Wie jedes Jahr erreicht die Meereisausdehnung in der Arktis ihr Minimum. Laut Prognosen wird dies nicht so gering ausfallen wie im Jahr 2007, als die geringste Ausdehnung seit Satelliten diese aufzeichnen, gemessen wurde
Das Jahr 2010 könnte nach Rekordtemperaturen in den ersten Monaten das heisseste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnung werden. Die gemessenen Werte auf der Erdoberfläche hätten von Januar bis Juli 0,69 Grad über dem Durchschnitt gelegen. Das war sogar noch mehr als im bisher heissesten Jahr 2005.
In immer tieferen Gewässern suchen Ingenieure nach Erdöl und schwören menschengemachte Umweltkatastrophen wie derzeit im Golf von Mexiko herauf: Immer mehr Risiko für immer mehr Wachstum.
Der Kanton Uri hat es neuerdings aus Klimaschutzgründen verboten, Höhenfeuer zu entfachen. Der Witz der Sache: Davon hauptsächlich betroffen ist ausgerechnet das traditionelle Mahnfeuer der Alpen-Initiative. Mit diesem Höhenfeuer weist der Verein seit Jahren darauf hin, dass die Alpen-Initiative nur schleppend umgesetzt wird. Nun muss die Veranstaltung abgesagt werden. Die 1. Augustfeuer und Feuerwerk sind [...]
In den letzten Monaten wurde der Klimabericht des Weltklimarats IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) wegen zwei Fehlern von vielen Medien heftig kritisiert. Zwei neue Studien rehabilitieren die Klimawissenschaftler und machen den Bericht wieder glaubwürdig.
Die am 9. Juli 2010 vom Bund veröffentlichte CO2-Statistik für das Jahr 2009 zeigt, dass der CO2-Ausstoss zwischen 2008 und 2009 um nur 1 Prozent zurückgegangen ist. Der WWF Schweiz fordert von der Politik die Umsetzung des Gesetzes. Die Schweiz müsse endlich griffige Massnahmen beschliessen. Der Bund solle den Benzinpreis um mindestens 35 Rappen pro Liter erhöhen.
Den Konsum von Fleisch- und Milchprodukten einzuschränken und landwirtschaftliche Produktionsmethoden anzupassen, würde die weltweite Emission von Treibhausgasen vermindern. Wie Forscher des Potsdam-Instituts für Klimaforschung berichten, könnte mit einer Umstellung mehr als 80 Prozent des landwirtschaftlich bedingten Ausstosses von Methan und Lachgas verhindert werden.
In der Schlussabstimmung hat das Parlament letzte Woche eine Revision des Energiegesetzes gutgeheissen. In der Revision ist eine Aufstockung der finanziellen Mittel für die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) vorgesehen.
Die Resultate der Sitzung der Umweltkommission des Nationalrates liessen bereits wenig Grund zur Hoffnung, nun gibt es weitere schlechte Nachrichten. Bei den Verhandlungen zum CO2-Gesetz hat der Nationalrat die Klimapolitik sogar noch weiter geschwächt.
Basierend auf dem knapp 250 Seiten starken Klimabericht der Schweiz an das UNO-Klimasekretariat hat das Bundesamt für Umwelt (BAFU) die Broschüre “Schweizer Klimapolitik auf einen Blick” veröffentlicht. Darin werden anschaulich und übersichtlich Rahmenbedingungen und Zusammenhänge erklärt, Prognosen geliefert und Erfolge illustriert.