Die diesjährige Lieferwagen-Umweltliste des VCS Verkehrs-Club der Schweiz wartet mit einer Neuerung
auf: Erstmals sind sämtliche in der Schweiz angebotenen Lieferwagen bis 3,5 t Gesamtgewicht und Minibusse nach ökologischen Kriterien bewertet. Für einen Teil der Modelle war dies bisher aus technischen Gründen nicht möglich.
Der VCS Verkehrs-Club der Schweiz zeigt sich erfreut über das gute Halbjahresergebnis der SBB. Ein deutliches Zeichen, dass der öffentliche Verkehr in der Schweiz eine Erfolgsgeschichte ist. Der VCS appelliert an die SBB, die vom Bundesrat jüngst beschlossenen Trassenpreiserhöhungen nicht direkt auf die Kundschaft zu überwälzen.
Mit seinem neuen Rating “Mobil & ökologisch” bietet der VCS Verkehrs-Club der Schweiz den Konsumentinnen und Konsumenten eine wertvolle Entscheidungshilfe für die nächsten Winterferien an. 14 bekannte Alpenferienorte wurden nach Kriterien des nachhaltigen Verkehrs bewertet. Zwei autofreie Destinationen führen das Klassement an: Zermatt siegte vor Saas-Fee. Auf Platz drei landete St. Moritz.
Für das Befahren des Schweizer Schienennetzes müssen Züge einen Preis für jene Kosten bezahlen, die sie direkt verursachen. Auf Grund der steigenden Unterhaltskosten und der Teuerung, hat der Bundesrat beschlossen die heutigen Trassenpreise per 1. Januar 2013 zu erhöhen. Dies führt zu zusätzlichen Einnahmen in Höhe von 200 Millionen Franken. Die daraus resultierenden Mehrkosten für die Bahn sollen auf die Kundschaft überwälzt werden, was zu wesentlich höheren Ticketpreisen führen wird. Der VCS Verkehr-Club der Schweiz hat kein Verständnis für die Entscheidung des Bundesrats und befürchtet, dass wieder mehr Pendler das Auto, anstelle der umweltgerechten aber teuren Bahn, benutzen werden.
Ozon-Messungen des Verkehrs-Clubs der Schweiz (VCS) im vergangenen Sommer haben es gezeigt: Menschen, die beruflich oft im Freien tätig sind, sind einer bis zu vier Mal höheren Ozonbelastung ausgesetzt, als wenn sie im Büro arbeiten. Zuviel Ozon in der Luft reduziert die Atemkapazität, reizt die Schleimhäute und führt zu Atembeschwerden.
In vielen Deutschschweizer Kantonen beginnt in den nächsten Wochen wieder die Schule. Der VCS Verkehrs-Club der Schweiz appelliert an die Eltern, ihre Kinder zu Fuss zur Schule zu schicken. Denn nur so lernen sie, sich sicher im Verkehr zu bewegen. «Elterntaxis» sind hingegen kontraproduktiv.
Die neuesten Zahlen des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) belegen einmal mehr, wie viel Potenzial zur Reduktion der CO2-Emissionen im Strassenverkehr brachliegt. Der VCS Verkehrs-Club der Schweiz appelliert deshalb an die eidgenössischen Räte, die Möglichkeit zur Einführung einer CO2-Abgabe auf Treibstoffen im Gesetz zu belassen. Ein eventuelles Referendum gegen die Senkung der CO2-Abgaben der Neuwagen wird der VCS entschieden bekämpfen.
Das Bahnfahren droht in den nächsten Jahren um rund 20 Prozent teurer zu werden. Sowohl die SBB wie auch der Bundesrat wollen die Billetttarife erhöhen. Der VCS Verkehrs-Club der Schweiz engagiert sich für zumutbare Preise im öffentlichen Verkehr. Er übergab dem Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation am Donnerstag 10’600 Protestkarten, die an Verkehrsministerin Doris Leuthard gerichtet sind.
Die vom Verband öffentlicher Verkehr VöV vorgestellten Preisentwicklungsszenarien gehen von einem jährlichen Tarifaufschlag von 2,6-3,1 Prozent bis im Jahr 2018 aus. Dadurch wird die Fahrt mit dem öffentlichen Verkehr übermässig verteuert, was zu einer Abwanderung der Passagiere auf die Strasse führt. Der VCS ruft den Bund und die Verkehrsunternehmen dazu auf, die Höhe der Aufschläge deutlich zu reduzieren. Er begrüsst hingegen die Forderungen des VöV, auch den Autoverkehr im Gleichschritt zu verteuern.
Der VCS Verkehrs-Club der Schweiz hält an der Volksinitiative “Für den öffentlichen Verkehr” fest. Mit seinem indirekten Gegenvorschlag zur Initiative bekundet der Bundesrat zwar, das Schienennetz weiter ausbauen zu wollen. Seine Finanzierungsvorschläge stellen jedoch keine brauchbare Alternative zur Initiative dar. Sie hätten zur Folge, dass die Billettpreise drastisch steigen würden.