Die Schweiz hat einen Rekord aufgestellt: 9,1 Kilogramm Fisch und Meeresfrüchte werden pro Kopf und Jahr konsumiert. In den letzten drei Jahren ist der Konsum um mehr als 25 Prozent, auf 71′011 Tonnen angestiegen, schreibt der WWF. Der neue WWF Ratgeber “Fische und Meeresfrüchte” soll den Konsumenten und Konsumentinnen beim Kauf von Produkten aus nachhaltiger Fischerei helfen.
Wie das Bundesamt für Umwelt BAFU heute bestätigt hat, ist im Kanton Wallis die Präsenz eines Wolfspaares aufgrund von DNA-Analysen nachgewiesen worden. Gleichzeitig bleibt aber die Abschussbewilligung für einen Wolf in diesem Gebiet gültig.
Das Komitee gegen den Vogelmord hat nach 15 Jahren ewigen Rechtsstreites mit über 50 gewonnen Prozessen im vergangenen Jahr bei der EU-Kommission eine Umweltbeschwerde gegen Italien eingereicht. Nun ist das Urteil gefällt.
In einem Interview mit “Beobachter Natur” verteidigt Reinhard Schnidrig, Chef der Sektion Jagd, Wildtiere und Waldbiodiversität im Bundesamt für Umwelt (Bafu), die Abschusspraxis des Kantons Wallis. Die Bewilligung zum Abschuss scheine ihm richtig und man könne zurzeit keinen Wolf gebrauchen, der sich auf Rinder spezialisiere. “Im betroffenen Gebiet im Mittelwallis weiden rund 2000 Rinder. Wir [...]
Nachdem ein Wolf im Wallis nicht nur Schafe, sondern mutmasslich auch zwei Rinder gerissen hat, wurde nun der Abschuss eines Wolfes im entsprechenden Gebiet angeordnet. Weil der Wolf in der Schweiz geschützt ist, ist der Abschuss nur in Ausnahmefällen möglich.
Die aktuelle Ausgabe des Pro Natura Magazins widmet sich der Jagd. Pro Natura ist der Meinung, dass die Jagd in der Schweiz dringend modernisiert werden muss. Gemäss Pro Natura sind sich Naturschützer und Jäger bei der Revision der Jagdverordnung in vielen Punkten uneinig. Dennoch gibt es auch gemeinsame Anliegen von Jagd und Naturschutz.
Wie der Tagesanzeiger berichtete, äusserte sich Erwin Kessler auf der Homepage des Vereins gegen Tierfabriken (VgT) abschätzig über die beiden Männer, die vor einer Woche in Zürich von einem Auto totgefahren wurden. Unter dem Titel “Erfreulich: Zwei Tierquäler weniger” schreibt der Präsident des VgT, dass die beiden Fischer bei der Ausübung ihres Tierquäler-Hobbys zu Tode gefahren worden seien.
In einer Medienmitteilung vom 1. Juli 2010 schrieb das Bundesamt für Umwelt BAFU, dass der Kormoran an Netzen der Berufsfischer einkommensrelevante Schäden verursachen würde. Im Auftrag des BAFU hat die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) am Neuenburgersee untersucht, welche Massnahmen die Fischer treffen können um Schäden zu reduzieren. Der SVS sieht die BAFU-/ZHAW-Studie als Bestätigung, dass der Kormoran kein Schädling ist und dass die dem Kormoran zugeschriebenen Schäden im Gegensatz zur Behauptung des BAFU nicht einkommensrelevant sind.
Der aus dem Süden ins Unterengadin eingewanderte Braunbär hat in der Nacht auf Dienstag vier Schafe gerissen. Die ungeschützte Schafherde, die ohne Hirt und Herdenschutzhund auf der Alp weidete, wurde inzwischen ins Tal getrieben.
Seit zehn Jahren steht das Label des Marine Stewardship Councils (MSC) für einen nachhaltigen Fischfang und damit auch für den Schutz der Meere und Fischbestände. In ihrer Jubiläumsbroschüre “Lizenz zum Fischen” stellt die Organisation ausgewählte Fischereibetriebe vor.