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	<title>Naturschutz.ch &#187; Tierschutz</title>
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	<description>Das Schweizer Portal für Natur- und Umweltschutz</description>
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		<title>Connyland-Delfine: Todesursache geklärt</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 11:26:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Just</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Connyland]]></category>
		<category><![CDATA[Delfin]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Todesursache von Shadow und Chelmers ist geklärt. Gemäss Angaben der Staatsanwaltschaft Thurau sind die beiden Delfine an einer Gehirnschädigung, ausgelöst durch Antibiotika gestorben. Gegen die Tierärzte des Connylands wird nun ermittelt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Bottlenose_Dolphin_KSC04pd0178.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-44584" title="800px-Bottlenose_Dolphin_KSC04pd0178" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Bottlenose_Dolphin_KSC04pd0178-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a>Die Todesursache von Shadow und Chelmers ist geklärt. Gemäss Angaben der Staatsanwaltschaft Thurau sind die beiden Delfine an einer Gehirnschädigung, ausgelöst durch Antibiotika gestorben. Gegen die Tierärzte des Connylands wird nun ermittelt.</p>
<p>Die Haltungsbedingungen der Delfine im Connyland wurden bereits mehrfach von Tierschützern bemängelt. Unter anderem fehlt im Becken eine schattige Rückzugsmöglichkeit, damit sich die Tiere vor der Sonne schützen können. Bei der Einnahme von Antibiotika wird im Allgemeinen vor intensiver Sonnenbestrahlung abgeraten.</p>
<p>Im Freizeitpark Connyland sind seit 2008 acht Delfine gestorben. Spekulationen, wonach die anderen Delfine ebenfalls an einer Gehirnschädigung, ausgelöst durch Antibiotika, gestorben sind hält der Thurgauer Kantonstierarzt Paul Witzig für „all zu einfach“. Die Tiere, die vor Shadow und Chelmers gestorben sind, seinen entweder sehr jung oder relativ alt gewesen. Die Mortalität bei Jungtieren in Gefangenschaft ist generell hoch, so Witzig.</p>
<p>Tierschützer fordern die Schliessung des letzten Delfinariums in der Schweiz und rufen zu einem Tourismusboykott gegen das Connyland auf. Heute schwimmen im Connyland noch drei Delfine. Pro Wal und andere Tierschutzorganisationen zeigen sich besorgt um das Wohlergehen der verbleibenden Delfine, welche weiterhin von den gleichen Tierärzten wie Shadow und Chelmers betreut werden. Ausserdem befürchtet Pro Wal, dass Connyland weitere Delfine importieren wird, da mit drei Meeressäugern keine nachhaltige Zucht betrieben werden könne. Die Motion für ein Importverbot für Wale und Delfine lehnte der Bundesrat mit Verweis auf die Tierschutzverordnung Ende 2011 ab. „Er teilte im Dezember 2011 aber mit, er wolle die Untersuchung zum Tod der zwei Delphine im thurgauischen Lipperswil abwarten und prüfen, ob die Regeln bei der Haltung verschärft werden sollten“, so Tierschutznews in ihrer aktuellen Medienmitteilung.</p>
<p><a title="http://www.tierschutznews.ch/" href="http://www.tierschutznews.ch/" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: NASA</p>
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		<title>Zum Schutz der Tierversuchslabore</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/zum-schutz-der-tierversuchslabore-eingeschrankte-transparenz/44458</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 12:32:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Just</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalratskommission]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutzgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Tierversuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Wissenschaftskommission des Nationalrats (WBK-N) hat sich gegen die vollständige Transparenz bei Tierversuchen ausgesprochen, um Forscher und Forschungsinstitutionen zu schützen. In den anderen Punkten folgt die Nationalratskommission grösstenteils den Beschlüssen des Ständerates und beantragt einstimmig die Annahme des revidierten Tierschutzgesetzes.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/The_happy_couple.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-44459" title="The_happy_couple" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/The_happy_couple-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Die Wissenschaftskommission des Nationalrats (WBK-N) hat sich gegen die vollständige Transparenz bei Tierversuchen ausgesprochen, um Forscher und Forschungsinstitutionen zu schützen.</p>
<p>Mit einer Revision des Tierschutzgesetzes will der Bundesrat unter anderem die Transparenz bei Tierversuchen verbessern. Die WBK befürchtet Nachteile für Firmen und Personen, die an den Experimenten beteiligt sind und hat sich gegen vollständige Transparenz bei Tierversuchen ausgesprochen.  Sie schlägt folgenden Zusatzartikel vor:  Der Bundesrat soll bei der Regelung der Einzelheiten „die überwiegenden schutzwürdigen privaten oder öffentlichen Interessen beachten“. Rückschlüsse auf Firmen, Forscher, Forschungsanlagen und Forschungsvorhaben sollen vermieden und der Schutz von Menschen, Anlagen und Geschäftsgeheimnissen nicht tangiert werden.</p>
<p><strong>Mehr Transparenz notwendig</strong></p>
<p>Bereits im Ständerat war die Detaillierungsgrad der Informationen über Tierversuche umstritten. Um Forschungsinstitute und Forscher zu schützen, u.a. vor Tierversuchsgegnern, war die vorberatende Kommission gegen den Vorschlag des Bundesrats, nach Beendigung eines Tierversuchs auch den Titel und das Fachgebiet des Versuchs zu veröffentlichen. Die Mehrheit des Ständerats erachtete eine verbesserte und transparentere Information im Bereich der Tierversuche jedoch als notwendig. Sie hielt an der Version des Bundesrats fest, nach Abschluss eines Tierversuchs neben dem Versuchszweck, der Anzahl eingesetzter Tiere und dem Schweregrad der Belastung auch das Fachgebiet des Versuchs und dessen Titel zu veröffentlichen.</p>
<p><strong>Verbot des Handels mit Hunde- und Katzenfellen und gesetzliches Verbot von Schlachttiertransporten</strong></p>
<p>In den anderen Punkten folgt die Nationalratskommission grösstenteils den Beschlüssen des Ständerates und beantragt einstimmig die Annahme des revidierten Tierschutzgesetzes. Unter anderem sieht diese Revision eine Erweiterung des Handelsverbots mit Katzen- und  Hundefellen vor: Nicht nur die Einfuhr, sondern jeglicher Handel mit Hunde- und Katzenfellen soll verboten werden.</p>
<p>Keine Einigkeit herrscht weiterhin bezüglich des gesetzlichen Verbots von Schlachttiertransporten. Die Nationalratskommission beantragt erneut, die heute auf Verordnungsstufe festgelegte Regelung für die Durchfuhr von Schlachttieren im Tierschutzgesetz zu verankern. Sie befürchtet, dass die EU auf die Aufhebung des Verbots drängen könnte, wenn es lediglich auf Verordnungsebene geregelt ist.</p>
<p><a title="http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2012/01/20/Schweiz/Mehr-Tierschutz-aber-weniger-Transparenz" href="http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2012/01/20/Schweiz/Mehr-Tierschutz-aber-weniger-Transparenz" target="_blank">Tagesschau &#8211; Schweizer Fernsehen</a></p>
<p><a title="http://www.parlament.ch/d/mm/2012/seiten/mm-wbk-n-2012-01-20.aspx" href="http://www.parlament.ch/d/mm/2012/seiten/mm-wbk-n-2012-01-20.aspx" target="_blank">Wissenschaftskommission des Nationalrats (WBK-N)</a></p>
<p>Bild: Jannes Pockele from Ekeren, Belgium (Wikimedia Commons)</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Schweizer wollen keine Tierversuche an Hunden</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 13:31:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>naturschutz.ch</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Tierversuche]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine repräsentative Meinungsumfrage der „Ärztinnen und Ärzte für Tierschutz in der Medizin“ hat ergeben, dass Schweizerinnen und Schweizer keine belastenden Tierversuche an Hunden wollen, und zwar weder in der Forschung am Hund für Hunde, am Hund für Menschen noch zur Giftigkeitstestung von Produkten. Dies stehe in krassem Gegensatz zum weit verbreiteten Gebrauch des Hundes als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://naturschutz.ch/news/schweizer-wollen-keine-tierversuche-an-hunden/44422 /attachment/tierversuch_hund" rel="attachment wp-att-44423"><img class="alignleft size-medium wp-image-44423" title="tierversuch_hund" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/tierversuch_hund-300x198.png" alt="" width="300" height="198" /></a>Eine repräsentative Meinungsumfrage der „Ärztinnen und Ärzte für Tierschutz in der Medizin“ hat ergeben, dass Schweizerinnen und Schweizer keine belastenden Tierversuche an Hunden wollen, und zwar weder in der Forschung am Hund für Hunde, am Hund für Menschen noch zur Giftigkeitstestung von Produkten. </strong></p>
<p>Dies stehe in krassem Gegensatz zum weit verbreiteten Gebrauch des Hundes als Versuchstier, schreibt die Organisation in einer Medienmitteilung. Die Ärzte für Tierschutz fordern deshalb, dass der Volkswille anerkannt wird und Forschung wie auch Politik diesen umsetzen.</p>
<p>70% aller Schweizer wollen laut der Umfrage keine Tierversuche an Hunden, um vielleicht Krankheiten bei Hunden besser behandeln zu können. 65% aller Schweizer wollen nicht mal Tierversuche an Hunden, um vielleicht Krankheiten des Menschen besser behandeln zu können. Und 79% aller Schweizer wollen keine belastenden Hundeversuche, um die Giftigkeit von Stoffen wie beispielsweise Pestiziden besser einschätzen zu können.</p>
<p>Trotzdem finden in der Schweiz viele Tierversuche an Hunden statt, bei denen diese mittelschwer bis schwer leiden. 3102 Tierversuche mit Hunden gab es in der Schweiz im Jahr 2010. Hierunter finden sich auch einige harmlosere, wie Blutentnahmen oder Gewebsproben. Es bleiben aber dennoch 278 Versuche mit mittelschwerem und 6 Versuche mit sehr schwerem Leiden für den Hund.</p>
<p>21’315 Tierversuche an Hunden gab es in der EU im Jahr 2008. 72’000 Tierversuche an Hunden gab es in den USA im Jahr 2007.</p>
<p><strong>Tierversuche an Hunden für Hunde</strong></p>
<p>Dass sich unter diesen Tierversuchen an Hunden auch einige befinden, die selbst aus medizinischer Sicht unnötig sind, zeigt ein von den Ärztinnen und Ärzten für Tierschutz in der Medizin ausführlich dargestellter Fall an der Parasitologie des Tierspitals Zürich. Dort wurden in dem von uns kritisierten Vorversuch 6 Beagles, letztlich aber mindestens 56 Hunde, mit Parasiten infiziert und schliesslich getötet. Der Fall wurde vom Tages-Anzeiger und Tele Züri aufgegriffen, mit grossem Echo der Leserschaft.</p>
<p>Die Ärzte für Tierschutz schreiben denn auch: „Umso alarmierender ist, dass die neue Umfrage zeigt, dass diese medizinisch umstrittene Forschung nicht mal von den Hundehaltern gewünscht wird, dem eigentlich profitierenden Zielpublikum! Nur gerade 7% (!) der Hundehalter wünschen Forschung an Hunden für Hunde, geschweige denn, wenn diese Forschung medizinisch umstritten und aus unserer Sicht völlig vermeidbar ist!“</p>
<p>Das sei ein klarer Auftrag der Bevölkerung Tierversuche an Hunden für Hunde zukünftig weder zu planen (Forschung), zu bewilligen (Tierversuchskommission) noch gesetzlich vorzuschreiben (Politik).</p>
<p><strong>Tierversuche an Hunden für Menschen</strong></p>
<p>Nur 28% der Schweizer wünschen belastende Tierversuche an Hunden zur Erforschung von Krankheiten des Menschen. 65% lehnen diese Forschung ab, bei den Hundehaltern sind es gar 79%. Die Realität sieht aber ganz anders aus. Ca. 1700 Hunde wurden im Jahr 2010 in der Schweiz für die Forschung am Hund für den Menschen eingesetzt. Ca. 280 Hunde litten mittelschwer bis schwer bei diesen Versuchen.</p>
<p>Die Bevölkerung wünsche das heutige System also deutlich nicht mehr, schreiben die Ärzte für Tierschutz. Offensichtlich sei sie somit auch bereit, ein kleines Restrisiko auf sich zu nehmen, um diese Hundeversuche zu vermeiden. Hieraus ergebe sich ein Auftrag an die Pharmaindustrie, die lange eingefahrenen Versuchspfade zu verlassen und auf Alternativmodelle umzusteigen. Für die Politik resultiere der Auftrag, den gesetzlichen Rahmen zu schaffen, damit die Pharmaindustrie dies auch tun könne. Ein erster wichtiger Schritt wäre laut den Ärzten für Tierschutz, dass mehr Forschungsgelder in die Entwicklung von Alternativmethoden investiert werden</p>
<p><strong>Tierversuche an Hunden für Giftigkeitstests von Produkten</strong></p>
<p>Auch hier könnte die Diskrepanz zwischen Wunsch der Bevölkerung und Realität nicht grösser sein: Nur gerade 14% der Bevölkerung wünschen Giftigkeitstest von Produkten wie Pestiziden an Hunden. Ausgerechnet die Politik, die ja dem Volkswillen verpflichtet sein sollte, hat aber europaweit das Projekt REACH (registration, evaluation, authorisation and restriction of chemicals) gestartet, bei dem Tausende von Altchemikalien auf ihre Giftigkeit hin getestet werden, auch am Hund. Man schätzt, dass 54 Millionen Wirbeltiere für diese Tests nötig sind – darunter auch viele Hunde.</p>
<p><a href="http://www.aerztefuertierschutz.ch/de/index.html?id=40"><strong>Ärztinnen und Ärzte für Tierschutz in der Medizin</strong></a></p>
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		<title>Mehr Tierschutz auf der Jagd: Petition eingereicht</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 13:15:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Just</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jagd und Fischerei]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Entwurf zur Revision der Jagdverordnung (JSV) stellt Nutzungsansprüche der Jägerschaft in den Vordergrund, anstatt wildlebende Tiere mit einem zeitgemässen Gesetz besser zu schützen, so der STS. Er lanciert die Petition „Mehr Tierschutz auf der Jagd!“ Innerhalb kurzer Zeit haben rund 10'000 Personen die STS-Petition unterzeichnet. Die Unterschriften wurden gestern in Bern dem zuständigen Departement übergeben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Rotwild_h25p1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-44364" title="800px-Rotwild_h25p" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Rotwild_h25p1-300x214.jpg" alt="" width="300" height="214" /></a>Der Schweizer Tierschutz STS ist enttäuscht vom Entwurf zur Revision der Jagdverordnung (JSV) vom Bundesamt für Umwelt BAFU. Anstatt wildlebende Tiere mit einem zeitgemässen Gesetz besser zu schützen und unnötiges Tierleid bei der Jagd zu verhindern, stehen die Nutzungsansprüche der Jägerschaft im Vordergrund und tierquälerische Jagdpraktiken sollen weiterhin erlaubt sein, so der STS. Er lanciert die Petition „Mehr Tierschutz auf der Jagd!“ Innerhalb kurzer Zeit haben rund 10&#8217;000 Personen die STS-Petition unterzeichnet. Die Unterschriften wurden gestern in Bern dem zuständigen Departement übergeben.</p>
<p>Die Petition fordert deutliche Nachbesserungen im Revisionsentwurf, insbesondere die Aufnahme eines allgemeinen Tierschutzartikels, eine minimale Schonzeit für alle Wildtiere sowie das landesweite Verbot der Baujagd. Gemäss STS basiert das Jagdgesetz auf einem veralteten Naturverständnis, welches die Wildtiere in schädlich und nützlich einteilt. Das natürliche Jagdverhalten z.B. von Luchs oder Wolf wird als „Schaden“ definiert und die geschützten Tiere als „Schädlinge“ diskreditiert, deren Bestand reguliert werden kann, wenn sie nach Ansicht der Jäger zu viel Beute machen.</p>
<p>Wird der Revisionsentwurf in der vorliegenden Form umgesetzt, sind die Wildtiere die grossen Verlierer dieser Revision.</p>
<p><a title="http://www.tierschutz.com/jagdpetition/" href="http://www.tierschutz.com/jagdpetition/" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Hilberts 25. Problem (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Kleinsäuger im Fokus</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/kleinsauger-im-fokus-3/44359</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 10:45:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Just</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wussten Sie, dass eine Zwergspitzmaus täglich etwa das Doppelte von ihrem Körpergewicht an Insekten und Spinnen verzehrt? Erkennen Sie eine Biber-Markierstelle an ihrem Duft? Oder haben Sie schon mal beobachtet, wie eine Hausspitzmaus ihren Nachwuchs in Sicherheit bringt? Praktische Tipps zum Schutz der kleinen Säuger und weitere interessante Informationen zu Igel, Biber, Zwergspitzmaus und Co. präsentiert Umwelt Aargau in der Broschüre „Schutz der kleinen Säugetiere – Eine Arbeitshilfe“.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Haselmaus4.jpg"><img title="Haselmaus Featured" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Haselmaus4-300x211.jpg" alt="" width="300" height="211" /></a>Wussten Sie, dass eine Zwergspitzmaus täglich etwa das Doppelte von ihrem Körpergewicht an Insekten und Spinnen verzehrt? Erkennen Sie eine Biber-Markierstelle an ihrem Duft? Oder haben Sie schon mal beobachtet, wie eine Hausspitzmaus ihren Nachwuchs in Sicherheit bringt?</p>
<p>Kleinsäugetiere leben fast unbemerkt zwischen uns. Dank ihrer Anpassungsfähigkeit, sind in unserer intensiv genutzten Landschaft fast alle Arten noch erhalten. Vielleicht ist dies der Grund, weshalb sie bei Naturschutzmassnahmen kaum berücksichtigt werden. Es gibt zwar Gesetze zum Schutz der kleinen Tiere: Im Aargau z.B. dürfen Haselmäuse nicht gefangen oder getötet werden und ihre Nester nicht beschädigt oder zerstört werden. Doch wo sind diese Nester und wie kann eine versehentliche Zerstörung verhindert werden? Praktische Tipps zum Schutz der kleinen Säuger und weitere interessante Informationen zu Igel, Biber, Zwergspitzmaus und Co. präsentiert Umwelt Aargau in der Broschüre „Schutz der kleinen Säugetiere – Eine Arbeitshilfe“.</p>
<p>Um ihre Körpertemperatur aufrecht zu erhalten, brauchen Säugetiere viel Nahrung. Auf Nahrungssuche durchstreifen sie Gebiete von mehreren Quadratkilometern (Dachs, Baummarder, Iltis) oder vielen Aren (Spitzmäsue, Haselmäuse). Verbindungswege und trockene Unterschlüpfe sind für die Tiere überlebenswichtig. Hindernisse sind neben Mauern, Zäunen und grossen Gewässern auch deckungsarme Gelände wie z.B. Landwirtschaftsgebiete und Rasen- oder Asphaltflächen. Auch Schächte und Kellereingänge sowie unbedeckte Flaschen, Dosen und Töpfe können zur tödlichen Falle werden.</p>
<p>Die drei wichtigsten Komponenten zum Schutz der kleinen Tiere sind deshalb das Anbieten von Nest- und Versteckstrukturen, die Vermeidung und Beseitigung von Hindernissen und das Erhalten oder Schaffen von deckungsreichen Verbindungswegen. Bereits einfache Massnahmen können viel bewirken. Gestalten auch Sie ihren Garten Kleinsäugetier gerecht!</p>
<p><a title="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/UAG_So_36-1.pdf" href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/UAG_So_36-1.pdf" target="_blank">Zur Arbeitshilfe</a></p>
<p>Bild: Danielle Schwarz</p>
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		<title>Der Öko(B)log: Delfine im Connyland, Affen im Zoo</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 15:37:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Oekolog</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Delfine haben ein Problem: Egal ob sie leiden, dauergestresst oder glücklich sind – immer sehen die intelligenten Meeressäuger aus, als ob sie freundlich lachten. Das ist es auch, was den Besuchern des Freizeitparks Connyland an den Delfinen so gefällt: Immer scheinen die Tiere fröhlich und aufgestellt. Und wenn die Tiere freiwillig in die Luft springen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/news/fluss-delfine-sterben-aus/20683 /attachment/586104_bottlenose_dolphin_2" rel="attachment wp-att-20684"><img class="alignleft size-full wp-image-20684" title="delfin" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/586104_bottlenose_dolphin_2.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a>Delfine haben ein Problem: Egal ob sie leiden, dauergestresst oder glücklich sind – immer sehen die intelligenten Meeressäuger aus, als ob sie freundlich lachten. Das ist es auch, was den Besuchern des Freizeitparks Connyland an den Delfinen so gefällt: Immer scheinen die Tiere fröhlich und aufgestellt. Und wenn die Tiere freiwillig in die Luft springen und Kunststücke vollführen, muss es ihnen ja gut gehen. Nun sind aber im Connyland innerhalb von drei Jahren 7 Delfine gestorben, drei davon in den ersten Lebenswochen. Und der bis anhin kerngesunde &#8220;Shadow&#8221; verendete just nach einer Technoparty, die nur 50 Meter neben dem Delfinarium stattfand. Die vielen Todesfälle könnten normale Sterblichkeit sein, wie das Connyland behauptet. Sie könnten aber auch schiere Tierquälerei hindeuten, wie die BDP-Politikerin Brigitta Gadient und Organisationen wie Ocean Care glauben.</p>
<p>Wir sind keine Delfin-Spezialisten. Trotzdem wagen wir zu behaupten, dass eine wirklich artgerechte Haltung von Delfinen in kleinen Betonbecken nicht möglich ist. Ob die eingesperrten Tiere täglich leiden, wissen wir nicht. Aber sicher ist, dass wir ihnen bei ihren &#8220;fröhlichen&#8221; Sprüngen nicht zusehen wollen, weil uns dabei das Herz weh tut. Deshalb werden wir so lange nicht ins Connyland fahren, bis die Gassers auf die Haltung der Säuger verzichten. Und wenn es uns alle anderen gleich tun würden, wäre das Problem des einzigen Delfinariums der Schweiz wohl bald gelöst.</p>
<p>Nun müssen wir aber noch ein wenig weiterdenken. Denn das Connyland hat auch Seelöwen im Angebot, mit denen man sogar mitschwimmen kann. Warum mokiert sich niemand darüber, dass diese Meeressäuger ebenfalls in kleinen Betonbecken gehalten werden? Und was ist mit den Seelöwen im Kinderzoo Rapperswil? Was mit den Seehunden im extrem kleinen Becken im Zoo Zürich? Was mit den Pinguinen im Sealife Konstanz? Warum fordert niemand den Zoo Zürich auf, sofort die Haltung der Orang-Utans und Gorillas (sehr kleine Gehege) und der Nashörner und Flusspferde (dito) einzustellen? Daher unsere Frage: Fallen einige der Tierschützer bei den Delfinen vielleicht auf den gleichen Umstand hinein wie die Connyland-Besucher, indem sie  den dauerlächelnden  Tieren mehr Intelligenz und damit mehr Rechte zugestehen als den anderen, in ihren Augen weniger sympathischen Tieren? Müssten sie sich nicht mit dem gleichen Engagement für alle  Tiere einsetzen, egal ob sie lachen oder nicht? Egal ob sie als intelligent gelten oder nicht?</p>
<p>Mit dieser Frage wollen wir die Tierhaltung im Connyland keinesfalls schönreden. Delfine in kleinen Betonbecken &#8211; das geht  nicht. Nur haben wir längst auch aufgehört, die Seelöwen im Kinderzoo und die Affen und Nashörner im alten Teil des Zürcher Zoos zu besuchen. Weil uns die intelligenten Tiere in ihren alten, kleinen Gehegen ebenso leid tun wie die Delfine in Lipperswil.</p>
<p><strong>Nachtrag: Am Sonntag, den 13.11.2011 ist nochmals ein Delfin gestorben. Hinweise deuten inzwischen darauf, dass Shadow und dieses achte Tier vergiftet worden sein könnten.<br />
</strong></p>
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		<title>Igelfallen in den Rebbergen</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 14:13:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In nicht sorgfältig verlegten Rebnetzen verheddern sich Igel und andere Tiere und  verenden. Der Verein Pro Igel hat bei einem Kontrollgang der Rebberge eine Verbesserung feststellen können – allerdings mit grossen regionalen Unterschieden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Erinaceus_europaeus_Marek_Szczepanek.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-41655" title="Igel" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Erinaceus_europaeus_Marek_Szczepanek.jpg" alt="" width="480" height="312" /></a>In nicht sorgfältig verlegten Rebnetzen verheddern sich Igel und andere Tiere und  verenden. Der Verein Pro Igel hat bei einem Kontrollgang der Rebberge eine Verbesserung feststellen können – allerdings mit grossen regionalen Unterschieden.</p>
<p>Wo die Enden der Vogelschutznetze  der Rebberge nur auf den Boden geworfen werden, können sich Tiere darin verfangen. Oft verheddern sich die Igel mit ihren Stacheln in den Netzenden und sterben qualvoll. In den Regionen Graubünden und am Zürichsee zeige sich eine deutliche Verbesserung zum letzten Jahr bei der Montage von Vogelschutznetzen bei Reben, so Pro Igel in einer Medienmitteilung. In diesen beiden Regionen seien die Netze korrekt und sorgfältig verlegt worden. Negativ aufgefallen sind dem Verein die Region Sargans-Wallensee, wo die Mehrheit der Netze schlampig montiert sei. Auch im oberen Baselbiet bestehe grosser Handlungsbedarf beim Montieren der Schutznetze.</p>
<p>Der Verein Pro Igel ruft alle Weinbauern mit Rebnetzen auf, die Montage zu überprüfen, keine Netzteile lose am Boden liegen zu lassen und auf eine korrekte Spannung der Netze zu achten. 1999 wurden die Richtlinien für die korrekte Montage von Rebnetzen von Agroscope Changins-Wädenswil publiziert. Seitdem weisen die kantonalen Rebbaukommissare und die Fachzeitschriften für Obst- und Weinbau auf das Problem hin.</p>
<p><a href="http://www.pro-igel.ch/" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Marek Szczepanek (Wikimedia Comons)</p>
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		<title>Wolfschutzinitiative gestartet</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 11:32:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benjamin Kämpfen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Sammelfrist der &#8220;Wolfschutzinitiative&#8221; ist am 11. Oktober gestartet. Gemäss Initiativtext soll in der Bundesverfassung verankert werden, dass Wolf, Bär und Luchs zu den &#8220;streng geschützten Tierarten&#8221; zählen. Die Initiative möchte damit die von Bundesrat und Parlament geplanten Lockerungen des Grossraubtierschutzes verunmöglichen. Die Sammelfrist läuft bis 11. April 2013. Weitere Informationen und Unterschriftsbögen unter www.wolfschutzinitiative.ch]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-40993" title="Wolf" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Canis_lupus_2_Martin_Mecnarowski.jpg" alt="" width="480" height="319" /> Die Sammelfrist der &#8220;Wolfschutzinitiative&#8221; ist am 11. Oktober gestartet. Gemäss Initiativtext soll in der Bundesverfassung verankert werden, dass Wolf, Bär und Luchs zu den &#8220;streng geschützten Tierarten&#8221; zählen. Die Initiative möchte damit die von Bundesrat und Parlament geplanten Lockerungen des Grossraubtierschutzes verunmöglichen. Die Sammelfrist läuft bis 11. April 2013.</p>
<p>Weitere Informationen und Unterschriftsbögen unter <a href="http://www.wolfschutzinitiative.ch" target="_blank">www.wolfschutzinitiative.ch</a></p>
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		<title>Seltenste Delfinart stirbt aus</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 12:50:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Forschungsergebnisse neuseeländischer Wissenschaftler zeigen, dass die jetzigen Schutzmassnahmen nicht ausreichen um den seltensten Meeresdelfin vor dem Aussterben zu schützen. Die Hector- Delfine leben ausschliesslich an den Küsten Neuseelands. Vor allem die Einführung, der Kiemen- und Schleppnetzfischerei in den Siebzigerjahren macht den seltenen Meeressäuger zu schaffen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Hectors_Dolphins_in_Porpoise_Bay1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-41368" title="Hector- Delfin" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Hectors_Dolphins_in_Porpoise_Bay1.jpg" alt="" width="480" height="351" /></a>Die Forschungsergebnisse neuseeländischer Wissenschaftler zeigen, dass die jetzigen Schutzmassnahmen nicht ausreichen um den seltensten Meeresdelfin vor dem Aussterben zu schützen. Die Hector- Delfine leben ausschliesslich an den Küsten Neuseelands. Vor allem die Einführung, der Kiemen- und Schleppnetzfischerei in den Siebzigerjahren macht den seltenen Meeressäuger zu schaffen. Der Bestand von 29 000 Tieren ist auf weniger als 8 000 Individuen zurück zurückgegangen. Die Unterart der Hector- Delfine, die Maui- Delfine, ist noch stärker betroffen, es gibt heute weniger als 100 Tiere. Jedes Jahr verenden 23 Hector- Delfine als Befang der Fischerei in Netzen. Das sind 20 Mal mehr als ihre Population vertragen kann.</p>
<p>Nach der Ansicht vom NABU International, sollten die Keimen- und Schleppnetze im gesamten Lebensrau der Tiere verboten werden. Durch diese Massnahme könnte der Bestand an Hector- Delfinen in den nächsten 50 Jahren auf ca. 15000 Individuen anwachsen. Naturschützer fordern dies seit mehr als zwei Jahrzehnten. Hector- und Maui-Delfine leben in flachen Küstengewässern und sind daher besonders anfällig für Beifang, aber auch für Umweltverschmutzung, Kollisionen mit Bootpropellern und marinen Bergbau. Da sie sich die Delfine zudem nur sehr langsam fortpflanzen (Weibchen haben nur alle 2-4 Jahre ein Junges und werden erst im Alter von 6-9 Jahren geschlechtsreif), sind sie bereits durch den Verlust weniger Individuen gefährdet.</p>
<p><a href="http://international.nabu.de/projekte/neuseeland/meldungen/14196.html" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Avenue (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Tag des Nashorns</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 04:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anlässlich des heutigen zweiten weltweiten „Tag des Nashorns“ ruft der WWF zum Ende der Wilderei dieser bedrohten Art auf. In Südafrika, wo die meisten Nashörner leben, reagierten die Behörden bereits auf die verstärkte Wilderei mit erhöhten Schutzmassnahmen, strengerer Verfolgung der Täter und härteren Strafen. Der WWF setzt sich dafür ein, dass auch in Asien die Schutzmassnahmen verschärft werden, da dort die Nachfrage nach den Hörnern der Tiere besonders stark ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/4e7982d0b43aa_b.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-41115" title="Nashorn " src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/4e7982d0b43aa_b.jpg" alt="" width="480" height="311" /></a>Anlässlich des heutigen zweiten weltweiten „Tag des Nashorns“ ruft der WWF zum Ende der Wilderei dieser bedrohten Art auf. In Südafrika, wo die meisten Nashörner leben, reagierten die Behörden bereits auf die verstärkte Wilderei mit erhöhten Schutzmassnahmen, strengerer Verfolgung der Täter und härteren Strafen. Der WWF setzt sich dafür ein, dass auch in Asien die Schutzmassnahmen verschärft werden, da dort die Nachfrage nach den Hörnern der Tiere besonders stark ist. Die Umweltorganisation fordert, dass die Märkte für Horn von Nashörnern in Asien trockengelegt werden. „Die Ranger setzen ihr Leben aufs Spiel um die Tiere vor den geldgierigen Wilderern zu beschützen. Nun müssen die Regierungen von Vietnam und China handeln“, fordert WWF-Nashornexperte Joseph Okori.</p>
<p>Bereits dieses Jahr wurden in Südafrika 287 Nashörner getötet, darunter auch 16 der vom Aussterben bedrohten Spitzmaulnashörner. Die Mehrheit der illegalen Abschüsse fand im Kruger-Nationalpark statt, aber auch privat gehaltene Nashörner wurden getötet. 165 Personen wurden verhaftet und zu Strafen bis zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt.</p>
<p>Die abgesägten Hörner werden einerseits zu kunstvollen Griffen für Dolche verarbeitet. Vor allem im Jemen galten diese bis vor kurzem als Statussymbol. Andererseits verwendet die Traditionelle Chinesische Medizin Nashornpulver zur Behandlung einer Vielzahl von Leiden wie Fieber, Epilepsie, Malaria, Vergiftungen und Abszesse. Obwohl der Einsatz von Nashorn-Horn in der traditionellen asiatischen Medizin mittlerweile verboten ist, wird das Nashorn weiterhin aus diesen Gründen illegal bejagt.<br />
„Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Regierungen in Afrika und Asien die Handelsketten von illegalem Horn von Nashörnern und Elefanten zerstören. Die Nachfrage nach dem Horn in Asien bedroht das Naturerbe Afrikas. Wir müssen die Märkte in Asien endlich trockenlegen“, fordert Morné du Plessis vom WWF Südafrika.</p>
<p><a href="http://wwf.at/de/rhino-day/" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Martin Havey, WWF</p>
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