Am vergangenen Samstag wurde in Zürich die Tierpartei Schweiz (TPS) gegründet. Sie setzt sich für die Interessen der Tiere in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft ein. Zu den Zielen der Partei gehört vor allem der Schutz der Tiere, deren artgerechte Haltung und ein Verzicht auf Tierversuche.
Das Komitee gegen den Vogelmord hat nach 15 Jahren ewigen Rechtsstreites mit über 50 gewonnen Prozessen im vergangenen Jahr bei der EU-Kommission eine Umweltbeschwerde gegen Italien eingereicht. Nun ist das Urteil gefällt.
Wie der Tagesanzeiger berichtete, äusserte sich Erwin Kessler auf der Homepage des Vereins gegen Tierfabriken (VgT) abschätzig über die beiden Männer, die vor einer Woche in Zürich von einem Auto totgefahren wurden. Unter dem Titel “Erfreulich: Zwei Tierquäler weniger” schreibt der Präsident des VgT, dass die beiden Fischer bei der Ausübung ihres Tierquäler-Hobbys zu Tode gefahren worden seien.
Trotz interantionaler Proteste hat die maltesische Regierung wieder die Jagd auf heimkehrende Zugvögel genehmigt, obwohl die Europäische Vogelschutzrichtlinie die Frühlingsjagd untersagt. Dieses Jahr hat die Regierung den maltesischen Jägern hohe Auflagen unterlegt, ausserdem ist die Jagd ist nur während sechs Tagen erlaubt.
Kürzlich hat naturschutz.ch zum Mitmachen bei einer Protestaktion gegen ein Aufweichen des Elfenbeinhandelverbots aufgerufen. Nun darf kurz aufgeatmet werden.
ZVS/BirdLife Zürich macht mit der neuen Website www.birdlife-zuerich.ch Furore. Die Naturschutzorganisation hat gestern Freitagabend im renommierten Best of Swiss Web Award in der Kategorie „Public Affairs“ den ersten Rang erreicht.
In Österreich wurde kürzlich unter anderem der illegale Singvogelfang im Salzkammergut und die Falknerei auf die Liste des immateriellen Kulturerbes gesetzt.
An der internationalen Konferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) in Doha wurde heute faktisch das Todesurteil für den Blauflossenthunfisch gefällt: 72 Vertragsstaaten lehnten ein Handelsverbot für die stark bedrohte Thunfischart ab.
Der ZVS/BirdLife Zürich hat eine neue Führungsequipe. Nicht nur der Vorstand, sondern auch das Präsidium erhielt an der gestrigen Generalversammlung Neubesetzungen.
Rechtlich gesehen sind Tiere seit dem Jahr 2003 keine Sache mehr. Trotzdem hat sich die rechtliche Stellung gequälter Tiere seither nicht wesentlich verbessert. Abhilfe schaffen soll hier die Tierschutzanwalt-Initative über die am 7. März abgestimmt wird.