Die Klima-Initiative fordert vom Bund und Kantonen bis im Jahr 2020 eine mindestens 30-prozentige Reduktion der Treibhausgasemissionen gegenüber dem Stand von 1990.
Der Bundesrat hat dem Sekretariat der Klimakonvention die Ziele der Schweiz zur Verminderung der Treibhausgase bis 2020 mitgeteilt. Die Schweiz will ihren Ausstoss im Vergleich zu 1990 um 20% vermindern. Dieses Ziel entspricht demjenigen der EU. Falls andere Industrie- und Schwellenländer ebenfalls namhafte Bemühungen unternehmen, ihren Ausstoss zu senken, wird die Schweiz ihr Ziel auf 30% erhöhen.
Wird Bahnfahren teurer? Ein Vorschlag des Bundesamtes für Verkehr zur Finanzierung der Schieneninfrastruktur will diese unter anderem über eine Verteuerung der Billete erreichen.
In Basel forderten über 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 5. Nationalen NATUR Kongresses Bundesrat und Parlament auf, eine griffige Biodiversitätspolitik für die Schweiz zu beschliessen und umzusetzen.
Die rote Liste der bedrohten Tierarten wird immer länger, die Meere werden leergefischt und die Fläche der Tropenwälder geht zurück. Hauptgrund dafür: Der Zugang zu den meisten Ressourcen der Natur, d.h. auch zur Artenvielfalt, ist kostenlos. Um das zu ändern, braucht es neue Ansätze. Für den WWF ist ein besserer Schutz der Biodiversität möglich, wenn die Natur einen Preis bekommt.
Treibstoffe aus Pflanzen haben in der Schweiz einen geringen Stellenwert. Der Bundesrat sieht aber im Bioethanol eine Chance fürs Klima. Er hat am 27. Januar beschlossen, die Rahmenbedingungen zu verbessern, um den Absatz zu fördern.
Der Bundesrat hat einen Gegenvorschlag zur Initiative für menschenfreundlichere Fahrzeuge (”Stopp-Offroader-Initiative) präsentiert. Die Initianten kritisieren den Gegenvorschlag des Bundesrates.
Die EU-Energie- und Umweltminister haben sich unter Beteiligung der EFTA-Staaten und der Beitrittskandidaten am Mitte Januar in Sevilla zu informellen Gesprächen getroffen. Die Schweizer Delegation stand unter der Leitung von Bundesrat Moritz Leuenberger. An den Treffen bestätigte er die von der Schweiz am UNO-Klimagipfel in Kopenhagen angekündigten CO2-Reduktionsziele sowie ihren Beitrag an die Anschubfinanzierung der EU zum Klimaschutz der Entwicklungsländer.
Die Initianten der Landschaftsinitiative sind enttäuscht über den Bundesrat. Er hat heute in seiner Botschaft ans Parlament die Landschaftsinitiative zur Ablehnung empfohlen.
2010 werden in der Verkehrs- und Umweltpolitik entscheidende Weichen gestellt. Der VCS Verkehrs-Club der Schweiz fordert den Bundesrat und das Parlament auf, ihre Verantwortung endlich wahrzunehmen: mit einer nachhaltigen Finanzierung des öffentlichen Verkehrs und mit einer CO2-Abgabe auf Treibstoffen.