Das Ergebnis der Sitzung der Umweltkommission des Nationalrates (UREK) zur Totalrevision des CO2-Gesetzes ist ernüchternd. Obwohl die Kommission die Möglichkeit gehabt hätte, den ungenügenden Botschaftsentwurf des Bundesrates zu verbessern, hat sie diese Gelegenheit nicht wahrgenommen.
Morgen um 20.30 Uhr beginnt die grösste Umweltaktion aller Zeiten: Über 5000 Städte und Gemeinden löschen für eine Stunde die Beleuchtung ihrer Wahrzeichen. Die Botschaft: Es ist höchste Zeit für mehr Klimaschutz. Auch 30 Städte aus der Schweiz sind dabei, dazu unzählige Firmen und Millionen von Bürgerinnen und Bürgern in 125 Ländern.
Neben Strassenverkehr, Gewerbe und Industrie trägt auch die Landwirtschaft zur Emission von Treibhausgasen und damit zum Klimawandel bei. Im Fokus einer internationalen Konferenz in Solothurn stand die Düngung von Äckern und Wiesen mit Stickstoff.
Das Bundesamt für Energie hat die Energieetikette für Personenwagen an den neusten Stand der Emissionen der Neuwagen angepasst. Ausserdem hat der Bundesrat einen indirekten Gegenvorschlag zur “Volksinitiative für menschenfreundlichere Fahrzeuge” (Offroader-Initiative) zuhanden des Parlaments verabschiedet.
Bei der Ferienplanung hat es jeder Einzelne in der Hand, Treibhausgase zu vermeiden. Wer dabei beispielsweise auf eine Flugreise nicht verzichten kann, hat immerhin die Möglichkeit, einen freiwilligen Beitrag zu leisten und Emissionen auszugleichen. Es kommt allerdings darauf an, das Geld für sinnvolle und wirksame Projekte auszugeben.
Das Stadtklima ist meist ungesünder als das Klima ausserhalb der Stadt. Vor allem im Sommer sind die Temperaturen in der Stadt deutlich höher mit Unterschieden bis zu 10 Grad. Vegetation kann einen grossen Einfluss auf das Stadtklima haben.
Ich gebe es unumwunden zu – Bundespräsidentin Doris Leuthard hat mich mit ihrer Rede am Automobilsalon streckenweise so ziemlich genervt. Hier einige Ausschnitte aus ihrer Rede:
“Ich gebe es unumwunden und ohne schlechtes Gewissen zu: Ich fahre gerne Auto. Das Auto und die Freude am Fahren gehören – zum guten Glück – noch nicht zu den Todsünden.”
“Für [...]
Die Klima-Initiative fordert vom Bund und Kantonen bis im Jahr 2020 eine mindestens 30-prozentige Reduktion der Treibhausgasemissionen gegenüber dem Stand von 1990.
Der Bundesrat hat dem Sekretariat der Klimakonvention die Ziele der Schweiz zur Verminderung der Treibhausgase bis 2020 mitgeteilt. Die Schweiz will ihren Ausstoss im Vergleich zu 1990 um 20% vermindern. Dieses Ziel entspricht demjenigen der EU. Falls andere Industrie- und Schwellenländer ebenfalls namhafte Bemühungen unternehmen, ihren Ausstoss zu senken, wird die Schweiz ihr Ziel auf 30% erhöhen.
Unsere Ernährung ist ein sehr bedeutender Klimafaktor. Dies geht in den Diskussionen um die Gründe des Klimawandels häufig vergessen. Die Ernährung ist jedoch für einen Drittel der konsumbedingten Treibhausgasemissionen verantwortlich; noch vor Verkehr und Wohn- und Freizeitverhalten. Der Verein eaternity will das Thema klimafreundliche Ernährung bekannter machen und propagiert klimafreundliche Menüsin Kantinen und Gastrobetrieben.