu halten: „Wir wissen, dass 80% der Meere bis an die Belastbarkeitsgrenze befischt oder schon überfischt sind“, meint Lars Gorschlüter, Vorstand des SAVE Wildlife Conservation Fund. Die Bestandszahlen der europäischen Fischarten gehen seit Jahren zurück. Vier von fünf Arten sind bereits überfischt; die beliebtesten Arten wie Thunfisch und Makrele gingen in den letzten Jahren gar um 60% zurück. Eine aktuelle deutsche Studie fand zudem heraus, dass ein Viertel aller Fischbestände durch Überfischung sogar komplett zusammengebrochen ist.</p>
<p>Diese alarmierenden Zahlen zeigen, dass unsere Meere kurz vor dem Kollaps stehen und erklären, warum Natur- und Umweltschutzorganisationen die Empfehlung der Ernährungswissenschaft äusserst kritisch sehen. Lars Gorschlüter: „Bis die Bestände sich erholt haben, ist unser Appell an die Verbraucher: Verzichten Sie ganz auf Fisch und schützen Sie nicht nur die Meere, sondern auch Ihre eigene Gesundheit!“</p>
<p><a href="http://www.save-wildlife.com/de/home" target="_blank">SAVE Wildlife Conservation Fund</a></p>
<p>Bild: Tomas Castelazo (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>M13 abgetaucht</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/m13-abgetaucht/48269</link>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 07:03:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora Kieselbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit rund einer Woche fehlt vom Jungbären jede Spur und bereits machen Gerüchte über seinen Tod die Runde, wie 20Minuten-Online berichtet. Hat sich der Bär bloss zurückgezogen, oder ist er tatsächlich bereits tot?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/727px-Brown_Bear_bathing.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-48271" title="Braunbär Baden" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/727px-Brown_Bear_bathing-300x247.jpg" alt="" width="300" height="247" /></a>Seit rund einer Woche fehlt vom Jungbären jede Spur und bereits machen Gerüchte über seinen Tod die Runde, wie 20Minuten-Online berichtet. Hat sich der Bär bloss zurückgezogen, oder ist er tatsächlich bereits tot?</p>
<p>Georg Brosi vom Bündner Amt für Jagd und Fischerei ist sich sicher: M13 lebt, alles andere sind bloss Vermutungen. Die Gerüchte kommen jedoch nicht von ungefähr: Seit am 30. April ein Triebwagen der RhB mit dem Raubtier kollidierte, ist M13 nachweislich verletzt und der Peilsender des Bären beschädigt. Eine Zeit lang war die Ortung des Raubtiers noch möglich, dann konnten plötzlich keine Signale mehr empfangen werden.</p>
<p>Direkt nach dem Unfall bewegte sich M13 kaum; Er hatte sich verletzt und geschwächt ins Dickicht zurückgezogen. Der Bär berappelte sich allerdings schnell wieder und sein Bewegungsradius vergrösserte sich nach kurzer Erholungsphase massiv &#8211; was jedoch nun seine erneute Ortung enorm erschwert. Die letzte Sichtung stammt aus dem Val S-charl in der Gemeinde Scuol, seither verläuft sich seine Spur.</p>
<p>Das Bündner Amt für Jagd und Fischerei ist deshalb auf Meldungen aus der Bevölkerung und von Wildhütern angewiesen: Da M13 immer noch als auffälliger Bär taxiert wird, muss er möglichst umgehend mit einem neuen Peilsender versehen werden. Laut Georg Brosi kann es jedoch gut sein, dass man M13 nie wieder zu Gesicht bekommt, wie er 20Minuten-Online erzählt. „Es ist völlig natürlich, dass der Bär bei wärmeren Temperaturen in die Berge und Seitentäler wandert. Er findet nun auch dort genug zu Fressen.“ Dass sich der Bär zurückziehen werde, damit sei zu rechnen gewesen – M13 hat sich zwar abgemeldet, tot muss er deswegen noch lange nicht sein.</p>
<p><a href="http://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/bvfd/ajf/ueberuns/Seiten/default.aspx" target="_blank">Amt für Jagd und Fischerei Graubünden</a></p>
<p>Bild: Michael Gäbler (Wikimedia Commons)</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Lass bitte deine Finger von mir!</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 07:16:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora Kieselbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei vielen Vogelarten ist der Nachwuchs bereits da und mancher Jungvogel verlässt das Nest, noch bevor er richtig flügge ist. Aber keine Angst: auch ausserhalb des Nestes wird er weiterhin von seinen Eltern gefüttert und umsorgt. Die Schweizerische Vogelwarte Sempach empfiehlt daher in einer aktuellen Pressemitteilung: Hände weg von Jungvögeln!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/20120515_amsel.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-48218" title="Amsel Jungvogel" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/20120515_amsel-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Bei vielen Vogelarten ist der Nachwuchs bereits da und mancher Jungvogel, z.B. bei den Amseln und anderen Drosselarten, verlässt das Nest, noch bevor er richtig flügge ist. Aber keine Angst: auch ausserhalb des Nestes wird er weiterhin von seinen Eltern gefüttert und umsorgt. Die Schweizerische Vogelwarte Sempach empfiehlt daher in einer aktuellen Pressemitteilung: Hände weg von Jungvögeln!</p>
<p>In der Vogelpflegestation der Schweizerischen Vogelwarte herrscht momentan Hochbetrieb. Täglich werden zahlreiche scheinbar verwaiste Jungvögel eingeliefert. Diese gut gemeinte Hilfe ist aber in den meisten Fällen gar nicht nötig &#8211; im Gegenteil: Oft führt sie dazu, dass gesunde Jungvögel von ihren Eltern getrennt werden.</p>
<p>Die Vogelwarte empfiehlt daher, Jungvögel grundsätzlich an ihrem Fundort zu belassen. Ein Einschreiten ist nur nötig, wenn sich ein Tier in unmittelbarer Gefahr befindet, z.B. auf einer Strasse. Dann sollte man den Jungvogel – auch mit blossen Händen – aufheben und ins nächste Gebüsch tragen. Danach werden die Altvögel ihn weiter füttern.</p>
<p>Verletzte, kranke sowie tatsächlich verlassene Jungvögel, welche während einer Stunde nicht mehr von den Eltern gefüttert werden, gehören jedoch in die Hände von Fachleuten und werden am besten direkt nach Sempach oder in die nächstgelegene Pflegestation gebracht, deren Adressen über die Vogelwarte bezogen werden können.</p>
<p><a href="http://www.vogelwarte.ch/haende-weg-von-jungvoegeln.html" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p><a href="http://www.vogelwarte.ch/" target="_blank">Vogelwarte Sempach</a></p>
<p>Bild: © Schweizerische Vogelwarte Sempach</p>
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		<title>Luchse in Oberösterreich willkommen</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/luchse-in-oberosterreich-willkommen/48203</link>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 06:36:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora Kieselbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neuste Umfragen der Bevölkerung zeigen: die (Schweizer) Luchse sind bei 90% der 505 Befragten in Oberösterreich willkommen, so eine aktuelle Medienmitteilung des Nationalparks Kalkalpen. Neben dem Luchspärchen Freia und Juro,  welche im Mai und November letzten Jahres aus der Schweiz in den Nationalpark Kalkalpen umgesiedelt wurden, dürften sich laut Experten aktuell noch zwei weitere Luchse in der Region aufhalten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/222979065_1_CI1082723.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-48204" title="Luchs Nationalpark Kalkalpen Österrecih" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/222979065_1_CI1082723.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a>Neuste Umfragen der Bevölkerung zeigen: die (Schweizer) Luchse sind bei 90% der 505 Befragten in Oberösterreich willkommen, so eine aktuelle Medienmitteilung des Nationalparks Kalkalpen. Neben dem Luchspärchen Freia und Juro,  welche im Mai und November letzten Jahres aus der Schweiz in den Nationalpark Kalkalpen umgesiedelt wurden, dürften sich laut Experten aktuell noch zwei weitere Luchse in der Region aufhalten.</p>
<p>90% der Befragten meinen zudem, dass die Jägerschaft die Bemühungen des Nationalparks rund um den Luchs unterstützen sollten. Bemerkenswert auch, dass die Zustimmung zum Schutze bedrohter Tierarten bei den 30- bis 49-jährigen Umfrageteilnehmern (95%) und bei den Frauen (94%) um einige Prozente höher liegt als im Durchschnitt.</p>
<p>Und das Jahr 1995 wanderten nach 150 Jahren Abwesenheit vereinzelt Luchse in die Kalkalpen-Region ein. Seit 1998 betreibt der Nationalpark Kalkalpen daher ein Luchs-Monitoring-Projekt. Die Arbeitsgemeinschaft LUKA (Luchse in den Kalkalpen), bestehend aus Naturschutzbund, Jägerschaft, Nationalpark Kalkalpen, ÖBF und WWF, möchte den Luchs, einer der am meisten gefährdeten Tierarten europaweit, eine gesicherte Zukunft geben: Daher wurde 2011 die Bestandsstützung der Luchse eingeleitet.</p>
<p><a href="http://www.kalkalpen.at/system/web/default.aspx" target="_blank">Nationalpark Kalkalpen</a></p>
<p>Bild: © Nationalpark Kalkalpen/Josef Limberger</p>
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		<title>Connyland-Delfine: War es wirklich Antibiotika?</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/connyland-delfine-war-es-wirklich-antibiotika/47759</link>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 14:57:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Just</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Delfine Shadow und Chelmers starben laut Thurgauer Staatsanwaltschaft an den Folgen eines Antibiotikums. Nun sind Zweifel aufgekommen. Das Institut für Rechtsmedizin in St. Gallen hat im Urin der Tiere neben Antibiotika auch Opiat-Spuren nachgewiesen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Bottlenose_Dolphin_KSC04pd0178.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-45349" title="Delphin Grosser Tümmler, Delfin" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Bottlenose_Dolphin_KSC04pd0178-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a>Die Delfine Shadow und Chelmers starben laut Thurgauer Staatsanwaltschaft an den Folgen eines Antibiotikums. Nun sind Zweifel aufgekommen. Das Institut für Rechtsmedizin in St. Gallen hat im Urin der Tiere neben Antibiotika auch Opiat-Spuren nachgewiesen, so die NZZ.</p>
<p>Das nachgewiesene Opiat Buprenorphin ist rezeptpflichtig und wirkt wie Heroin oder Morphin. In der Medizin wird es hauptsächlich zur Linderung sehr starker Schmerzen eingesetzt. Laut Cornelis van Elk, Meeresbiologe, wird diese Substanz bei der Behandlung von Meeressäugern niemals bewusst eingesetzt. Delphine müssen ihre Atmung aktiv steuern. Auch im Schlaf bleibt deshalb immer eine Hirnhälfte wach. „Opiate können dazu führen, dass das Hirn ganz einschläft und die Atmung aussetzt“, so van Elk gegenüber der NZZ. Neben dem Opiat wurde auch Benzodiazepin – eine Substanz, die in Verbindung mit dem Opiat zur Atemlähmung führen kann – nachgewiesen. Dies bestätigt den Connyland-Sprecher im Verdacht, dass die Tiere vergiftet wurden.</p>
<p>Die Connyland-Betreiber fordern nun, eine erneute Untersuchung der Todesursache durch die Staatsanwaltschaft.</p>
<p><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/neue-hinweise-auf-giftattacke-gegen-delphine_1.16766988.html" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p><a href="http://www.nzz.ch" target="_blank">www.nzz.ch<br />
</a><a href="http://www.tierschutznews.ch" target="_blank">www.tierschutznews.ch<br />
</a><a href="http://www.oceancare.org" target="_blank">www.oceancare.org</a></p>
<p>Bild: NASA</p>
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		<title>Einigung in der Grossraubtierpolitik?</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/gemeinsame-grundsatze-der-verbande-zur-grossraubtierpolitik/47746</link>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 14:03:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora Kieselbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die vier Verbände JagdSchweiz, Pro Natura, Schweizerischer Schafzuchtverband und WWF Schweiz haben sich gemäss einer Medienmitteilung auf gemeinsame Grundsätze, Ziele und Handlungsfelder im künftigen Umgang mit Wolf, Luchs und Bär in der Schweiz geeinigt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/news/keine-abschussbewilligung-fur-wolf-im-wallis/40992 /attachment/800px-canis_lupus_2_martin_mecnarowski" rel="attachment wp-att-40993"><img title="Wolf" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Canis_lupus_2_Martin_Mecnarowski-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Die vier Verbände JagdSchweiz, Pro Natura, Schweizerischer Schafzuchtverband und WWF Schweiz haben sich gemäss einer Medienmitteilung auf gemeinsame Grundsätze, Ziele und Handlungsfelder im künftigen Umgang mit Wolf, Luchs und Bär in der Schweiz geeinigt.</p>
<p>Bei Konflikten um die Grossraubtiere, die Nutztierhaltung und die jagdliche Nutzung von Wildtieren sind sie bereit, nach Kompromissen und gemeinsam getragenen Lösungen zu suchen. Das schafft unterschiedliche Sichtweisen und Interessen zwar nicht aus der Welt, aber es verlagert die Konfliktlösung vom medialen oder gerichtlichen Schlagabtausch an den Sitzungstisch oder die gemeinsame Feldbegehung, womit in den Augen der beteiligten Verbände &#8220;ein wichtiger Paradigmenwechsel&#8221; vollzogen wird.</p>
<p>Wenn Grossraubtiere in ihren natürlichen Lebensraum zurückkehren, führte das in der Vergangenheit oft zu Konflikten, die nicht selten im Gerichtssaal endeten und zu unüberbrückbaren Differenzen führten. Auch in der Schweiz sind viele Jahre mit Auseinandersetzungen der Naturschutz- und Nutzerverbände verstrichen. Ende 2010 wurde auf Initiative von JagdSchweiz, Pro Natura, Schweizerischem Schafzuchtverband und WWF Schweiz ein Dialog begonnen, um künftig gemeinsam konstruktive Lösungen anzustreben. Die Gespräche zwischen den vier Verbänden wurden vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) moderiert und vom Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) und der KORA (Koordinierte Forschungsprojekte zur Erhaltung und zum Management der Grossraubtiere in der Schweiz) begleitet.</p>
<p>Nun wurde ein gemeinsames Grundsatzpapier erarbeitet, das von allen beteiligten Organisationen verabschiedet worden ist: Dabei wird die Rückkehr und die Bestandesbildung der Grossraubtiere auf Schweizer Territorium als natürlichen Prozess einstimmig anerkannt. Ebenso werden Regulationsabschüsse nicht mehr ausgeschlossen, wenn dadurch der betreffende Raubtierbestand in der Schweiz nicht gefährdet wird. Bei Schäden an Nutztieren können die Schaden stiftenden Einzeltiere weiterhin gemäss den gültigen Konzepten abgeschossen werden; der zentrale Pfeiler für die weitere Strategie soll jedoch die Weiterentwicklung des Schutzes von Nutztierherden mit geeigneten und zumutbaren Massnahmen sein.</p>
<p><a href="http://www.pronatura.ch/wolf" target="_blank">Weiterführende Informationen</a></p>
<p><a href="http://www.pronatura.ch/" target="_blank">Pro Natura</a><br />
<a href="http://www.wwf.ch/de/" target="_blank">WWF Schweiz</a><br />
<a href="http://szv.caprovis.ch/cms11/showlinx.asp?id=1&amp;lang=1" target="_blank">Schweizerischer Schafzuchtverband</a><br />
<a href="http://www.jagdschweiz.org/" target="_blank">JagdSchweiz<br />
</a><a href="http://www.bafu.admin.ch/" target="_blank">BAFU</a><br />
<a href="http://www.blw.admin.ch/" target="_blank">BLW<br />
</a><a href="http://www.kora.ch/" target="_blank">KORA </a><a href="http://www.blw.admin.ch/" target="_blank"> </a></p>
<p>Bild: Martin Mecnarowski (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Stopfmastdaunen in Schweizer Outdoor-Jacken?</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/stopfmastdaunen-in-schweizer-outdoor-jacken/47304</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 06:32:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Just</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Danue]]></category>
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		<description><![CDATA[„Mammut fordert von seinen Lieferanten, ... nur Daune aus verantwortungsvoller und tierfreundlicher Haltung zu verwenden“, so wirbt Mammut auf seiner Homepage. Tierschützer haben Zweifel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Anser_anser_aka.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-47305" title="Graugans" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Anser_anser_aka-300x219.jpg" alt="" width="300" height="219" /></a>„Mammut fordert von seinen Lieferanten, &#8230; nur Daune aus verantwortungsvoller und tierfreundlicher Haltung zu verwenden“, so wirbt Mammut auf seiner Homepage. Tierschützer haben Zweifel.</p>
<p>Wie viele andere Outdoor-Ausrüster behaupten auch die Schweizer Hersteller Mammut und Exped, für ihre Produkte lediglich Materialien aus tiergerechter Haltung zu verwenden. Insbesondere für ihre Daunenprodukte würden sie darauf achten, keine Daunen aus Lebendrupf oder Stopflebermast zu verwenden. Tierschutzorganisationen stehen diesen Aussagen skeptisch gegenüber, wie Eric Breitinger und Zbigniew Sroga in ihrem Artikel „Daunen aus tierquälerischer Haltung in teuren Outdoor-Jacken“, welcher im Saldo 6/2012 erschienen ist, berichten.</p>
<p>Gemäss eigenen Angaben verwenden sowohl Mammut als auch Exped Graugansdaunen. Dies macht Experten hellhörig. Nachforschungen von VIER PFOTEN legen die Vermutung nahe, dass zumindest ein Teil dieser Daunen aus Ungarn stammen. Das ist alamierend, denn gemäss VIER PFOTEN werden „in Stopfleber-Produktionsländern wie Ungern &#8230; Graugänse professionell nur im Rahmen der Zucht und Mast für die Stopfleberproduktion gehalten.“</p>
<p>Graugänse setzen mehr Fett an als andere Gänse, weshalb sie zur Stopfleberproduktion für Gänseleber benutzt werden. Gemäss VIER PFOTEN sind &#8220;die zwei Marktführer für Gänsestopfleber auch die Haupt-Daunenlieferanten der führenden Outdoor-Produzenten&#8221;. Nicht nur Graugänse, auch Enten werden gestopft. Insbesondere bei Entendaunen aus Frankreich, oft als Pyrenäen-Daunen gekennzeichnet, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass Sie aus Stopfleberproduktion stammen.</p>
<p>Mehr Transparenz über Herkunftsland und Haltungsform, so wie wir es bei Hühnereiern kennen, wäre auch bei Daunenprodukten wünschenswert.</p>
<p><a href="http://www.vier-pfoten.ch/output.php?id=1218&amp;idcontent=3653&amp;language=1" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p><a href="http://www.saldo.ch" target="_blank">www.saldo.ch</a><br />
<a href="http://www.vier-pfoten.ch" target="_blank">www.vier-pfoten.ch</a></p>
<p>Bild: André Karwath aka Aka (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Meister Petz ist zurück!</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 07:21:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Just</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Bär]]></category>
		<category><![CDATA[Braunbär]]></category>
		<category><![CDATA[Grossraubtier]]></category>
		<category><![CDATA[Hirtenhilfe]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bär ist zurück! Am Samstag wurde zwischen Scoul und S-charl (GR), ganz in der Nähe des Schweizer Nationalparks, ein Bär gesichtet. Das Tier ist aus dem Südtirol in die Schweiz gezogen. SF-Augenzeuge Mario Riatsch hat den Bären gefilmt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Brown_Bear_us_fish_21.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-47142" title="Junger Braunbär, Bär" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Brown_Bear_us_fish_21-300x197.jpg" alt="" width="300" height="197" /></a>Der Bär ist zurück! Am Samstag wurde zwischen Scoul und S-charl (GR), ganz in der Nähe des Schweizer Nationalparks, ein Bär gesichtet. Das Tier ist aus dem Südtirol in die Schweiz gezogen. SF-Augenzeuge Mario Riatsch hat den Bären gefilmt.</p>
<p>Beim italienischen Besucher handele es sich um M13, ein zweijähriges Männchen. Vor zwei Wochen wurde M13 noch in Italien gesichtet. Den Peilsender, welchen er im Oktober letzten Jahres erhielt, hat er wieder verloren, so Wildhüter Curdin Florineth gegenüber der Tagesschau. Bärenwanderungen in diesem Gebiet sind nichts Ungewöhnliches. Seit sechs Jahren führen Streifzüge die Tiere vom Südtirol in den Nationalpark. Das letzte Mal vergangenen Sommer.</p>
<p>Die Sichtung von Grossraubtieren, wie Bär, Wolf und Luchs, ruft unterschiedliche Reaktionen hervor: Artenschützer und Umweltorganisationen hoffen auf die permanente Wiederansiedlung, einige Jäger, Hirten und Bergbauern sehen die Tiere aus Angst um Wild- und Nutztiere noch immer als Schädlinge an. Der WWF Schweiz hat 2009 das Projekt „Hirtenhilfe“ zum Schutz der Grossraubtiere in der Schweiz lanciert: Durch einen Freiwilligeneinsatz auf der Alp oder einem Gruppeneinsatz werden Hirten und Bergbauern unterstützt und es werden ihnen Massnahmen im Umgang mit Wolf, Luchs und Bär näher gebracht. Dadurch soll ein friedliches nebeneinander von Grossraubtier und Mensch ermöglicht werden.</p>
<p><a href="http://www.wissen.sf.tv/Dossiers/Natur/Baeren-in-der-Schweiz#!videos" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p><a href="http://www.sf.tv" target="_blank">www.sf.tv</a><br />
<a href="http://www.wwf.ch" target="_blank">www.wwf.ch</a></p>
<p>Bild: Hillebrand, Steve (Wikimedia Commons)</p>
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