Der Osten Kanadas erlebt einen der wärmsten Winter seit Messbeginn. Entlang der Küste hat sich das Eis nur spärlich gebildet. Robbenmütter finden kaum solide Schollen, auf denen sie ihren Nachwuchs gebären können. Viele Jungtiere kommen im Wasser zur Welt und ertrinken. Grund genug, die Jagd zu verbieten. Doch das Töten auf dem kanadischen Packeis geht weiter. Für dieses Jahr wurde die Jagdquote sogar auf unglaubliche 400’000 Tiere erhöht!
Der Schweizerische Fischerei-Verband SFV hat bei der Bundeskanzlei in Bern die Petition “Rettet unsere Fliessgewässer” mit 12’750 Unterschriften deponiert.
Mit der Seeforelle hat der Schweizerische Fischereiverband (SFV) eine Art gewählt, die für die Fischer von grosser Bedeutung, aber in ihrem Fortbestand bedroht ist. Es komme nur noch selten vor, dass Fischer eine Seeforelle fangen können, berichtet der SFV in seinem Newsletter.
Zehn Jahre, nachdem sich die Mitgliedsstaaten der UN-Welternährungsorganisation auf einen internationalen Plan zum Schutz der Hai-Arten verständigt haben, ziehen die Umweltschutzorganisationen WWF und TRAFFIC eine durchwachsene Bilanz. Schätzungsweise rund 73 Millionen Exemplare landen nach einem Bericht zur Zukunft der Haie jedes Jahr in Fischernetzen. Ihre charakteristischen Rückenflossen gelten vor allem in Südostasien als Spezialität.
Knapp ein Drittel der Weltmeere ist überfischt und der weltweite Fischkonsum auf einem neuen Allzeithoch, dies wird aus dem neu erschienenen Weltfischereibericht der UNO (FAO) ersichtlich.
Die Äschen, die in der mittleren und oberen Birs leben, sind von ihren Artgenossen im Mündungsbereich zum Rhein abgeschnitten und damit genetisch komplett isoliert, was deren Überleben langfristig in Frage stellt. Verantwortlich dafür sind wahrscheinlich fehlende oder nicht funktionierende Fischtreppen im Raum Zwingen. Zu diesem Schluss kommen Forschende der Universität Basel, die in einem Gemeinschaftsprojekt [...]
Der Stör gehört zu den gefährdetsten Arten weltweit. Die EU hat deshalb ein Importverbot für Wildkaviar aus weiten Teilen des Kaspischen Meers erlassen. Doch die Schweiz hat sich diesem Verbot nicht angeschlossen. Und der Import nimmt sogar wieder zu: 2009 kamen 5‘758 Kilo Kaviar in die Schweiz – mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr.
Am 25. November fand die Pro Natura Tagung «Wildtiermanagement in der Schweiz – zwischen Schutz und Regulierung» unter dem Patronat des Jäger-Dachverbandes JagdSchweiz in Olten statt. Kontrovers wurde unter anderem über die Zukunft der Jagd und den Schutz gefährdeter Arten debattiert.
Wildtiere sind vielen negativen menschlichen Einflüssen ausgesetzt und einige der gefährdeten Arten werden weiterhin bejagt. Delegierte des Schweizer Vogelschutzes SVS/BirdLife Schweiz fordern, dass bei der bevorstehenden Revision der Jagdverordnung die Waldschnepfe, der Birkhahn und das stark unter dem Klimawandel leidende Schneehuhn vor der Jagd und anderen negativen Einflüssen geschützt werden.
Der Nationalrat hat heute entschieden, den Schutz des Wolfes in der Schweiz zu lockern. Der WWF Schweiz, Pro Natura und die Gruppe Wolf Schweiz GWS kritisieren die heutige Entscheide und insbesondere das Ausscheren aus der Berner Konvention.