Ende Monat findet im südafrikanischen Durban die 17. UNO-Klimakonferenz statt. Im Zentrum der Diskussionen steht die Frage, wie ein Regime geschaffen werden kann, in dem sich alle namhaften Verursacher von Klimagasen rechtlich verbindlich zu einer Verminderung des Treibhausgasaustosses verpflichten. Zudem werden Finanzierungsfragen diskutiert.
Der Klimawandel setzt Lebewesen unter Stress. Sowohl der Wandel in den durchschnittlichen Lebensbedingungen, als auch die Zunahme an extremen Ereignissen wirken sich auf Organismen aus. Welchen Einfluss insbesondere Klimaextreme auf Seegräser haben, untersuchten Wissenschaftler der Universität Kiel und Münster.
Mit Entsetzen hat der WWF auf die gestern vorgelegten CO2-Emissionsdaten des US-Energieministeriums reagiert. Die Daten haben ergeben, dass der Ausstoss des Treibhausgases Kohlendioxid im vorigen Jahr so rasant gestiegen ist wie nie zuvor. Dem Bericht zufolge wurden weltweit im Jahr 2010 insgesamt 512 Millionen Tonnen mehr CO2 ausgestossen als 2009. Das entspricht einem Plus von sechs Prozent. Zum Vergleich: Deutschland stösst pro Jahr rund 800 Millionen Tonnen CO2 aus.
Die in der Schweiz verkauften Neuwagen stossen nach wie vor übermässig viel CO2 aus. Dies zeigt der neueste Vergleich mit den Statistiken des europäischen Dachverbands Transport & Environment (T & E): Im Vergleich mit der EU 27 hinkt die Schweiz weit hinterher und würde auf dem drittletzten Platz der Rangliste aller Mitgliedsländer landen. Damit hat sich die Schweiz gegenüber dem Vorjahr sogar noch um einen Platz verschlechtert, so die Medienmitteilung vom VCS.
Der VCS Verkehrs-Club der Schweiz bietet ab nun eine neue Gratis-App für iPhones an. Mit ihrer Hilfe können sich die Benutzerinnen und Benutzer jederzeit über die Luftqualität in der ganzen Schweiz ins Bild setzen. Die neue VCS-App liefert zudem aktuelle Informationen des Verkehrs-Clubs der Schweiz.
Das Referendum gegen die Reduktion des CO2-Ausstosses auf der Strasse ist nicht zustande gekommen. Die Auto-Lobby verzichtet auf die Einreichung der Referendumsunterschriften, da das Gesetz konsumentenfreundlich umgesetzt werden könne. Das ist ein grosser Erfolg für die Stopp-Offroader-Initiative, welche nun nicht mehr zur Abstimmung kommen wird. In einer Mitteilung freuen sich die Grünen über diesen Erfolg [...]
Der Schweizer Energiekonzern Repower ist gemäss CEO Kurt Bobst bereit, unter Bedingungen auf Kohlekraftwerke zu verzichten. In der heutigen Ausgabe der Südostschweiz am Sonntag wird Bobst zitiert: „Wir würden das Kohlekraftprojekt nicht gegen den grossmehrheitlichen Willen der Bevölkerung bauen. Einen Bauentscheid fällen wir erst, wenn sämtliche Tatsachen auf dem Tisch liegen und da gehört auch die Befürwortung der Bevölkerung dazu.“
Eine Schulklasse aus Affoltern am Albis hat im Rahmen des Projektes Klimapioniere Autofahrer motiviert, aufs Auto zu verzichten. 21’779,765 Kilometer wurden so über fünf Monate nicht gefahren. Das entspricht einer Einsparung von 6,209 Tonnen CO2. Klimapioniere ist eine Initiative von Swisscom, Solar Impulse und der Klimaschutzorganisation myclimate.
Der Bundesrat hat am 30. September 2011 grünes Licht für eine Weiterführung der Zusammenarbeit mit dem Joint Research Centre der Europäischen Union bis 2014 gegeben. Durch eine enge Zusammenarbeit mit diesem Forschungszentrum hat die Schweiz seit 2007 im Bereich der Luftreinhaltung den Informationsaustausch mit der EU verstärkt und zahlreiche gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsarbeiten aufgenommen.