Diese Kategorie enthält 288 Beiträge.

Gewässerschutz

Alpen: Wasserturm Europas

Alpen: Wasserturm Europas

Alpine Flüsse versorgen 170 Millionen Menschen mit Wasser und sind die Quelle wichtiger Flüsse in Europa. Der Klimawandel wird die Wasserverfügbarkeit in den Alpen stark reduzieren.

Wale ersticken in Fischernetzen

Wale ersticken in Fischernetzen

Die weltweiten Bestände von Zahnwalen, wie Tümmler, Schweinswal und Delphin, sind in den vergangenen zehn Jahren dramatisch geschrumpft. 86 Prozent aller Zahnwalarten sind aufgrund von Beifang in Langleinen, Stell- und Schleppnetzen akut bedroht.

Ufenau: Bundesgericht verbietet Neubau

Ufenau: Bundesgericht verbietet Neubau

Das Kloster Einsiedeln darf auf der mehrfach geschützten Insel Ufenau im Zürichsee kein neues Restaurant bauen. Dies hat das Bundesgericht entschieden. Der Umweltschutzverein Aqua Viva hatte Beschwerde eingereicht.  Laut dem Gericht ist das Projekt des Star-Architekts Peter Zumtor mit dem Moorschutz nicht vereinbar. Das Kloster hatte vier Baugesuche für Änderungsvorhaben in der Moorlandschaft eingereicht. Kernstück [...]

Schmutzige Traumschiffe

Schmutzige Traumschiffe

Der NABU verleiht Deutschlands peinlichsten Umweltpreis in diesem Jahr an die Kreuzfahrtunternehmen AIDA und TUI Cruises. „Ihre angeblich ‚Weissen Flotten‘ sind in Wahrheit dreckige Russschleudern, denn die Kreuzfahrtschiffe fahren auf hoher See immer noch mit giftigem Schweröl“, erklärt NABU-Präsident Olaf Tschimpke. „Damit stösst ein einziger Ozeanriese auf einer Kreuzfahrt so viele Schadstoffe aus wie fünf Millionen Pkw auf der gleichen Strecke!”

Gericht untersagt Muschelimport

Gericht untersagt Muschelimport

Zufrieden sind die Naturschutzverbände Schutzstation Wattenmeer und WWF mit einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes in Schleswig, nach dem der Import von Miesmuscheln aus entfernten Regionen in den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer unterbleiben müsse. Diese Muscheln waren für die Kulturbänke der Muschelfischerei bestimmt, doch durch den Import werden auch gebietsfremde Arten eingeschleppt.

Aufschub des Mekong-Staudamm

Aufschub des Mekong-Staudamm

Die Umweltschutzorganisation WWF begrüsst die gemeinsame Entscheidung von Laos, Thailand, Kambodscha und Vietnam, den Bau des geplanten Staudamms in Laos vorerst nicht zu beginnen. Die in der Mekong-Flusskommission vertretenden Länder haben im Zuge des gegenseitigen Konsultationsmechanismus für Staudammbauten am Hauptstrom des gemeinsamen Flusslaufes erklärt, dass die derzeitig vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Folgen des geplanten Staudammes nicht ausreichend untersucht seien.

Schutzbemühungen in Kroatien

Schutzbemühungen in Kroatien

Kroatiens Naturschönheiten umfassen neben den blauen Adriastränden auch die letzten grossen Auwälder Europas. Am Tag vor der Unterzeichnung des EU-Beitrittsvertrages durch Kroatien warnt der WWF vor der Zerstörung der einzigartigen Flussökosysteme des Landes. Jahrzehnte alte Regulierungs- und Kanalisierungspläne aus kommunistischen Zeiten, werden derzeit von der dortigen Wasserbaulobby aus der Schublade geholt.

Ein Zeichen für die Weltmeere

Ein Zeichen für die Weltmeere

Die Weltmeere sind die grösste und am wenigsten geschützte Biosphäre der Erde. Zwei Drittel der Ozeane sind internationale Gewässer. Bisher gab es keinen rechtlichen Rahmen für den Schutz der biologischen Vielfalt dieser so genannten Hohen See, die ausserhalb nationaler Gesetzgebung liegt. Die UN-Generalversammlung verabschiedete gestern eine Resolution zur nachhaltigen Fischerei und begann die Debatte über eine zweite Meeresresolution, die den Weg zu einem völkerrechtlich bindenden Abkommen für den Meeresschutz auf Hoher See ebnet. Zum einen werden Fischereinationen und regionale Fischereiorganisationen aufgefordert, destruktive Fischereimethoden, wie Bodenschleppnetze, in Gebieten mit empfindlichen Tiefsee-Ökosystemen aufzugeben. Zum anderen soll das Seerecht soweit fortentwickelt werden, dass die Ausweisung von Meeresschutzgebieten auch in internationalen Gewässern ermöglicht wird.

Mehr von den Kleinen

Mehr von den Kleinen

Während andernorts das Artensterben beschleunigt abläuft, begünstigen die erfolgreiche Bekämpfung der Überdüngung und steigende Temperaturen im Zürichsee seit den 1970er Jahren offenbar eine wachsende Biodiversität beim Plankton. Ob sich das langfristig auch positiv auf die Fischvielfalt auswirken wird, ist offen. Genau unter Beobachtung stehen die neuen Arten bei der Wasserversorgung, denn unter ihnen sind auch Organismen, die giftige Stoffe produzieren können.

Schicksalstag für den Mekong?

Schicksalstag für den Mekong?

Wenige Tage vor der entscheidenden Sitzung warnt der WWF eindringlich vor den verheerenden Folgen des Baus eines Staudamms am Mekong. Der WWF fordert die zuständigen Minister von Laos, Thailand, Kambodscha und Vietnam auf, die Planungen des laotischen Wasserkraftprojektes Xayaburi am Mekong zu stoppen. Die Minister kommen in der kommenden Woche zusammen, um über das Projekt zu entscheiden. Die bisherigen Planungen wurden von den Anrainerstaaten im April als völlig unzureichend und unvollständig bewertet, weswegen sie dem Projekt bisher ihre erforderliche Zustimmung verweigert und die Entscheidung auf Ministerebene verschoben haben.

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