Diese Kategorie enthält 164 Beiträge.

Jagd und Fischerei

Neue Fischart erobert die Schweiz

Neue Fischart erobert die Schweiz

Anfang November 2011 wurde im Basler Rhein in der Schweiz ein brauner Fisch entdeckt, der in Deutschland bereits für tiefe Sorgenfalten sorgt: Es handelt sich um die Kessler-Grundel (Ponticola kessleri). Der nachtaktive Bodenfisch, der bis zu 20 cm lang wird, stammt aus dem Schwarzen Meer und seinen Zuflüssen. Die ökologisch anspruchslose und aggressive Fischart ist [...]

Doubs: Probleme werden angegangen

Doubs: Probleme werden angegangen

Die französisch-schweizerische Arbeitsgruppe für die Verbesserung der Wasserqualität und des aquatischen Lebensraums des Doubs trat am 18. Januar 2012 in Neuenburg zusammen. Dabei wurde ein Rahmendokument unterzeichnet, welches aufzeigt, mit welchen Massnahmen die Beeinträchtigungen der Morphologie und der Wasserqualität des Doubs zu vermindern sind. Das Treffen stand unter dem gemeinsamen Vorsitz von Willy Geiger, Vizedirektor [...]

Mehr Tierschutz auf der Jagd: Petition eingereicht

Mehr Tierschutz auf der Jagd: Petition eingereicht

Der Entwurf zur Revision der Jagdverordnung (JSV) stellt Nutzungsansprüche der Jägerschaft in den Vordergrund, anstatt wildlebende Tiere mit einem zeitgemässen Gesetz besser zu schützen, so der STS. Er lanciert die Petition „Mehr Tierschutz auf der Jagd!“ Innerhalb kurzer Zeit haben rund 10’000 Personen die STS-Petition unterzeichnet. Die Unterschriften wurden gestern in Bern dem zuständigen Departement übergeben.

Wale ersticken in Fischernetzen

Wale ersticken in Fischernetzen

Die weltweiten Bestände von Zahnwalen, wie Tümmler, Schweinswal und Delphin, sind in den vergangenen zehn Jahren dramatisch geschrumpft. 86 Prozent aller Zahnwalarten sind aufgrund von Beifang in Langleinen, Stell- und Schleppnetzen akut bedroht.

Jagd auf Hering

Jagd auf Hering

Die EU-Fischereiminister haben letzte Woche festgelegt, wie viel Fisch 2012 in Nordsee und Nordostatlantik gefangen werden darf. Der WWF zieht eine gemischte Bilanz der Entscheidungen. Er begrüsst laut Medienmitteilung die klarere Ausrichtung der Fangquoten an den wissenschaftlichen Vorgaben, kritisiert aber vor allem den Beschluss zu Nordseehering.

Gericht untersagt Muschelimport

Gericht untersagt Muschelimport

Zufrieden sind die Naturschutzverbände Schutzstation Wattenmeer und WWF mit einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes in Schleswig, nach dem der Import von Miesmuscheln aus entfernten Regionen in den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer unterbleiben müsse. Diese Muscheln waren für die Kulturbänke der Muschelfischerei bestimmt, doch durch den Import werden auch gebietsfremde Arten eingeschleppt.

Illegaler Wolf-Abschuss: Politiker verurteilt

Illegaler Wolf-Abschuss: Politiker verurteilt

Der Walliser alt Staatsrat Jean-René Fournier ist zu einer bedingten Strafe verurteilt worden, weil er 2006 den illegalen Abschuss eines Wolfs genehmigt hat. Der WWF hatte damals Strafanzeige eingereicht und bekommt jetzt vom Kantonsgericht Recht.

Miesmuschel stark im Rückgang

Miesmuschel stark im Rückgang

Tief enttäuscht sind die Naturschutzverbände Schutzstation Wattenmeer, NABU und WWF über das schleswig-holsteinische Umweltministerium. Sie werfen ihm vor, bei der Fischerei keine Rücksicht auf den Schutz des Nationalparks zu nehmen. So seien nur noch zehn Prozent der einstigen Bestände an natürlichen Miesmuschelbänken vorhanden. Die Fischerei soll dennoch fast unverändert für weitere 15 Jahre fortgeführt werden.

Ein Zeichen für die Weltmeere

Ein Zeichen für die Weltmeere

Die Weltmeere sind die grösste und am wenigsten geschützte Biosphäre der Erde. Zwei Drittel der Ozeane sind internationale Gewässer. Bisher gab es keinen rechtlichen Rahmen für den Schutz der biologischen Vielfalt dieser so genannten Hohen See, die ausserhalb nationaler Gesetzgebung liegt. Die UN-Generalversammlung verabschiedete gestern eine Resolution zur nachhaltigen Fischerei und begann die Debatte über eine zweite Meeresresolution, die den Weg zu einem völkerrechtlich bindenden Abkommen für den Meeresschutz auf Hoher See ebnet. Zum einen werden Fischereinationen und regionale Fischereiorganisationen aufgefordert, destruktive Fischereimethoden, wie Bodenschleppnetze, in Gebieten mit empfindlichen Tiefsee-Ökosystemen aufzugeben. Zum anderen soll das Seerecht soweit fortentwickelt werden, dass die Ausweisung von Meeresschutzgebieten auch in internationalen Gewässern ermöglicht wird.

Schlaue Netze

Schlaue Netze

Anlässlich des gestrigen Weltfischereitages fordert der WWF, die Fischerei umweltverträglicher zu gestalten und stellt die Gewinner des internationalen Wettbewerbs „Schlaue Netze“ vor. Die Umweltorganisation prämiert die Entwicklung von innovativen Fischereimethoden aus aller Welt, die Umweltschäden wie unerwünschten Beifang reduzieren. Der mit 30.000 US-Dollar dotierte Hauptpreis geht in diesem Jahr an den Kapitän eines japanischen Thunfischfängers. Seine Erfindung verringert den Beifang von Seevögeln in der Langleinenfischerei auf Thunfisch um bis zu 89 Prozent. Mit zusätzlichen Gewichten lassen sich die mit Ködern bestückten, mehrere hundert Meter langen Fischerleinen tiefer unter der Wasseroberfläche ausbringen. Damit sind die Haken für die gefährdeten Albatrosse und anderen Seevögel auf ihrer Jagd nach den Ködern ausser Reichweite. Bis zu 300.000 Seevögel fallen derzeit weltweit pro Jahr der Langleinen-Fischerei zum Opfer.

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