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	<title>Naturschutz.ch &#187; Landschaftsschutz</title>
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	<description>Das Schweizer Portal für Natur- und Umweltschutz</description>
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		<title>NaturNAHE Schweizer Pärke</title>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2012 10:06:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora Kieselbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landschaftsschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[BAFU]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Bundesamt für Umwelt BAFU lancierte gestern die Plakatkampagne „Schweizer Pärke. Näher als man denkt“. Damit will der Bund die Pärke einem breiten Publikum bekannt machen. Besucherinnen und Besucher, aber auch Leute, die in Parkgebieten leben, sollen wissen, was Pärke sind, wo sich diese befinden, welche Angebote und Erlebnisse sie bieten und was sie für die Biodiversität und die nachhaltige Regionalentwicklung leisten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Val_Trupchun.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-48469" title="Val Trupchun Nationalpark" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Val_Trupchun-300x205.jpg" alt="" width="300" height="205" /></a>Das Bundesamt für Umwelt BAFU lancierte gestern die Plakatkampagne „Schweizer Pärke. Näher als man denkt“. Damit will der Bund die Pärke einem breiten Publikum bekannt machen. Besucherinnen und Besucher, aber auch Leute, die in Parkgebieten leben, sollen wissen, was Pärke sind, wo sich diese befinden, welche Angebote und Erlebnisse sie bieten und was sie für die Biodiversität und die nachhaltige Regionalentwicklung leisten.</p>
<p>Die Schweiz ist geprägt von ihren Landschaften. Seit fünf Jahren zeichnet das BAFU Landschaften und natürliche Lebensräume von einzigartiger Schönheit und grossem natürlichen und kulturellen Wert für die Schweiz als „Pärke von nationaler Bedeutung“ aus. Dazu gehören die neuen Nationalpärke, Regionale Naturpärke und Naturerlebnispärke. Bereits sind elf „Pärke von nationaler Bedeutung“ in Betrieb, sechs weitere befinden sich in Errichtung.</p>
<p><a href="http://www.schweizer-paerke.ch/" target="_blank">Kampagne Schweizer Pärke<br />
</a><a href="http://www.bafu.admin.ch/paerke/" target="_blank">BAFU-Themenseite<br />
</a><a href="http://www.paerke.ch/" target="_blank">Netzwerk Schweizer Pärke</a></p>
<p>Bild: Earth explorer (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Quecklebendig dank Fischkonsum?</title>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2012 07:50:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora Kieselbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewässerschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer ein- bis zweimal pro Woche Fisch isst, lebt gesund, so die Empfehlung von Gesundheits- und Ernährungsexperten. Fisch enthält neben Omega-3-Fettsäuren, Jod und Selen auch Vitamin D, was unserer Gesundheit erwiesenermassen zuträglich ist. Doch Fischkonsum birgt neben all den bekannten positiven Eigenschaften auch diverse Risiken, sowohl für die Gesundheit als auch für das ökologische Gleichgewicht der Meere, wie tierschutznews.ch aktuell berichtet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Fishmarket_03.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-48449" title="Fisch Markt" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Fishmarket_03-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Wer ein- bis zweimal pro Woche Fisch isst, lebt gesund, so die Empfehlung von Gesundheits- und Ernährungsexperten. Fisch enthält neben Omega-3-Fettsäuren, Jod und Selen auch Vitamin D, was unserer Gesundheit erwiesenermassen zuträglich ist. Doch Fischkonsum birgt neben all den bekannten positiven Eigenschaften auch diverse Risiken, sowohl für die Gesundheit als auch für das ökologische Gleichgewicht der Meere, wie tierschutznews.ch aktuell berichtet.</p>
<p>Denn was die Fisch-Befürworter verschweigen: Tatsächlich enthält Fisch nicht nur wichtige Öle, Vitamine und Spurenelemente, sondern auch Gifte wie Dioxine, Schwermetalle und Antibiotika. Wirklich lebensbedrohlich für den Mensch aber ist in vielen Fischen die hohe Konzentration an Quecksilber.</p>
<p>Norwegische Forscher stellten fest, dass der Quecksilbergehalt in norwegischen Süsswasserfischen in wenigen Jahren um 60% angestiegen ist. Besonders gefährlich sei dabei eine spezielle Quecksilberverbindung, das Methylquecksilber, welches insbesondere in fettreichen Meeresfischen vorkommt, weshalb der Verzehr von Thunfisch, Makrele oder Heilbutt ein grosses Gesundheitsrisiko darstellt.</p>
<p>Aber auch aus einem weiteren wichtigen Grund sei es unverantwortlich, den Mythos vom „gesunden Fisch“ weiterhin aufrecht zu halten: „Wir wissen, dass 80% der Meere bis an die Belastbarkeitsgrenze befischt oder schon überfischt sind“, meint Lars Gorschlüter, Vorstand des SAVE Wildlife Conservation Fund. Die Bestandszahlen der europäischen Fischarten gehen seit Jahren zurück. Vier von fünf Arten sind bereits überfischt; die beliebtesten Arten wie Thunfisch und Makrele gingen in den letzten Jahren gar um 60% zurück. Eine aktuelle deutsche Studie fand zudem heraus, dass ein Viertel aller Fischbestände durch Überfischung sogar komplett zusammengebrochen ist.</p>
<p>Diese alarmierenden Zahlen zeigen, dass unsere Meere kurz vor dem Kollaps stehen und erklären, warum Natur- und Umweltschutzorganisationen die Empfehlung der Ernährungswissenschaft äusserst kritisch sehen. Lars Gorschlüter: „Bis die Bestände sich erholt haben, ist unser Appell an die Verbraucher: Verzichten Sie ganz auf Fisch und schützen Sie nicht nur die Meere, sondern auch Ihre eigene Gesundheit!“</p>
<p><a href="http://www.save-wildlife.com/de/home" target="_blank">SAVE Wildlife Conservation Fund</a></p>
<p>Bild: Tomas Castelazo (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Europas „Blaues Herz“ bedroht</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 11:44:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora Kieselbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nirgendwo sonst in Europa gibt es eine vergleichbar grosse Zahl natürlicher und unzerstörter Flusslandschaften wie auf dem Balkan. Es besteht jedoch die akute Gefahr, dass das „Blaue Herz Europas“ und damit ein über Jahrmillionen gewachsenes, einzigartiges europäisches Naturerbe mit einem Schlag zerstört wird, denn nahezu alle Balkan-Flüsse sollen für die Wasserkraftnutzung ausgebaut werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Mündungsdelta-Fluss-Moraca-in-Skutari-See-Presse-cSchwarz-Ulrich-FLUVIUS.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-48296" title="Mündungsdelta Fluss Moraca in Skutari See " src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Mündungsdelta-Fluss-Moraca-in-Skutari-See-Presse-cSchwarz-Ulrich-FLUVIUS-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Nirgendwo sonst in Europa gibt es eine vergleichbar grosse Zahl natürlicher und unzerstörter Flusslandschaften wie auf dem Balkan. „Es besteht jedoch die akute Gefahr, dass das „Blaue Herz Europas“ und damit ein über Jahrmillionen gewachsenes, einzigartiges europäisches Naturerbe mit einem Schlag zerstört wird“, warnt Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer der europaweit tätigen Naturschutzstiftung EuroNatur in einer aktuellen Medienmitteilung.</p>
<p>Bisher waren diese Naturschätze selbst unter Experten weitestgehend unbekannt. EuroNatur und die österreichische Naturschutzorganisation ECA Watch haben nun zwei Studien in Auftrag gegeben, welche die ökologische Bedeutung der Flüsse auf dem Balkan erstmals belegen. Zum Untersuchungsgebiet zählten sämtliche Länder des ehemaligen Jugoslawien, Albanien sowie die grenzübergreifenden Fluss-Einzugsgebiete im Dreiländereck zwischen Bulgarien, Griechenland und der Türkei. Knapp ein Drittel dieser Lebensadern sind noch in einem ursprünglichen Zustand und von Menschen so gut wie nicht verändert. In Albanien und Mazedonien beträgt der Anteil der natürlichen Flüsse sogar zwei Drittel.</p>
<p>Noch zählt das „Blaue Herz Europas“ zu den Hotspots der Biodiversität. Doch genau dieser sensiblen und einzigartigen Vielfalt droht jetzt ein Generalangriff der Wasserbaulobby, denn nahezu alle Balkan-Flüsse sollen für die Wasserkraftnutzung ausgebaut werden. Nach Recherchen von EuroNatur und ECA Watch sind derzeit 573 grosse Wasserkraftwerke (mit mehr als einem Megawatt Leistung) geplant. Hinzu kommt ein Netz aus unzähligen kleineren Anlagen. Selbst hochrangige Schutzgebiete bleiben von den Plänen nicht verschont. So will die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (engl.: EBRD) mitten im zweitältesten und grössten Nationalpark Mazedoniens, dem Mavrovo-Nationalpark, den Bau eines grossen Staudamms zur Stromgewinnung fördern. Zu den besser bekannten Opfern der Ausbaupläne zählt unter anderem auch die Save und damit eines der letzten natürlichen Flusssysteme Mitteleuropas. Mehr als 100 Wasserkraftwerke und Staustufen sind hier vorgesehen &#8211; sowohl am Hauptfluss als auch an den Nebenflüssen.</p>
<p><a href="http://www.euronatur.org/Blaues-Herz-Europas.1325.0.html" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p><a href="http://www.euronatur.org/" target="_blank">EuroNatur<br />
</a><a href="http://www.eca-watch.org/index.html" target="_blank">ECA Watch</a></p>
<p>Bild: © Schwarz Ulrich FLUVIUS</p>
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		<title>Ausgezeichnete Birspark-Landschaft</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 09:21:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora Kieselbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 10. Mai wurde in Arlesheim in einem feierlichen Akt die von der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL) erkorene Landschaft des Jahres 2012 ausgezeichnet: die Birspark-Landschaft in der Nordwestschweiz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Picswiss_BL-52-03.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-48281" title="Birsfelden Birsquai Birs" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Picswiss_BL-52-03-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a>Am 10. Mai wurde in Arlesheim in einem feierlichen Akt die von der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL) erkorene <strong>Landschaft des Jahres 2012</strong> ausgezeichnet: die <strong>Birspark-Landschaft</strong> in der Nordwestschweiz.</p>
<p>Nachdem vor einem Jahr mit dem Val Sinestra im Unterengadin eine typische Alpenlandschaft ausgezeichnet wurde, steht die<strong> </strong>in unmittelbarer Nähe zu Basel gelegene Birspark-Landschaft für einen mehr urban geprägten Raum: zwischen Angenstein und der Birsmündung mit der teilweise revitalisierten Birs und ihren Uferschutzzonen und Naturoasen, mit weiten, offenen Landschaften und wertvollen Lebensräumen in der Reinacherheide, einem Naturschutzgebiet von nationaler Bedeutung, mit dem gepflegten Park im Grünen und den Merian Gärten in der Brüglinger Ebene. Andererseits gehören aber auch die Industrie-, Gewerbe- und Wohngebiete, Sportanlagen und Kleinwasserkraftwerke im Birsraum zur nun ausgezeichneten Birspark-Landschaft.</p>
<p>Die basellandschaftlichen Gemeinden Aesch, Arlesheim, Birsfelden, Münchenstein, Muttenz, Pfeffingen und Reinach sowie die solothurnische Gemeinde Dornach, die in der vor wenigen Jahren geschaffenen Institution „Birsstadt“ zusammenarbeiten, erhalten die Auszeichnung „Landschaft des Jahres“ für das gemeinsame Engagement für eine sorgfältige Entwicklung und Pflege der Birspark-Landschaft. In diesem Kontext entstand unter der Leitung des Kantons Basel-Landschaft auch ein gemeinsames Freiraumkonzept.</p>
<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Dok_Birsparklandschaft_LdJ2012.pdf" target="_blank">Birspark-Landschaft</a></p>
<p><a href="http://www.sl-fp.ch/" target="_blank">Stiftung Landschaftsschutz Schweiz</a></p>
<p>Bild: Roland Zumbühl, Arlesheim (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>SG: wie weit(er) mit Schutz der Trockenwiesen?</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/sg-wie-weiter-mit-schutz-der-trockenwiesen/48158</link>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 10:36:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora Kieselbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
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		<description><![CDATA[Die nur auf nährstoffarmen Böden vorkommenden, artenreichen Trockenwiesen werden aufgrund der intensiven Landwirtschaft und Überdüngung immer seltener. Der Bund verpflichtete 2010 die Kantone, die Trockenwiesen auf ihrem Gebiet zu inventarisieren und entsprechend unter Schutz zu stellen. Der WWF St. Gallen begrüsst daher den politischen Vorstoss von Kantonsrat Ludwig Altenburger aus Buchs SG, der von der Regierung wissen möchte, wie man im Kanton St. Gallen den Schutz der letzten Trockenstandorte gewährleisten will.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Trockenwiese-Amden-Rostseggenhalde.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-48159" title="Trockenwiese Amden Rostseggenhalde" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Trockenwiese-Amden-Rostseggenhalde-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Die nur auf nährstoffarmen Böden vorkommenden, artenreichen Trockenwiesen werden aufgrund der intensiven Landwirtschaft und Überdüngung immer seltener. Der Bund verpflichtete 2010 die Kantone, die Trockenwiesen auf ihrem Gebiet zu inventarisieren und entsprechend unter Schutz zu stellen. Der WWF St. Gallen begrüsst daher den politischen Vorstoss von Kantonsrat Ludwig Altenburger aus Buchs SG, der von der Regierung wissen möchte, wie man im Kanton St. Gallen den Schutz der letzten Trockenstandorte gewährleisten will.</p>
<p>Denn die Artenvielfalt von Trockenwiesen ist äusserst beeindruckend: Wiesensalbei, Wundklee, Wiesenpippau, Fiederzwenke, Zittergras, Orchideen und viele anderen Pflanzenarten finden hier eine Heimat. Sie bilden wiederum den Lebensraum für Grillen, die verschiedensten Schmetterlings- und Heuschreckenarten sowie Schlangen und Eidechsen.</p>
<p>Im Kanton St. Gallen befinden sich solche artenreiche Wiesen noch bei Mosnang, Quinten, Pfäfers und Bad Ragaz. Auch der Innendamm des Rheins bildet einen wertvollen Lebensraum. Altenburger, Mitglied eines ornithologischen Vereins, musste in den letzten Jahren mit ansehen, wie die Bauern die Landwirtschaft immer mehr intensivierten: Aus Magerwiesen wurden fette Weiden und Trockenwiesen wurden immer seltener, so Altenburger.</p>
<p>Der Politiker hofft nun aber, dass als Fernziel im Zuge der Revitalisierung des Alpenrheins wieder neuer Platz für Mager- und Trockenwiesen entsteht. Momentan gehe es jedoch darum, die letzten bestehenden Flächen zu schützen, bevor die auch noch überdüngt würden und Pflanzen- und Tierarten verloren gingen. In einer einfachen Anfrage will er deshalb von den zuständigen kantonalen Behörden wissen, wie weit die Inventarisierung gediehen ist und der rechtsverbindliche Schutz besteht.</p>
<p>Im Kanton St .Gallen sind es rund 400 Flächen, die im Kantonalen Richtplan als Trockenwiesen und -weiden aufgeführt werden, was bei einer Gesamtfläche von etwa 400 Hektar ca. 0.2 Prozent des Kantons entspricht. 106 dieser Objekte stehen als Trockenwiesen und –weiden von nationaler Bedeutung zudem unter Bundesschutz. Dieser im kantonalen Richtplan verankerte behördliche Schutz lässt bereits heute einen Bauern nicht ohne Konsequenzen eine Trockenwiese aufheben, doch da die Gemeinden für den Schutz von Naturflächen zuständig sind, bietet erst der grundeigentümerverbindliche Rechtsschutz in den kommunalen Schutzverordnungen die Basis für einen dauerhaften Schutz. Gleichzeitig erhält der Grundeigentümer damit die notwendigen Rechtsmittel, um gegen die Schutzverordnung Einspruch zu erheben; diese Option wird aber nur von 2/5 aller Grundeigentümer genutzt, während 60% die Schutzverordnung akzeptieren. Viele der Schutzgebiete sind in privaten Händen und die Bewirtschafter erhalten für die Pflege der Schutzgebiete eine Entschädigung.</p>
<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Schriftliche-Anfrage-Trockenwiesen-und-Weiden.pdf" target="_blank">Schriftliche Anfrage</a></p>
<p><a href="http://www.wwf-sg.ch/" target="_blank">WWF St. Gallen</a></p>
<p>Bild: WWF St. Gallen</p>
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		<title>Kanton Waadt macht Wind!</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 08:20:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora Kieselbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Waadtländer Regierung nimmt neu 19 Windenergiestandorte ins kantonale Richtplanverfahren auf, zehn davon mit Vorbehalt. Damit können jährlich 1250 Gigawattstunden (GWh) Windstrom produziert werden, was über 25% des Waadtländer Elektrizitätsbedarfs decken würde, wie Suisse Eole in einer Medienmitteilung schreibt. Dies macht den Kanton Waadt zum wichtigsten Vorreiter der schweizerischen Windenergiewende!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Mt-Crosineolagricul-LD_01.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-47921" title="Mt Crosine Suisse Eole Windenergie Windrad" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Mt-Crosineolagricul-LD_01-300x240.jpg" alt="" width="300" height="240" /></a>Die Waadtländer Regierung nimmt neu 19 Windenergiestandorte ins kantonale Richtplanverfahren auf, zehn davon mit Vorbehalt. Damit können jährlich 1250 Gigawattstunden (GWh) Windstrom produziert werden, was über 25% des Waadtländer Elektrizitätsbedarfs decken würde, wie Suisse Eole in einer Medienmitteilung schreibt. Dies macht den Kanton Waadt zum wichtigsten Vorreiter der schweizerischen Windenergiewende!</p>
<p>In seiner kürzlich vorgestellten Energiestrategie 2050 fordert der Bundesrat die Kantone auf, Windenergiestandorte in der Richtplanung verbindlich festzuschreiben, um das jährliche nationale Ziel von 4000 GWh Windstrom erreichen zu können. Diesem wichtigen Anliegen kommt nun der Kanton Waadt nach: Vorgesehen sind 67 Windenergieanlagen in den Vorzugsstandorten sowie 103 in den noch mit Vorbehalten belegten Projekten.</p>
<p>Bei den Projekten mit Vorbehalt geht es noch um eine Feinabstimmung mit den Nachbarkantonen und Skyguide – aber die Chancen stehen gut, dass ein grosser Teil der vorgesehenen 1250 GWh Windstrom auch tatsächlich genutzt werden können. Dabei wäre aufgrund der eingereichten Projekte sogar ein noch höherer Windstromanteil möglich gewesen, aber um den Anliegen des Landschaftsschutzes entgegenzukommen, wurde auf einen Drittel des Potentials verzichtet. Die Arbeit des Kantons zeigt somit, dass bei einer ausgewogenen Berücksichtigung der verschiedenen Interessen immer noch ein beachtliches Ziel erreicht werden kann.</p>
<p><a href="http://www.bfe.admin.ch/themen/00526/00527/index.html?lang=de" target="_blank">Energiestrategie 2050</a></p>
<p><a href="http://www.suisse-eole.ch/de.html" target="_blank">Suisse Eole<br />
</a><a href="http://www.energieschweiz.ch/de-ch/home.aspx" target="_blank">Energie Schweiz</a></p>
<p>Bild: © Suisse Eole</p>
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		<title>30 Jahre Erste Hilfe am Baldeggersee</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/30-jahre-erste-hilfe-am-baldeggersee/47883</link>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 14:33:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora Kieselbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
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		<category><![CDATA[Seebelüftung]]></category>

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		<description><![CDATA[Anlässlich des 30-jährigen Bestehens der weltweit ersten Seebelüftung am Baldeggersee veranstalten die Seegemeinden und der Kanton Luzern am 12. Mai 2012 einen Erlebnistag. Die Symptombekämpfung ist zwar einigermassen geglückt, die Ursache des Übels aber bei weitem noch nicht beseitigt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Ohne-Titel.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-47901" title="Baldeggersee" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Ohne-Titel-300x119.png" alt="" width="300" height="119" /></a>Am 12. Mai 2012 veranstalten die Seegemeinden und der Kanton Luzern einen Erlebnistag anlässlich des 30-jährigen Bestehens der weltweit ersten Seebelüftung. Pro Natura Luzern wird mit einem Informationsstand in Gelfingen präsent sein und den Besuchern aufzeigen, dass die Symptombekämpfung zwar einigermassen geglückt, die Ursache des Übels aber bei weitem noch nicht beseitigt ist.</p>
<p>Als Weltpremiere erhielt der Baldeggersee im Luzerner Seetal vor genau 30 Jahren eine Beatmungsmaschine. Zuviel Phosphor aus der intensiven Schweinehaltung und fehlende Kläranlagen hatten dazu geführt, dass dem See buchstäblich die Luft ausging. Die damals weltweit erste Belüftung eines überdüngten Sees und der Bau von Kläranlagen zeigte Wirkung: Der Phosphor-Gehalt im Baldeggersee ist deutlich gesunken. Doch auch heute noch gelangen viel zu viele Nährstoffe aus der Landwirtschaft in den idyllisch anmutenden, unter Naturschutz stehenden See, welcher seit 1940 Pro Natura gehört.</p>
<p>Die Belüftung des Sees ist zwar eine notwendige Erste-Hilfe-Massnahmen, mit der auch die geschädigte Seebesitzerin Pro Natura einverstanden war &#8211; doch sie ist keine Langzeitlösung. Der Umweltverband bemüht sich daher schon lange, die Ursachen für die Erstickungssymptome des Baldeggersees zu bekämpfen: nämlich die in ihren Augen zu intensiv betriebene Schweinemast rund um den See, aus welcher noch heute nach Angaben des Kantons Luzern jährlich mehr als die doppelte Menge des tolerierbaren Phosphors in die Gewässer gelangt. So sind denn auch die Tierbestände unverändert hoch, welche weiterhin via Direktzahlungen aus dem Landwirtschaftsbudget subventioniert werden.</p>
<p><a href="http://www.pronatura.ch/baldeggersee" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p><a href="http://www.pronatura.ch/aktuell" target="_blank">Pro Natura Schweiz<br />
</a><a href="http://www.pronatura-lu.ch/" target="_blank">Pro Natura Luzern</a></p>
<p>Bild:  Niklaus Troxler (© Pro Natura Luzern)</p>
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		<title>Zweitwohnungsinitiative: keine Eintagsfliege</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 16:17:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Just</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landschaftsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Erfolg der Zweitwohnungsinitiative ist keine Eintagsfliege. Die Bevölkerung der Schweiz hat genug. Das bestätigt die aktuelle gfs-Umfrage zur Zersiedelung, die von Pro Natura in Auftrag gegeben wurde. Rund zwei Drittel der Befragten wollen die Siedlungsfläche auf dem heutigen Stand begrenzen. Gar 80% wollen die Bautätigkeit in besonders schönen Landschaften einschränken. Die Umfrage wird seit dem Jahr 2006 jährlich durchgeführt und zeigt konstant hohe Werte, so Pro Natura in ihrer Medienmitteilung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Joux.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-46934" title="Schweiz, Landschaft, Zersiedelung, Valais de youx" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Joux-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Der Erfolg der Zweitwohnungsinitiative ist keine Eintagsfliege. Die Bevölkerung der Schweiz hat genug. Das bestätigt die aktuelle gfs-Umfrage zur Zersiedelung, die von Pro Natura in Auftrag gegeben wurde. Rund zwei Drittel der Befragten wollen die Siedlungsfläche auf dem heutigen Stand begrenzen. Gar 80% wollen die Bautätigkeit in besonders schönen Landschaften einschränken. Die Umfrage wird seit dem Jahr 2006 jährlich durchgeführt und zeigt konstant hohe Werte, so Pro Natura in ihrer Medienmitteilung.</p>
<p>Die Bevölkerung sorgt sich um die schönen Landschaften der Schweiz. Davon zeugt nicht allein der Abstimmungserfolg der Zweitwohnungsinitiative. Im Februar und März 2012 hat das Forschungsinstitut «gfs-zürich» im Auftrag von Pro Natura 1 011 Personen in der Deutsch- und Westschweiz telefonisch befragt. Knapp zwei Drittel der Befragten sprechen sich dafür aus, die Siedlungsfläche der Schweiz auf heutigem Niveau, inklusive der bereits eingezonten Bauzonen, zu begrenzen. Dieses Resultat bestätigt die Ergebnisse der Umfrage im Februar 2011. Gleichzeitig findet mehr als die Hälfte, dass in der Schweiz zu viel Land verbaut wird. Beeindruckende 80% fordern gar, dass in besonders schönen Landschaften die Bautätigkeit eingeschränkt werden soll.</p>
<p><a href="http://www.pronatura.ch/landschaften" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p><a href="http://www.pronatura.ch" target="_blank">www.pronatura.ch<br />
</a><a href="http://www.landschaftsinitiative.ch" target="_blank">www.landschaftsinitiative.ch</a></p>
<p>Bild: Earth explorer (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Wissenschaftler fordern Weltrat für Nachhaltigkeit</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 21:53:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>naturschutz.ch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
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		<description><![CDATA[Wissenschaftler aus aller Welt haben zunehmend Zweifel, dass sich nationale Regierungen auf eine globale Nachhaltigkeitspolitik verständigen können. Umwelt- und Nachhaltigkeitsexperten aus 50 Nationen sprachen sich jetzt beim dreitägigen Sustainability Summit an der Leuphana Universität Lüneburg (D) übereinstimmend für die Schaffung einer durchsetzungsfähigen Weltumweltorganisation und eines Rates für globale Nachhaltigkeit aus. Sie fordern eine internationale Verständigung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/?attachment_id=46706" rel="attachment wp-att-46706"><img class="alignleft size-full wp-image-46706" title="erde" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/erde.png" alt="" width="337" height="256" /></a>Wissenschaftler aus aller Welt haben zunehmend Zweifel, dass sich nationale Regierungen auf eine globale Nachhaltigkeitspolitik verständigen können. Umwelt- und Nachhaltigkeitsexperten aus 50 Nationen sprachen sich jetzt beim dreitägigen Sustainability Summit an der Leuphana Universität Lüneburg (D) übereinstimmend für die Schaffung einer durchsetzungsfähigen Weltumweltorganisation und eines Rates für globale Nachhaltigkeit aus. Sie fordern eine internationale Verständigung über Grenzen des Wachstums und die Definition von Wohlstand. Sie treten dafür ein, die Rahmenbedingungen für Weltwirtschaft und Finanzindustrie so zu verändern, dass nachhaltiges Wirtschaften verpflichtend wird. Die Wissenschaft selbst soll künftig eine aktivere Rolle bei der Entwicklung von Lösungen für die globalen Probleme übernehmen. Ausserdem sollen die Bildungsanstrengungen für eine nachhaltige Entwicklung forciert werden.</p>
<p>20 Jahre nach der ersten UN-Konferenz über Klima und Entwicklung im brasilianischen Rio de Janeiro halten die Wissenschaftler die bisherigen Bemühungen um mehr Nachhaltigkeit für gescheitert. Vielmehr zeigten aktuelle Untersuchungsergebnisse, dass die Umweltzerstörung weiter dramatisch zunimmt. So ist etwa der Ausstoss an klimaschädlichen Treibhausgasen zwischen 1990 und 2010 weltweit um 45 Prozent gestiegen. Auch die soziale Ungleichheit auf der Welt hat sich nach Überzeugung der Wissenschaftler weiter verschärft. Heute verfügen die reichsten zehn Prozent der Weltbevölkerung über 85 Prozent des weltweiten Vermögens.</p>
<p>Die Lüneburger Konferenzbeiträge belegen, dass wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse über Klimawandel, Artensterben, ökonomische und soziale Krisen zum Teil schon seit Jahren vorliegen. Sie konnten aber bisher nicht verhindern, dass die Zerstörung der Umwelt ungebremst voranschreitet. „Das Problem liegt in der mangelnden Bereitschaft, die richtigen Schlüsse zu ziehen und in eine konsequente Nachhaltigkeitspolitik umzusetzen“, sagt Konferenzleiter Prof. Dr. Harald Heinrichs von der Leuphana. Der Wissenschaft komme dabei eine Schlüsselrolle zu, so Heinrichs weiter. Sie müsse Verantwortung übernehmen und gemeinsam mit den Entscheidungs­trägern in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft realistische und umsetzbare Problemlösungen erarbeiten.</p>
<p>Im Juni dieses Jahres findet in Rio de Janeiro erneut eine Weltkonferenz zur nachhaltigen Entwicklung statt. Die Teilnehmer des Lüneburger Nachhaltigkeitsgipfels haben wenig Hoffnung, dass es dort zu einem Durchbruch kommen wird. Sie gehen davon aus, dass allenfalls kleine Fortschritte erzielt werden können. „Angesichts der komplexen Probleme und des grossen Handlungsdrucks wird das aber nicht ausreichen, um den Übergang zu einer weltweit getragenen nachhaltigen Entwicklung endlich zu schaffen“, ist sich Professor Heinrichs sicher. „Was wir brauchen, ist eine Trendwende. Die kann nur gelingen, wenn Staaten wie Deutschland weiter eine Vorreiterrolle übernehmen.“</p>
<p>Bild: Gerd Altmann/pixelio.de</p>
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		<title>Zweitwohnungsinitiative angenommen</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Mar 2012 15:55:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>naturschutz.ch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaftsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Schweizer Stimmbevölkerung hat heute mit der Annahme der Zweitwohnungsinitiative ein deutliches Zeichen gegen die Zersiedelung gesetzt. Damit dem Verschleiss der Landschaft auch ausserhalb der Tourismusgebiete Grenzen gesetzt werden können, müsse jetzt der Gegenvorschlag zur anderen Raumplanungsinitiative, der Landschaftsinitiative der Umweltverbände, noch im Sommer 2012 vom Parlament beschlossen werden, schreibt Pro Natura in einer Medienmitteilung. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/news/zweitwohnungsinitiative-angenommen/46136 /attachment/davos_wiki3" rel="attachment wp-att-46146"><img class="alignleft size-full wp-image-46146" title="Davos_wiki3" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Davos_wiki3.png" alt="" width="795" height="467" /></a>Die Schweizer Stimmbevölkerung hat heute mit der Annahme der Zweitwohnungsinitiative ein deutliches Zeichen gegen die Zersiedelung gesetzt. Damit dem Verschleiss der Landschaft auch ausserhalb der Tourismusgebiete Grenzen gesetzt werden können, müsse jetzt der Gegenvorschlag zur anderen Raumplanungsinitiative, der Landschaftsinitiative der Umweltverbände, noch im Sommer 2012 vom Parlament beschlossen werden, schreibt Pro Natura in einer Medienmitteilung.</p>
<p>Volk und Stände haben die Zweitwohnungsinitiative heute angenommen. «Dass eine Initiative, die bei der Lancierung als chancenlos und deren Annahme lange als utopisch taxiert wurde, eine Mehrheit der Stimmbevölkerung und der Stände hinter sich bringen kann, ist sensationell», freut sich Otto Sieber, Pro Natura Zentralsekretär. Die Zersiedelung der Schweiz und die Zubetonierung der Tourismuszentren in den Alpen brennen der Bevölkerung offensichtlich unter den Nägeln.</p>
<p>Die Zustimmung der Bevölkerung zu einer besseren Lenkung der Bautätigkeit solle dem Parlament nun Auftrag sein: «Der heute sehr gute Gegenvorschlag zur Landschaftsinitiative muss rasch definitiv beschlossen werden. So wäre die Schweiz gerüstet, ihr Zersiedelungsproblem künftig wirkungsvoll angehen zu können», schreibt Pro Natura.</p>
<p>Bild: Davos (Wikipedia)</p>
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