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Landwirtschaft

Biolandbau fördert Biodiversität

Biolandbau fördert Biodiversität

Biobetriebe weisen 30% mehr Arten und 50% mehr Individuen auf als Nicht-Biobetriebe. Mit einem Förderprojekt, in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) und dem Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz, will Bio Suisse jetzt noch mehr für die Artenvielfalt tun. Über 60 Biobetriebe in der ganzen Schweiz beteiligen sich daran. Unterstützt werden sie vom Coop Fonds für Nachhaltigkeit.

Der Nutzen liegt im Gras

Der Nutzen liegt im Gras

Die Schweiz muss ihre landwirtschaftliche Produktion ökologischer gestalten. Ein beachtliches Verbesserungspotential liegt in einer konsequent graslandbasierten Milch- und Rindfleischproduktion. Der steigende Kraftfuttereinsatz bei Wiederkäuern ist ökologisch nicht vertretbar und nicht artgerecht. Im Rahmen der Weiterentwicklung des Direktzahlungssystems braucht es jetzt dringende Anpassungen. Landwirtschaftsbetriebe mit wenig bis gar keinem Kraftfuttereinsatz und ökologischerer Gründlandbewirtschaftung sollen mehr Unterstützung erhalten. Die Umweltorganisation Greenpeace fordert den Bundesrat in ihrer Stellungnahme zur Agrarpolitik 2014-17 auf, entsprechende Massnahmen zu erarbeiten.

Bio-Referenzbetriebe geben Umstellern Auskunft

Bio-Referenzbetriebe geben Umstellern Auskunft

Die Bio-Offensive will der Schweizer Landwirtschaft Wertschöpfung sichern und insbesondere den Bioackerbau fördern. Neu stehen in der Deutschschweiz 20 Bio-Referenzbetriebe zur Verfügung, auf welchen am Biolandbau interessierte Landwirtinnen und Landwirte unverbindlich Bioluft schnuppern können. In der Westschweiz läuft das Projekt “Bio-Referenzbetriebe” seit einem Jahr.

Agrarpolitik: Mehr für das Tierwohl tun

Agrarpolitik: Mehr für das Tierwohl tun

Noch bis Ende Juni läuft die Vernehmlassung zur neuen Agrarpolitik. Grosser Streitpunkt: die Direktzahlungen. KAGfreiland, die schweizerische Nutztierschutz-Organisation, verlangt, dass in Zukunft die Direktzahlungen gezielt für tierfreundliche Ställe und für Auslaufhaltung eingesetzt werden. Die konventionelle Munimast, weil tierwidrig, soll keine Direktzahlungen mehr erhalten. Hingegen soll es neu Direktzahlungen für tierfreundlich gehaltene Kühe mit Hörnern geben, fordern 15 Organisationen mit total 550’000 Mitgliedern. Auch Der Schweizer Tierschutz STS kritisiert den Entwurf des Bundesrats für die Agrarpolitik 2014 – 2017 und fordert klare Nachbesserungen zur Förderung des Tierwohls.

Giftige Kreuzkräuter effektiv bekämpfen

Giftige Kreuzkräuter effektiv bekämpfen

Kreuzkräuter breiten sich seit zehn Jahren vermehrt im Schweizer Grasland aus. Sie können zu schweren Vergiftungen bei Nutztieren führen und müssen deshalb eingedämmt werden. Doch sind die Pflanzen erst einmal auf einer Wiese angekommen, wird man sie nur schwer wieder los. Die Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART hat in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Futterbaues AGFF untersucht, welche Bekämpfungsmassnahmen am wirkungsvollsten sind.

Bio-Ackerbau schont Klima

Bio-Ackerbau schont Klima

Wird der Boden schonend bearbeitet und natürlich gedüngt, lässt sich der Humusgehalt um 17 Prozent steigern. Das bindet klimaschädliches CO2 im Boden. Diese neuen Erkenntnisse aus einem Langzeitversuch des Forschungsinstitutes für biologischen Landbau (FiBL) zeigen, wie der Biolandbau seine Klimagas-Bilanz weiter verbessern kann. Am 8. juni 2011 wurden die Resultate der Versuche “Klimaneutraler Acker- und Gemüsebau”, die im Herbst 2002 starteten, erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Versuche werden vom Coop Fonds für Nachhaltigkeit unterstützt.

Klimastrategie für die Landwirtschaft

Klimastrategie für die Landwirtschaft

Der Klimawandel ist zugleich Herausforderung und Chance für die Schweizer Landwirtschaft. Sich anzupassen und gleichzeitig die Emission von Treibhausgasen zu verringern ist ein langfristiger Prozess, für den es Anstrengungen aller Akteure rund um die Land- und Ernährungswirtschaft braucht. Die Klimastrategie des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW) soll helfen diese ambitiösen Ziele zu erreichen.

Bäume für die Artenvielfalt

Bäume für die Artenvielfalt

Bäume verschwinden mehr und mehr von bewirtschafteten Wiesen und Äckern. Dabei ist die Kombination von Forst- und Ackerbau nicht nur umweltfreundlich, sondern kann sogar rentabel sein. Um Nutzen und Vorteile bekannter zu machen, haben die Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART und AGRIDEA nun die Interessengemeinschaft “Agroforst” gegründet.

Besser mit Stickstoff haushalten

Besser mit Stickstoff haushalten

Stickstoff ist als Dünger in der Landwirtschaft unverzichtbar. Doch er hat neben der “guten” auch eine “schlechte” Seite: so genannte reaktive Stickstoffverbindungen, die von Industrie, Verkehr und Landwirtschaft freigesetzt werden, schädigen die Umwelt. Beispielsweise beeinträchtigt aus Äckern ausgewaschenes Nitrat die Qualität des Grundwassers, Lachgas aus dem Boden heizt das Klima auf, und Ammoniak aus der Tierhaltung trägt zur Feinstaubbildung in der Luft bei.

Weniger Blattläuse auf Öko-Feldern

Weniger Blattläuse auf Öko-Feldern

Landwirte, die vorbeugend Insektizide gegen Blattläuse spritzen, erzielen damit nur kurzfristig einen Effekt. Auf längere Sicht tummeln sich auf ihren Äckern sogar mehr Läuse als auf unbehandelten Flächen. Das berichten Forscher vom Biozentrum der Uni Würzburg in der Zeitschrift PLoS One.

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