Kürzlich haben das Walliser Kantonsgericht und der Walliser Staatsrat die Einsprache abgewiesen, die der WWF, die Stiftung Landschaftsschutz und der Schweizer Heimatschutz gegen das Immobilienprojekt “Aminona Luxury Resort” erhoben haben. Nun haben diese Verbände beschlossen, das Verfahren weiterzuziehen und beim Bundesgericht Beschwerde einzulegen.
Die UREK des Nationalrates schafft es nicht, einen tauglichen Gegenvorschlag zur Landschaftsinitiative zu entwerfen. Nachdem die Kommission während zehn langen Monaten über der Vorlage gebrütet hat, hat sie heute das Ziel aus den Augen verloren und sich für einen faulen Kompromiss entschieden, der die Zersiedelung des Landes nicht stoppen wird.
Das Klein Matterhorn in Zermatt wird schleichend touristisch ausgebaut. Die UmweltÂverbände Stiftung Landschaftsschutz Schweiz, Pro Natura Schweiz, WWF, Mountain WilderÂness wehren sich seit Jahren vehement gegen Pläne der Bergbahnen, einen 117 m hohen Bau mit Aussichtsplattform auf dem Klein Matterhorn zu errichten. Eine entsprechende Beschwerde gegen die Einzonung des Berggipfels wurde bereits eingeÂreicht. Nun wurde der Berggipfel mit weiteren Bauten – mindestens teilweise ohne Bewilligung– beÂeinträchtigt.
Zum Ende der Konsultation kritisiert Pro Natura das Raumkonzept Schweiz als eine unverbindliche Auswahlsendung von Zielen und Empfehlungen zum künftigen Umgang mit dem Boden. Damit wird der Landschaftsfrass leider nicht gestoppt. Es braucht für Gemeinden und Kantone verbindliche und griffige Vorgaben des Bundes.
Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL) und der WWF St. Gallen erheben Einsprache gegen die Brücke Pfäfers-Valens eingangs der Tamina-Schlucht. Die Verbände fordern angesichts des erheblichen Eingriffes in eine der schönsten Schluchtlandschaften der Schweiz deutlich grössere Ausgleichsmassnahmen. Die Revitalisierung der Tamina in Bad Ragaz steht hierbei im Vordergrund.
In der Vernehmlassung zur Agrarpolitik 2014-17 schlägt der Bundesrat die Abschaffung der pauschalen Tierbeiträge vor. Dieser wichtige Schritt für eine naturnahe Landwirtschaft trägt dazu bei, dass der Druck auf gefährdete Arten wie Braunkehlchen und Feldlerchen etwas abnimmt. Andernfalls schreitet die Verarmung der Wiesen auch im Berggebiet weiter fort.
Der Landschaftsschutz geniesst in der Bevölkerung seit Jahren einen hohen Stellenwert. Nun wird er auch zu einem ernsten Anliegen der Wirtschaft: Die Stiftung Landschaftsschutz (SL) darf einen Scheck der UBS in Höhe von 90’000 Fr. entgegennehmen. Dieses Geld werde für die wichtige Projektarbeit der SL eingesetzt, erläuterte die SL-Präsidentin und Ständerätin Frau Erika Forster.
Auf Initiative der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz, der Burgergemeinden Lens und Icogne wird die Grand Bisse de Lens wieder auf ihrer ganzen Strecke von Wasser durchflossen. Dem beeindruckenden Lauf das Wasserkanals kann auf dem neu erstellten Fussweg um den Hügel Châtelard herum gefolgt werden. Nach drei Jahren harter Arbeit fand am Samstag, 21. Mai 2011 die offizielle Einweihung statt.
Die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz SL lanciert erstmals die Auszeichnung “Landschaft des Jahres”. Der Preis 2011 geht an das Val Sinestra im Unterengadin. Ziel der SL ist es, die kaum bekannten, noch zu entdeckenden, aber auch bedrohten Landschaften der Schweiz ins Zentrum rücken.
Aktuelle Resultate einer repräsentativen Umfrage des Forschungsinstituts “gfs-zürich” zeigen deutlich: Immer mehr Leute wollen die Zersiedelung der Schweiz stoppen. Zwei Drittel der Befragten (66 Prozent) wollen die Siedlungsfläche auf dem heutigen Stand begrenzen. Vor fünf Jahren (2006) waren es noch 50 Prozent. Diese deutliche Mehrheit folgt damit der Landschaftsinitiative, die unter anderem eine Plafonierung der Bauzonen-Gesamtfläche in der Schweiz für 20 Jahre fordert. Die Umfrage wurde im Auftrag von Pro Natura durchgeführt.