Heute wurde der grösste europäische Schmettterlingsatlas Europas veröffentlicht. „Die neuen Daten zeigen den zerbrechlichen Zustand der Tagfaltervorkommen in Europa. Um zerstreute Populationen zu vernetzen und dadurch dauerhaft zu retten, muss der Erhalt ihrer natürlichen Lebensräume dringlicher denn je vorangebracht werden“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.
Die schweizerische Produktion von Eiern ausschliesslich aus Boden- und Freilandhaltung wird von Käfigeiern aus dem EU-Raum unterwandert. Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN fordert deswegen strengere Importbestimmungen und eine Kennzeichnungspflicht für Eier in verarbeiteten Produkten.
Coop verzichtet bis auf Weiteres auf sämtliche Geflügelprodukte der deutschen Skandalfirma Wiesenhof. Damit reagiert Coop laut einer Medienmitteilung auf die jüngsten Medienberichte über mutmassliche Verletzungen der Tierschutzrichtlinien bei Wiesenhof. Von Wiesenhof wurde ein Massnahmenplan zur Verbesserung der Situation verlangt. Ob in Zukunft wieder mit Wiesenhof zusammen gearbeitet werden kann, hänge von der Umsetzung der Massnahmen [...]
53 Kiebitz-Paare brüteten 2011 im luzernischen Wauwilermoos, so viele wie seit den Achtzigerjahren nicht mehr. Dank gutem Wetter und einer erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen den Landwirten und der Schweizerischen Vogelwarte Sempach wurden über 60 junge Kiebitze flügge. Dieses Engagement ist auch künftig nötig, damit der Bestand des attraktiven Watvogels gesichert werden kann.
Wolf und Bär erobern die Schweiz zurück. Deshalb werden in den Schweizer Alpen bereits rund 200 Herdenschutzhunde eingesetzt. Doch wie verhält man sich als Wanderer oder Biker richtig, wenn man auf eine von Hunden beschützte Schafherde trifft? Ein neuer Videoclip beantwortet diese Frage und gibt Tipps, um unangenehme Situationen zu vermeiden.
Mykorrhiza-Pilze schützen Getreidepflanzen bei Trockenheit. Das haben Forscher vom Julius Kühn-Institut (JKI) in Quedlinburg herausgefunden. Man geht davon aus, dass der Klimawandel in zentraleuropäischen Breiten mit der Zunahme von Trocken- und Hitzeperioden in den Frühsommer- und Sommermonaten einher gehen kann. Dennoch soll die Weizenernte in der geforderten Menge eingefahren werden können.
Die Schweiz unterstützt die Umsetzung des Globalen Aktionsplans für die Erhaltung tiergenetischer Ressourcen in Entwicklungs- und Schwellenländern.
Biobetriebe weisen 30% mehr Arten und 50% mehr Individuen auf als Nicht-Biobetriebe. Mit einem Förderprojekt, in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) und dem Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz, will Bio Suisse jetzt noch mehr für die Artenvielfalt tun. Über 60 Biobetriebe in der ganzen Schweiz beteiligen sich daran. Unterstützt werden sie vom Coop Fonds für Nachhaltigkeit.
Die Schweiz muss ihre landwirtschaftliche Produktion ökologischer gestalten. Ein beachtliches Verbesserungspotential liegt in einer konsequent graslandbasierten Milch- und Rindfleischproduktion. Der steigende Kraftfuttereinsatz bei Wiederkäuern ist ökologisch nicht vertretbar und nicht artgerecht. Im Rahmen der Weiterentwicklung des Direktzahlungssystems braucht es jetzt dringende Anpassungen. Landwirtschaftsbetriebe mit wenig bis gar keinem Kraftfuttereinsatz und ökologischerer Gründlandbewirtschaftung sollen mehr Unterstützung erhalten. Die Umweltorganisation Greenpeace fordert den Bundesrat in ihrer Stellungnahme zur Agrarpolitik 2014-17 auf, entsprechende Massnahmen zu erarbeiten.
Die Bio-Offensive will der Schweizer Landwirtschaft Wertschöpfung sichern und insbesondere den Bioackerbau fördern. Neu stehen in der Deutschschweiz 20 Bio-Referenzbetriebe zur Verfügung, auf welchen am Biolandbau interessierte Landwirtinnen und Landwirte unverbindlich Bioluft schnuppern können. In der Westschweiz läuft das Projekt “Bio-Referenzbetriebe” seit einem Jahr.