<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Naturschutz.ch &#187; Klima</title>
	<atom:link href="http://naturschutz.ch/kategorie/news/klima/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://naturschutz.ch</link>
	<description>Das Schweizer Portal für Natur- und Umweltschutz</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 10:28:46 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Gewinner des Watt d&#8217;Or gekürt</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/bauen-wohnen-garten/gewinner-des-watt-dor-gekurt/44399</link>
		<comments>http://naturschutz.ch/news/bauen-wohnen-garten/gewinner-des-watt-dor-gekurt/44399#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 15:59:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin2</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bauen Wohnen Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Abfall]]></category>
		<category><![CDATA[Biomasse]]></category>
		<category><![CDATA[Genf]]></category>
		<category><![CDATA[Geothermie]]></category>
		<category><![CDATA[Lärm]]></category>
		<category><![CDATA[LED]]></category>
		<category><![CDATA[Minergie]]></category>
		<category><![CDATA[Plusenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Spiez. Klima]]></category>
		<category><![CDATA[St Gallen]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt Arena]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://naturschutz.ch/?p=44399</guid>
		<description><![CDATA[Die Gewinner des Watt d&#8217;Or 2012 sind gekürt. Die diesjährigen Sieger des Wettbewerbs konnten ihre Trophäen anlässlich der Neujahrsveranstaltung des Bundesamts für Energie BFE am 5. Januar 2012 in Bern entgegennehmen. Die folgenden Projekte wurden gleichwertig prämiert: Kategorie Gesellschaft: Energiekonzept hoch drei 2050 der Stadt St. Gallen Mit dem &#8220;Energiekonzept hoch drei 2050 (EnK3 2050)&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/news/bauen-wohnen-garten/gewinner-des-watt-dor-gekurt/44399 /attachment/wattdor" rel="attachment wp-att-44400"><img class="alignleft size-medium wp-image-44400" title="wattdor" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/wattdor-300x198.png" alt="" width="300" height="198" /></a>Die Gewinner des Watt d&#8217;Or 2012 sind gekürt. Die diesjährigen Sieger des Wettbewerbs konnten ihre Trophäen anlässlich der Neujahrsveranstaltung des Bundesamts für Energie BFE am 5. Januar 2012 in Bern entgegennehmen. Die folgenden Projekte wurden gleichwertig prämiert:</p>
<p><strong>Kategorie Gesellschaft: Energiekonzept hoch drei 2050 der Stadt St. Gallen</strong><br />
Mit dem &#8220;Energiekonzept hoch drei 2050 (EnK3 2050)&#8221; und ihrem Geothermieprojekt macht sich die Stadt St. Gallen auf den Weg in die dritte Dimension der Energiezukunft. Die integrale Betrachtung der drei Dimensionen Wärme, Strom und Mobilität und ihrer gegenseitigen Abhängigkeiten bildet die Grundlage für den Umbau der städtischen Energieversorgung. Bis 2050 soll der Gesamtenergiebedarf für Raumwärme und Warmwasser durch Sanierungen und neuste Standards für Neubauten halbiert und der Anteil fossiler Brennstoffe von heute 90% auf weniger als 25% gesenkt werden. Eines der Herzstücke ist dabei das Geothermie-Kraftwerk, dessen Bau 2012 beginnt.<strong></strong></p>
<p><strong>Kategorie Energietechnologien</strong><strong>: LED-Lichterkette Rade de Genève</strong><br />
Die Beleuchtung der Rade de Genève, des Genfer Seebeckens, ist seit über einem Jahrhundert das nächtliche Wahrzeichen der Stadt. Mit dem ab Herbst 2012 endgültigen Glühbirnenverbot drohte ihr aber das Aus. Die Fachstellen für Energie, Stadtentwicklung und Mobilität der Stadt Genf reagierten und entwickelten eine neuartige LED-Lampe mit den Leuchteigenschaften einer klassischen Glühbirne. Seit November 2010 wurden die 4`200 Glühbirnen der Lichterkette mit den an der Internationalen Messe für Erfindungen in Genf ausgezeichneten LED-Lampen ersetzt. Sie erstrahlt nun im gewohnt warmen Licht, benötigt aber 90% weniger Strom.<strong></strong></p>
<p><strong>Kategorie Erneuerbare Energien</strong><strong>: Biomassezentrum Spiez</strong><br />
Altholz + Grünabfälle = Strom, Dampf, Wärme und Kompost. Diese Rechnung des Biomassezentrums Spiez geht auf: Dank eines ausgeklügelten Wiederverwertungssystems hilft die Oberland Energie AG heute hunderttausende Liter Heizöl zu sparen und produziert dazu hochwertigen Kompost. Das aus einer Vergärungsanlage, einem Kompostierwerk und einer Alt- und Restholzheizung bestehende Biomassezentrum in Spiez wurde zusammen mit der Dr. Eicher+Pauli AG entwickelt und realisiert.<strong></strong></p>
<p><strong>Kategorie Energieeffiziente Mobilität</strong><strong>: System Alpenluft</strong><br />
Seit neustem weht in der Gemeinde Zermatt ein neuer Wind: Die Tourismusdestination setzt mit System-Alpenluft auf eine neuartige Abfallentsorgung, welche mit einem niedrigen Energieverbrauch und geringen CO2- und Lärmemissionen überzeugt. Die neu gegründete System-Alpenluft AG hat das System perfekt auf Zermatt zugeschnitten. Für den Abfalltransport kommen wendige, energieeffiziente Elektro-Seitenstapler zum Einsatz, die den benötigten Strom aus den beiden Wasserkraftwerken des Elektrizitätswerks Zermatt beziehen. Micro-Presscontainer verdichten den Abfall gleich vor Ort und reduzieren damit Entleerungsfahrten. Das beeindruckende Resultat ist eine Energieeinsparung von 80% gegenüber der herkömmlichen Abfallentsorgung.<strong></strong></p>
<p><strong>Kategorie Gebäude</strong><strong>: Gebäude und Raum: Romantik Hotel Muottas Muragl</strong><br />
Seit dem 1. Januar 2011 versorgt sich das Romantik Hotel Muottas Muragl oberhalb von Samedan (GR) ausschliesslich mit erneuerbaren Energien und produziert dank seines ausgeklügelten Energiesystems mehr Energie als es selber braucht. Es ist damit das erste Plusenergie-Hotel der Alpen und ein Leuchtturmprojekt für den Schweizer Tourismus. Die Eigentümerin des Hotels, die Bergbahnen Engadin St. Moritz AG, realisierte zusammen mit den Architekten + Ingenieure der Fanzun AG ein umfassendes Energiekonzept aus Sonnenkollektoren, Abwärmenutzung aus dem Bahnbetrieb, einer Photovoltaikanlage entlang des Bahntrassees sowie Erdsonden.<strong></strong></p>
<p><strong>Spezialpreis der Jury</strong><strong>: Energiepionier Walter Schmid</strong><br />
Zum vierten Mal vergibt die Jury einen Spezialpreis. Er geht an den Bauunternehmer Walter Schmid für sein Lebenswerk als Energiepionier. Walter Schmid verwirklicht seit drei Jahrzehnten verschiedene Projekte im Bereich der Energieeffizienz und erneuerbaren Energien. So baute er in den 1970er-Jahren die ersten Häuser in der Schweiz mit Sonnenkollektoren, Holzschnitzelheizungen und Wärmepumpen. Später realisierte er unter anderem das erste Bürogebäude mit integrierter Solarfassade und baute das erste Minergie-Mehrfamilienhaus. Sein grösster Erfolg ist aber sein weltweit beachtetes Kompogasverfahren zur Treibstoffgewinnung aus Küchenabfällen. Sein neustes Projekt ist die Umwelt Arena in Spreitenbach. Der energetisch konsequent optimierte Bau – unter anderem verfügt er über eine der grössten Photovoltaikanlagen der Schweiz mit einer Fläche von 5`300 m2 – wird im Sommer 2012 eröffnet.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://naturschutz.ch/news/bauen-wohnen-garten/gewinner-des-watt-dor-gekurt/44399/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wanderalbatros: Gewinner des Klimawandels?</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/wanderalbatros-gewinner-des-klimawandels/44271</link>
		<comments>http://naturschutz.ch/news/wanderalbatros-gewinner-des-klimawandels/44271#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 17:07:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Just</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Albatros]]></category>
		<category><![CDATA[Biologie]]></category>
		<category><![CDATA[Meer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://naturschutz.ch/?p=44271</guid>
		<description><![CDATA[Wanderalbatrosse haben sich dem Klimawandel angepasst. Dank intensiveren Luftströmungen auf der Südhalbkugel erreichen die Vögel ihre Futterplätze schneller. Dadurch hat  sich der Bruterfolg der Tiere in den letzten 40 Jahren verbessert und die Vögel konnten an Körpergewicht zunehmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Diomedea_exulans_-Southern_Ocean_Drakes_Passage_-flying-8.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-44272" title="Wanderalbatros" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Diomedea_exulans_-Southern_Ocean_Drakes_Passage_-flying-8-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Wanderalbatrosse haben sich dem Klimawandel angepasst. Dies berichtet der Informationsdienst Wissenschaft in einer Pressemitteilung. Dank intensiveren Luftströmungen auf der Südhalbkugel erreichen die Vögel ihre Futterplätze schneller. Dadurch hat  sich der Bruterfolg der Tiere in den letzten 40 Jahren verbessert und die Vögel konnten an Körpergewicht zunehmen.</p>
<p>Es besteht jedoch kein Grund zur Freude: Treten die prognostizierten Folgen des Klimawandels ein und verschieben sich die Windmuster der Antarktis weiterhin, so könnten diese positiven Folgen des Klimawandels von kurzer Dauer sein.</p>
<p>Der Wanderalbatros ist mit einer Flügelspannweite von über drei Metern der grösste Seevogel der Welt. Auf der Suche nach Nahrung legt er tausende Kilometer zurück. Die Aufzucht der Jungen dauert ein Jahr, weshalb die Vögel nur jedes zweite Jahr auf den subantarktischen Inseln brüten. Weltweit wird die Gesamtpopulation des Wanderalbatros auf 8 000 Brutpaare geschätzt, wobei im letzen Vierteljahrhundert bei allen Populationen ein Rückgang verzeichnet wurde.</p>
<p><a title="http://www.idw-online.de/de/news458912" href="http://www.idw-online.de/de/news458912" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Lieutenant Elizabeth Crapo, NOAA Corps: NOAA Photo Library (Wikimedia Commons)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://naturschutz.ch/news/wanderalbatros-gewinner-des-klimawandels/44271/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Alpine Urwiesen und Felsfluren europaweit gefährdet</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/alpine-urwiesen-und-felsfluren-europaweit-gefahrdet/44215</link>
		<comments>http://naturschutz.ch/news/alpine-urwiesen-und-felsfluren-europaweit-gefahrdet/44215#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 15:24:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>naturschutz.ch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Artenvielfalt]]></category>
		<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Bergwiesen]]></category>
		<category><![CDATA[Flora]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://naturschutz.ch/?p=44215</guid>
		<description><![CDATA[Der Klimawandel verändert grossräumig die Gebirgsvegetation. In der ersten paneuropäischen Studie zum Vegetationswandel im Hochgebirge zeigt ein internationales Team unter der Leitung von ForscherInnen der Universität Wien und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), dass die Auswirkungen des Klimawandels auf die alpine Vegetation stärker sind als ursprünglich angenommen. Die Ergebnisse werden in der aktuellen Ausgabe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/?attachment_id=44216" rel="attachment wp-att-44216"><img class="alignleft size-full wp-image-44216" title="Alpinepflanzen" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Alpinepflanzen.jpg" alt="" width="520" height="390" /></a><strong>Der Klimawandel verändert grossräumig die Gebirgsvegetation. In der ersten paneuropäischen Studie zum Vegetationswandel im Hochgebirge zeigt ein internationales Team unter der Leitung von ForscherInnen der Universität Wien und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), dass die Auswirkungen des Klimawandels auf die alpine Vegetation stärker sind als ursprünglich angenommen. Die Ergebnisse werden in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals &#8220;Nature Climate Change&#8221; veröffentlicht.</strong></p>
<p>867 Probeflächen auf 60 verschiedenen Gipfeln in allen grösseren europäischen Hochgebirgen – etwa am österreichischen Hochschwab oder im schweizerischen Wallis – untersuchten die WissenschafterInnen. Im Vergleichszeitraum 2001 bis 2008 fanden sie auf kontinentalem Niveau deutliche Anzeichen, dass kälteadaptierte Pflanzen von wärmeliebenden Arten zunehmend aus ihren Lebensräumen verdrängt werden.</p>
<p><strong> Zunahme wärmeliebender Pflanzenarten</strong></p>
<p>&#8220;Wir haben eine Zunahme wärmeliebender Pflanzenarten in grösseren Höhen erwartet, aber nicht in diesem deutlichen Ausmass und in so kurzer Zeit&#8221;, sagt Michael Gottfried vom Department für Naturschutzbiologie, Vegetations- und Landschaftsökologie der Universität Wien.</p>
<p>BiologInnen aus 13 Ländern untersuchten im Rahmen des Forschungsprogramms GLORIA unter der Leitung von Wiener ForscherInnen die alpine Vegetation, also niedrigwüchsige Pflanzengemeinschaften im Hochgebirge oberhalb der Baumgrenze. &#8220;Viele kältetolerante Arten wandern buchstäblich in den Himmel. In einigen der niedrigeren europäischen Gebirge können wir beobachten, wie die offene alpine Graslandschaft verschwindet, und Zwergsträucher den Lebensraum in wenigen Jahrzehnten erobern werden&#8221;, warnt Michael Gottfried, der auch Erstautor der nun in &#8220;Nature Climate Change&#8221; veröffentlichten Studie ist.</p>
<p><strong> Europaweite Entwicklung</strong></p>
<p>Diese Studie ist weltweit die bislang breitest angelegte Untersuchung ihrer Art. Sie bestätigt den direkten Zusammenhang zwischen erhöhten Sommertemperaturen und der Veränderung alpiner Lebensgemeinschaften. &#8220;Regionale Untersuchungen haben diesen Vorgang bereits aufgezeigt. Unsere Ergebnisse demonstrieren diese Entwicklung erstmals für den gesamten europäischen Kontinent&#8221;, sagt Gottfried.</p>
<p><strong> </strong>Dieses Phänomen, von den GLORIA-ForscherInnen als Thermophilisierung bezeichnet, wurde erstmalig quantitativ erfasst und als messbarer Indikator definiert. Alle 32 an der Studie beteiligten AutorInnen wandten die selbe Methodik auf genau dokumentierten Probeflächen an, wodurch eine europaweite Vergleichbarkeit erst möglich wurde. &#8220;Wir hoffen, dass unser Thermophilisierungs-Indikator von anderen Forschungsgruppen weltweit übernommen und auf diese Weise ein globaler Vergleich möglich wird&#8221;, sagt Harald Pauli vom Institut für Gebirgsforschung der ÖAW und Netzwerk-Koordinator von GLORIA.</p>
<p><strong> Selbe Effekte von Schottland bis Kreta</strong></p>
<p>Die ForscherInnen zeigen auch, dass dieser Effekt von der Seehöhe unabhängig ist – er findet von der Baumgrenze bis zu den höchsten Gipfeln statt – und ebenso von der geographischen Breite – von Schottland bis zu den Gebirgsregionen Kretas. &#8220;Unsere Arbeit belegt, dass der Klimawandel auch die entlegensten Winkel der Biosphäre beeinflusst&#8221;, sagt Georg Grabherr, stellvertretender Direktor des ÖAW-Instituts und Leiter von GLORIA. &#8220;Die Thermophilisierung im Hochgebirge kann nicht vor Ort begrenzt werden. Menschliche Anpassungsstrategien sind also keine Option. Wir müssen uns dringend auf die Vermeidung noch stärkeren Klimawandels konzentrieren, um den biogenetischen Schatz der Natur zu wahren&#8221;.</p>
<p>Weitere Informationen: <a href="http://www.gloria.ac.at/">http://www.gloria.ac.at</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://naturschutz.ch/news/alpine-urwiesen-und-felsfluren-europaweit-gefahrdet/44215/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Alpen: Wasserturm Europas</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/alpen-wasserturm-europas/44152</link>
		<comments>http://naturschutz.ch/news/alpen-wasserturm-europas/44152#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 13:42:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Just</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Gewässerschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[CIPRA]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserkraft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://naturschutz.ch/?p=44152</guid>
		<description><![CDATA[Alpine Flüsse versorgen 170 Millionen Menschen mit Wasser  und sind die Quelle wichtiger Flüsse in Europa. Der Klimawandel wird die Wasserverfügbarkeit in den Alpen stark reduzieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Alpine_stream1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-44159" title="Alpiner Fluss" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Alpine_stream1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Die Alpen gelten als „Wasserturm Europas“: Alpine Flüsse versorgen 170 Millionen Menschen mit Wasser und sind die Quelle wichtiger Flüsse in Europa, wie z.B. des Rheins oder der Rohne. Weniger Regen, längere Trockenperioden im Sommer und weniger Schneefall im Winter als Konsequenzen des Klimawandels, werden die Verfügbarkeit von Wasser in den Alpen reduzieren. In ihrem Bericht „Water in Climate Change“ beschreibt CIPRA die Auswirkungen des Klimawandels auf die Wasserverfügbarkeit in den Alpen und präsentiert politische Massnahmen und Instrumente sowie konkrete Good-Practice-Beispiele.</p>
<p>Im Moment können nur 10% der alpinen Flüsse und Bäche als ökologisch intakt angesehen werden. Unter dem Argument der Abkehr von der Atomenergie und mit dem Ziel alternative Energiequellen zu fördern, boomt der Bau kleiner Wasserkraftwerke in den Alpenländern. Dies resultiert of in grossen ökologischen Schäden, verglichen mit den relativ geringen Energiegewinnen. Gemäss CIPRA liefern 75% der alpinen Wasserkraftwerke nur 4% vom aus Wasserkraft gewonnenen Strom in den Alpen.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund und wegen der enormen Bedeutung der alpinen Gewässer für die Wasserversorgung Europas, steht CIPRA der Entwicklung der Wasserkraft in den Alpen kritisch gegenüber und plädiert für Massnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz, für die Modernisierung existierender Wasserkraftanlagen sowie für eine einheitliche Strategie für den gesamten Alpenraum.</p>
<p><a title="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/CompactWater-1.pdf" href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/CompactWater-1.pdf" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Tom Corser www.tomcorser.com (Wikimedia Commons)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://naturschutz.ch/news/alpen-wasserturm-europas/44152/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vögel und Schmetterlinge zu langsam</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/vogel-und-schmetterlinge-flattern-hinterher/44077</link>
		<comments>http://naturschutz.ch/news/vogel-und-schmetterlinge-flattern-hinterher/44077#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 14:58:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Just</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensgemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensraum]]></category>
		<category><![CDATA[Schmetterling]]></category>
		<category><![CDATA[Vogel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://naturschutz.ch/?p=44077</guid>
		<description><![CDATA[Vögel und Schmetterlinge „flattern“ dem Klimawandel hinterher, dies stellt der Informationsdienst Wissenschaft in seiner aktuellen Medienmitteilung fest. Die beiden Tiergruppen sind langsamer nach Norden gewandert als es ihre klimatischen Erfordernisse für nötig erscheinen lassen. Der Klimawandel führt zu einer deutlichen Verschiebung der Lebensräume und kann Lebensgemeinschaften aus verschiedenen Tier- und Pflanzengruppen auseinander reissen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/newsimage5.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-44078" title="Segelalter (Iphiclides podalirius)" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/newsimage5-300x237.jpg" alt="" width="300" height="237" /></a>Vögel und Schmetterlinge „flattern“ dem Klimawandel hinterher, dies stellt der Informationsdienst Wissenschaft in seiner aktuellen Medienmitteilung fest. Die Temperaturen haben sich in den letzten beiden Jahrzehnten in Europa schneller erhöht als beide Tiergruppen sich anpassen konnten. Sie sind langsamer nach Norden gewandert als es ihre klimatischen Erfordernisse für nötig erscheinen lassen. Im statistischen Mittel liegen Vögel 212 und Schmetterlinge 135 Kilometer gegenüber der Temperaturerhöhung und der Verschiebung ihrer Lebensräume nordwärts zurück.</p>
<p>Der Klimawandel führt zu einer deutlichen Verschiebung der Lebensräume und kann Lebensgemeinschaften aus verschiedenen Tier- und Pflanzengruppen auseinander reissen. „Unsere Ergebnisse weisen nicht nur darauf hin, dass Vögel und Schmetterlinge nicht schnell genug dem Klimawandel hinterher ziehen können. Sie zeigen auch, dass die Lücke zwischen beiden Gruppen grösser wird“, betont Chris van Swaay von der Niederländischen Schmetterlingsstiftung. Da viele Vogelarten bei ihrer Ernährung auf Raupen bestimmter Schmetterlingsarten angewiesen sind, könnte die Verzögerung im Klimadrift verheerende Folgen haben.</p>
<p>Diese Ergebnisse sind aus Sicht der Wissenschaftler alarmierend: Vögel und Schmetterlinge zählen zu den am meisten verbreiteten und mobilsten Tiergruppen.</p>
<p><a title="http://www.idw-online.de/de/news?print=1&amp;id=458183" href="http://www.idw-online.de/de/news?print=1&amp;id=458183" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Chris van Swaay / Butterfly Climate Risk Atlas 2008</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://naturschutz.ch/news/vogel-und-schmetterlinge-flattern-hinterher/44077/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Klimafreundlich unterwegs in den Bergen</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/klimafreundlich-unterwegs-in-den-bergen/43945</link>
		<comments>http://naturschutz.ch/news/klimafreundlich-unterwegs-in-den-bergen/43945#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 15:52:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Erwärmung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[RIDE GREENER]]></category>
		<category><![CDATA[Skifahren]]></category>
		<category><![CDATA[Snowboarden]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://naturschutz.ch/?p=43945</guid>
		<description><![CDATA[Es gibt viele Möglichkeiten, seinen CO2-Footprint ohne grossen Aufwand nachhaltig zu reduzieren. RIDE GREENER zeigt Wege auf, um im Zeitalter der globalen Erwärmung das eigene Snowboarden und Skifahren klimafreundlicher zu gestalten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Faulhorn_01.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-42921" title="Alpen" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Faulhorn_01.jpg" alt="" width="800" height="536" /></a>Es gibt viele Möglichkeiten, seinen CO2-Footprint ohne grossen Aufwand nachhaltig zu reduzieren. RIDE GREENER zeigt Wege auf, um im Zeitalter der globalen Erwärmung das eigene Snowboarden und Skifahren klimafreundlicher zu gestalten, so die Organisation in einer Medienmitteilung.</p>
<p>Aus diesem Grund haben Schweizer Snowboarder zusammen mit der Non-Profit Stiftung myclimate die Kampagne RIDE GREENER lanciert. Sie macht Jugendliche auf spielerische Weise mit Umweltthemen rund um die globale Erwärmung vertraut und vermittelt konkrete Tipps, wie der eigene CO2-Fussabdruck reduziert werden kann. Wichtiges Element der Kampagne sind die RIDE GREENER Days in den Schweizer Alpen: Gemeinsam mit Snowboard-Profis und Experten verbringen Jugendliche einen Tag in einem angesagten Skiresort der Schweiz und lernen dabei die Zusammenhänge und Folgen der Klimaerwärmung kennen.</p>
<p>Denn Wintersportler sind mit ihrem Lebensstil nicht ganz unschuldig an den immer schneeärmeren Winter. Die Autofahrten ins Skigebiet, die den ganzen Winter laufenden Gondelbahnen und Schneekanonen sowie die Produktion der Kleider, Skis und Snowboards benötigen Energie und verursachen dadurch CO2-Emissionen. Stellt man die eigenen Gewohnheiten etwas um, kann man bereits Grosses erreichen: „Lässt man sein Auto zugunsten der öffentlichen Verkehrsmittel in der Garage stehen, verursacht man zum Beispiel bei einer Fahrt von Zürich nach Davos 25 mal weniger CO2“, so Sten Smola, Initiator von RIDE GREENER.</p>
<p><a href="http://ridegreener.com/" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Johannes D. (Wikimedia Commons)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://naturschutz.ch/news/klimafreundlich-unterwegs-in-den-bergen/43945/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Moorschutz ist Klimaschutz</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/moorschutz-ist-klimaschutz/43767</link>
		<comments>http://naturschutz.ch/news/moorschutz-ist-klimaschutz/43767#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 14:34:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gentechnologie]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Hochmoor]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Kohlenstoff]]></category>
		<category><![CDATA[Treibhausgase]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://naturschutz.ch/?p=43767</guid>
		<description><![CDATA[Landwirtschaftlich genutzte Moorböden machen nur 8 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Deutschland aus. Doch drainierte, also entwässerte Moore haben es in sich: Rund 40 Prozent aller Treibhausgas-Emissionen, die durch die Landwirtschaft und Landnutzung anfallen, haben hier ihren Ursprung. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/newsimage3.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-43768" title="Hochmoor" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/newsimage3.jpg" alt="" width="800" height="533" /></a>Landwirtschaftlich genutzte Moorböden machen nur 8 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Deutschland aus. Doch drainierte, also entwässerte Moore haben es in sich: Rund 40 Prozent aller Treibhausgas-Emissionen, die durch die Landwirtschaft und Landnutzung anfallen, haben hier ihren Ursprung, dies schreibt der Informationsdienst Wissenschaft in der aktuellen Medienmitteilung. „Aus drainierten Moorböden werden etwa so viel Treibhausgase frei wie aus dem gesamten deutschen Luftverkehr“, sagt Dr. Annette Freibauer, am Thünen-Institut für Agrarrelevante Klimaforschung verantwortlich für das Nationale Inventar der Treibhausgas-Emissionen aus der Landwirtschaft.</p>
<p>Ein Artikel in der aktuellen Ausgabe des Magazins ForschungsReport macht deutlich, warum naturbelassene Moore so bedeutsam fürs Klima sind. Bedingt durch den hohen Wasserstand werden absterbende Pflanzen nicht zersetzt, sondern unter Luftabschluss konserviert. Damit verbleibt der in diesen Pflanzen gebundene Kohlenstoff, der aus dem Kohlendioxid (CO2) der Atmosphäre stammt und im Zuge der Photosynthese in organische Verbindungen umgewandelt wurde, langfristig im Boden. Mit der Zeit entsteht daraus Torf. Sinkt nun durch die Trockenlegung der Moore der Wasserstand, so kommt wieder Sauerstoff in die oberen Bodenschichten: Die organische Substanz zersetzt sich, und der über Jahrhunderte gespeicherte Kohlenstoff wird frei.</p>
<p><a href="http://www.idw-online.de" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Foto: Bärbel Tiemeyer</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://naturschutz.ch/news/moorschutz-ist-klimaschutz/43767/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schmutzige Traumschiffe</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/schmutzige-traumschiffe/43758</link>
		<comments>http://naturschutz.ch/news/schmutzige-traumschiffe/43758#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 10:43:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Gebietsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Gewässerschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Luft und Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzfahrtunternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[NABU]]></category>
		<category><![CDATA[Russpartikelfilter]]></category>
		<category><![CDATA[Schadstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[TUI Cruises]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://naturschutz.ch/?p=43758</guid>
		<description><![CDATA[Der NABU verleiht Deutschlands peinlichsten Umweltpreis in diesem Jahr an die Kreuzfahrtunternehmen AIDA und TUI Cruises. „Ihre angeblich ‚Weissen Flotten‘ sind in Wahrheit dreckige Russschleudern, denn die Kreuzfahrtschiffe fahren auf hoher See immer noch mit giftigem Schweröl“, erklärt NABU-Präsident Olaf Tschimpke. „Damit stösst ein einziger Ozeanriese auf einer Kreuzfahrt so viele Schadstoffe aus wie fünf Millionen Pkw auf der gleichen Strecke!"]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/aidagrafik.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-43760" title="aida" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/aidagrafik.jpg" alt="" width="520" height="200" /></a>Der NABU verleiht Deutschlands peinlichsten Umweltpreis in diesem Jahr an die Kreuzfahrtunternehmen AIDA und TUI Cruises. „Ihre angeblich ‚Weissen Flotten‘ sind in Wahrheit dreckige Russschleudern, denn die Kreuzfahrtschiffe fahren auf hoher See immer noch mit giftigem Schweröl“, erklärt NABU-Präsident Olaf Tschimpke in der aktuellen Medienmitteilung der Organisation. „Damit stösst ein einziger Ozeanriese auf einer Kreuzfahrt so viele Schadstoffe aus wie fünf Millionen Pkw auf der gleichen Strecke. Die Gefahren für die Umwelt und die Gesundheit der Menschen liessen sich leicht vermeiden, aber aus Profitgier verweigern die deutschen Reeder bislang die Verwendung von Schiffsdiesel und den Einbau von Abgastechnik wie etwa Russpartikelfilter.“</p>
<p>Stellvertretend für die gesamte Hochseeschifffahrt verleiht der NABU den „Dinosaurier des Jahres 2011“ an Michael Thamm, Präsident AIDA Cruises, und Richard J. Vogel, Vorsitzender TUI Cruises. „Sie sind die Speerspitze der überaus lukrativen deutschen Kreuzschifffahrt. Sie dekorieren ihre Schiffe mit schönen Schlagworten wie Wohlfühlen, Fahrtwind und Seeluft – aber aus den Schornsteinen ihrer Luxusliner kommen enorme Mengen giftiger Schadstoffe. Von wegen Seeluft und Traumschiff! Für Küsten- und Hafenbewohner und die Umwelt sind sie der reinste Albtraum“, betont der NABU-Präsident. Tatsächlich liessen sich die bedrohlichen Emissionen eines Schiffs sehr leicht durch die Umstellung von Schweröl auf schwefelarmen Schiffsdiesel und eine geringere Fahrtgeschwindigkeit verbessern: „So lassen sich Schwefeldioxid und Feinstaub um bis zu 90 Prozent reduzieren, und der Ausstoss von klimaschädlichen Russpartikeln verringert sich um mehr als 40 Prozent“, erläutert Dietmar Oeliger, Leiter der NABU-Verkehrspolitik.</p>
<p>„AIDA und TUI übertrumpfen sich mit aufwendigster Unterhaltung an Bord, nichts ist zu teuer für Restaurants, Wellness und Casinos – aber für einen Russpartikelfilter ist angeblich kein Geld da. „Das ist Heuchelei!“, kritisiert NABU-Präsident Tschimpke. „Es ist völlig unverständlich, wie die Veranstalter von Kreuzfahrten derart mutwillig ihr grösstes Kapital, nämlich eine intakte Natur aufs Spiel setzen.“ Mit der Kampagne „Mir stinkt’s! Kreuzfahrtschiffe sauber machen!“, will der NABU Kreuzfahrt-Kunden aufklären und die Reeder zur Einhaltung von Umweltstandards verpflichten. Tatsächlich beweisen etliche Studien die verheerenden Auswirkungen der dreckigen Schiffsabgase: Sie sind verantwortlich für rund 50.000 vorzeitige Todesfälle allein in Europa, sie überdüngen Meere und versauern Böden und nicht zuletzt tragen sie auch erheblich zum bedrohlichen Klimawandel bei: Die schwarzen Russpartikel aus den Schornsteinen lagern sich auf dem Eis der Arktis ab und beschleunigen das Abschmelzen. „Das schlechte Gewissen der Reedereien wird in ihren Verkaufsbroschüren wegroutischiert. Die meisten Fotos in Katalogen und im Internet sind nachbearbeitet, der Kunde soll die Abgasfahne, die aus den gigantischen Schornsteinen aufsteigt, nicht sehen. Tatsächlich aber verpestet allein die AIDA Flotte die Luft ähnlich stark, wie alle deutschen Autos zusammen“, so Oeliger.</p>
<p>„Auch die Politik versagt, indem sie Schiffen auf hoher See einen Schadstoffausstoss erlaubt, der x-tausendfach über den Grenzwerten liegt, die Pkw und Lastwagen an Land einhalten müssen“, kritisiert Tschimpke. „Aber die Reeder müssen nicht auf Vorgaben warten – sie könnten heute schon der massiven Umweltzerstörung endlich ein Ende bereiten.“ Mit der Verleihung des Dinosauriers an AIDA und TUI Cruises hofft der NABU, den überfälligen Sinneswandel zu beschleunigen. „AIDA und TUI Cruises präsentieren sich in ihren Hochglanz-Werbebroschüren gerne als vorbildlich umweltfreundlich. Beide Kreuzfahrtriesen haben die wirtschaftliche Kraft und das Innovationspotenzial der gesamten Schiffsbranche den ökologischen Weg zu weisen. Die Reedereien müssen endlich auf Schiffsdiesel umsteigen und insbesondere bei den geplanten Neubauten moderne Abgastechnik einbauen. Schluss mit der Luftverpestung auf hoher See und in den Häfen“, fordert Tschimpke.</p>
<p><a href="http://www.nabu.de" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: NABU</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://naturschutz.ch/news/schmutzige-traumschiffe/43758/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Verlagerung des Güterverkehrs: Ziele nicht erreicht</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/verlagerung-des-guterverkehrs-ziele-nicht-erreicht/43555</link>
		<comments>http://naturschutz.ch/news/verlagerung-des-guterverkehrs-ziele-nicht-erreicht/43555#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 22:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>naturschutz.ch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Luft und Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Alpeninitiative]]></category>
		<category><![CDATA[Güterverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Lastwagen]]></category>
		<category><![CDATA[NEAT]]></category>
		<category><![CDATA[Transit]]></category>
		<category><![CDATA[Verlagerungsgesetz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://naturschutz.ch/?p=43555</guid>
		<description><![CDATA[Laut einem  Zwischenbericht des Bundes bräuchte es zwingend mehr Massnahmen, um der gesetzlich verankerten Verlagerungspflicht nachzukommen. Sonst seien die Ziele nicht zu erreichen. Ziel dieses Verlagerungsgesetzes ist es, die Zahl der alpenquerenden Lastwagen zu verringern, indem die Güter mit der Bahn transportiert werden. Der &#8220;Verlagerungsbericht 2011&#8243; stellt nun aber fest, dass das Zwischenziel von 1 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://naturschutz.ch/news/verlagerung-des-guterverkehrs-ziele-nicht-erreicht/43555 /attachment/lastwagen-3" rel="attachment wp-att-43556"><img class="alignleft size-full wp-image-43556" title="lastwagen" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/lastwagen.png" alt="" width="440" height="253" /></a>Laut einem  Zwischenbericht des Bundes bräuchte es zwingend mehr Massnahmen, um der gesetzlich verankerten Verlagerungspflicht nachzukommen. Sonst seien die Ziele nicht zu erreichen.</strong></p>
<p>Ziel dieses Verlagerungsgesetzes ist es, die Zahl der alpenquerenden Lastwagen zu verringern, indem die Güter mit der Bahn transportiert werden. Der &#8220;Verlagerungsbericht 2011&#8243; stellt nun aber fest, dass das Zwischenziel von 1 Million alpenquerender Lastwagenfahrten im laufenden Jahr nicht erreicht wird. Und: Die Analyse zeigt ebenfalls, dass mit den bestehenden Instrumenten auch das Ziel von jährlich 650&#8217;000 Fahrten im Jahr 2018 nicht erreicht werden kann.</p>
<p>Die derzeit bestehenden Massnahmen bestehen aus der Leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe (LSVA), der Neuen Eisenbahn-Alpentransversalen (NEAT), der Liberalisierung des Schienengüterverkehrs sowie aus verschiedenen Kontroll- und Fördermassnahmen. Diese Massnahmen zeigen zwar Wirkung, wie im Bericht festgestellt wird: &#8220;Ohne diese Massnahmen würden heute jährlich rund 600‘000 zusätzliche Lastwagen die Schweizer Alpen queren&#8221;. Trotzdem stellt der Bundesrat fest, dass die Ziele verfehlt werden, die im Güterverkehrsverlagerungsgesetz verankert sind: Im laufenden Jahr werden ca. 1,25 Millionen Lastwagen über die Alpen fahren statt wie im Gesetz als Zwischenziel gefordert 1 Million. Und gemäss dem im Gesetz verankerten Verlagerungsziel dürften zwei Jahre nach Eröffnung des Gotthard-Basistunnels, d. h. im Jahr 2018, noch maximal 650‘000 Lastwagen die Schweizer Alpen queren. Auch dieses Ziel wird aus heutiger Sicht verfehlt. Der Verlagerungseffekt, der mit der Inbetriebnahme der NEAT-Gotthardachse zusätzlich erzielt wird, dürfte lediglich reichen, um die Zahl der alpenquerenden Lastwagenfahrten auf dem heutigen Niveau zu stabilisieren.</p>
<p>Trotz dieser Feststellungen stehe der Bundesrat &#8220;weiterhin hinter der Verlagerungspolitik&#8221;, schreibt er. Die Bevölkerung habe in mehreren Abstimmungen bekräftigt, dass der Güterschwerverkehr von der Strasse auf die Schiene verlagert werden solle. Daher wolle der Bundesrat die bestehenden Verlagerungsinstrumente und flankierenden Massnahmen weiterführen. Zudem wolle er im Rahmen des Möglichen weitere Schritte veranlassen. Dazu gehören folgende Massnahmen: Erstens soll ein 4-Meter-Korridor für den Verlad von vier Meter hohen Sattalaufliegern auf der ganzen Gotthardachse gebaut werden. Zweitens will der Bundesrat die Schwerverkehrsabgabe weiter ausbauen und dabei den Spielraum voll nutzen. Drittens soll der alpenquerende Schienengüterverkehr länger als beabsichtigt finanziell gefördert werden. Und die Kapazitäten südlich der Alpen sollen weiter erhöht werden.</p>
<p><strong>Ohne Ausland ist Ziel nicht zu erreichen</strong></p>
<p>Das Verlagerungsziel  sei allerdings nur mit deutlich höheren Gebühren für den alpenquerenden Lastwagenverkehr erreichbar, schreibt der Bundesrat. &#8220;Eine derartige Erhöhung ist jedoch weder mit den geltenden Verfassungsbestimmungen noch mit dem Landverkehrsabkommen mit der EU vereinbar.&#8221; Damit das Verlagerungsziel erreicht werden könne, müssten im Ausland zudem die Zulaufstrecken zur NEAT rasch ausgebaut und eine wirkungsvolle Lastwagen-Maut eingeführt werden. Eine derartige Entwicklung sei im Moment nicht absehbar.</p>
<p>Der Bundesrat ist weiter bestrebt, eine internationale Vereinbarung zur Einführung eines länderübergreifenden Verkehrsmanagementsystems auszuhandeln. Die Einführung einer Alpentransitbörse werde in den nächsten Jahren aber kaum möglich sein, weil die dafür nötige  politische Akzeptanz in den Nachbarländern und der EU gering sei.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://naturschutz.ch/news/verlagerung-des-guterverkehrs-ziele-nicht-erreicht/43555/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Klimakonferenz mit schwachem Ergebnis</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/ruckblick-auf-die-klimakonferenz/43291</link>
		<comments>http://naturschutz.ch/news/ruckblick-auf-die-klimakonferenz/43291#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 08:23:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Durban]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaerwärmung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutzabkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Kyoto-Protokoll]]></category>
		<category><![CDATA[UNO-Klimakonferenz]]></category>
		<category><![CDATA[WWF]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://naturschutz.ch/?p=43291</guid>
		<description><![CDATA[Die Uno-Klimakonferenz in Durban hat zählbare Resultate gebracht: eine zweite Verpflichtungsperiode zum Kyoto-Protokoll ist so gut wie beschlossen und bis spätestens 2015 soll ein neues weltweites Klimaschutzabkommen ausgearbeitet sein. Das ist wichtig, aber angesichts der Herausforderung zu wenig, so der WWF in der aktuellen Medienmitteilung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Blackbird-sunset-03.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-41496" title="Sonne" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Blackbird-sunset-03.jpg" alt="" width="480" height="320" /></a>Die Uno-Klimakonferenz in Durban hat zählbare Resultate gebracht: eine zweite Verpflichtungsperiode zum Kyoto-Protokoll ist so gut wie beschlossen und bis spätestens 2015 soll ein neues weltweites Klimaschutzabkommen ausgearbeitet sein. Das ist wichtig, aber angesichts der Herausforderung zu wenig, so der WWF in der aktuellen Medienmitteilung.</p>
<p>Das Kyoto- Protokoll verpflichtet nur Industrieländer, ihre CO<sub>2</sub>-Emissionen zu reduzieren. Die Klimakonferenz von Durban hat nun den Grundstein zu einem neuen Abkommen gelegt, das alle Länder erfasst. Das neue Abkommen soll bis 2015 stehen und so streng sein, dass die globale Erwärmung unter 2 Grad respektive 1,5 Grad gehalten werden kann, falls die Wissenschaft letzteres nahe legt. „Das sind zählbare Resultate“, sagt Patrick Hofstetter, Leiter Klima und Energie beim WWF Schweiz und Mitglied der Schweizer Delegation in Durban. „Sie zeigen, dass neben der Einsicht auch ein gewisser Wille besteht, die Herausforderungen der Klimaerwärmung umfassend anzupacken.“ Zaghafte Fortschritte bei den Anpassungsinstrumenten, bei der Vermeidung von Abholzung oder auch bei der Finanzierung eines grünen Klimafonds gehen ebenfalls in die richtige Richtung.</p>
<p>Zufrieden kann der WWF mit den Resultaten von Durban aber nicht sein, denn die Verhandlungen liefern zu wenig. Und die Resultate kommen zu spät. Das weltweite Abkommen soll erst nach 2020 in Kraft treten, obschon die Trendwende bei den Emissionen gemäss Uno-Klimarat IPCC bereits 2015 erreicht werden müsste. Offen bleibt, wer wie viel zur Reduktion des Treibhausgas-Ausstosses beitragen muss und wie verbindlich das neue Abkommen sein wird. Sicher ist dafür, dass die heutigen Angebote der Länder auf eine Klimaerwärmung von mindestens 3 bis 4 Grad hinauslaufen, mit katastrophalen Folgen für die Welt. Für die Schweiz würde das plus 6 bis 8 Grad bedeuten. „Alle wissen, dass uns der Klimawandel keine Zeit lässt“, sagt Patrick Hofstetter. „Jetzt wäre ein Sprint von allen nötig, aber zu viele Länder spielen Verstecken oder schlendern vor sich hin.“</p>
<p>Die Regierungen müssen dringend Ambitionen zeigen, auch unsere Regierung: „Mit dem neuen CO2-Gesetz wird der Bundesrat das CO<sub>2</sub>-Reduktionsziel auf 40% erhöhen können“, sagt Patrick Hofstetter. „Diese Chance muss er packen, denn wer sich früh bewegt, ist schon am Ziel, wenn andere erst losgehen.“</p>
<p><a href="http://wwf.ch/de" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Foto: Jerry Segraves (Wikimedia Commons)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://naturschutz.ch/news/ruckblick-auf-die-klimakonferenz/43291/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

<!-- Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: http://www.w3-edge.com/wordpress-plugins/

Page Caching using disk: enhanced
Database Caching 14/24 queries in 0.068 seconds using disk: basic

Served from: naturschutz.ch @ 2012-02-08 11:56:40 -->
