Vom 20. bis 22. Juni findet in Rio de Janeiro die Konferenz der Vereinten Nationen über Nachhaltige Entwicklung statt. Das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) nimmt diese Veranstaltung 20 Jahre nach dem denkwürdigen Erdgipfel von 1992 zum Anlass, im jüngsten Heft des «Forums Raumentwicklung» das bisher Erreichte zu bilanzieren und die Herausforderungen zu skizzieren. 20 Jahre [...]
Die Schweiz ist nach wie vor ein Paradies für Vans und Offroader, so der Kommentar des VCS Verkehrs-Club der Schweiz zur neuesten Statistik des Bundesamtes für Energie BFE zu den CO2-Emissionen der Neuwagen.
Der Bundesrat hält am Atomausstieg fest. Das freut Umweltverbände und Grüne. Auf wenig Begeisterung hingegen stösst die Strategie, mittels welcher der Ausstieg erreicht werden soll.
In der Schweiz wurden 2010 wegen der kühleren Temperaturen während der Heizperiode 1,8 Millionen Tonnen mehr Treibhausgase ausgestossen als im Vorjahr. Dies zeigt das jährliche Treibhausgasinventar des Bundesamtes für Umwelt BAFU.
Ein für die Schweiz befriedigendes Resultat der UNO-Nachhaltigkeitskonferenz Rio+20 ist noch nicht in Griffweite. An der ersten Verhandlungsrunde lagen die Positionen der Länder weit auseinander.
Das Komitee der Klima-Initiative hat beschlossen, seine Initiative zugunsten des indirekten Gegenvorschlags zurückzuziehen. Sie werden die Arbeit von Bundesrätin Doris Leuthard und des BAFUs aber weiterhin „mit Argusaugen“ beobachten.
Das vergangene Jahrzehnt war eines nie dagewesener Wetterextreme. Dass diese Häufung nicht nur Zufall ist, belegen jetzt Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Zumindest bei extremen Regenfällen und extremen Hitzewellen weisen die Wissenschaftler einen deutlichen Zusammenhang mit der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung nach. Weniger klar ist dagegen der Zusammenhang bei Stürmen, trotz der beobachteten Zunahme der Stärke von Hurricans.
Am Samstag um 20:30 Uhr geht in tausenden von Städten für eine Stunde das Licht aus, als Zeichen für mehr Klimaschutz. Auch viele Schweizer Städte sind dabei, so der WWF Schweiz.
Wissenschaftler aus aller Welt haben zunehmend Zweifel, dass sich nationale Regierungen auf eine globale Nachhaltigkeitspolitik verständigen können. Umwelt- und Nachhaltigkeitsexperten aus 50 Nationen sprachen sich jetzt beim dreitägigen Sustainability Summit an der Leuphana Universität Lüneburg (D) übereinstimmend für die Schaffung einer durchsetzungsfähigen Weltumweltorganisation und eines Rates für globale Nachhaltigkeit aus. Sie fordern eine internationale Verständigung [...]
Über die Ursachen des Klimawandels sind sich Wissenschafter weitgehend einig. Für die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen, welche die globale Erwärmung mit sich bringt, gibt es hingegen noch keine einheitliche Sprache. Während sich Naturwissenschafter damit beschäftigen, die Auswirkungen der Klimaerwärmung für das Ökosystem abzuschätzen, stehen bei Ökonomen die Kosten welche die Klimaerwärmung verursacht im Fokus.