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	<title>Naturschutz.ch &#187; Gewässerschutz</title>
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	<description>Das Schweizer Portal für Natur- und Umweltschutz</description>
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		<title>Kibag lehnt Umweltexpertise ab</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 07:24:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Gewässerschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem die Kibag die Durchführung eines runden Tisches zur Besprechung der Naturschutzanliegen abgelehnt hatte, bot die Landschaftsschutzorganisation Ripa Inculta! an, eine objektive Umweltexpertise zu finanzieren. Um diese Expertise durchzuführen, müssen die Wissenschaftler die Nuoler Bucht betreten können. Diesen Zugang hat die Kibag aber schriftlich verwehrt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" /><img class="alignleft size-medium wp-image-26410" title="Bucht Nuolen" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Bucht-Nuolen-300x200.jpg" alt="Bucht Nuolen" width="300" height="200" />Der Fall um die von der Kibag geplante Luxus-Uferüberbauung in den wertvollen Naturbuchten in Nuolen (<a href="http://naturschutz.ch/news/landschaftsschutz/illegale-uberbauung/" target="_blank">naturschutz.ch berichtete</a>) geht in eine neue Runde. Die Pläne verstossen mehrfach gegen geltendes Schweizer Recht, so ist zum Beispiel die Aufschüttung von Seen und der Ufervegetation in der Schweiz verboten.</p>
<p>Nachdem die Kibag die Durchführung eines runden Tisches zur Besprechung der Naturschutzanliegen abgelehnt hatte, bot die Landschaftsschutzorganisation Ripa Inculta! an, eine objektive Umweltexpertise zu finanzieren. Um diese Expertise durchzuführen, müssen die Wissenschaftler die Nuoler Bucht betreten können. Diesen Zugang hat die Kibag aber schriftlich verwehrt.</p>
<p>Der Anwalt der beiden in diesem Fall engagierten Organsiationen Nuolen natürlich! und Ripa Inculta! hat beim Regierungsrat des Kantons Schwyz um die Möglichkeit gebeten, in die Konzessionen zum Kiesabbau in Nuolen und Tuggen einsehen zu können. Diese Einsichtnahme hat der Regierungsrat nun abgelehnt. Es stellt sich die Frage, warum die Bevölkerung nicht wissen darf, zu welchen Bedingungen und mit welchen Auflagen die Kibag den Kiesabbau am Zürichsee betreibt.</p>
<p><a href="http://www.ripa-inculta.ch/" target="_blank">Ripa Inculta!</a></p>
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		<title>Greenpeace fordert Energie(r)evolution</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 12:28:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Gewässerschutz]]></category>
		<category><![CDATA[BP-Ölplattform Deepwater Horizon]]></category>
		<category><![CDATA[Golf von Mexiko]]></category>
		<category><![CDATA[OL]]></category>

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		<description><![CDATA[BP gibt dem Druck von Bevölkerung und Politik nach und zahlt 20 Milliarden Dollar in einen unabhängigen Fonds ein, aus dem Entschädigungsforderungen bezahlt werden sollen. Weil sich eine solche Katastrophe nicht wiederholen darf, fordert Greenpeace ein weltweites Verbot von Ölbohrungen in der Tiefsee.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" /><img class="alignleft size-full wp-image-18662" title="windkraftanlage" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/windkraftanlage.gif" alt="windkraftanlage" width="97" height="114" />BP gibt dem Druck von Bevölkerung und Politik nach und zahlt 20 Milliarden Dollar in einen unabhängigen Fonds ein, aus dem Entschädigungsforderungen bezahlt werden sollen. In der Zwischenzeit sprudelt das Öl im Golf aber ungehindert weiter. Weil sich eine solche Katastrophe nicht wiederholen darf, fordert Greenpeace ein weltweites Verbot von Ölbohrungen in der Tiefsee. Diese Tragödie erinnert uns daran, dass die Zeit für eine Zukunft mit sauberen Energien gekommen ist.</p>
<p>Das Energie(R)evolutions-Szenario bietet dazu einen praktisch umsetzbaren Entwurf, der auf bewährte Technologien zurückgreift und eine Senkung des CO2-Ausstosses aus Energie und Verkehr um 80% verspricht.</p>
<p><a href="http://www.greenpeace.ch/de/themen/energie/energierevolution/?utm_source=CleverReach&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=Update+III+Katastrophe+Golf+Mexiko&amp;utm_content=Mailing_537948" target="_blank">Energie(R)evolution</a></p>
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		<title>Brisante Chemiemüll-Dokumente aufgetaucht</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/abfall-recycling/brisante-chemiemull-dokumente-aufgetaucht/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 12:46:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abfall und Recycling]]></category>
		<category><![CDATA[Chemie]]></category>
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		<description><![CDATA[Greenpeace und die Grünen Baselland haben letzte Woche brisante Chemie-interne Dokumente veröffentlicht, die neue Erkenntnisse zur Deponie- und Trinkwasserproblematik liefern. Damit ist man dem direkten Nachweis der Haftung für die Trinkwasserverschmutzung von Novartis, Ciba/BASF und Syngenta einen entscheidenden Schritt näher gekommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" /><img class="alignleft size-full wp-image-17924" title="giftmuell" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/giftmuell.gif" alt="giftmuell" width="160" height="120" />Greenpeace und die Grünen Baselland haben letzte Woche brisante Chemie-interne Dokumente veröffentlicht, die neue Erkenntnisse zur Deponie- und Trinkwasserproblematik liefern. Bereits vor fünf Jahren hatte Greenpeace eine als vertraulich klassierte &#8220;Stoffliste Deponie Muttenz&#8221; von Novartis, Ciba und Syngenta veröffentlicht. Damals liessen die Chemiefirmen im Nachhinein verlauten, die für die Altlastenbearbeitung wichtige Liste habe den Experten und Gremien ohne Einschränkung zur Verfügung gestanden. Dabei handelte es sich jedoch nur um eine zensierte Liste.</p>
<p>Die aufgelisteten Chemikalien, bzw. deren Produktionsabfälle und Fehlchargen, wurden von den Basler Chemiekonzernen in den Muttenzer Deponien abgelagert. Später wurden diese Chemikalien im Basler Grund- und Trinkwasser nachgewiesen. Auf der jetzt aufgetauchten Liste wird ersichtlich, welcher Konzern für welche Chemikalien verantwortlich ist. Damit ist man dem direkten Nachweis der Haftung für die Trinkwasserverschmutzung von Novartis, Ciba/BASF und Syngenta einen entscheidenden Schritt näher gekommen.</p>
<p><a href="http://www.greenpeace.ch/de/presse/pressemitteilungen/chemie/chemie-pressemitteilungen-single-view/archive/2010/may/article/basler-chemie-verheimlichte-brisante-dokumente-zu-chemiemuell-und-firmen-verantwortung/" target="_blank">Greenpeace</a></p>
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		<title>Chemie im Abwasser</title>
		<link>http://naturschutz.ch/featured/chemie-im-abwasser/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 May 2010 12:44:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abfall und Recycling]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
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		<description><![CDATA[Auch in bereits gereinigtem Abwasser lassen sich Spuren von zahlreichen Chemikalien nachweisen. Dabei handelt es sich vor allem um Schmerzmittelwirkstoffe, künstliche Hormone und Spülmittelreste. Die Spuren beeinträchtigen sowohl Pflanzen als auch Tiere.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" /><img class="alignleft size-medium wp-image-24428" title="Sempachersee" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Sempachersee-300x199.jpg" alt="Sempachersee" width="300" height="199" />Auch in bereits gereinigtem Abwasser lassen sich Spuren von zahlreichen Chemikalien nachweisen, wie in der aktuellen Ausgabe des Beobachter Natur zu lesen ist. Dabei handelt es sich vor allem um Schmerzmittelwirkstoffe, künstliche Hormone und Spülmittelreste. Die Spuren beeinträchtigen Pflanzen und Tiere. Obwohl die Verschmutzungen meist nur in Kleinstmengen auftreten, reicht dies teilweise schon aus, um zum Beispiel bei Fischen die Fruchtbarkeit zu schädigen</p>
<p>In den letzten Jahren wurde das Problem ausgiebig erforscht. Nun will das Bundesamt für Umwelt (Bafu) die Kläranlagen aufrüsten lassen, damit auch Mikroverunreinigungen aus den Abwässern gefiltert werden können. Dabei stellt sich auch die Frage, wie bestehende Anlagen aufgerüstet werden können. Die Verfahren sind bereits in verschiedenen Pilotanlagen getestet worden. Für die Reinigung komme die Behandlung mit Aktivkohle oder Ozon in Frage, wie der Beobachter Natur schreibt.</p>
<p>Beide Systeme haben Vor- und Nachteile, ein wichtiges Kriterium ist bei der Beurteilung auch der Kostenaufwand. Zu den Investitionen für die Aufrüstung der Anlagen kommt der Betriebsaufwand hinzu. Der Aufwand pro Einwohner und Jahr bewegt sich dabei zwischen 10 und 50 Franken. Die Kosten für Abwasserreinigung werden wahrscheinlich um etwa sechs Prozent ansteigen. Besonders sinnvoll wäre die Aufrüstung im Zusammenhang mit anstehenden Erneuerungsarbeiten bei älteren Abwasserreinigungsanlagen.</p>
<p><a href="http://www.beobachter.ch/natur/forschung-wissen/artikel/abwasser_geklaert-ist-erst-das-prinzip/" target="_blank">Beobachter Natur</a></p>
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		<title>Plastikmüll im Meer</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/plastikmull-im-meer/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Mar 2010 11:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schätzungsweise 6,4 Millionen Tonnen Müll landen jedes Jahr in den Ozeanen. Auf der Meeresoberfläche bilden sich teilweise ganze Müllteppiche, wie zum Beispiel der "Great Pacific Garbage Patch" in der Grösse Mitteleuropas.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" /><img class="alignleft size-full wp-image-18304" title="petflaschen" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/petflaschen.jpg" alt="petflaschen" width="160" height="115" />In einem Beitrag über den Plastikmüll im Meer, berichtet der Naturschutzbund Deutschland (NABU) von schätzungsweise 6,4 Millionen Tonnen Müll, die jedes Jahr in den Ozeanen landen. Auf der Meeresoberfläche bilden sich teilweise ganze Müllteppiche, wie zum Beispiel der &#8220;Great Pacific Garbage Patch&#8221; in der Grösse Mitteleuropas. Diese Abfallberge stellen jedoch nicht nur ein kosmetisches Problem dar, wie der NABU berichtet. Der Müll zersetzt sich sehr langsam, nach und nach gelangen damit auch Giftstoffe ins Wasser. Diese teilweise gefährlichen Stoffe reichern sich in der Nahrungskette an und gefährden die marinen Lebenswesen, längerfristig vermutlich auch Menschen. Ausserdem füttern zum Beispiel Seevögel ihre Jungtiere mit Plastik, was dazu führt, dass diese mit vollem Magen verhungern. Wale, Delfine, oder auch Schildkröten sterben qualvoll beim Versuch, sich aus alten Fischernetzen zu befreien.</p>
<p>Problematisch ist aber nicht nur der auf der Oberfläche schwimmende Müll. Ein Grossteil des Abfalls sinkt auf den Meeresboden. Sichtbar ist also nur die Spitze des Müllbergs im Meer.</p>
<p><a href="http://www.nabu.de/themen/meere/plastik/index.html" target="_blank">Naturschutzbund Deutschland</a></p>
<p><a href="http://www.greatgarbagepatch.org/" target="_blank">Garbage Patch</a> (Englischsprachige Seite)</p>
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		<title>Gentechnik-Gift in Gewässern?</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/gentechnologie/gentechnik-gift-in-gewassern/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 07:29:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gentechnologie]]></category>
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		<category><![CDATA[Gen-Mais]]></category>
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		<description><![CDATA[In der Vergangenheit wurde kaum untersucht, ob sich der Anbau von Genmais auch auf angrenzende Gewässer auswirken kann. Wie der NABU (Naturschutzbund Deutschland) berichtet, liefert eine amerikanische Studie nun erste Erkenntnisse zum Thema.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" /><img class="alignleft size-full wp-image-17665" title="bach" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/bach.jpg" alt="bach" width="160" height="140" />In gentechnisch verändertem Mais ist ein Gift gegen die Schmetterlingsart Maiszünsler enthalten, das so genannte Bt-Toxin. In der Vergangenheit wurde kaum untersucht, ob sich der Anbau von Genmais auch auf angrenzende Gewässer auswirken kann. Wie der NABU (Naturschutzbund Deutschland) berichtet, liefert eine amerikanische Studie nun erste Erkenntnisse zum Thema. Untersucht wurden dazu unter anderem Köcherfliegenlarven, die nahe mit den Schmetterlingen verwandt sind und eine wichtige Rolle im Ökosystem spielen. Via Maispollen und Maisstreu gelangt das Maiszünslergift in die Gewässer und wird von aquatischen Organismen wie Köcherfliegenlarven abgebaut. Es wurden verschiedene Auswirkungen nachgewiesen, unter anderem ein deutlich verlangsamtes Wachstum und erhöhte Sterblichkeitsraten. Hier zeige sich das gleiche Muster, wie bei deutschen Untersuchungen von Schmetterlingen, so der NABU. In Deutschland wurde nachgewiesen, dass die Schmetterlingslarven selbst durch geringe Bt-Pollendosen gestresst sind und sich langsamer entwickeln.</p>
<p><a href="http://www.nabu.de/themen/gentechnik/biologischeVielfalt/11966.html" target="_blank">Naturschutzbund Deutschland</a></p>
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		<title>Weltwassertag</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/andere-themen/weltwassertag/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 15:14:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gavino</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andere Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Gewässerschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Coca Cola]]></category>
		<category><![CDATA[PUSCH]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute ist Weltwassertag. Organisiert von UN-Water findet dieser jedes Jahr seit 1993 statt. Anlässlich dieses Tages lädt die UN ihre Mitgliedsstaaten dazu ein, diesen Tag zur Einführung von UN-Empfehlungen zu nutzen und konkrete Aktionen in ihren Ländern zu fördern. Das Motto des diesjährigen Weltwassertages heisst «Sauberes Wasser für eine gesunde Welt».]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" /><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/fluss_birs.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-17890" title="fluss_birs" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/fluss_birs.jpg" alt="fluss_birs" width="199" height="150" /></a>Heute ist Weltwassertag. Organisiert von UN-Water findet dieser jedes Jahr seit 1993 statt. Anlässlich dieses Tages lädt die UN ihre Mitgliedsstaaten dazu ein, diesen Tag zur Einführung von UN-Empfehlungen zu nutzen und konkrete Aktionen in ihren Ländern zu fördern. Das Motto des diesjährigen Weltwassertages heisst «Sauberes Wasser für eine gesunde Welt».</p>
<p>Auch in der Schweiz gibt es neue Herausforderungen im Bereich Wasser. Der Nutzungsdruck auf die Gewässer nimmt weiter zu und zivilisationsbedingte Probleme wie Mikroverunreinigungen bedrohen die Wasserqualität. Zudem droht die Klimaerwärmung die Wasserressourcen in der Schweiz negativ zu beeinflussen. Die zunehmenden Ansprüche der verschiedenen Nutzungsgruppen und der Schutz der Umwelt führen vermehrt zu Interessenkonflikten. Wie die Stiftung Praktischer Umweltschutz Schweiz (Pusch) schreibt, wird das Abwägen zwischen Schutz und Nutzung der Wasserressourcen vermehrt eine Aufgabe von Gesellschaft und Politik sein. Deshalb sei es wichtig, die Bevölkerung für den Wert von sauberem Wasser und gesunden Gewässern zu sensibilisieren, damit sie politische Entscheidungen gut informiert treffen kann.</p>
<p>Im Rahmen des Weltwassertages stellte die Stiftung Praktischer Umweltschutz Schweiz Pusch letzte Woche ihre neue Ausstellung «Wasser – alles klar!» vor. Die Ausstellung sensibilisiert die Besucher auf originelle Weise für einen sorgsamen Umgang mit der Ressource Wasser. An sechs Wasserexperimenten erleben Kinder und Erwachsene spielerisch die Rolle des Wassers in unserer Gesellschaft. Zudem vermittelt die Ausstellung ganz konkrete Handlungstipps für den Alltag. Realisiert wurde die Ausstellung in Zusammenarbeit mit Coca-Cola und der Unterstützung von Bund und Kantonen. Pusch setzt für die Verbreitung dieser Ausstellung auf ihre bewährten Multiplikatoren. Gemeinden, Wasserversorgungen, Abwasserreinigungsanlagen oder Schulen können die mobile Ausstellung ab April 2010 als Do-it-yourself-Set mieten oder fixfertig mit Betreuungspersonal buchen. Ab Mitte 2010 steht die Ausstellung auch in der Westschweiz in einer französischsprachigen Adaption zur Verfügung.</p>
<p><a href="http://www.umweltschutz.ch/index.php?pid=90&amp;id=66" target="_blank">Praktischer Umweltschutz Schweiz (Pusch)</a></p>
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		<title>Der Greifensee atmet auf</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 21:22:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den heissen Sommermonaten besteht im Greifensee die Gefahr eines Fischsterbens. Die Baudirektion hat entsprechende Massnahmen ergriffen. Von Mai bis September wurde der Greifensee erstmals mit Luft versorgt. Eine einfache Belüftungsanlage hat auf einer Fläche von rund einem Quadratkilometer einen optimalen Lebensraum für Felchen geschaffen. Erste Messungen zeigen, dass die Fische das Gebiet – insbesondere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" /><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/greifensee.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-17971" title="greifensee" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/greifensee.jpg" alt="greifensee" width="160" height="120" /></a>In den heissen Sommermonaten besteht im Greifensee die Gefahr eines Fischsterbens. Die Baudirektion hat entsprechende Massnahmen ergriffen. Von Mai bis September wurde der Greifensee erstmals mit Luft versorgt. Eine einfache Belüftungsanlage hat auf einer Fläche von rund einem Quadratkilometer einen optimalen Lebensraum für Felchen geschaffen. Erste Messungen zeigen, dass die Fische das Gebiet – insbesondere im Hitzemonat August – als Rückzugsort genutzt haben. Fürs nächste Jahr sind weitere Optimierungen der Anlage geplant.</p>
<p>Die Phosphorkonzentration hat sich in den letzten Jahren zwar stabilisiert, trotzdem bleibt der Greifensee ein überdüngtes Gewässer. Dies hat zur Folge, dass in den heissen Sommermonaten der Lebensraum für verschiedene Fischarten, insbesondere für die Felchen, stark eingeschränkt wird: In der Tiefe fehlt es an lebensnotwendigem Sauerstoff und in den oberflächennahen Seeschichten ist es zu warm. Felchen überleben nur in einer dünnen Wasserschicht, in der das Wasser kühler als 21 Grad und genügend sauerstoffhaltig bleibt. Das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) der Baudirektion hat im Frühjahr 2009 im Greifensee eine Belüftungsanlage installiert, die eine ausreichende Sauerstoffversorgung während der kritischen Hochsommerzeit auf einer Fläche von etwa einem Quadratkilometer gewährleistet.</p>
<p><a href="http://www.sk.zh.ch/internet/sk/de/mm/2009/272.html" target="_blank">Kanton Zürich, Staatskanzlei</a></p>
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		<title>Saubere Gewässer</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Oct 2009 09:08:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[See]]></category>

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		<description><![CDATA[Die gemeinsamen Anstrengungen von Bund, Kantonen, Gemeinden und Landwirtschaftsbetrieben zeigen Wirkung: Die Qualität des Trink- und Seewassers hat sich in Regionen mit Sanierungsprojekten erheblich verbessert. In mehreren Nitratprojekten ist das Qualitätsziel von höchstens 25 mg Nitrat /l Wasser erreicht. Im Sempacher-, Hallwiler- und Baldeggersee werden 2009 erstmals wieder so tiefe Phosphorwerte wie um das Jahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" /><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/vierwaldstaettersee.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-18583" title="vierwaldstaettersee" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/vierwaldstaettersee.jpg" alt="vierwaldstaettersee" width="115" height="114" /></a>Die gemeinsamen Anstrengungen von Bund, Kantonen, Gemeinden und Landwirtschaftsbetrieben zeigen Wirkung: Die Qualität des Trink- und Seewassers hat sich in Regionen mit Sanierungsprojekten erheblich verbessert. In mehreren Nitratprojekten ist das Qualitätsziel von höchstens 25 mg Nitrat /l Wasser erreicht. Im Sempacher-, Hallwiler- und Baldeggersee werden 2009 erstmals wieder so tiefe Phosphorwerte wie um das Jahr 1900 gemessen. Schliesslich profitieren Kleinlebewesen in Bächen von einer besseren Wasserqualität dank der Reduktion von Pestizideinträgen</p>
<p>Mit 26 Nitrat-, 3 Phosphor und 2 Pflanzenschutzmittelprojekten unterstützt der Bund Massnahmen der Landwirtschaft zur Reduktion von unerwünschten Stoffen im Trinkwasser und in Oberflächengewässern. Gestützt auf Artikel 62a des Gewässerschutzgesetzes trägt der Bund rund 80% der Projektkosten.</p>
<p>In der Arbeitsgruppe Nitrat erarbeiten die Bundesämter für Landwirtschaft (BLW), Umwelt (BAFU) und Gesundheit (BAG) seit 10 Jahren gemeinsam mit Kantonsvertretern aus Landwirtschaft und Gewässerschutz Strategien und Konzepte zur Reduktion von Nitrat-, Phosphat- und Pestizideinträgen in die Gewässer und begleiten die Umsetzung dieser Projekte.</p>
<p>Durch geeignete Fruchtfolgen, bodenschonende Anbauweise, Anlegen von Grünland Pufferstreifen und Naturwiesen werden nicht nur die Nitratverluste stark reduziert oder die Phosphorabschwemmung verhindert, sondern auch die Pestizidbelastungen der Umwelt auf das absolut Unvermeidbare beschränkt. Das gemeinsame Vorgehen von Gewässerschutz und Landwirtschaft garantiert eine langfristig einwandfreie Trinkwasserqualität und schützt Oberflächengewässer vor übermässigen Nährstoff- oder Schadstoffeeintrag.</p>
<p>Die Massnahmen sind so angelegt, dass alle gewinnen: Landwirtschaft, Gewässer und Biodiversität. Wieder angelegte Weiher dienen Kleinlebewesen als Lebensraum, behalten übermässige Nährstoffe zurück und sind Ausflugs- und Erholungsraum für die Bevölkerung. Vernetzte Pufferstreifen und Wiesen in Ackerbaugebieten fördern Flora und Fauna und verhindern den Pestizideintrag in Gewässer. Die Landwirte leisten einen ökologischen Mehrwert, für den sie finanziell belohnt werden.</p>
<p><a href="http://www.blw.admin.ch/themen/00421/index.html?lang=de" target="_blank">BLW Bundesamtfür Landwirtschaft</a><br />
<a href="http://www.news.admin.ch/message/?lang=de&amp;msg-id=29644" target="_blank">Medienmitteilung</a></p>
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		<title>Für Renaturierungsfonds ausgezeichnet</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 08:45:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit über zehn Jahren existiert der Renaturierungsfonds des Kantons Bern, der aus den kantonalen Wasserzinseinnahmen gespeist wird. Seither wurden mehr als 450 Renaturierungsprojekte für über 28 Millionen Franken an Berner Gewässern realisiert. Für diese vorbildliche Zusammenarbeit über verschiedene Bereiche der Wasserwirtschaft und des Naturschutzes hinweg – zugunsten von Mensch und Natur – erhält der Kanton Bern den Gewässerpreis 2009.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" /><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/fluss2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-17889" title="fluss2" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/fluss2.jpg" alt="fluss2" width="160" height="125" /></a>Seit über zehn Jahren existiert der Renaturierungsfonds des Kantons Bern, der aus den kantonalen Wasserzinseinnahmen gespeist wird. Seither wurden mehr als 450 Renaturierungsprojekte für über 28 Millionen Franken an Berner Gewässern realisiert. Dadurch konnten Lebensräume an und in Gewässern aufgewertet werden, in der Regel im Zusammenwirken mit wasserbaulichen Vorhaben für den Hochwasserschutz und den Gewässerunterhalt. Für diese vorbildliche Zusammenarbeit über verschiedene Bereiche der Wasserwirtschaft und des Naturschutzes hinweg – zugunsten von Mensch und Natur – erhält der Kanton Bern den Gewässerpreis 2009. Der Gewässerpreis wird alle zwei Jahre von Pro Natura, vom Schweizerischen Wasserwirtschaftsverband, vom Verband Schweizer Abwasser- und Gewässerschutzfachleute VSA und vom Verein für Ingenieurbiologie VIB vergeben.</p>
<p>Am 23. November 1997 schaffte das Berner Stimmvolk die Voraussetzung für eine Spezialfinanzierung zur Aufwertung von Gewässern: den Renaturierungsfonds. Zehn Prozent der jährlichen Abgaben für die Wasserkraftnutzung lässt der Kanton in den Fonds fliessen. Ziel des Renaturierungsfonds ist die Verbesserung und Wiederherstellung von Lebensräumen und Funktionen natürlicher Gewässer. Der Fonds unterstützt Gemeinden und Private durch die subsidiäre Finanzierung von Restkosten und schafft dort Anreize, wo ein Handlungsbedarf ausschliesslich oder überwiegend aus ökologischer Sicht besteht.</p>
<p>Stellvertretend für alle anderen Projekte erfolgte die Gewässerpreisverleihung in Rubigen, der Standortgemeinde der Hunzigenau an der Aare. Die Hunzigenau ist ein musterhaftes Beispiel einer Hochwasserschutzmassnahme. Dank umfangreichen<br />
Renaturierungsmassnahmen (siehe Box) konnte der Lebensraum im und am Wasser<br />
ökologisch stark aufgewertet werden und die Uferzone wird nun von der breiten Bevölkerung als Naherholungsgebiet genutzt.</p>
<p>Baudirektorin Barbara Egger-Jenzer betonte anlässlich der Preisverleihung, dass nicht nur die Natur, sondern auch der Mensch von Renaturierungen profitiere: Einerseits sind<br />
Renaturierungsmassnahmen auch Hochwasserschutzmassnahmen. Den Gewässern und<br />
der Natur mehr Raum zu geben, schütze die Menschen besser vor Naturgewalten, legte<br />
Barbara Egger-Jenzer dar. Anderseits schaffen Renaturierungen auch Naherholungsräume für Menschen, wie das Beispiel der Hunzigenau zeige. Volkswirtschaftsdirektor Rickenbacher zeigte sich überzeugt davon, dass die Verleihung den Kanton Bern anspornen wird, auch weiterhin für die Renaturierung der bernischen Gewässer einzustehen. Er unterstrich dabei, dass es aus ökologischer Sicht sehr wichtig sei, wenn aus weitgehend kanalisierten Fluss- und Bachläufen wieder verzweigte, lebendige Gewässer geschaffen würden.</p>
<p><a href="http://www.pronatura.ch/content/data/091013_MC_GP09.pdf" target="_blank">Medienmitteilung</a><br />
<a href="http://www.pronatura.ch/content/cms/popup2.php?rel=257" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
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