Seit rund einer Woche fehlt vom Jungbären jede Spur und bereits machen Gerüchte über seinen Tod die Runde, wie 20Minuten-Online berichtet. Hat sich der Bär bloss zurückgezogen, oder ist er tatsächlich bereits tot?
Neuste Umfragen der Bevölkerung zeigen: die (Schweizer) Luchse sind bei 90% der 505 Befragten in Oberösterreich willkommen, so eine aktuelle Medienmitteilung des Nationalparks Kalkalpen. Neben dem Luchspärchen Freia und Juro, welche im Mai und November letzten Jahres aus der Schweiz in den Nationalpark Kalkalpen umgesiedelt wurden, dürften sich laut Experten aktuell noch zwei weitere Luchse in der Region aufhalten.
Die vier Verbände JagdSchweiz, Pro Natura, Schweizerischer Schafzuchtverband und WWF Schweiz haben sich gemäss einer Medienmitteilung auf gemeinsame Grundsätze, Ziele und Handlungsfelder im künftigen Umgang mit Wolf, Luchs und Bär in der Schweiz geeinigt.
Am Ofenpass zwischen Zernez und Sta. Maria wurde ein neuer Bär gesehen. Der Ofenpass-Bär ist bereits der dritte Bär, der innerhalb von zwei Monaten in die Schweiz gewandert ist.
Anfang November 2011 wurde im Basler Rhein in der Schweiz ein brauner Fisch entdeckt, der in Deutschland bereits für tiefe Sorgenfalten sorgt: Es handelt sich um die Kessler-Grundel (Ponticola kessleri). Der nachtaktive Bodenfisch, der bis zu 20 cm lang wird, stammt aus dem Schwarzen Meer und seinen Zuflüssen. Die ökologisch anspruchslose und aggressive Fischart ist [...]
Die französisch-schweizerische Arbeitsgruppe für die Verbesserung der Wasserqualität und des aquatischen Lebensraums des Doubs trat am 18. Januar 2012 in Neuenburg zusammen. Dabei wurde ein Rahmendokument unterzeichnet, welches aufzeigt, mit welchen Massnahmen die Beeinträchtigungen der Morphologie und der Wasserqualität des Doubs zu vermindern sind. Das Treffen stand unter dem gemeinsamen Vorsitz von Willy Geiger, Vizedirektor [...]
Der Entwurf zur Revision der Jagdverordnung (JSV) stellt Nutzungsansprüche der Jägerschaft in den Vordergrund, anstatt wildlebende Tiere mit einem zeitgemässen Gesetz besser zu schützen, so der STS. Er lanciert die Petition „Mehr Tierschutz auf der Jagd!“ Innerhalb kurzer Zeit haben rund 10’000 Personen die STS-Petition unterzeichnet. Die Unterschriften wurden gestern in Bern dem zuständigen Departement übergeben.
Die weltweiten Bestände von Zahnwalen, wie Tümmler, Schweinswal und Delphin, sind in den vergangenen zehn Jahren dramatisch geschrumpft. 86 Prozent aller Zahnwalarten sind aufgrund von Beifang in Langleinen, Stell- und Schleppnetzen akut bedroht.
Die EU-Fischereiminister haben letzte Woche festgelegt, wie viel Fisch 2012 in Nordsee und Nordostatlantik gefangen werden darf. Der WWF zieht eine gemischte Bilanz der Entscheidungen. Er begrüsst laut Medienmitteilung die klarere Ausrichtung der Fangquoten an den wissenschaftlichen Vorgaben, kritisiert aber vor allem den Beschluss zu Nordseehering.
Zufrieden sind die Naturschutzverbände Schutzstation Wattenmeer und WWF mit einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes in Schleswig, nach dem der Import von Miesmuscheln aus entfernten Regionen in den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer unterbleiben müsse. Diese Muscheln waren für die Kulturbänke der Muschelfischerei bestimmt, doch durch den Import werden auch gebietsfremde Arten eingeschleppt.