Die Klima-Initiative fordert vom Bund und Kantonen bis im Jahr 2020 eine mindestens 30-prozentige Reduktion der Treibhausgasemissionen gegenüber dem Stand von 1990.
Der Bundesrat hat dem Sekretariat der Klimakonvention die Ziele der Schweiz zur Verminderung der Treibhausgase bis 2020 mitgeteilt. Die Schweiz will ihren Ausstoss im Vergleich zu 1990 um 20% vermindern. Dieses Ziel entspricht demjenigen der EU. Falls andere Industrie- und Schwellenländer ebenfalls namhafte Bemühungen unternehmen, ihren Ausstoss zu senken, wird die Schweiz ihr Ziel auf 30% erhöhen.
Unsere Ernährung ist ein sehr bedeutender Klimafaktor. Dies geht in den Diskussionen um die Gründe des Klimawandels häufig vergessen. Die Ernährung ist jedoch für einen Drittel der konsumbedingten Treibhausgasemissionen verantwortlich; noch vor Verkehr und Wohn- und Freizeitverhalten. Der Verein eaternity will das Thema klimafreundliche Ernährung bekannter machen und propagiert klimafreundliche Menüsin Kantinen und Gastrobetrieben.
Ein Rätsel in der Klimaforschung scheint endlich gelüftet. Forscher der Universität Boulder scheinen die Frage gelöst zu haben weshalb die Erderwärmung sich seit dem Jahr 200 nicht weiter fortgesetzt sondern hat sondern auf dem Niveau der neunziger Jahre verharrte, obwohl die Konzentration der Treibhausgase weiter zugenommen hat.
Wissenschafter der Universität Lausanne haben gezeigt, dass aufgrund der Klimaerwärmung die Artenvielfalt der Berggipfel zwischen 2800 und 3400 Metern ü.M. während dem 20. Jahrhundert um 86% gestiegen ist.
In der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Nature Geoscience fassen deutsche Wissenschaftler die jüngsten Ergebnisse weltweiter Forschungsarbeiten zum Thema Klima der Vergangenheit zusammen und ziehen ein beunruhigendes Fazit: Das tatsächliche Ausmaß des zu erwartenden Klimawandels werde nach wie vor unterschätzt.
Der vom Menschen verursachte Klimawandel bewirkt eine zusätzliche Freisetzung des Treibhausgases CO2 aus der Landbiosphäre und dem Ozean – dadurch wird die globale Erwärmung verstärkt. Mit jedem Grad Erwärmung steigt der CO2-Gehalt in der Luft um etwa 3 Prozent an.
Die EU-Energie- und Umweltminister haben sich unter Beteiligung der EFTA-Staaten und der Beitrittskandidaten am Mitte Januar in Sevilla zu informellen Gesprächen getroffen. Die Schweizer Delegation stand unter der Leitung von Bundesrat Moritz Leuenberger. An den Treffen bestätigte er die von der Schweiz am UNO-Klimagipfel in Kopenhagen angekündigten CO2-Reduktionsziele sowie ihren Beitrag an die Anschubfinanzierung der EU zum Klimaschutz der Entwicklungsländer.
Das vergangene Jahrzehnt war das wärmste seit mindestens dem Beginn der systematischen Aufzeichnungen vor 130 Jahren. Das vergangene Jahrzehnt brachte auch Rekorde in allen Jahreszeiten: Der Sommer 2003 war einsamer Spitzenreiter. Der wärmste Herbst fiel auf das Jahr 2006, gefolgt vom wärmsten Winter 2006/2007 und dem wärmsten Frühling im Jahr 2007 seit Messbeginn.
Bundesrat Moritz Leuenberger wird an den informellen Treffen der Energie- und Umweltminister der Europäischen Union teilnehmen, die vom 14. bis zum 17. Januar 2010 in Sevilla (Spanien) stattfinden. Im Mittelpunkt der Gespräche stehen die Folgearbeiten zur Weltklimakonferenz von Kopenhagen vom Dezember 2010 sowie die Herausforderungen einer grünen Wirtschaft, die sich unter anderem an der Energieeffizienz orientiert.