Die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL) verfolgt seit Jahren die ungebremste Verbauung der vielfältigen Kulturlandschaft (Noble Contrée) zwischen Miège und Mollens VS. Die SL fordert ein sofortiges Einschreiten des Kantons die noch unverbauten Fläche oberhalb von Sierre zu schützen.
Pro Natura ruft alle Hobbygärtner und -gärtnerinnen auf, beim Kauf der Gartenerde für den Hobby-Gartenbau auf torffreie Produkte zu setzen. Torfabbau zerstört wertvolle Moorlandschaften und sorgt für die Freisetzung von Treibhausgasen.
In Zermatt soll ein Lärchen-Schutzwald einem Parkhaus geopfert werden. WWF, Pro Natura, die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz und der VCS haben eine Einsprache gegen ein zehnstöckiges Parkhaus mit über 2000 Plätzen eingereicht. Die geplante Umzonung sei rechtswidrig und für eine Rodungsbewilligung des Waldes fehlen zwingende Grundlagen, monieren die Umweltverbände.
Bereits mehrmals hat naturschutz.ch über die Probleme von Naturschützern und Anwohnern mit der Kiesabbaufirma KIBAG AG in Nuolen berichtet. Lesen Sie die neuste Episode aus Nuolen.
Der Ägypter Investor Samih Sawiris baut in Andermatt ein gigantisches Touristendorf. An den Solothurner Filmtagen feierte ein Film von Alain Godet zum Thema Sawiris Premiere.
Ende Oktober 2009 sprach sich der Bundesrat gegen eine Verlängerung des Fonds Landschaft Schweiz aus. Damit ist eine Vielzahl von Projekten Bereich Kulturlandschaften bedroht; besonders in finanzschwachen Berggemeinden.
Die Initianten der Landschaftsinitiative sind enttäuscht über den Bundesrat. Er hat heute in seiner Botschaft ans Parlament die Landschaftsinitiative zur Ablehnung empfohlen.
Mit dem Projekt Eoljoux würden im Vallée de Joux (VD) zehn Windkraftanlagen gebaut, obwohl dieses Gebiet im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung (BLN) verzeichnet ist. Die Umweltorganisationen fordern das Bundesamt für Umwelt auf, klare Grenzen zu setzen.
Der Fall um die Nuoler Buchten und den Kiesabbau geht vor Bundesgericht. Es geht um einen Anwalt, der sich von der Gegenseite, der Kibag, bezahlen liess, um verbotene Seeauffüllungen, Schilfvernichtung und einen unhaltbaren Kiesabbauvertrag.
Beim Bundesamt für Umwelt (BAFU) sind in diesem Jahr drei Gesuche aus den Kantonen Graubünden, Tessin, Uri und Nidwalden für Pärke von nationaler Bedeutung eingegangen.