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	<title>Naturschutz.ch &#187; Klima</title>
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	<description>Das Schweizer Portal für Natur- und Umweltschutz</description>
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		<title>Klimawandel macht Alpenwetter nicht verrückt</title>
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		<pubDate>Wed, 23 May 2012 12:36:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora Kieselbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alpen]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie der Standart.at aktuell schreibt, sorgt der Klimawandel für im Durchschnitt höhere Temperaturen - soviel ist unbestritten. Einen Trend zu mehr Variabilität konnten die Forscher in den letzten 30 Jahren aber nicht feststellen. Die Temperaturschwankungen sind in den letzten Jahrzehnten sogar geringer geworden, so dass trotz Klimawandel keine vermehrten Wetterextreme in den Alpen auftreten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Mountains__Clouds.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-48592" title="Alpen Wolke Wetter" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Mountains__Clouds-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Wie die Zeitung der Standart.at aktuell schreibt, sorgt der Klimawandel für im Durchschnitt höhere Temperaturen &#8211; soviel ist unbestritten. Einen Trend zu mehr Variabilität konnten die Forscher in den letzten 30 Jahren aber nicht feststellen. „Die Temperaturschwankungen sind in den letzten Jahrzehnten sogar geringer geworden&#8221;, wird Klimatologe und Studienautor Reinhard Böhm von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in Wien zitiert.</p>
<p>Die ZAMG-Forscher gingen in einer kürzlich im renommierten Wissenschaftsmagazin „European Physical Journal“ veröffentlichten Studie der Frage nach, ob durch den Klimawandel das Wetter im Alpenraum immer stärker zu Extremereignissen neigt. Böhm: „Unbestritten ist, dass es in den letzten Jahrzehnten wärmer wurde, im Alpenraum sogar stärker als im weltweiten Mittel. Damit werden natürlich auch Hitzewellen häufiger. Wir werden aber oft mit der Frage konfrontiert, ob mit dem Klimawandel auch die Schwankungen insgesamt immer häufiger und stärker werden. Ob sich also immer mehr Hitzewellen, Kältewellen, Trockenperioden und Starkniederschläge aneinanderreihen.&#8221;</p>
<p>Die Resultate der Untersuchung liessen sogar die Wissenschafter staunen. Erstens: In den vergangenen 250 Jahren wurden im Alpenraum die saisonalen und jährlichen Schwankungsbreiten heiss-kalt, trocken-feucht nicht stärker und damit nicht extremer. Zweitens: Auch die vergangenen 30 Jahre, die stark durch den Einfluss des Menschen geprägt sind, zeigen im Vergleich zu den Jahrzehnten davor keinen Trend zu mehr Variabilität. Und drittens: In Langzeitverläufen zeigen sich bei Temperatur, Niederschlag und Luftdruck zwei lange Wellen der Variabilität mit einer Wiederkehrzeit von etwa hundert Jahren.</p>
<p>Variabler, d.h. &#8220;verrückter&#8221;, war das Klima in der Mitte der beiden vergangenen Jahrhunderte, weniger variabel , also &#8220;ruhiger&#8221;, zu Beginn und Ende der Jahrhunderte. Diese langen Wellen lassen sich vorerst nicht erklären. Eine mögliche Ursache sind Wechselwirkungen mit den Ozeanen, die im Klimasystem sozusagen ein Langzeitgedächtnis besitzen, heisst es in der Studie.</p>
<p><a href="http://www.zamg.ac.at/aktuell/index.php?seite=1&amp;artikel=ZAMG_2012-05-22GMT08:15" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Rachel Theca (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Gaskombikraftwerk in Cornaux NE geplant</title>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2012 20:32:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>naturschutz.ch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
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		<description><![CDATA[Groupe E hat heute Morgen das Baubewilligungsgesuch für ein Gaskombikraftwerk in Cornaux (NE) bei den Gemeindebehörden eingereicht. Das Gaskombikraftwerk wird Elektrizität und Wärme produzieren. Das Projekt reiht sich damit in die Energiestrategie 2050 des Bundes ein, die den Bau des ersten Gaskombikraftwerks in der Schweiz bis 2020 vorsieht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/news/wallis-wird-das-gaskraftwerk-bald-gebaut/32895 /attachment/gaskraftwerk" rel="attachment wp-att-32898"><img class="alignleft size-medium wp-image-32898" title="gaskraftwerk" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/gaskraftwerk-300x212.png" alt="" width="300" height="212" /></a>Groupe E hat heute Morgen das Baubewilligungsgesuch für ein Gaskombikraftwerk in Cornaux (NE) bei den Gemeindebehörden eingereicht. Das Gaskombikraftwerk wird Elektrizität und Wärme produzieren. Der Standort verfüge bereits über alle nötigen Infrastrukturen, schreibt die Groupe E. Das Projekt reihe sich in die Energiestrategie 2050 des Bundes ein, die den Bau des ersten Gaskombikraftwerks in der Schweiz bis 2020 vorsieht.</p>
<p>Mit einer Leistung von 420 MW wird das mit Erdgas betriebene Kraftwerk jährlich zwischen 2 und 2,5 TWh Elektrizität produzieren. Dies entspricht dem Verbrauch von rund 500&#8217;000 Personen beziehungsweise der Leistung des AKW Mühleberg. Es wird ebenfalls zwischen 50 und 100 MW Wärme liefern. Diese wird in ein Fernheizungsnetz eingespeist, an das mehrere Ortschaften in der Region «Entre-deux-Lacs» und entlang des Neuenburger Sees angeschlossen werden können, und kann ebenfalls von den anliegenden Industriebetrieben in Form von Dampf genutzt werden.</p>
<p>Die <strong></strong>rund 700&#8217;000 Tonnen CO2 , die das Kraftwerk jährlich ausstossen wird, müssen vollumfänglich kompensiert werden. Der Bau kostet rund 450 Millionen Franken und schafft 30 Arbeitsplätze. Das Kraftwerk könnte, je nach der Entwicklung der Rahmenbedingungen und des Strombedarfs unseres Landes, frühestens 2018 in Betrieb genommen werden.</p>
<p><strong><a href="http://www.bkw-fmb.ch/bkwfmb/de/home/ueber_uns/Medien/medienmitteilungen/2012/Mai/groupe_e_reicht_das.html">Medienmitteilung Groupe E</a></strong></p>
<p><a href="http://www.derbund.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Neues-Gaskraftwerk-soll-so-viel-Strom-liefern-wie-das-AKW-Muehleberg/story/23394732"><strong>Artikel Bund</strong></a></p>
<p>Bild: Symbolbild</p>
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		<title>Gefahrenkarten zu 80 Prozent erstellt</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/gefahrenkarten-zu-80-prozent-erstellt/48522</link>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2012 19:59:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>naturschutz.ch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alpen]]></category>
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		<description><![CDATA[Die grossen Anstrengungen der Kantone bei der Erarbeitung von Gefahrenkarten zeigen laut dem Bundesamt für Umwelt BAFU Wirkung. 80 Prozent der Gefahrenkarten sind erstellt, insbesondere die Gebiete mit hohem Schadenspotential sind erfasst. Die verbleibenden 20 Prozent sollen gemäss den kantonalen Planungen bis 2013 erarbeitet sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://naturschutz.ch/news/unwetterschaden-2011-hohe-schaden-geringe-schadensumme/46318 /attachment/diemtigen1" rel="attachment wp-att-46321"><img class="alignleft size-medium wp-image-46321" title="Hochwasser" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Diemtigen1-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Die grossen Anstrengungen der Kantone bei der Erarbeitung von Gefahrenkarten zeigen laut dem Bundesamt für Umwelt BAFU Wirkung. 80 Prozent der Gefahrenkarten sind erstellt, insbesondere die Gebiete mit hohem Schadenspotential sind erfasst. Die verbleibenden 20 Prozent sollen gemäss den kantonalen Planungen bis 2013 erarbeitet sein.</strong></p>
<p>Die Kantone erstellen seit Ende der neunziger Jahre mit der Unterstützung des Bundes Gefahrenkarten. Aus den Karten ist ersichtlich, welche Naturgefahren wie Lawinen, Rutschungen, Steinschlag oder Hochwasser die Siedlungsgebiete bedrohen können. Die jährliche Erhebung des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) über den Stand der Erstellung der Gefahrenkarten zeigt, dass die Kantone Ende 2011die Gefahrenkarten zu 80 Prozent realisiert haben. Die noch fehlenden Karten sollen gemäss der Planung der Kantone bis Ende 2013 vorliegen.</p>
<p>Erstmals wird dann eine landesweite Übersicht über die gefährdeten Gebiete vorliegen. Damit sei der Prozess der Gefahrenbeurteilung jedoch nicht abgeschlossen, so das Bafu. &#8220;Die Bedrohung durch Naturgefahren muss regelmässig überprüft und die Gefahrenkarten müssen bei Bedarf angepasst werden.&#8221;</p>
<p><strong>Umsetzung in Raumplanung wichtig</strong></p>
<p>Ein wichtiger Schritt sei die Anwendung der Gefahrenkarten in der Raumplanung. Bis heute seien rund zwei Drittel der Gefahrenkarten in der kommunalen Nutzungsplanung verbindlich bis auf Stufe Parzelle umgesetzt. Den Nutzen von Gefahrenkarten haben zum Beispiel die Ereignisse vom 10. Oktober 2011 im Kandertal im Kanton Bern gezeigt: Aufgrund der Gefahrenkarten waren vorsorgliche Schutzmassnahmen ergriffen worden, so dass vielerorts grössere Schäden verhindert werden konnten.</p>
<p>&#8220;In Zukunft müssen die Lücken bei den Gefahrengrundlagen geschlossen werden&#8221;, schreibt das Bafu. &#8220;So gilt es, weitere Gefahren etwa aufgrund aussergewöhnlicher Niederschläge wie das Eindringen von Wasser in Gebäude durch Kanalisationsrückstau, Hangwasser oder Grundwasseranstieg zu erfassen.&#8221; Der Bund wird diese wichtigen Arbeiten auch in Zukunft fördern, indem er 50 Prozent der Kosten übernimmt.</p>
<p><a href="http://www.bafu.admin.ch/" target="_blank">BAFU</a></p>
<p>Bild: Stefan Grünig/Wikipedia</p>
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		<title>Dieselauto besser als Elektromobil?</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/dieselauto-besser-als-elektromobil/48517</link>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2012 19:38:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>naturschutz.ch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Mobilitätsakademie nimmt zum Artikel in der NZZ am Sonntag vom 22.04.2012: „Elektroauto schadet der Umwelt mehr als das Dieselauto“ Stellung: „Methodisch fragwürdig, Schlussfolgerungen nicht nachvollziehbar und als Grundlage für politische Entscheide ungeeignet “, so fasst der Direktor der Mobilitätsakademie, Jörg Beckmann, die esu-Studie zusammen, die in der NZZ am Sonntag machte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://naturschutz.ch/news/energie-news/sind-elektroautos-klimaschutzer/25241 /attachment/elektroauto-2" rel="attachment wp-att-25244"><img class="alignleft size-medium wp-image-25244" title="Elektroauto" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Elektroauto1-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Stellungnahme der Mobilitätsakademie zum Artikel in der NZZ am Sonntag vom 22.04.2012: „Elektroauto schadet der Umwelt mehr als das Dieselauto“<br />
</strong></p>
<p>„Methodisch fragwürdig, Schlussfolgerungen nicht nachvollziehbar und als Grundlage für politische Entscheide ungeeignet “, so fasst der Direktor der Mobilitätsakademie, Jörg Beckmann, die esu-Studie zusammen, die in der NZZ am 22. April Schlagzeile machte.<br />
In der vom Bundesamt für Umwelt in Auftrag gegebenen Studie kommen die Autoren von esu-services in Uster unter anderem zum Ergebnis, dass ein VW Golf eine „deutlich bessere Ökobilanz als ein Elektroauto habe“. Diese Ökobilanz folgt jedoch methodisch einem von esu entwickelten Ansatz, der in der Fachwelt für diese Fragestellung als fragwürdig gilt. Die bekannteren, breiter abgestützten und wissenschaftlich plausibleren Modelle der Lebenszyklusmethode und des Well-to-Wheel-Ansatzes haben in den letzten Jahren andere Ergebnisse geliefert. Dank der Effizienz des Elektroantriebes ist dieser dem verbrennungstechnischen zwei- bis dreimal überlegen. Und wenn der Strom künftig dank regenerativer Energien weiter sauberer wird, was der gesamten E-Flotte zugute kommen wird, wächst der ökologische Vorteil weiter zugunsten des elektrischen Antriebes.</p>
<p>&#8220;In der Studie wurde hingegen für alle Parameter jeweils die ungünstigste und zudem meist völlig realitätsfremde Variante gewählt&#8221;, schreibt die Mobilitätsakademie weiter. So wurde der Produktionsprozess der Batterien allein unter Bedingungen des CO2-reichen chinesischen Strommixes angenommen und die Lebensdauer einer Batterie auf willkürliche 75&#8217;000 Kilometer begrenzt, während internationale Normierungen von 160&#8217;000 Kilometern ausgehen. „Die Schweiz gilt im Ausland als elektromobile Ideenschmiede, aus der immer wieder wegweisende Forschungsergebnisse zur Elektromobilität in die Fachwelt getragen wurden. Derartige Betrachtungen untergraben nicht nur den Ruf wissenschaftlicher Forschung in der Schweiz, sondern spiegeln keinesfalls den breiten gesellschaftlichen Konsens hinter dieser markfähigen und umweltfreundlichen Alternative zum klassischen Verbrennungsmotor wieder, wie er sich beispielsweise in der vom Forum Elektromobilität verfassten und von 30 Schweizer Unternehmungen und Verbänden getragenen „Road Map Elektromobilität“ darstellt. “, analysiert Jörg Beckmann diese Untersuchung.</p>
<p>Der Artikel der NZZ am Sonntag ist <a href="http://www.opel-ampera-forum.de/viewtopic.php?f=22&amp;t=488"><strong>hier</strong></a> zu finden.</p>
<p><a href="http://www.mobilityacademy.ch/" target="_blank">Mobilitätsakademie</a></p>
<p>Bild: G. Strebel</p>
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		<title>Greenpeace erhöht Druck auf Dilma</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/greenpeace-erhoht-druck-auf-dilma/48261</link>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 13:03:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora Kieselbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einem weltweiten Aufruf folgend,  haben gestern über 30 Freiwillige von Greenpeace Schweiz vor dem brasilianischen Konsulat in Bern demonstriert und die brasilianische Botschafterin gebeten, ihre Forderung „Dilma, Veto the new Forest Code“ an die Brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff weiterzureichen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/CR8C2005.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-48262" title="Greenpeace Demonstration Kahlschlag Brasilien" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/CR8C2005-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Einem weltweiten Aufruf folgend,  haben gestern über 30 Freiwillige von Greenpeace Schweiz vor dem brasilianischen Konsulat in Bern demonstriert und die brasilianische Botschafterin gebeten, ihre Forderung „<strong>Dilma, Veto the new Forest Code</strong>“ an die Brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff weiterzureichen.</p>
<p>Nachdem das brasilianische Parlament Ende April auf Druck der Holzindustrie weitreichende Änderungen des Waldgesetzes beschlossen hatte, kann nur noch die Präsidentin eine dramatische Abholzung des Amazonas-Regenwaldes verhindern. Die Umweltaktivisten appellieren daher an Dilma, gegen das zerstörerische Waldgesetz ein <strong>vollständiges Veto</strong> einzulegen und stattdessen einen Entwaldungsstopp zu erwirken. Dilma hat dafür allerdings nur noch <strong>bis zum 25. Mai 2012</strong> Zeit; danach ist das Gesetz rechtskräftig und 22 Millionen Hektaren Regenwald werden zum Kahlschlag freigegeben – eine Fläche, die nahezu der Grösse Grossbritanniens entspricht.</p>
<p>Alle Augen sind daher einen Monat vor dem globalen Umweltgipfel in Rio auf Präsidentin Dilma gerichtet. Wie glaubwürdig ist das Gastgeberland in Sachen Umweltschutz?</p>
<p>WWF, Greepeace und Avaaz haben eine <a href="http://naturschutz.ch/aktion/dear-ms-president/48252" target="_blank">Online-Petition</a> gestartet &#8211; mit jeder Unterschrift  steigt der Druck auf Dilma!</p>
<p><a href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/" target="_blank">Greenpeace Schweiz</a></p>
<p>© Greenpeace/ Heike Grasser</p>
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		<title>&#8220;Grünere&#8221; Corneflakes</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 12:20:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora Kieselbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Reis gehört zu den wichtigsten Ressourcen der Welt, denn etwa 20 Prozent der weltweiten Nahrungsmittel bestehen aus dem Getreide. Dabei ist der konventionelle Reisanbau mit einer Vielzahl von ökologischen und sozialen Problemen verbunden. Einen ersten ganzheitlichen Ansatz zur Lösung der dringendsten Probleme im Reisanbau verfolgt der Nahrungsmittelhersteller KELLOGG.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Landscape-IMG_3082.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-48167" title="Reis Anbau Terrassen Indonesien" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Landscape-IMG_3082-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Reis gehört zu den wichtigsten Ressourcen der Welt, denn etwa 20 Prozent der weltweiten Nahrungsmittel bestehen aus dem Getreide. Dabei ist der konventionelle Reisanbau mit einer Vielzahl von ökologischen und sozialen Problemen verbunden. Einen ersten ganzheitlichen Ansatz zur Lösung der dringendsten Probleme im Reisanbau verfolgt der Nahrungsmittelhersteller KELLOGG.</p>
<p>Zusammen mit dem United Nations Environment Programme (UNEP), der deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) und dem International Rice Research Institute (IRRI) wurde Ende 2011 die <strong>Sustainable Rice Platform</strong> gegründet. Ihre Ziele: Erhöhung des Ertrags pro Anbaufläche bei gleichzeitigem Umweltschutz, Steigerung des Einkommens der Farmer sowie verbesserter rechtlicher Schutz für die Arbeiter. Auf diese Weise sollen nicht nur die Lebensbedingungen verbessert und die Nahrungsmittelsicherheit erhöht, sondern auch die negativen Folgen für die Umwelt insgesamt abgeschwächt werden.</p>
<p>Denn die Herausforderungen im konventionellen Reisanbau sind zahlreich. So entsteht beim Anbau Methan – ein Gas, das von unabhängigen Instituten als 20-mal klimareaktiver eingestuft wird als CO<sub>2</sub>. Zudem verbraucht der Anbau des Getreides grosse Mengen an Wasser, da Felder häufig mehrmals im Jahr geflutet werden. Vor diesem Hintergrund ist der Umbau des Reisanbaus von der bisherigen intensiven Landnutzung auf den sogenannten integrierten Anbau notwendig, um Probleme ganzheitlich anzugehen. Wie Forschungsergebnisse belegen, schont die integrierte Landwirtschaft die Umwelt – und das bei steigendem Ertrag pro Hektar. So sei es möglich, dass der integrierte, produktive Anbau, der den Einsatz von Dünger- und Pflanzenschutzmitteln nur unter strengen Auflagen zulässt, am Ende „grüner“ sei als der herkömmliche Bioanbau.</p>
<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/MM_Nachhaltiger_Reisanbau_10-05-2012.pdf" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Dohduhdah (Wikimedia Commons)</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>CO2-Abgabe soll massiv steigen</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/co2-abgabe-soll-massiv-steigen/47987</link>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 15:50:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>naturschutz.ch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klima]]></category>
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		<category><![CDATA[Emissionshandel]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Klimapolitik der Schweiz wird ab 2013 mit dem revidierten CO2-Gesetz auf eine neue rechtliche Basis gestellt. Es legt die Ziele und Massnahmen bis 2020 fest. Die dazugehörige CO2-Verordnung des Bundesrates konkretisiert die Ausgestaltung der einzelnen Instrumente. Das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat daher gestern die Anhörung eröffnet. Bis 2020 soll [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/news/die-schweiz-rustet-sich-fur-den-klimawandel/45940 /attachment/digital-camera" rel="attachment wp-att-45945"><img class="alignleft size-medium wp-image-45945" title="Klima" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Von_der_Sonne_angestrahlte_Wolken_2-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Die Klimapolitik der Schweiz wird ab 2013 mit dem revidierten CO2-Gesetz auf eine neue rechtliche Basis gestellt. Es legt die Ziele und Massnahmen bis 2020 fest. Die dazugehörige CO2-Verordnung des Bundesrates konkretisiert die Ausgestaltung der einzelnen Instrumente. Das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat daher gestern die Anhörung eröffnet.<br />
Bis 2020 soll der inländische Treibhausgasausstoss gegenüber 1990 um 20 Prozent sinken. Zur Erreichung dieses Reduktionsziels ist eine Reihe von Massnahmen für die Sektoren Gebäude, Verkehr und Industrie vorgesehen.</p>
<p><strong>CO2-Abgabe soll fast verdoppelt werden<br />
</strong></p>
<p>Sinkt der CO2-Ausstoss aus Brennstoffen (Heizöl) nicht im erforderlichen Ausmass, wird die CO2-Abgabe auf Brennstoffe (nicht Treibstoffe) erhöht. Ausgangspunkt bildet das Teilziel von minus 15 Prozent im heutigen CO2-Gesetz, das bis Ende 2012 erreicht werden muss. Bis 2020 soll der CO2-Ausstoss aus Brennstoffen bis um 33 Prozent unter das Niveau von 1990 sinken. Die CO2-Abgabe von heute 36 Franken pro Tonne (9 Rappen pro Liter Heizöl) gilt gemäss neuem CO2-Gesetz als anfänglicher Abgabesatz. Die Abgabe, kann bis 2020 in drei Teilschritten angehoben werden, abhängig davon, wie stark der CO2-Ausstoss vom vorgeschriebenen Ziel abweicht. Gemäss CO2-Verordnungsentwurf kann die CO2-Abgabe ab 2014 60 Franken pro Tonne CO2 betragen. Weitere Zeitpunkte für eine mögliche Erhöhung sind die Jahre 2016 und 2018. Maximal kann die Abgabe 120 Franken pro Tonne CO2 betragen.</p>
<p>Die CO2-Abgabe ist ein finanzieller Anreiz, um den Verbrauch fossiler Brennstoffe zu vermindern. Diese Lenkungswirkung wird durch das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen verstärkt. Zur Sanierung von Gebäuden steht ein Drittel der Erträge aus der CO2-Abgabe (maximal 300 Millionen Franken pro Jahr) zur Verfügung. Weiterhin sollen mindestens zwei Drittel der Finanzhilfen für die Sanierung der Gebäudehülle eingesetzt werden.</p>
<p><strong>Emissionshandel für Flugverkehr<br />
</strong></p>
<p>Das CO2-Emissionshandelssystem der Schweiz, an dem Unternehmen mit hohem CO2-Ausstoss teilnehmen können, soll neu mit demjenigen der Europäischen Union verknüpft werden. In diesem Rahmen wird auch der Einbezug des Flugverkehrs in den Emissionshandel angestrebt.</p>
<p><strong>Kompensationspflicht bei Treibstoffen</strong></p>
<p>Im Verkehrsbereich hat das Parlament zwei Massnahmen beschlossen: Erstens wird von den Treibstoffimporteuren erwartet, dass sie die CO2-Emissionen aus dem Verkehrssektor kompensieren, indem sie im Inland Projekte zur Verminderung des Treibhausgasausstosses vorantreiben oder Bescheinigungen von Dritten erwerben. Bescheinigungen werden für Projekte ausgestellt, welche die Treibhausgasemissionen der Schweiz nachweislich verringern. Die für die Zielerreichung erforderliche Kompensationsleistung bis 2020 beträgt 1,5 Millionen Tonnen CO2. Dies entspricht 10 Prozent der dannzumal erwarteten CO2-Emissionen aus Treibstoffen. Dieser prozentuale Anteil (Kompensationssatz) wird über die Jahre allmählich angehoben. Der Kompensationspflicht unterstehen alle fossilen Treibstoffe wie Benzin, Diesel und Erdgas sowie Kerosin für Inlandflüge.</p>
<p>Die zweite Massnahme betrifft die CO2-Zielvorgaben für neue Personenwagen. Diese dürfen im Jahr 2015 durchschnittlich noch 130 Gramm CO2 pro Kilometer ausstossen. Diese Massnahme ist bereits auf 1. Mai 2012 in Kraft getreten.</p>
<p>Die Anhörung zu diesem Verordnungs-Entwurf dauert bis am 3. August.</p>
<p><a href="http://www.bafu.admin.ch/dokumentation/medieninformation/00962/index.html?lang=de&amp;msg-id=44510"><strong>Medienmitteilung BAFU</strong></a></p>
<p><a href="http://www.infosperber.ch/Artikel/Politik/Schweizer-Klimapolitik-bleibt-ohne-Gewahr"><strong>Analyse Infosperber</strong></a></p>
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		<title>Das Hochgebirge als (verzögerte) Klima-Falle</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 09:20:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora Kieselbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[endemisch]]></category>
		<category><![CDATA[Hochgebirge]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaerwärmung]]></category>
		<category><![CDATA[Verbreitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Gemäss einer neuen Studie reagieren Alpenpflanzen nicht unmittelbar auf klimatische Veränderungen. Ihre Langlebigkeit und die Fähigkeit, sich vegetativ durch Rhizome oder oberirdische Ausläufer zu vermehren, ermöglicht es den Arten, den Prozess des Aussterbens zu verzögern und unter suboptimalen Bedingungen zu überleben, wodurch sie bis zum Ende des 21. Jahrhunderts im Durchschnitt "nur" 44 bis 50 Prozent ihrer heutigen Fläche verlieren werden. Das gesamte Ausmass der aktuellen Klimaerwärmung wird daher erst mit mit jahrzehnte-, wenn nicht jahrhundertelanger Verzögerung erkennbar sein. Besonders sensibel auf die Klimaänderungen reagieren endemische Arten, weil sie aufgrund ihrer Ausbreitungsfähigkeit klimatisch geeignete Areale nicht erreichen können bzw. häufig in Randgebieten der Alpen vorkommen, deren geringere Gipfelhöhen ein Ausweichen in höhere Lagen verunmöglichen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Breithorn_Enzian_2005-06-11.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-36588" title="Enzian Alpen" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Breithorn_Enzian_2005-06-11-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Als Folge der Klimaerwärmung wird eine Verschiebung der Vegetationsgrenze in Richtung der Pole bzw. in höhere Gebirgslagen erwartet. Europäische Wissenschaftler der Universität Wien und der WSL haben nun ein neues Modell entwickelt, welches die Dynamik von Wanderungsprozessen der Hochgebirgsflora auf Basis der erwarteten Klimaveränderungen besser abbilden kann.</p>
<p>Die Berechnung der klimabedingten Arealveränderung von 150 Pflanzenarten des Hochgebirges ergab: Bis zum Ende des 21. Jahrhunderts werden sie im Durchschnitt 44 bis 50 Prozent ihrer heutigen Fläche verlieren, was einem deutlich geringeren Arealverlust entspricht, als bisher vorausgesagt wurde.</p>
<p>Gemäss der neusten Studie reagieren Alpenpflanzen nicht unmittelbar auf klimatische Veränderungen. Die lange Lebenszeit und ihre Fähigkeit, sich vegetativ durch Rhizome oder oberirdische Ausläufer zu vermehren, ermöglicht es den Arten, den Prozess des Aussterbens zu verzögern und unter suboptimalen Bedingungen zu überleben. In den kommenden Jahrzehnten werden daher wahrscheinlich nur moderate Verluste an Pflanzenarten in den Alpen zu beobachten sein.</p>
<p>Das gesamte Ausmass der aktuellen Klimaerwärmung wird daher erst mit mit jahrzehnte-, wenn nicht jahrhundertelanger Verzögerung erkennbar sein, so Stefan Dulliger von der Universität Wien. Und Niklaus Zimmermann von der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL meint: „Langfristig muss mit deutlichen Artverlusten gerechnet werden“.</p>
<p>Die Wissenschafter stellten zudem fest, dass endemische Arten – also Pflanzen, deren Verbreitung auf Teilgebiete der Alpen beschränkt ist – besonders sensibel auf die Klimaänderungen reagieren. Drei von vier dieser Arten werden mindestens 80 Prozent ihres derzeitigen Verbreitungsgebietes einbüssen, weil sie aufgrund ihrer Ausbreitungsfähigkeit klimatisch geeignete Areale nicht erreichen. Verstärkend kommt hinzu, dass sie häufig in Randgebieten der Alpen vorkommen, deren geringere Gipfelhöhen ein Ausweichen in höhere Lagen verunmöglichen &#8211; die Pflanzen geraten damit in eine klimabedingte Falle.</p>
<p><a href="http://www.wsl.ch/medien/news/artverluste_hochgebirgsflora_2012/index_DE" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Dirk Beyer (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Zuhause bleiben &#8211; Umwelt schonen!</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 10:09:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora Kieselbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Nationale Home Office Day geht am 10. Mai 2012 in die dritte Runde! Bereits im letzten Jahr haben schweizweit tausende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Gross- und Kleinunternehmen am 19. Mai einen Tag lang zu Hause gearbeitet und damit einen wichtigen Beitrag zu mehr Lebensqualität und einer geringeren CO₂-Belastung geleistet. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/?attachment_id=47822" rel="attachment wp-att-47822"><img title="HomeofficeDay2012 Logo Medienmitteilung" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/HomeofficeDay2012_Logo_Datum_v01-218x300.png" alt="" width="218" height="300" /></a>Der Nationale Home Office Day geht am 10. Mai 2012 in die dritte Runde!</p>
<p>Bereits im letzten Jahr haben schweizweit tausende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Gross- und Kleinunternehmen am 19. Mai einen Tag lang zu Hause gearbeitet und damit einen wichtigen Beitrag zu mehr Lebensqualität und einer geringeren CO₂-Belastung geleistet.</p>
<p>Denn das Home Office hat zahlreiche Vorteile: Es ermöglicht Mitarbeitenden eine flexible Zeitgestaltung, sie können Zeit sparen und somit an Lebensqualität gewinnen. Dank weniger Pendlerverkehr wird zudem der CO₂-Verbrauch reduziert und die Umwelt geschont. Die Unternehmen wiederum profitieren von zufriedeneren und produktiveren Mitarbeitenden.</p>
<p><a href="http://www.homeofficeday.ch/" target="_blank">Mitmachen ist ganz einfach!</a></p>
<p>Bild: Home Office Day</p>
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		<title>Apfelwickler als Profiteur des Klimawandels</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 08:59:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora Kieselbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klima]]></category>
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		<category><![CDATA[Obstbau]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Untersuchung von Agroscope in Zusammenarbeit mit Meteo Schweiz zeigt: Die Landwirtschaft wird infolge des Klimawandels in Zukunft mit grösseren Schäden durch Insekten zu rechnen haben. Neue Schädlinge werden einwandern oder sich weiter ausbreiten, aber auch die einheimischen Schadinsekten wie der Apfelwickler, dem wichtigsten Schädling im Obstbau, werden bei zukünftigen Klimaszenarien zahlreicher und länger in den Obstanlagen überleben können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/?attachment_id=47806" rel="attachment wp-att-47806"><img class="alignnone size-medium wp-image-47806" title="Cydia pomonella, Apfelwickler" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Cydia.pomonella.7162-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Gemäss einer von Agroscope in Zusammenarbeit mit Meteo Schweiz durchgeführten Untersuchung wird die Landwirtschaft infolge des Klimawandels in Zukunft mit grösseren Schäden durch Insekten zu rechnen haben. Neue Schädlinge werden einwandern oder sich weiter ausbreiten, aber auch die einheimischen Schadinsekten wie der Apfelwickler werden bei zukünftigen Klimaszenarien zahlreicher und länger in den Obstanlagen überleben können.</p>
<p>Der Apfelwickler ist der wichtigste Schädling im Obstbau. Die Larve dieses Falters bohrt sich dabei als typische „Obstmade“ direkt in die Frucht hinein. Heute treten im Norden der Schweiz pro Jahr ein bis zwei Generationen und im Süden immer zwei Generationen auf, wobei sich die Insekten stark vermehren können.</p>
<p>Die Spezialisten von MeteoSchweiz haben nun für zehn Obstbaustandorte stündliche Wetterdaten für das zukünftige Klima simuliert. Dabei gingen sie davon aus, dass bei einer mittleren Annahme über den weiteren Ausstoss von Treibhausgasen in der Schweiz bis 2060 die Jahresmitteltemperatur je nach Jahreszeit und Region gegenüber heute um 1.2 bis 3.7°C ansteigen wird. Agroscope-Experten haben diese lokalen und zeitlich hochaufgelösten Klimaszenarien anschliessend dazu benutzt, um die Entwicklung des Apfelwicklers im zukünftigen Klima zu modellieren.</p>
<p>Die Resultate zeigen: Im zukünftigen Klima wird der Apfelwickler überall zwei Wochen früher seinen Flug beginnen. Hinzu kommt, dass in allen Gebieten der Schweiz mit einer zusätzlichen Generation von Apfelwicklern zu rechnen ist: in der Nordschweiz statt ein bis zwei dann sogar zwei bis drei Generationen pro Jahr. Die Art wird sich folglich viel stärker vermehren als heute und länger im Jahr bekämpft werden müssen.</p>
<p>Dem höheren Schädlingsdruck soll jedoch nicht primär mit einem vermehrten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln begegnet werden, da dies zu resistenten Populationen oder anderen unerwünschten Nebenwirkungen führen könnte. Vielmehr sind innovative Lösungen gesucht: „Wir sollten schon heute nachhaltige Strategien entwickeln, damit wir erfolgreich mit der zukünftigen Situation umgehen können“, so Jörg Samietz, Leiter der Zoologie bei Agroscope. Dabei werden gemäss Samietz „noch mehr Obstbaubetriebe auf die Pheromon-Verwirrung umstellen müssen, und die Förderung natürlicher Gegenspieler, also der Nützlinge, wird an Bedeutung gewinnen.“</p>
<p>Zur Bekämpfung des Apfelwicklers sind die Anwendung von gezielt wirkenden, möglichst umweltfreundlichen Methoden vorzuziehen. Dazu gehören: Die Pheromon-Verwirrung, bei der die Männchen mit Sexuallockstoffen überflutet werden und so die Weibchen nicht mehr finden, der gezielte Einsatz von Insektenwachstumsregulatoren, die Entwicklungsprozesse im Insekt stören sowie Viruspräparate, die ausschliesslich gegen den Apfelwickler wirken.</p>
<p><a href="http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&amp;msg-id=44453" target="_blank">Weitere Informationen<br />
</a></p>
<p><a href="http://www.agroscope.admin.ch/aktuell/index.html?lang=de" target="_blank">Agroscope<br />
</a><a href="http://www.meteoschweiz.admin.ch/web/de.html" target="_blank">MeteoSchweiz</a></p>
<p>Bild: Olaf Leillinge (Wikimedia Commons)</p>
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