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	<title>Naturschutz.ch &#187; Landwirtschaft</title>
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	<description>Das Schweizer Portal für Natur- und Umweltschutz</description>
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		<title>Agrarpolitik: Umwelt zu wenig berücksichtigt</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 07:55:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benjamin Kämpfen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Bundesrat hat die Botschaft für die Agrarpolitik 2014-2017 (AP 14-17) verabschiedet. Er will die Innovation in der Land- und Ernährungswirtschaft stärker unterstützen, die Wettbewerbsfähigkeit weiter verbessern und die gemeinwirtschaftlichen Leistungen gezielter fördern. Kernelement der AP 14-17 ist das weiterentwickelte Direktzahlungssystem. Zur finanziellen Unterstützung der Landwirtschaft sind für die Periode 2014 bis 2017 insgesamt 13,670 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-44777" title="Buntbrache_SVS" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Buntbrache_SVS-300x225.jpg" alt="Buntbrache mit Klatschmohn" width="300" height="225" />Der Bundesrat hat die Botschaft für die Agrarpolitik 2014-2017 (AP 14-17) verabschiedet. Er will die Innovation in der Land- und Ernährungswirtschaft stärker unterstützen, die Wettbewerbsfähigkeit weiter verbessern und die gemeinwirtschaftlichen Leistungen gezielter fördern. Kernelement der AP 14-17 ist das weiterentwickelte Direktzahlungssystem. Zur finanziellen Unterstützung der Landwirtschaft sind für die Periode 2014 bis 2017 insgesamt 13,670 Milliarden Franken vorgesehen. Die neue Agrarpolitik ist grundsätzlich etwas ökologischer ausgerichtet. Allerdings will der Bundesrat nach wie vor rund zwei Drittel der Direktzahlungen nach dem Giesskannenprinzip verteilen.</p>
<p>Auch wenn die neue Agrarpolitik in eine umweltfreundlichere Richtung weist, kritisiert Pro Natura die Botschaft als &#8220;halben Reformschritt&#8221;. Bemängelt wird der bereits bis anhin mangelhafte ökologische Leistungsausweis der Schweiz. Besonders die stärkere Fokussierung auf die Versorgungssicherheit und damit die Kalorienproduktion wird kritisiert: «Schon heute werden für jede in der Schweiz produzierte Kalorie mehr als zwei Kalorien in Form von Treibstoffen, Dünger, und weiteren Inputs eingesetzt. Das ist teuer subventionierte Ineffizienz», kritisiert Marcel Liner, Pro Natura Landwirtschaftsexperte.</p>
<p>Besonders vor dem Hintergrund der anhaltenden Gefährdung der Biodiversität ist für den Schweizer Vogelschutz/SVS BirdLife Schweiz unverständlich, dass für Biodiversitätsförderflächen tiefere Versorgungssicherheitsbeiträge vorgesehen sind, als auf den übrigen Flächen. Der SVS fordert, dass dies rückgängig gemacht wird und dass die Kürzung der Biodiversitätsbeiträge mit zunehmender Höhenlage vollständig aufgehoben werden. Besonders im Berggebiet ist der im Vergleich mit den niedrigeren Lagen bessere Zustand der Biodiversität stark gefährdet. Aus Sicht des SVS sind für die Bereiche Landschaft, Biodiversität und nachhaltige Nutzung der Ressourcen zu wenig Mittel vorgesehen, um die hier bestehenden grossen Ziellücken zu schliessen. So musste z.B. letztes Jahr die Feldlerche, eine vor noch 40 Jahren sehr häufige Kulturlandart mit geringen Ansprüchen an die Ökologie auf die Rote Liste der bedrohten Arten gesetzt werden.</p>
<div>
<p>Bio Suisse begrüsst in einer Stellungnahme den vorgeschlagenen Systemwechsel hin zu mehr Leistungsorientierung. Mit der geplanten leichten Erhöhung der Direktzahlungen für Bioackerbau und Biospezialkulturen sowie der Einführung von Beiträgen für die graslandbasierte Milch- und Fleischproduktion mache der Bundesrat zwei kleine, notwendige Schritte hin zu einer nachhaltigen Produktion.</p>
</div>
<p><a href="http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&amp;msg-id=43282" target="_blank">www.news.admin.ch<br />
</a><a href="http://www.birdlife.ch/content/agrarpolitik-2014-2017-zu-wenig-fuer-die-umwelt" target="_blank">www.birdlife.ch</a><br />
<a href="http://www.pronatura.ch/news-reader-mc-vollstaendig/items/botschaft-ap-14-17-bundesrat-nimmt-nur-halben-reformschritt" target="_blank">www.pronatura.ch</a></p>
<p>Foto: SVS/BirdLife Schweiz</p>
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		<title>Hausrotschwanz als Fokusart für Pestizide</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/hausrotschwanz-als-zeigerar/44713</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 07:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benjamin Kämpfen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chemie]]></category>
		<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Agroscope hat den Hausrotschwanz als Fokusart für Pflanzenschutzmittel in Rebbergen gewählt. Bei der Beurteilung von Pflanzenschutzmittel können Forscher nun auf das Risiko für den Hausrotschwanz fokussieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-44714" title="Hausrotschwanz" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/25633-300x199.jpg" alt="Hausrotschwanz mit Insekt im Schnabel" width="300" height="199" />Den rötlichen Schwanzfedern verdankt er seinen Namen &#8211; der Hausrotschwanz. Dieser insektenfressende Vogel ist in der ganzen Schweiz zuhause, besonders wohl fühlt er sich auch in den Rebbergen. Doch Reben werden oft mit Pflanzenschutzmitteln vor Schaderregern geschützt. Insekten &#8211; die Beute des Hausrotschwanzes &#8211; kommen zwangsläufig mit solchen Pflanzenschutzmitteln in Kontakt. Frisst ein Hausrotschwanz solche Insekten, kann er bei gewissen Pflanzenschutzmitteln krank werden oder sogar sterben.</p>
<p><strong>Ein Vielfrass unter den Vögeln</strong></p>
<p>Doch weshalb ist diese Art besonders betroffen? Die Antwort liegt in der Nahrungsmenge, die er vertilgt. Der kleine, federleichte Hausrotschwanz ist nämlich ein regelrechter Vielfrass: Er nimmt eine höhere Menge an Insekten und Spinnen pro Körpergewicht auf als grössere Vögel. Dadurch ist er die erste Vogelart in einem Rebberg, die gesundheitliche Probleme kriegen würde.</p>
<p>Agroscope-Forschende haben ihn deshalb zur so genannten „Fokus-Art&#8221; der Rebberge gekürt. So können die Experten für jedes Pflanzenschutzmittel im Rebbau auf das Risiko für den Hausrotschwanz fokussieren. Gilt dieses Risiko als akzeptabel, sind auch die andern insektenfressenden Vögel mit hoher Wahrscheinlichkeit auf der sicheren Seite. Auf diesem Weg sollen die Umwelt geschont und gleichzeitig die Schaderreger im Rebbau unter Kontrolle gebracht werden.</p>
<p><strong>Ökotoxikologische Pflanzenschutzmittel-Prüfung</strong></p>
<p>Moderne Pflanzenschutzmittel müssen folgenden Spagat schaffen: landwirtschaftliche Kulturen vor Schaderregern optimal schützen und zugleich diejenigen Lebewesen schonen, die nicht das Ziel der Pflanzenschutzmassnahmen sind. Um dies zu erreichen, führt die Agroscope-Forschungsgruppe Ökotoxikologie Risikoabschätzungen für solche Lebewesen durch, unter anderem auch für Vögel.</p>
<p>Die Risikobeurteilung verläuft analog zur EU und ist in mehrere Phasen gegliedert: In einer ersten Phase werden einfache Modelle benutzt, in denen im wahrsten Sinne des Wortes «mit dem Schlimmsten gerechnet wird» (worst case). Wenn dabei ein Risiko für Vögel nicht ausgeschlossen werden kann, muss man kompliziertere, aber genauere Modelle benutzen. Die Risikobeurteilung kann jetzt neu für genau diejenigen Vogelarten gemacht werden, die während des Pflanzenschutzmitteleinsatzes tatsächlich in der behandelten Kultur leben und kontaminierte Nahrung fressen könnten, wie etwa für den Hausrotschwanz. Die Fachleute nennen diese Vögel «Fokus-Arten». Jede landwirtschaftliche Kultur hat ihre eigenen Fokus-Arten. Zudem können dieselben Kulturen im Ausland andere Fokus-Arten beherbergen. Deshalb sind die Verhältnisse in der Schweiz gesondert zu erforschen.</p>
<p><a href="http://www.agroscope.admin.ch/aktuell/00198/05299/05494/index.html?lang=de&amp;msg-id=43224" target="_blank">Mitteilung von Agroscope</a></p>
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		<title>Igelfallen in den Rebbergen</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/41653/41653</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 14:13:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[In nicht sorgfältig verlegten Rebnetzen verheddern sich Igel und andere Tiere und  verenden. Der Verein Pro Igel hat bei einem Kontrollgang der Rebberge eine Verbesserung feststellen können – allerdings mit grossen regionalen Unterschieden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Erinaceus_europaeus_Marek_Szczepanek.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-41655" title="Igel" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Erinaceus_europaeus_Marek_Szczepanek.jpg" alt="" width="480" height="312" /></a>In nicht sorgfältig verlegten Rebnetzen verheddern sich Igel und andere Tiere und  verenden. Der Verein Pro Igel hat bei einem Kontrollgang der Rebberge eine Verbesserung feststellen können – allerdings mit grossen regionalen Unterschieden.</p>
<p>Wo die Enden der Vogelschutznetze  der Rebberge nur auf den Boden geworfen werden, können sich Tiere darin verfangen. Oft verheddern sich die Igel mit ihren Stacheln in den Netzenden und sterben qualvoll. In den Regionen Graubünden und am Zürichsee zeige sich eine deutliche Verbesserung zum letzten Jahr bei der Montage von Vogelschutznetzen bei Reben, so Pro Igel in einer Medienmitteilung. In diesen beiden Regionen seien die Netze korrekt und sorgfältig verlegt worden. Negativ aufgefallen sind dem Verein die Region Sargans-Wallensee, wo die Mehrheit der Netze schlampig montiert sei. Auch im oberen Baselbiet bestehe grosser Handlungsbedarf beim Montieren der Schutznetze.</p>
<p>Der Verein Pro Igel ruft alle Weinbauern mit Rebnetzen auf, die Montage zu überprüfen, keine Netzteile lose am Boden liegen zu lassen und auf eine korrekte Spannung der Netze zu achten. 1999 wurden die Richtlinien für die korrekte Montage von Rebnetzen von Agroscope Changins-Wädenswil publiziert. Seitdem weisen die kantonalen Rebbaukommissare und die Fachzeitschriften für Obst- und Weinbau auf das Problem hin.</p>
<p><a href="http://www.pro-igel.ch/" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Marek Szczepanek (Wikimedia Comons)</p>
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		<title>Alarm für seltene Schmetterlinge in Europa</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/alarm-fur-seltene-schmetterlinge-in-europa/41526</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 04:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute wurde der grösste europäische Schmettterlingsatlas Europas veröffentlicht. „Die neuen Daten zeigen den zerbrechlichen Zustand der Tagfaltervorkommen in Europa. Um zerstreute Populationen zu vernetzen und dadurch dauerhaft zu retten, muss der Erhalt ihrer natürlichen Lebensräume dringlicher denn je vorangebracht werden“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Anthocharis_cardamines_male_par_Nemos.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-41527" title="Aurorafalter (Anthocharis cardamines) male " src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Anthocharis_cardamines_male_par_Nemos.jpg" alt="" width="480" height="326" /></a>Heute wurde der grösste europäische Schmettterlingsatlas Europas veröffentlicht. „Die neuen Daten zeigen den zerbrechlichen Zustand der Tagfaltervorkommen in Europa. Um zerstreute Populationen zu vernetzen und dadurch dauerhaft zu retten, muss der Erhalt ihrer natürlichen Lebensräume dringlicher denn je vorangebracht werden“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.</p>
<p>Dabei ist insbesondere die europäische Agrarpolitik gefordert, wirksame Massnahmen für den Erhalt der Biodiversität sicherzustellen. Allein der Aurorafalter könnte unter heutigen Bedingungen bis zum Jahr 2080 über 85 Prozent seines Lebensraumes verlieren. Im Atlas befinden sich Verbreitungskarten aller 441 europäischen Tagfalterarten. Mehr als 655.000 Datensätze aus ganz Europa wurden dafür erfasst und ausgewertet. Der Atlas ist Grundlage für den Schutz der europäischen Tagfalter und enthält viele biogeographische und taxonomische Informationen.</p>
<p>Insgesamt 272 ehrenamtliche Mitarbeiter aus ganz Europa haben die Daten für den Atlas bereitgestellt.</p>
<p><a href="http://www.nabu.de/" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Aurorafalter</p>
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		<title>Kennzeichnungspflicht für Eier</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/kennzeichnungspflicht-fur-eier/41105</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 12:54:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konsum]]></category>
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		<description><![CDATA[Die schweizerische Produktion von Eiern ausschliesslich aus Boden- und Freilandhaltung wird von Käfigeiern aus dem EU-Raum unterwandert. Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN fordert deswegen strengere Importbestimmungen und eine Kennzeichnungspflicht für Eier in verarbeiteten Produkten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Florida_chicken_house.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-38818" title="Bodenhaltung Huhn" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Florida_chicken_house.jpg" alt="" width="640" height="437" /></a>Die schweizerische Produktion von Eiern ausschliesslich aus Boden- und Freilandhaltung wird von Käfigeiern aus dem EU-Raum unterwandert. Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN fordert deswegen strengere Importbestimmungen und eine Kennzeichnungspflicht für Eier in verarbeiteten Produkten.</p>
<p>Der Export von Eiern aus der EU stieg in diesem Jahr dramatisch an. VIER PFOTEN befürchtet, dass einige Mitgliedstaaten der EU auch nach dem Verbot der Käfighaltung, das am 1. Januar 2012 in der EU in Kraft tritt, die Produktion von Käfigeiern nicht komplett einstellen werden.In der Schweiz ist die Produktion von Käfigeiern seit 1992 verboten, da sie den Hühnern nicht erlaubt, ihre natürlichen Bedürfnisse auszuleben. Die Tiere haben keine Rückzugsorte, keine Bewegungsfreiheit, kein natürliches Tageslicht und keine Beschäftigungsmöglichkeiten. Käfighaltung ist eine tierquälerische Haltungsform, die nicht selten zu Verletzungen und zum Tod führt.</p>
<p>1999 führte die europäische Kommission ein vergleichbares Verbot ein, mit einer Übergangsfrist von 12 Jahren, damit die Landwirte genügend Zeit für die Umstellung haben. Diese Frist läuft nun ab. Doch die neusten Daten zeigen, dass Belgien, Bulgarien, Zypern, Griechenland, Ungarn, Frankreich, Portugal, Polen, Rumänien und die Slowakei das Verbot nicht umfassend einhalten werden. Italien, Lettland, Malta und Spanien haben nicht einmal ihre Daten zur aktuellen Situation angegeben. Die aktuelle Statistik zeigt, dass der Export von Eiern und Ei-Produkten aus der EU innerhalb der ersten fünf Monate im Jahr 2011 um 51% anstieg. Insgesamt exportierte die EU 88&#8217;361 Tonnen Eier. Die beiden Hauptabsatzländer sind die Schweiz und Japan. In Japan war die Versorgung mit Eiern aus zwei Gründen knapp: Sowohl das Erdbeben als auch der Tsunami verursachten Schäden bei den Produzenten.</p>
<p>“Wir befürchten, dass Eier aus Käfighaltung, wie sie in der EU produziert werden, in der Schweiz weiterhin unerkannt in verarbeiteten Produkten gekauft werden, vor allem in Eiscreme, Pasta, Saucen oder Süssigkeiten. Diese Eier müssen nicht gekennzeichnet werden. Das ist eine unfaire Konkurrenz gegenüber den Schweizer Produzenten, die tierfreundlichere Produktionsweiseneinsetzen“, sagt Andrea Danzeisen, Kampagnenleiterin bei VIER PFOTEN Schweiz. “Schweizer Politikerinnen und Politiker sowie die Detail- und Grosshändler sind nun gefordert, eine Überflutung mit billigen Eiern und Eiprodukten aus tierquälerischer Produktion zu verhindern. Ein nationales Verbot für den Import von Eiern aus EU Ländern, die sich nicht an die neue Verordnung halten, sollte zum 1. Januar 2012 in Kraft treten. Händler sollten es ablehnen, Produkte, die nicht deklarierte Eier enthalten, zu verkaufen. Um das zu gewährleisten, sollte die Deklaration nicht länger freiwillig, sondern Pflicht sein in unserem Land“, so Andrea Danzeisen.</p>
<p><a href="http://www.vier-pfoten.ch/" target="_blank">Vier Pfoten</a></p>
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		<title>Grossverteiler verzichten auf Skandalgeflügel</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/coop-und-denner-verkaufen-kein-geflugel-der-skandalfirma-wiesenhof-mehr/40797</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 13:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>naturschutz.ch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Coop verzichtet bis auf Weiteres auf sämtliche Geflügelprodukte der deutschen Skandalfirma Wiesenhof. Damit reagiert Coop laut einer Medienmitteilung auf die jüngsten Medienberichte über mutmassliche Verletzungen der Tierschutzrichtlinien bei Wiesenhof. Von Wiesenhof wurde ein Massnahmenplan zur Verbesserung der Situation verlangt. Ob in Zukunft wieder mit Wiesenhof zusammen gearbeitet werden kann, hänge von der Umsetzung der Massnahmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/news/coop-und-denner-verkaufen-kein-geflugel-der-skandalfirma-wiesenhof-mehr/40797 /attachment/wiesenhof_ard" rel="attachment wp-att-40799"><img class="alignleft size-full wp-image-40799" title="wiesenhof_ard" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/wiesenhof_ard.png" alt="" width="348" height="210" /></a>Coop verzichtet bis auf Weiteres auf sämtliche Geflügelprodukte der deutschen Skandalfirma Wiesenhof. Damit reagiert Coop laut einer Medienmitteilung auf die jüngsten Medienberichte über mutmassliche Verletzungen der Tierschutzrichtlinien bei Wiesenhof. Von Wiesenhof wurde ein Massnahmenplan zur Verbesserung der Situation verlangt. Ob in Zukunft wieder mit Wiesenhof zusammen gearbeitet werden kann, hänge von der Umsetzung der Massnahmen und deren Wirkung ab.</p>
<p>Coop sei vom Filmmaterial, welches die ARD unlängst veröffentlicht hat, sehr betroffen, schreibt das Unternehmen. Man bedauere zutiefst, dass es anscheinend zu diesen Vorfällen gekommen sei und verurteile diese Missstände aufs Schärfste. Aufgrund der erhobenen Vorwürfe gegen Wiesenhof hat Coop als erste Massnahme unverzüglich einen Belieferungsstopp für Truthahn ausgelöst ‒ die Ware in den Regalen wurde ausverkauft. Nach eingehender Prüfung der eingeleiteten Massnahmen wird nun der Belieferungsstopp mit sofortiger Wirkung auf das gesamte Sortiment von Wiesenhof ausgeweitet. Wiesenhof hat Coop gegenüber Sofortmassnahmen zugesichert.</p>
<p>Auch Denner verkauft laut BeobachterNatur Online «bis zur Klärung der offenen Fragen» keine Wiesenhof-Produkte mehr. Die Migros hat nach einem entsprechenden Bericht des Kassensturzes ebenfalls nachgezogen. Aldi sieht hingegen überhaupt keinen Handlungsbedarf.</p>
<p>In der von der ARD gezeigten Reportage sieht man, wie lebendige Tiere zu Zehntausenden in dunklen Ställen leben müssen. Sie stehen und sitzen dabei auf ihrem eigenen, stark ätzenden Kot zwischen toten Artgenossen und werden von den Mitarbeitern brutal herumgeworfen. Das Team filmte auch eine Mülltonne mit tausenden toten Tieren und förderte viele weitere Missstände zutage.</p>
<p>Allerdings ist Wiesenhof wohl kein Einzelfall. Die praktizierte Massenhaltung ist überall gang und gäbe, auch in der Schweiz, obwohl hier die Ställe von Gesetzes wegen kleiner sind. Rund die Hälfte des in der Schweiz verkauften Geflügelfleischs stammt aus dem Ausland, vor allem aus Brasilien und der EU.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/nEFLedPu7ng" frameborder="0" width="560" height="345"></iframe></p>
<p><a href="http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=8068044">ARD Mediathek  </a></p>
<p><a href="http://www.beobachter.ch/natur/flora-fauna/arten-tierschutz/artikel/18488/">BeobachterNatur Online</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Super Bruterfolg bei den Kiebitzen</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/super-bruterfolg-bei-den-kiebitzen/39405</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 06:02:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
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		<category><![CDATA[Kiebitz]]></category>
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		<category><![CDATA[Wauwilermoss]]></category>

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		<description><![CDATA[53 Kiebitz-Paare brüteten 2011 im luzernischen Wauwilermoos, so viele wie seit den Achtzigerjahren nicht mehr. Dank gutem Wetter und einer erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen den Landwirten und der Schweizerischen Vogelwarte Sempach wurden über 60 junge Kiebitze flügge. Dieses Engagement ist auch künftig nötig, damit der Bestand des attraktiven Watvogels gesichert werden kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/page_mediennews__20110811_kiebitz02_w700_h4662.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-39417" title="page_mediennews__20110811_kiebitz02_w700_h466" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/page_mediennews__20110811_kiebitz02_w700_h4662.jpg" alt="page_mediennews__20110811_kiebitz02_w700_h466" width="335" height="174" /></a>53 Kiebitz-Paare brüteten 2011 im luzernischen Wauwilermoos, so viele wie seit den Achtzigerjahren nicht mehr. Dank gutem Wetter und einer erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen den Landwirten und der Schweizerischen Vogelwarte Sempach wurden über 60 junge Kiebitze flügge. Dieses Engagement ist auch künftig nötig, damit der Bestand des attraktiven Watvogels gesichert werden kann.</p>
<p>Die Schweizerische Vogelwarte betreut das Projekt zur Rettung des Kiebitz im luzernischen Wauwilermoos seit 2005. Damals war der Bestand auf einem Tiefststand von 10 Paaren. Nur 3 Junge wurden flügge und der Kiebitz stand kurz vor dem Aus. Zusammen mit den Landwirten wurden seither Fördermassnahmen umgesetzt. Dank der kiebitzfreundlichen Bewirtschaftung  erholte sich die Restpopulation und erreichte dieses Jahr einen neuen Höchstwert von 53 Paaren. Trotz dieses Hoffnungsschimmers ist der stark bedrohte Kiebitz noch lange nicht über den Berg.</p>
<p>Gezielte Massnahmen</p>
<p>Kiebitze brüten am Boden und sind deshalb doppelt gefährdet. „Die Gelege und die bereits kurz nach dem Schlüpfen sehr mobilen Küken werden Opfer von Pflug und Mähmaschine, aber auch von Füchsen, Katzen und andern Räubern“, erklärt Stephanie Michler von der Schweizerischen Vogelwarte. „Gemeinsam mit den Bauern wählten wir Kulturen aus, wo während der Brutzeit nur wenig gemacht werden muss. Dort können Kiebitze fast ungestört brüten“, freut sich Michler. Gegen Füchse und andere Nesträuber werden Bruten und Nahrungsgebiete der Jungen grossräumig mit Elektrozäunen geschützt.</p>
<p>Zusammenarbeit führt zum Erfolg</p>
<p>Am Boden brütende Vogelarten sind die grössten Sorgenkinder. Ihre Förderung ist sehr aufwändig und schwierig, da die Bruten vielen Gefahren ausgesetzt sind. Die Schweizerische Vogelwarte untersucht deshalb in einer langfristigen Studie die Probleme des Kiebitz und erarbeitet Lösungen. Dabei wurde klar, dass wirkungsvolle Schutzmassnahmen für bedrohte Bodenbrüter nur in enger Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft möglich sind. Das erfolgreiche Beispiel Kiebitz im Wauwilermoos zeigt, dass sich die Förderung bedrohter Arten durchaus mit der landwirtschaftlichen Produktion von Nahrungsmitteln kombinieren lässt.</p>
<p><a href="http://www.vogelwarte.ch/super-bruterfolg-der-luzerner-kiebitze.html" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Mathias Schäf</p>
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		<title>Herdenschutzhunde: wichtige Tipps</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/herdenschutzhunde-wichtige-tipps/38953</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 08:01:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominique Haiden</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Wolf und Bär erobern die Schweiz zurück. Deshalb werden in den Schweizer Alpen bereits rund 200 Herdenschutzhunde eingesetzt. Doch wie verhält man sich als Wanderer oder Biker richtig, wenn man auf eine von Hunden beschützte Schafherde trifft? Ein neuer Videoclip beantwortet diese Frage und gibt Tipps, um unangenehme Situationen zu vermeiden. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Montagne_des_Pyrénées_au_milieu_des_moutons1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-38962" title="Montagne_des_Pyrénées_au_milieu_des_moutons" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Montagne_des_Pyrénées_au_milieu_des_moutons1-1024x695.jpg" alt="Montagne_des_Pyrénées_au_milieu_des_moutons" width="144" height="97" /></a>Wolf und Bär erobern die Schweiz zurück. Deshalb werden in den  Schweizer Alpen bereits rund 200 Herdenschutzhunde eingesetzt. Doch wie  verhält man sich als Wanderer oder Biker richtig, wenn man auf eine von  Hunden beschützte Schafherde trifft? Ein neuer Videoclip beantwortet  diese Frage und gibt Tipps, um unangenehme Situationen zu vermeiden.</p>
<p>Den  Clip haben der WWF und Agridea (die im Auftrag des Bundes den  Herdenschutz organisiert) gemeinsam produziert. Pro Natura hat den Film  mitfinanziert. Er wird nun auf Online-Plattformen veröffentlicht und  soll bald auch auf TV-Bildschirmen in Bergbahnen, Tourismusbüros,  Naturpärken und Sportgeschäften der betroffenen Regionen zu sehen sein.  Auf Alpen mit Herdenschutzhunden geben zudem Informationstafeln Auskunft  über die wichtigsten Verhaltensregeln. Darauf sind auch so genannte  QR-Tags vorhanden, mit denen Smartphone-Besitzer den Clip direkt auf ihr  Telefon laden können. Die Tipps sollen dazu beitragen, unangenehme  Situationen mit Herdenschutzhunden zu verhindern.</p>
<p>Herdenschutzhunde  sind keine Haustiere, sondern Schutzhunde mit einem klaren Auftrag. Sie  schützen Nutztiere in den Alpen effizient vor Grossraubtieren. Und  helfen damit auch streng geschützten Tieren wie Bär und Wolf, weil sie  wegen ihnen weniger Nutztiere reissen, und so die Akzeptanz für die  Grossraubtiere in den betroffenen Regionen verstärkt wird. Um Konflikte  zu vermeiden, müssen Wanderer und Biker wissen, wie man sich richtig  verhält, wenn man auf geschützte Schafherden trifft.</p>
<p>Die wichtigsten Tipps für Wanderer und Biker:</p>
<ul>
<li>Bleiben Sie ruhig, wenn die Schutzhunde bellen</li>
<li>Versuchen Sie, die Herde zu umgehen und möglichst wenig zu stören</li>
<li>Vermeiden Sie Provokationen mit Stöcken und schnellen Bewegungen</li>
<li>Nehmen Sie Ihren eigenen Hund an die Leine</li>
<li>Biker und Jogger: Halten Sie an und gehen Sie langsam an der Herde      vorbei</li>
<li>Falls die Schutzhunde Ihnen entgegenkommen, streicheln Sie die      Hunde nicht</li>
<li>Füttern Sie die Schutzhunde nicht und vermeiden Sie das Spiel mit      ihnen</li>
<li>Ignorieren Sie die Schutzhunde, wenn sie Ihnen beim Weitergehen      folgen</li>
</ul>
<p><span id="more-38953"></span><br />
<a href="http://www.wwf.ch/de/newsundservice/news/news/?1435/Herdenschutzhunde-Tipps-fuumlr-Wanderer-und-Biker" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p><a href="http://www.wwf.ch/de/derwwf/themen/biodiversitaet/arten2/arten_national/grossraubtiere/herdenschutz.cfm" target="_blank">Videoclip</a></p>
<p><a href="http://www.wwf.ch/de/" target="_blank">WWF Schweiz</a></p>
<p><a href="http://www.pronatura.ch/" target="_blank">Pro Natura</a></p>
<p><a href="http://www.agridea.ch/" target="_blank">Agridea</a></p>
<p>Bild: Jérôme Bon (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Weizen gegen Klimawandel wappnen</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 08:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominique Haiden</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ertragssteigerung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Pilz]]></category>
		<category><![CDATA[Weizen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mykorrhiza-Pilze schützen Getreidepflanzen bei Trockenheit. Das haben Forscher vom Julius Kühn-Institut (JKI) in Quedlinburg herausgefunden. Man geht davon aus, dass der Klimawandel in zentraleuropäischen Breiten mit der Zunahme von Trocken- und Hitzeperioden in den Frühsommer- und Sommermonaten einher gehen kann. Dennoch soll die Weizenernte in der geforderten Menge eingefahren werden können. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Weizenfeld_Anfang_Juli_2009.JPG"><img class="alignnone size-full wp-image-38896" title="Weizenfeld" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Weizenfeld_Anfang_Juli_2009.JPG" alt="Weizenfeld" width="156" height="117" /></a>Mykorrhiza-Pilze schützen Getreidepflanzen bei Trockenheit. Das haben Forscher vom Julius Kühn-Institut (JKI) in Quedlinburg herausgefunden. Man geht davon aus, dass der Klimawandel in zentraleuropäischen Breiten mit der Zunahme von Trocken- und Hitzeperioden in den Frühsommer- und Sommermonaten einher gehen kann. Dennoch soll die Weizenernte in der geforderten Menge eingefahren werden können.</p>
<p>Gemeinsam mit Züchtern des ökologischen Landbaus führt das JKI in den nächsten drei Jahren Versuche im Gewächshaus sowie im Freiland durch. &#8220;Die Pflanze wird so beeinflusst, dass der Pilz eine Symbiose mit dem Getreide eingeht&#8221;, sagt Albrecht Serfling vom Institut für Resistenzforschung und Stresstoleranz gegenüber pressetext. Die Wissenschaftler nehmen an, dass es mit den Wurzeln vergesellschaftete Pilze den Pflanzen ermöglichen, besser schwerlösliche Nährstoffe zu mobilisieren. Ausserdem kann das im Boden vorhandene Wasser effektiver genutzt werden.</p>
<p>Sobald sich der Pilz an den Wurzeln festsetzt, ist eine Erhöhung des Ertrages auch unter Wassermangelbedingungen möglich. Das haben andere Studien bereits bewiesen. Serfling geht davon aus, dass der Mykorrhiza-Pilz auch nachhaltige Vorteile für die Böden bringen kann. Es ist bekannt, dass der Pilz den Pflanzennährstoff Phosphor erzeugt. &#8220;Diese Pilze bilden Sporen im Boden, dadurch könnte es auch künftig die Versorgung von Pflanzen an dem Standort sichern&#8221;, sagt er. Es gibt aber auch Pflanzen, die mit dem Pilz nicht interagieren &#8211; bei Rapspflanzen ist das etwa der Fall. Die Feldversuche sind für zwei Jahre geplant. Verschiedene Weizensorten werden getestet und miteinander vergliechen.</p>
<p><a href="http://www.pressetext.com/ch#news/20110725002" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p><a href="http://www.jki.bund.de/" target="_blank">Julius Kühn-Institut (JKI)</a></p>
<p>Bild: 3268zauber (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Förderung der genetischen Vielfalt bei den Nutztieren</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/forderung-der-genetischen-vielfalt-bei-den-nutztieren/38822</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 08:14:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominique Haiden</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Agrarpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungsland]]></category>
		<category><![CDATA[genetische Ressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[Nutztier]]></category>
		<category><![CDATA[Schwellenland]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Schweiz unterstützt die Umsetzung des Globalen Aktionsplans für die Erhaltung tiergenetischer Ressourcen in Entwicklungs- und Schwellenländern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/WalliserLandschaf01.JPG"><img class="alignnone size-medium wp-image-38823" title="Walliser Landschaf" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/WalliserLandschaf01-300x249.jpg" alt="Walliser Landschaf" width="144" height="119" /></a>Die Schweiz unterstützt die Umsetzung des Globalen Aktionsplans für die Erhaltung tiergenetischer Ressourcen in Entwicklungs- und Schwellenländern.</p>
<p>In Folge der Verabschiedung des Globalen Aktionsplans für tiergenetische Ressourcen im Jahr 2007 in Interlaken, hat die FAO einen Fonds (&#8220;Trust Account&#8221;), um Projekte in Entwicklungs- und Schwellenländern finanzieren zu können, gegründet. Nach über drei Jahren sind dank der Unterstützung durch die Schweiz, Norwegen und Deutschland genügend finanzielle Ressourcen vorhanden, um eine erste Runde von Projekten zur Umsetzung des globalen Aktionsplans gewährleisten zu können. Die eingereichten Projekte werden eine Liste von Kriterien der FAO-Kommission für genetische Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft erfüllen müssen.</p>
<p>Am 21. Juli 2011 fand im Rahmen der 13. Sitzung dieser Kommission eine Pressekonferenz statt, um den Startschuss für die Projekteingabe zur Umsetzung des globalen Aktionsplans für tiergenetische Ressourcen zu geben.</p>
<p>Die Erhaltung tiergenetischer Ressourcen ist für die nationale und internationale Agrarpolitik sehr wichtig. Seit 1999 hat die Schweizer Regierung über 40 Projekte zur Erhaltung und Förderung gefährdeter Schweizer Rassen finanziell unterstützt. Beispielsweise wurde ein Käse aus Appenzellerziegenmilch lanciert und das Erhaltungsprojekt Widderzentrum gestartet. Mit letzterem wird den gefährdeten Schweizer Schafrassen zu einer ausreichenden Auswahl an ausgewachsenen, männlichen Zuchttieren verholfen. Auf internationaler Ebene unterstützt die Schweiz die Aktivitäten der FAO, die von unseren Erfahrungen zur Umsetzung innovativer und nachhaltiger Projekte in Ländern, wie zum Beispiel in Rwanda, profitieren kann.</p>
<p><a href="http://www.news.admin.ch/message/?lang=de&amp;msg-id=40309" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p><a href="http://www.blw.admin.ch/" target="_blank">Bundesamt für Landwirtschaft BLW</a></p>
<p>Bild: Biberstein AG, Switzerland (Wikimedia Commons)</p>
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