Seit dem 22. September hat vermutlich ein Wolf im Raum Flühli und Sörenberg zwei Schafe auf ungeschützten Heimweiden gerissen Ein Lamm wird noch vermisst. Bei den gerissenen Schafen wurden Proben genommen, die genetisch analysiert werden. Der definitive Nachweis, ob es sich tatsächlich um Wolfsrisse handelt, ist somit noch hängig. Dies teilt der Kanton Luzern in seiner Medienmitteilung mit.
Die Forschungsergebnisse neuseeländischer Wissenschaftler zeigen, dass die jetzigen Schutzmassnahmen nicht ausreichen um den seltensten Meeresdelfin vor dem Aussterben zu schützen. Die Hector- Delfine leben ausschliesslich an den Küsten Neuseelands. Vor allem die Einführung, der Kiemen- und Schleppnetzfischerei in den Siebzigerjahren macht den seltenen Meeressäuger zu schaffen.
Anlässlich des heutigen zweiten weltweiten „Tag des Nashorns“ ruft der WWF zum Ende der Wilderei dieser bedrohten Art auf. In Südafrika, wo die meisten Nashörner leben, reagierten die Behörden bereits auf die verstärkte Wilderei mit erhöhten Schutzmassnahmen, strengerer Verfolgung der Täter und härteren Strafen. Der WWF setzt sich dafür ein, dass auch in Asien die Schutzmassnahmen verschärft werden, da dort die Nachfrage nach den Hörnern der Tiere besonders stark ist.
Der US-Handelsminister hat der US-Regierung empfohlen, deutliche Schritte gegen den isländischen Walfang zu unternehmen. Vor wenigen Tagen bestätigte nun Präsident Obama, den isländischen Finnwalfang durch eine deutliche Warnung zu beenden. Die USA würden zögere nicht, eine Reihe von Massnahmen gegen Island zu ergreifen, wenn der grausame Handel nicht für immer beendet würde.
Im Verlaufe der letzten Wochen wurden von einem oder von mehreren Wölfen auf verschiedenen Oberwalliser Alpen insgesamt 80 Schafe gerissen. Die Walliser Regierung verzichtet jedoch auf die Erteilung einer Abschussbewilligung, da die anwendbaren Kriterien gemäss geltendem Recht und dem Konzept Wolf in verschiedenen Punkten nicht erfüllt sind.
28% der Weltbestände der Fische sind überfischt. In Europa ist die Lage noch dramatischer, denn 80% der Fischbestände gelten als überfischt.
Ein internationales Forscherteam, unter Leitung des Wasserforschungsinstituts Eawag und des Naturhistorischen Museums Bern geht den Alpen- und Alpenrand-Seen im wahrsten Sinne auf den Grund. Systematisch wie nie zuvor werden im “Projet Lac” die Fischbestände wissenschaftlich erfasst. Bereits die ersten Untersuchungen – im Murtensee – haben Resultate zu Tage gefördert, die aus den bisher verwendeten Statistiken der Fischer nicht abgelesen werden konnten.
Die Flussdelfine im Mekong sind stark bedroht. Gemäss einer neuen Studie des WWF gibt es in Kambodscha und Laos nur noch rund 85 Exemplare, welche durch Umweltgifte und rabiate Fischereimethoden bedroht sind.
Naturschutzorganisationen kritisieren die geplante Jagdverordnungsrevision, welche den Abschuss geschützter Tierarten zulässt.
Zu Beginn der zweiten “European Fish Week” kritisiert die Artenschutzorganisation Pro Wildlife die niedrigen Standards bei Ökosiegeln für Fischereiprodukte. 82 Prozent der kommerziell genutzten Fischbestände sind nach Angaben der Welternährungsorganisation FAO bereits maximal ausgeschöpft, überfischt oder schon kollabiert. Der Fang aus dem Meer geht seit Jahren zurück, Fischfarmen sollen dies kompensieren. Doch was ursprünglich dazu gedacht war, die Fischbestände zu entlasten, entpuppt sich ebenfalls als enorme Belastung für die Umwelt. Initiiert wurde die Europäische Fischwoche von Ocean 2012, einer Meeresschutzinitiative, die von über hundert europäischen Organisationen unterstützt wird.