Diese Kategorie enthält 286 Beiträge.

Gewässerschutz

No-Go-Areas für Staudämme

No-Go-Areas für Staudämme

Der WWF fordert für Infrastrukturprojekte, wie etwa Stauanlagen oder Wasserkraftwerke weltweite, strengere Nachhaltigkeits-Standards. Eine am Donnerstag in Bonn vorgestellte WWF-Studie betont, dass die Identifizierung und Priorisierung von wichtigen und lebensnotwendigen Gewässersystemen unumgänglich sei, um eine naturverträgliche Nutzung von Feuchtgebieten, Seen und Flüssen zu ermöglichen. Ausserdem müssten „No-Go-Areas“ für Bauvorhaben in ökologisch besonders wertvollen Regionen ausgewiesen werden. Nutzungen von Gewässern ausserhalb der höchsten Schutzkategorie müssten zukünftig strenge Nachhaltigkeitskriterien erfüllen, so die Forderungen des WWF.

Fahrlässige Ausrüstung der Schiffe

Fahrlässige Ausrüstung der Schiffe

In der Nacht auf den 14. November ist es im Nationalpark Donau-Auen erneut zu einem schweren Unfall gekommen. Ein Schubverbund ist auf ein bereits im Mai gesunkenes Schotter-Transportschiff aufgelaufen. Das ist bereits die dritte Havarie in einem Jahr. Nur 20 Prozent der Schiffe dürften derzeit mit einem aktuellen Ortungssystem und Echtzeitkarten ausgerüstet sein. Bei schlechter Sicht kommt es daher leicht zu gefährlichen Situationen. „Das ist, als wenn man Lastwagen ohne Licht auf der Strasse fahren lassen würde“, warnt WWF-Naturschutzexperte Gerhard Egger.

Müll im Meer

Müll im Meer

Über eine Million Seevögel und über 100.000 Meeressäuger sterben jährlichweltweit an den tödlichen Folgen von Plastikmüll. Hauptverursacher ist regional gesehen die Seeschifffahrt. Beobachtungen aus dem Flugzeug zeigen die Müllmengen auf Wasseroberfläche entlang der Hauptschifffahrtsrouten in der südlichen Nordsee. Ein klares Zeichen dafür, dass noch immer zu viel Müll von den Schiffen im Meer landet.

Wertvollster Alpenfluss ist bedroht

Wertvollster Alpenfluss ist bedroht

Die Sense ist einzigartig: In einer internationalen Studie des WWF Deutschland hat sie unter 15 untersuchten Alpenflüssen am besten abgeschnitten. Doch dieses Naturjuwel ist bedroht, denn ausgerechnet am wertvollsten Alpenfluss Europas wird ein neues Kleinwasser-Kraftwerk geplant.

Ölförderung über Schutz des Nationalparks Wattenmeer

Ölförderung über Schutz des Nationalparks Wattenmeer

Das „Bergamt“ in Clausthal-Zellerfeld hat Ende Oktober 2011 nachträglich umfangreiche Baumassnahmen an der im Nationalpark Wattenmeer gelegenen Ölbohrinsel „Mittelplate A“ in einem Planfeststellungsbeschluss genehmigt. Der Betreiber, hatte seine Plattform mit einem so genannten Kolkschutz versehen, da ihre Standfestigkeit durch den wandernden Priel „Trischenflinge“ bedroht wird.

Mehr tote als lebendige Tiere geborgen

Mehr tote als lebendige Tiere geborgen

Der WWF Neuseeland befürchtet, dass die Auswirkungen der Ölpest in Neuseeland für die Tierwelt noch Jahre zu spüren sein werden. Hunderte tote Vögel wurden in den letzten Tagen bereits gefunden. Bisher konnten nur 92 Vögel lebend geborgen werden. „Wir suchten die Felsen nach überlebenden Tieren ab. Leider sind sie sehr schwer zu finden. Leider haben wir viel mehr tote als lebende Vögel gefunden“, beklagt WWF-Meeresexperte Bob Zuur.

Seevögel in Gefahr

Seevögel in Gefahr

Seit Tagen verschmutzt in Neuseeland eine Ölpest, nach der Havarie des Frachters Rena den Strand. „Wir sind sehr besorgt über die Auswirkungen auf das Leben im Meer und die Seevögel. Die nächsten Tage sind entscheidend ob sich hier eine ökologische Katastrophe anbahnt“, sagte WWF-Meeresexpertin Rebecca Bird.

Umweltkatastrophe in Neuseeland

Umweltkatastrophe in Neuseeland

Der WWF in Neuseeland befürchtet massive Auswirkungen auf die Artenvielfalt in Neuseeland durch die Ölpest, die das Containerschiff Rena bei Tauranga verursacht hat. Wenn 1.700 Tonnen Öl ins Meer gelangen, wäre das die grösste Ölpest Neuseelands in den letzten Jahrzehnten. Die ersten toten Vögel wurden bereits neben dem Schiff gefunden.

Rotschlammkatastophe: Ein Jahr danach

Rotschlammkatastophe: Ein Jahr danach

Ein Jahr nach der Rotschlammkatastrophe in Ungarn hat sich nur wenig getan um Katastrophen dieser Art zukünftig zu verhindern, warnt die Umweltorganisation WWF. „Ungarn hat die EU-Präsidentschaft ungenützt verstreichen lassen, um tickende Zeitbomben in Osteuropa zu entschärfen“, kritisiert Gábor Figeczky, Geschäftsführer des WWF Ungarn.

Seltenste Delfinart stirbt aus

Seltenste Delfinart stirbt aus

Die Forschungsergebnisse neuseeländischer Wissenschaftler zeigen, dass die jetzigen Schutzmassnahmen nicht ausreichen um den seltensten Meeresdelfin vor dem Aussterben zu schützen. Die Hector- Delfine leben ausschliesslich an den Küsten Neuseelands. Vor allem die Einführung, der Kiemen- und Schleppnetzfischerei in den Siebzigerjahren macht den seltenen Meeressäuger zu schaffen.

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