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	<title>Naturschutz.ch &#187; Jagd und Fischerei</title>
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	<description>Das Schweizer Portal für Natur- und Umweltschutz</description>
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		<title>Quecklebendig dank Fischkonsum?</title>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2012 07:50:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora Kieselbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer ein- bis zweimal pro Woche Fisch isst, lebt gesund, so die Empfehlung von Gesundheits- und Ernährungsexperten. Fisch enthält neben Omega-3-Fettsäuren, Jod und Selen auch Vitamin D, was unserer Gesundheit erwiesenermassen zuträglich ist. Doch Fischkonsum birgt neben all den bekannten positiven Eigenschaften auch diverse Risiken, sowohl für die Gesundheit als auch für das ökologische Gleichgewicht der Meere, wie tierschutznews.ch aktuell berichtet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Fishmarket_03.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-48449" title="Fisch Markt" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Fishmarket_03-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Wer ein- bis zweimal pro Woche Fisch isst, lebt gesund, so die Empfehlung von Gesundheits- und Ernährungsexperten. Fisch enthält neben Omega-3-Fettsäuren, Jod und Selen auch Vitamin D, was unserer Gesundheit erwiesenermassen zuträglich ist. Doch Fischkonsum birgt neben all den bekannten positiven Eigenschaften auch diverse Risiken, sowohl für die Gesundheit als auch für das ökologische Gleichgewicht der Meere, wie tierschutznews.ch aktuell berichtet.</p>
<p>Denn was die Fisch-Befürworter verschweigen: Tatsächlich enthält Fisch nicht nur wichtige Öle, Vitamine und Spurenelemente, sondern auch Gifte wie Dioxine, Schwermetalle und Antibiotika. Wirklich lebensbedrohlich für den Mensch aber ist in vielen Fischen die hohe Konzentration an Quecksilber.</p>
<p>Norwegische Forscher stellten fest, dass der Quecksilbergehalt in norwegischen Süsswasserfischen in wenigen Jahren um 60% angestiegen ist. Besonders gefährlich sei dabei eine spezielle Quecksilberverbindung, das Methylquecksilber, welches insbesondere in fettreichen Meeresfischen vorkommt, weshalb der Verzehr von Thunfisch, Makrele oder Heilbutt ein grosses Gesundheitsrisiko darstellt.</p>
<p>Aber auch aus einem weiteren wichtigen Grund sei es unverantwortlich, den Mythos vom „gesunden Fisch“ weiterhin aufrecht zu halten: „Wir wissen, dass 80% der Meere bis an die Belastbarkeitsgrenze befischt oder schon überfischt sind“, meint Lars Gorschlüter, Vorstand des SAVE Wildlife Conservation Fund. Die Bestandszahlen der europäischen Fischarten gehen seit Jahren zurück. Vier von fünf Arten sind bereits überfischt; die beliebtesten Arten wie Thunfisch und Makrele gingen in den letzten Jahren gar um 60% zurück. Eine aktuelle deutsche Studie fand zudem heraus, dass ein Viertel aller Fischbestände durch Überfischung sogar komplett zusammengebrochen ist.</p>
<p>Diese alarmierenden Zahlen zeigen, dass unsere Meere kurz vor dem Kollaps stehen und erklären, warum Natur- und Umweltschutzorganisationen die Empfehlung der Ernährungswissenschaft äusserst kritisch sehen. Lars Gorschlüter: „Bis die Bestände sich erholt haben, ist unser Appell an die Verbraucher: Verzichten Sie ganz auf Fisch und schützen Sie nicht nur die Meere, sondern auch Ihre eigene Gesundheit!“</p>
<p><a href="http://www.save-wildlife.com/de/home" target="_blank">SAVE Wildlife Conservation Fund</a></p>
<p>Bild: Tomas Castelazo (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Krieg der Hörnchen</title>
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		<pubDate>Mon, 21 May 2012 07:31:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora Kieselbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie im aktuellen Alpenmagazin nachzulesen ist, befindet sich das verglichen mit dem einheimischen roten Eichhörnchen (Sciurus vulgaris) deutlich schwerere und durchsetzungsfähigere amerikanische Grauhörnchen (Sciurus carolinensis) in Europa weiter auf dem Vormarsch - In Grossbritannien ist das europäische Eichhörnchen bereits weitgehend verschwunden. Und nun macht sich der Konkurrent auf, auch Kontinentaleuropa zu erobern. Die letzte grosse Hürde: die Alpen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/grauhorn.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-48375" title="Grauhörnchen" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/grauhorn-300x231.jpg" alt="" width="300" height="231" /></a>Wie im aktuellen Alpenmagazin nachzulesen ist, befindet sich das verglichen mit dem einheimischen roten Eichhörnchen (Sciurus vulgaris) deutlich schwerere und durchsetzungsfähigere amerikanische Grauhörnchen (Sciurus carolinensis) in Europa weiter auf dem Vormarsch &#8211; In Grossbritannien ist das europäische Eichhörnchen bereits weitgehend verschwunden. Und nun macht sich der Konkurrent auf, auch Kontinentaleuropa zu erobern. Die letzte grosse Hürde: die Alpen.</p>
<p>Von Tierfreunden vor rund 100 Jahren in Grossbritannien als „Bereicherung“ der Natur ausgesetzt, hat sich das Grauhörnchen inzwischen zu einem echten Problem gemausert: Wo immer es auftaucht, setzt es sich rasch gegen den roten Artgenossen durch und verdrängt ihn aus den angestammten Lebensräumen, denn der Einwanderer hat ein paar entscheidenden Vorteile im Konkurrenzkampf auf seiner Seite.</p>
<p>So hat der Einwanderer den robusteren Magen und kann unreife Haselnüsse fressen und Eicheln besser verdauen; obendrein ist er auch aggressiver, kommt mit rauen Wintern besser zurecht und pflanzt sich öfter und zahlreicher fort. Der entscheidende Vorteil aber: Das Grauhörnchen überträgt den Parapox-Virus, gegen den es selbst immun ist. Für das europäische Eichhörnchen hingegen – ohnehin gestresst durch die starke Konkurrenz – ist er meist tödlich.</p>
<p>Aufgerüttelt von den Erfahrungen in Grossbritannien, wappnet sich inzwischen das europäische Festland gegen die „amerikanische“ Invasion. Zwar gibt es in Mittel- und Nordeuropa noch keine Grauhörnchen, in Norditalien hingegen hat es nach Freisetzungen mit rund 12’000 Exemplaren bereits Fuss gefasst. Eines der Vorkommen liegt dabei nur noch 50 Kilometer von der Schweizer Grenze entfernt, und die weitere Besiedelung verläuft rasant: In Norditalien erobert das Grauhörnchen mehr als 17 Quadratkilometer pro Jahr, so dass es innerhalb von zehn Jahren das Tessin und später auch andere Schweizer Landesteile besiedeln wird. Die Fachleute sind besorgt. „Wenn die Grauhörnchen erst einmal die Alpen überquert haben, gibt es keine echte Barriere mehr,“ erläutert Stefan Müller-Kroehling, Spezialist für eingeschleppte Arten bei der Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft.</p>
<p>Und haben sich die grauen Nager erst einmal festgesetzt, hält sie fast nichts mehr auf. Die flinken Baumbewohner mit dem Gewehr zu bejagen, ist beinahe unmöglich. Bleibt noch, sie mit Käfigen zu fangen und anschliessend zu töten. Ein extrem mühsames und teures Unterfangen, das zudem schnell die Tierschützer auf den Plan ruft. Die Hoffnungen vieler Spezialisten ruhen deshalb auf einer Art „Pille“ für das Grauhörnchen, an der Wissenschaftler zurzeit arbeiten. Ausserdem versucht die Europäische Union mit einem neuen Projekt (<a href="http://www.rossoscoiattolo.eu/" target="_blank">www.rossoscoiattolo.eu</a>) die weitere Ausbreitung der Grauen einzudämmen.</p>
<p><a href="http://www.alpenmagazin.org/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=801:grau-gegen-rot&amp;catid=108:schweiz&amp;Itemid=243" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: David Iliff</p>
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		<title>M13 abgetaucht</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 07:03:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora Kieselbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit rund einer Woche fehlt vom Jungbären jede Spur und bereits machen Gerüchte über seinen Tod die Runde, wie 20Minuten-Online berichtet. Hat sich der Bär bloss zurückgezogen, oder ist er tatsächlich bereits tot?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/727px-Brown_Bear_bathing.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-48271" title="Braunbär Baden" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/727px-Brown_Bear_bathing-300x247.jpg" alt="" width="300" height="247" /></a>Seit rund einer Woche fehlt vom Jungbären jede Spur und bereits machen Gerüchte über seinen Tod die Runde, wie 20Minuten-Online berichtet. Hat sich der Bär bloss zurückgezogen, oder ist er tatsächlich bereits tot?</p>
<p>Georg Brosi vom Bündner Amt für Jagd und Fischerei ist sich sicher: M13 lebt, alles andere sind bloss Vermutungen. Die Gerüchte kommen jedoch nicht von ungefähr: Seit am 30. April ein Triebwagen der RhB mit dem Raubtier kollidierte, ist M13 nachweislich verletzt und der Peilsender des Bären beschädigt. Eine Zeit lang war die Ortung des Raubtiers noch möglich, dann konnten plötzlich keine Signale mehr empfangen werden.</p>
<p>Direkt nach dem Unfall bewegte sich M13 kaum; Er hatte sich verletzt und geschwächt ins Dickicht zurückgezogen. Der Bär berappelte sich allerdings schnell wieder und sein Bewegungsradius vergrösserte sich nach kurzer Erholungsphase massiv &#8211; was jedoch nun seine erneute Ortung enorm erschwert. Die letzte Sichtung stammt aus dem Val S-charl in der Gemeinde Scuol, seither verläuft sich seine Spur.</p>
<p>Das Bündner Amt für Jagd und Fischerei ist deshalb auf Meldungen aus der Bevölkerung und von Wildhütern angewiesen: Da M13 immer noch als auffälliger Bär taxiert wird, muss er möglichst umgehend mit einem neuen Peilsender versehen werden. Laut Georg Brosi kann es jedoch gut sein, dass man M13 nie wieder zu Gesicht bekommt, wie er 20Minuten-Online erzählt. „Es ist völlig natürlich, dass der Bär bei wärmeren Temperaturen in die Berge und Seitentäler wandert. Er findet nun auch dort genug zu Fressen.“ Dass sich der Bär zurückziehen werde, damit sei zu rechnen gewesen – M13 hat sich zwar abgemeldet, tot muss er deswegen noch lange nicht sein.</p>
<p><a href="http://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/bvfd/ajf/ueberuns/Seiten/default.aspx" target="_blank">Amt für Jagd und Fischerei Graubünden</a></p>
<p>Bild: Michael Gäbler (Wikimedia Commons)</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Luchse in Oberösterreich willkommen</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 06:36:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora Kieselbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neuste Umfragen der Bevölkerung zeigen: die (Schweizer) Luchse sind bei 90% der 505 Befragten in Oberösterreich willkommen, so eine aktuelle Medienmitteilung des Nationalparks Kalkalpen. Neben dem Luchspärchen Freia und Juro,  welche im Mai und November letzten Jahres aus der Schweiz in den Nationalpark Kalkalpen umgesiedelt wurden, dürften sich laut Experten aktuell noch zwei weitere Luchse in der Region aufhalten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/222979065_1_CI1082723.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-48204" title="Luchs Nationalpark Kalkalpen Österrecih" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/222979065_1_CI1082723.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a>Neuste Umfragen der Bevölkerung zeigen: die (Schweizer) Luchse sind bei 90% der 505 Befragten in Oberösterreich willkommen, so eine aktuelle Medienmitteilung des Nationalparks Kalkalpen. Neben dem Luchspärchen Freia und Juro,  welche im Mai und November letzten Jahres aus der Schweiz in den Nationalpark Kalkalpen umgesiedelt wurden, dürften sich laut Experten aktuell noch zwei weitere Luchse in der Region aufhalten.</p>
<p>90% der Befragten meinen zudem, dass die Jägerschaft die Bemühungen des Nationalparks rund um den Luchs unterstützen sollten. Bemerkenswert auch, dass die Zustimmung zum Schutze bedrohter Tierarten bei den 30- bis 49-jährigen Umfrageteilnehmern (95%) und bei den Frauen (94%) um einige Prozente höher liegt als im Durchschnitt.</p>
<p>Und das Jahr 1995 wanderten nach 150 Jahren Abwesenheit vereinzelt Luchse in die Kalkalpen-Region ein. Seit 1998 betreibt der Nationalpark Kalkalpen daher ein Luchs-Monitoring-Projekt. Die Arbeitsgemeinschaft LUKA (Luchse in den Kalkalpen), bestehend aus Naturschutzbund, Jägerschaft, Nationalpark Kalkalpen, ÖBF und WWF, möchte den Luchs, einer der am meisten gefährdeten Tierarten europaweit, eine gesicherte Zukunft geben: Daher wurde 2011 die Bestandsstützung der Luchse eingeleitet.</p>
<p><a href="http://www.kalkalpen.at/system/web/default.aspx" target="_blank">Nationalpark Kalkalpen</a></p>
<p>Bild: © Nationalpark Kalkalpen/Josef Limberger</p>
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		<title>Einigung in der Grossraubtierpolitik?</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/gemeinsame-grundsatze-der-verbande-zur-grossraubtierpolitik/47746</link>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 14:03:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora Kieselbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die vier Verbände JagdSchweiz, Pro Natura, Schweizerischer Schafzuchtverband und WWF Schweiz haben sich gemäss einer Medienmitteilung auf gemeinsame Grundsätze, Ziele und Handlungsfelder im künftigen Umgang mit Wolf, Luchs und Bär in der Schweiz geeinigt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/news/keine-abschussbewilligung-fur-wolf-im-wallis/40992 /attachment/800px-canis_lupus_2_martin_mecnarowski" rel="attachment wp-att-40993"><img title="Wolf" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Canis_lupus_2_Martin_Mecnarowski-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Die vier Verbände JagdSchweiz, Pro Natura, Schweizerischer Schafzuchtverband und WWF Schweiz haben sich gemäss einer Medienmitteilung auf gemeinsame Grundsätze, Ziele und Handlungsfelder im künftigen Umgang mit Wolf, Luchs und Bär in der Schweiz geeinigt.</p>
<p>Bei Konflikten um die Grossraubtiere, die Nutztierhaltung und die jagdliche Nutzung von Wildtieren sind sie bereit, nach Kompromissen und gemeinsam getragenen Lösungen zu suchen. Das schafft unterschiedliche Sichtweisen und Interessen zwar nicht aus der Welt, aber es verlagert die Konfliktlösung vom medialen oder gerichtlichen Schlagabtausch an den Sitzungstisch oder die gemeinsame Feldbegehung, womit in den Augen der beteiligten Verbände &#8220;ein wichtiger Paradigmenwechsel&#8221; vollzogen wird.</p>
<p>Wenn Grossraubtiere in ihren natürlichen Lebensraum zurückkehren, führte das in der Vergangenheit oft zu Konflikten, die nicht selten im Gerichtssaal endeten und zu unüberbrückbaren Differenzen führten. Auch in der Schweiz sind viele Jahre mit Auseinandersetzungen der Naturschutz- und Nutzerverbände verstrichen. Ende 2010 wurde auf Initiative von JagdSchweiz, Pro Natura, Schweizerischem Schafzuchtverband und WWF Schweiz ein Dialog begonnen, um künftig gemeinsam konstruktive Lösungen anzustreben. Die Gespräche zwischen den vier Verbänden wurden vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) moderiert und vom Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) und der KORA (Koordinierte Forschungsprojekte zur Erhaltung und zum Management der Grossraubtiere in der Schweiz) begleitet.</p>
<p>Nun wurde ein gemeinsames Grundsatzpapier erarbeitet, das von allen beteiligten Organisationen verabschiedet worden ist: Dabei wird die Rückkehr und die Bestandesbildung der Grossraubtiere auf Schweizer Territorium als natürlichen Prozess einstimmig anerkannt. Ebenso werden Regulationsabschüsse nicht mehr ausgeschlossen, wenn dadurch der betreffende Raubtierbestand in der Schweiz nicht gefährdet wird. Bei Schäden an Nutztieren können die Schaden stiftenden Einzeltiere weiterhin gemäss den gültigen Konzepten abgeschossen werden; der zentrale Pfeiler für die weitere Strategie soll jedoch die Weiterentwicklung des Schutzes von Nutztierherden mit geeigneten und zumutbaren Massnahmen sein.</p>
<p><a href="http://www.pronatura.ch/wolf" target="_blank">Weiterführende Informationen</a></p>
<p><a href="http://www.pronatura.ch/" target="_blank">Pro Natura</a><br />
<a href="http://www.wwf.ch/de/" target="_blank">WWF Schweiz</a><br />
<a href="http://szv.caprovis.ch/cms11/showlinx.asp?id=1&amp;lang=1" target="_blank">Schweizerischer Schafzuchtverband</a><br />
<a href="http://www.jagdschweiz.org/" target="_blank">JagdSchweiz<br />
</a><a href="http://www.bafu.admin.ch/" target="_blank">BAFU</a><br />
<a href="http://www.blw.admin.ch/" target="_blank">BLW<br />
</a><a href="http://www.kora.ch/" target="_blank">KORA </a><a href="http://www.blw.admin.ch/" target="_blank"> </a></p>
<p>Bild: Martin Mecnarowski (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>M13 kriegt Gesellschaft</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 06:12:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Just</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Ofenpass zwischen Zernez und Sta. Maria wurde ein neuer Bär gesehen. Der Ofenpass-Bär ist bereits der dritte Bär, der innerhalb von zwei Monaten in die Schweiz gewandert ist. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Bears_Alaska_3.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-47610" title="Braunbär, Bär" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Bears_Alaska_3-300x186.jpg" alt="" width="300" height="186" /></a>Am Ofenpass zwischen Zernez und Sta. Maria wurde ein neuer Bär gesehen. Der Ofenpass-Bär ist bereits der dritte Bär, der innerhalb von zwei Monaten in die Schweiz gewandert ist.</p>
<p>M13, das zweijährige Braunbärenmännchen, wurde am 7. April im Unterengadin bei Scoul gesichtet und kurz darauf mit einem Senderhalsband versehen. Das Männchen wandert zwischen der Schweiz, Italien und Österreich hin und her. In der Nacht von vorgestern wurde der junge Bär bei Ftan von einem Zug der RhB erfasst. Gemäss dem Amt für Jagd und Fischerei Graubünden ist er mit dem Schrecken davon gekommen und hat die Kollision ohne grössere Verletzungen überstanden.</p>
<p>Ende April erhielt M13 Gesellschaft, sein Bruder M12 trottet ebenfalls durch die Schweiz. Die Identität des neuen Gasts am Ofenpass ist noch unklar. Er ist aber nicht direkt mit M13 verwandt, so Regierungsrat Mario Cavigelli gegenüber der Südostschweiz.</p>
<p><a href="http://www.suedostschweiz.ch/boulevard/die-rueckkehr-der-baeren-die-schweiz" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Carl Chapman from Phoenix, usa (Wikimedia Commons)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Neue Fischart erobert die Schweiz</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/neue-fischart-erobert-die-schweiz/44418</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 13:09:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin2</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anfang November 2011 wurde im Basler Rhein in der Schweiz ein brauner Fisch entdeckt, der in Deutschland bereits für tiefe Sorgenfalten sorgt: Es handelt sich um die Kessler-Grundel (Ponticola kessleri). Der nachtaktive Bodenfisch, der bis zu 20 cm lang wird, stammt aus dem Schwarzen Meer und seinen Zuflüssen. Die ökologisch anspruchslose und aggressive Fischart ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/?attachment_id=44419" rel="attachment wp-att-44419"><img class="alignleft size-full wp-image-44419" title="kessler-grundel_wiki" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/kessler-grundel_wiki.png" alt="" width="292" height="219" /></a>Anfang November 2011 wurde im Basler Rhein in der Schweiz ein brauner Fisch entdeckt, der in Deutschland bereits für tiefe Sorgenfalten sorgt: Es handelt sich um die Kessler-Grundel (<em>Ponticola kessleri</em>). Der nachtaktive Bodenfisch, der bis zu 20 cm lang wird, stammt aus dem Schwarzen Meer und seinen Zuflüssen. Die ökologisch anspruchslose und aggressive Fischart ist via Rhein-Main-Donau-Kanal nach Mitteleuropa vorgedrungen und erobert seit einigen Jahren den Rhein mit beängstigendem Tempo und mit fatalen Folgen: Mancher einheimischen Fischart droht nun ein harter Konkurrenzkampf mit dem Neuankömmling, was zu einer starken Verschiebung des Faunaspektrums führen könnte. Andere Fischarten komplett verdrängen werde die Kesslergrundel aber wohl nicht, glaubt ein deutscher Experte, der sich vor einem Jahr im &#8220;Spiegel&#8221; zitieren liess.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,692317,00.html"><strong>Spiegel</strong></a></p>
<p>Bild: Wikipedia</p>
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		<title>Doubs: Probleme werden angegangen</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 15:04:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin2</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
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		<description><![CDATA[Die französisch-schweizerische Arbeitsgruppe für die Verbesserung der Wasserqualität und des aquatischen Lebensraums des Doubs trat am 18. Januar 2012 in Neuenburg zusammen. Dabei wurde ein Rahmendokument unterzeichnet, welches aufzeigt, mit welchen Massnahmen die Beeinträchtigungen der Morphologie und der Wasserqualität des Doubs zu vermindern sind. Das Treffen stand unter dem gemeinsamen Vorsitz von Willy Geiger, Vizedirektor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/?attachment_id=37070" rel="attachment wp-att-37070"><img class="alignleft size-full wp-image-37070" title="Doubs_Fluss" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Gorges_du_Doubs_02.jpg" alt="" width="800" height="600" /></a>Die französisch-schweizerische Arbeitsgruppe für die Verbesserung der Wasserqualität und des aquatischen Lebensraums des Doubs trat am 18. Januar 2012 in Neuenburg zusammen. Dabei wurde ein Rahmendokument unterzeichnet, welches aufzeigt, mit welchen Massnahmen die Beeinträchtigungen der Morphologie und der Wasserqualität des Doubs zu vermindern sind.</p>
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<p>Das Treffen stand unter dem gemeinsamen Vorsitz von Willy Geiger, Vizedirektor des Bundesamtes für Umwelt (BAFU), und von Pierre Clavreuil, Vizepräfekt und Generalsekretär der Präfektur des Departements Doubs als Vertreter der französischen Seite. Bereits seit mehreren Monaten unternehmen beiden Länder gemeinsame Anstrengungen mit dem Ziel, die Qualität des Wassers und des aquatischen Lebensraums des französisch-schweizerischen Grenzflusses zu verbessern.</p>
<p>Am 18. Januar 2012 verabschiedete die Arbeitsgruppe ein Rahmendokument. Dieses nennt die Schritte, die von den Behörden zu unternehmen sind, um die Auswirkungen der menschlichen Aktivitäten auf die Wasserqualität und die physische Qualität des Fliessgewässer, d.h. seine Morphologie, zu reduzieren. Im Rahmen der Umsetzung dieses Aktionsplans wird die Arbeitsgruppe eng mit weiteren Arbeitsgruppen zusammen arbeiten, so im Bereich der Wasserkraft (Schwall/Sunk), der Fischerei und der Überwachung der Wasserqualität und des Lebensraums.  Jedes Jahr wird eine Standortbestimmung über die Fortschritte des Aktionsprogramms durchgeführt.</p>
<p>Die französisch-schweizerische Arbeitsgruppe wurde auf der Grundlage einer Vereinbarung vom 11. Februar 2008 gegründet. Diese Vereinbarung sieht vor, dass die Schweiz von Frankreich bei der Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie konsultiert wird. In der Gruppe präsent sind unter anderem die Präfekten der Region Franche-Comté und des Departements Doubs, das Bundesamt für Umwelt, das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) sowie die Kantone Jura, Neuenburg und Bern. Involviert sind ferner Fischereifachleute sowie Exponenten des regionalen Naturparkprojekts «Parc naturel régional frontalier du Doubs».</p>
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		<title>Mehr Tierschutz auf der Jagd: Petition eingereicht</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 13:15:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Just</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jagd und Fischerei]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Jagd]]></category>
		<category><![CDATA[STS-Petition]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutzgesetz]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Entwurf zur Revision der Jagdverordnung (JSV) stellt Nutzungsansprüche der Jägerschaft in den Vordergrund, anstatt wildlebende Tiere mit einem zeitgemässen Gesetz besser zu schützen, so der STS. Er lanciert die Petition „Mehr Tierschutz auf der Jagd!“ Innerhalb kurzer Zeit haben rund 10'000 Personen die STS-Petition unterzeichnet. Die Unterschriften wurden gestern in Bern dem zuständigen Departement übergeben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Rotwild_h25p1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-44364" title="800px-Rotwild_h25p" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Rotwild_h25p1-300x214.jpg" alt="" width="300" height="214" /></a>Der Schweizer Tierschutz STS ist enttäuscht vom Entwurf zur Revision der Jagdverordnung (JSV) vom Bundesamt für Umwelt BAFU. Anstatt wildlebende Tiere mit einem zeitgemässen Gesetz besser zu schützen und unnötiges Tierleid bei der Jagd zu verhindern, stehen die Nutzungsansprüche der Jägerschaft im Vordergrund und tierquälerische Jagdpraktiken sollen weiterhin erlaubt sein, so der STS. Er lanciert die Petition „Mehr Tierschutz auf der Jagd!“ Innerhalb kurzer Zeit haben rund 10&#8217;000 Personen die STS-Petition unterzeichnet. Die Unterschriften wurden gestern in Bern dem zuständigen Departement übergeben.</p>
<p>Die Petition fordert deutliche Nachbesserungen im Revisionsentwurf, insbesondere die Aufnahme eines allgemeinen Tierschutzartikels, eine minimale Schonzeit für alle Wildtiere sowie das landesweite Verbot der Baujagd. Gemäss STS basiert das Jagdgesetz auf einem veralteten Naturverständnis, welches die Wildtiere in schädlich und nützlich einteilt. Das natürliche Jagdverhalten z.B. von Luchs oder Wolf wird als „Schaden“ definiert und die geschützten Tiere als „Schädlinge“ diskreditiert, deren Bestand reguliert werden kann, wenn sie nach Ansicht der Jäger zu viel Beute machen.</p>
<p>Wird der Revisionsentwurf in der vorliegenden Form umgesetzt, sind die Wildtiere die grossen Verlierer dieser Revision.</p>
<p><a title="http://www.tierschutz.com/jagdpetition/" href="http://www.tierschutz.com/jagdpetition/" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Hilberts 25. Problem (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Wale ersticken in Fischernetzen</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 10:26:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Gebietsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Gewässerschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Jagd und Fischerei]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Beifang]]></category>
		<category><![CDATA[Fischernetz]]></category>
		<category><![CDATA[Wal]]></category>

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		<description><![CDATA[Die weltweiten Bestände von Zahnwalen, wie Tümmler, Schweinswal und Delphin, sind in den vergangenen zehn Jahren dramatisch geschrumpft. 86 Prozent aller Zahnwalarten sind aufgrund von Beifang in Langleinen, Stell- und Schleppnetzen akut bedroht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/w.png"><img class="alignnone size-full wp-image-43963" title="w" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/w.png" alt="" width="675" height="583" /></a>Die weltweiten Bestände von Zahnwalen, wie Tümmler, Schweinswal und Delphin, sind in den vergangenen zehn Jahren dramatisch geschrumpft. Zu diesem Ergebnis kommt ein UN-Bericht, der von der Umweltschutzorganisation WWF mitfinanziert und durchgeführt wurde. Der Report des UN-Übereinkommens zur Erhaltung wandernder Tierarten dokumentiert die akute Bedrohung von 86 Prozent aller Zahnwalarten aufgrund von Beifang in Langleinen, Stell- und Schleppnetzen, so der WWF in der aktuellen Medienmitteilung. Zahnwale, wie etwa der in der Nord- Ostsee heimische Schweinswal, sind von Beifang stärker betroffen als die grossen Bartenwale, die sich überwiegend von Krill ernähren.</p>
<p>„Obwohl Wale weitgehend nicht mehr kommerziell gejagt werden, sind ihre Bestände zunehmend stärker bedroht“, warnt Volker Homes, Leiter Artenschutz des WWF. Gründe hierfür seien vor allem das unnötige Sterben als Beifang in Netzen sowie die Überfischung ihrer Hauptnahrungsquellen. „Um das Aussterben von Walarten zu verhindern, müssen kommerzielle Fischereimethoden verbessert werden“, fordert daher der WWF-Experte. Hierfür seien Methoden und Techniken zur Vermeidung von Beifang und die Ausweisung saisonaler Schutzgebiete dringend erforderlich.</p>
<p>Zahnwale orientieren sich in ihrem Lebensumfeld mit Klick-Lauten und können bei ihrer Beutejagd die Fischernetze häufig nicht orten. Sie verfangen sich daher, ertrinken und werden als ungewollter Beifang wieder ins Meer geworfen. Dem UN-Bericht zufolge sind Zahnwale zudem durch lokale Jagd, Schiffszusammenstösse, Verlärmung der Meere und die Zerstörung ihrer Lebensräume gefährdet. Weitere Todesursachen für die Meeressäuger sind die Aufnahme von Plastikabfällen und Chemikalien, die zum Beispiel gegen Algenbewuchs an Schiffswänden eingesetzt werden.</p>
<p>Beifang und Umweltverschmutzung sind dem Bericht zufolge jedoch nicht nur ein Problem der Meere. So sei von dem im Yangtse-Flusssystem in China beheimateten Baiji-Flussdelphin seit 2002 kein lebendes Individuum mehr gesichtet worden. Die Art ist damit nach WWF-Einschätzung mit grosser Wahrscheinlichkeit ausgestorben.</p>
<p><a href="http://wwf.de" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: AVampireTear (Wikimedia Commons)</p>
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