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	<title>Naturschutz.ch &#187; Gewässerschutz</title>
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	<description>Das Schweizer Portal für Natur- und Umweltschutz</description>
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		<title>Gefahrenkarten zu 80 Prozent erstellt</title>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2012 19:59:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>naturschutz.ch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die grossen Anstrengungen der Kantone bei der Erarbeitung von Gefahrenkarten zeigen laut dem Bundesamt für Umwelt BAFU Wirkung. 80 Prozent der Gefahrenkarten sind erstellt, insbesondere die Gebiete mit hohem Schadenspotential sind erfasst. Die verbleibenden 20 Prozent sollen gemäss den kantonalen Planungen bis 2013 erarbeitet sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://naturschutz.ch/news/unwetterschaden-2011-hohe-schaden-geringe-schadensumme/46318 /attachment/diemtigen1" rel="attachment wp-att-46321"><img class="alignleft size-medium wp-image-46321" title="Hochwasser" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Diemtigen1-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Die grossen Anstrengungen der Kantone bei der Erarbeitung von Gefahrenkarten zeigen laut dem Bundesamt für Umwelt BAFU Wirkung. 80 Prozent der Gefahrenkarten sind erstellt, insbesondere die Gebiete mit hohem Schadenspotential sind erfasst. Die verbleibenden 20 Prozent sollen gemäss den kantonalen Planungen bis 2013 erarbeitet sein.</strong></p>
<p>Die Kantone erstellen seit Ende der neunziger Jahre mit der Unterstützung des Bundes Gefahrenkarten. Aus den Karten ist ersichtlich, welche Naturgefahren wie Lawinen, Rutschungen, Steinschlag oder Hochwasser die Siedlungsgebiete bedrohen können. Die jährliche Erhebung des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) über den Stand der Erstellung der Gefahrenkarten zeigt, dass die Kantone Ende 2011die Gefahrenkarten zu 80 Prozent realisiert haben. Die noch fehlenden Karten sollen gemäss der Planung der Kantone bis Ende 2013 vorliegen.</p>
<p>Erstmals wird dann eine landesweite Übersicht über die gefährdeten Gebiete vorliegen. Damit sei der Prozess der Gefahrenbeurteilung jedoch nicht abgeschlossen, so das Bafu. &#8220;Die Bedrohung durch Naturgefahren muss regelmässig überprüft und die Gefahrenkarten müssen bei Bedarf angepasst werden.&#8221;</p>
<p><strong>Umsetzung in Raumplanung wichtig</strong></p>
<p>Ein wichtiger Schritt sei die Anwendung der Gefahrenkarten in der Raumplanung. Bis heute seien rund zwei Drittel der Gefahrenkarten in der kommunalen Nutzungsplanung verbindlich bis auf Stufe Parzelle umgesetzt. Den Nutzen von Gefahrenkarten haben zum Beispiel die Ereignisse vom 10. Oktober 2011 im Kandertal im Kanton Bern gezeigt: Aufgrund der Gefahrenkarten waren vorsorgliche Schutzmassnahmen ergriffen worden, so dass vielerorts grössere Schäden verhindert werden konnten.</p>
<p>&#8220;In Zukunft müssen die Lücken bei den Gefahrengrundlagen geschlossen werden&#8221;, schreibt das Bafu. &#8220;So gilt es, weitere Gefahren etwa aufgrund aussergewöhnlicher Niederschläge wie das Eindringen von Wasser in Gebäude durch Kanalisationsrückstau, Hangwasser oder Grundwasseranstieg zu erfassen.&#8221; Der Bund wird diese wichtigen Arbeiten auch in Zukunft fördern, indem er 50 Prozent der Kosten übernimmt.</p>
<p><a href="http://www.bafu.admin.ch/" target="_blank">BAFU</a></p>
<p>Bild: Stefan Grünig/Wikipedia</p>
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		<title>Quecklebendig dank Fischkonsum?</title>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2012 07:50:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora Kieselbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewässerschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer ein- bis zweimal pro Woche Fisch isst, lebt gesund, so die Empfehlung von Gesundheits- und Ernährungsexperten. Fisch enthält neben Omega-3-Fettsäuren, Jod und Selen auch Vitamin D, was unserer Gesundheit erwiesenermassen zuträglich ist. Doch Fischkonsum birgt neben all den bekannten positiven Eigenschaften auch diverse Risiken, sowohl für die Gesundheit als auch für das ökologische Gleichgewicht der Meere, wie tierschutznews.ch aktuell berichtet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Fishmarket_03.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-48449" title="Fisch Markt" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Fishmarket_03-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Wer ein- bis zweimal pro Woche Fisch isst, lebt gesund, so die Empfehlung von Gesundheits- und Ernährungsexperten. Fisch enthält neben Omega-3-Fettsäuren, Jod und Selen auch Vitamin D, was unserer Gesundheit erwiesenermassen zuträglich ist. Doch Fischkonsum birgt neben all den bekannten positiven Eigenschaften auch diverse Risiken, sowohl für die Gesundheit als auch für das ökologische Gleichgewicht der Meere, wie tierschutznews.ch aktuell berichtet.</p>
<p>Denn was die Fisch-Befürworter verschweigen: Tatsächlich enthält Fisch nicht nur wichtige Öle, Vitamine und Spurenelemente, sondern auch Gifte wie Dioxine, Schwermetalle und Antibiotika. Wirklich lebensbedrohlich für den Mensch aber ist in vielen Fischen die hohe Konzentration an Quecksilber.</p>
<p>Norwegische Forscher stellten fest, dass der Quecksilbergehalt in norwegischen Süsswasserfischen in wenigen Jahren um 60% angestiegen ist. Besonders gefährlich sei dabei eine spezielle Quecksilberverbindung, das Methylquecksilber, welches insbesondere in fettreichen Meeresfischen vorkommt, weshalb der Verzehr von Thunfisch, Makrele oder Heilbutt ein grosses Gesundheitsrisiko darstellt.</p>
<p>Aber auch aus einem weiteren wichtigen Grund sei es unverantwortlich, den Mythos vom „gesunden Fisch“ weiterhin aufrecht zu halten: „Wir wissen, dass 80% der Meere bis an die Belastbarkeitsgrenze befischt oder schon überfischt sind“, meint Lars Gorschlüter, Vorstand des SAVE Wildlife Conservation Fund. Die Bestandszahlen der europäischen Fischarten gehen seit Jahren zurück. Vier von fünf Arten sind bereits überfischt; die beliebtesten Arten wie Thunfisch und Makrele gingen in den letzten Jahren gar um 60% zurück. Eine aktuelle deutsche Studie fand zudem heraus, dass ein Viertel aller Fischbestände durch Überfischung sogar komplett zusammengebrochen ist.</p>
<p>Diese alarmierenden Zahlen zeigen, dass unsere Meere kurz vor dem Kollaps stehen und erklären, warum Natur- und Umweltschutzorganisationen die Empfehlung der Ernährungswissenschaft äusserst kritisch sehen. Lars Gorschlüter: „Bis die Bestände sich erholt haben, ist unser Appell an die Verbraucher: Verzichten Sie ganz auf Fisch und schützen Sie nicht nur die Meere, sondern auch Ihre eigene Gesundheit!“</p>
<p><a href="http://www.save-wildlife.com/de/home" target="_blank">SAVE Wildlife Conservation Fund</a></p>
<p>Bild: Tomas Castelazo (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Europas „Blaues Herz“ bedroht</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 11:44:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora Kieselbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nirgendwo sonst in Europa gibt es eine vergleichbar grosse Zahl natürlicher und unzerstörter Flusslandschaften wie auf dem Balkan. Es besteht jedoch die akute Gefahr, dass das „Blaue Herz Europas“ und damit ein über Jahrmillionen gewachsenes, einzigartiges europäisches Naturerbe mit einem Schlag zerstört wird, denn nahezu alle Balkan-Flüsse sollen für die Wasserkraftnutzung ausgebaut werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Mündungsdelta-Fluss-Moraca-in-Skutari-See-Presse-cSchwarz-Ulrich-FLUVIUS.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-48296" title="Mündungsdelta Fluss Moraca in Skutari See " src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Mündungsdelta-Fluss-Moraca-in-Skutari-See-Presse-cSchwarz-Ulrich-FLUVIUS-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Nirgendwo sonst in Europa gibt es eine vergleichbar grosse Zahl natürlicher und unzerstörter Flusslandschaften wie auf dem Balkan. „Es besteht jedoch die akute Gefahr, dass das „Blaue Herz Europas“ und damit ein über Jahrmillionen gewachsenes, einzigartiges europäisches Naturerbe mit einem Schlag zerstört wird“, warnt Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer der europaweit tätigen Naturschutzstiftung EuroNatur in einer aktuellen Medienmitteilung.</p>
<p>Bisher waren diese Naturschätze selbst unter Experten weitestgehend unbekannt. EuroNatur und die österreichische Naturschutzorganisation ECA Watch haben nun zwei Studien in Auftrag gegeben, welche die ökologische Bedeutung der Flüsse auf dem Balkan erstmals belegen. Zum Untersuchungsgebiet zählten sämtliche Länder des ehemaligen Jugoslawien, Albanien sowie die grenzübergreifenden Fluss-Einzugsgebiete im Dreiländereck zwischen Bulgarien, Griechenland und der Türkei. Knapp ein Drittel dieser Lebensadern sind noch in einem ursprünglichen Zustand und von Menschen so gut wie nicht verändert. In Albanien und Mazedonien beträgt der Anteil der natürlichen Flüsse sogar zwei Drittel.</p>
<p>Noch zählt das „Blaue Herz Europas“ zu den Hotspots der Biodiversität. Doch genau dieser sensiblen und einzigartigen Vielfalt droht jetzt ein Generalangriff der Wasserbaulobby, denn nahezu alle Balkan-Flüsse sollen für die Wasserkraftnutzung ausgebaut werden. Nach Recherchen von EuroNatur und ECA Watch sind derzeit 573 grosse Wasserkraftwerke (mit mehr als einem Megawatt Leistung) geplant. Hinzu kommt ein Netz aus unzähligen kleineren Anlagen. Selbst hochrangige Schutzgebiete bleiben von den Plänen nicht verschont. So will die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (engl.: EBRD) mitten im zweitältesten und grössten Nationalpark Mazedoniens, dem Mavrovo-Nationalpark, den Bau eines grossen Staudamms zur Stromgewinnung fördern. Zu den besser bekannten Opfern der Ausbaupläne zählt unter anderem auch die Save und damit eines der letzten natürlichen Flusssysteme Mitteleuropas. Mehr als 100 Wasserkraftwerke und Staustufen sind hier vorgesehen &#8211; sowohl am Hauptfluss als auch an den Nebenflüssen.</p>
<p><a href="http://www.euronatur.org/Blaues-Herz-Europas.1325.0.html" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p><a href="http://www.euronatur.org/" target="_blank">EuroNatur<br />
</a><a href="http://www.eca-watch.org/index.html" target="_blank">ECA Watch</a></p>
<p>Bild: © Schwarz Ulrich FLUVIUS</p>
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		<title>30 Jahre Erste Hilfe am Baldeggersee</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 14:33:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora Kieselbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anlässlich des 30-jährigen Bestehens der weltweit ersten Seebelüftung am Baldeggersee veranstalten die Seegemeinden und der Kanton Luzern am 12. Mai 2012 einen Erlebnistag. Die Symptombekämpfung ist zwar einigermassen geglückt, die Ursache des Übels aber bei weitem noch nicht beseitigt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Ohne-Titel.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-47901" title="Baldeggersee" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Ohne-Titel-300x119.png" alt="" width="300" height="119" /></a>Am 12. Mai 2012 veranstalten die Seegemeinden und der Kanton Luzern einen Erlebnistag anlässlich des 30-jährigen Bestehens der weltweit ersten Seebelüftung. Pro Natura Luzern wird mit einem Informationsstand in Gelfingen präsent sein und den Besuchern aufzeigen, dass die Symptombekämpfung zwar einigermassen geglückt, die Ursache des Übels aber bei weitem noch nicht beseitigt ist.</p>
<p>Als Weltpremiere erhielt der Baldeggersee im Luzerner Seetal vor genau 30 Jahren eine Beatmungsmaschine. Zuviel Phosphor aus der intensiven Schweinehaltung und fehlende Kläranlagen hatten dazu geführt, dass dem See buchstäblich die Luft ausging. Die damals weltweit erste Belüftung eines überdüngten Sees und der Bau von Kläranlagen zeigte Wirkung: Der Phosphor-Gehalt im Baldeggersee ist deutlich gesunken. Doch auch heute noch gelangen viel zu viele Nährstoffe aus der Landwirtschaft in den idyllisch anmutenden, unter Naturschutz stehenden See, welcher seit 1940 Pro Natura gehört.</p>
<p>Die Belüftung des Sees ist zwar eine notwendige Erste-Hilfe-Massnahmen, mit der auch die geschädigte Seebesitzerin Pro Natura einverstanden war &#8211; doch sie ist keine Langzeitlösung. Der Umweltverband bemüht sich daher schon lange, die Ursachen für die Erstickungssymptome des Baldeggersees zu bekämpfen: nämlich die in ihren Augen zu intensiv betriebene Schweinemast rund um den See, aus welcher noch heute nach Angaben des Kantons Luzern jährlich mehr als die doppelte Menge des tolerierbaren Phosphors in die Gewässer gelangt. So sind denn auch die Tierbestände unverändert hoch, welche weiterhin via Direktzahlungen aus dem Landwirtschaftsbudget subventioniert werden.</p>
<p><a href="http://www.pronatura.ch/baldeggersee" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p><a href="http://www.pronatura.ch/aktuell" target="_blank">Pro Natura Schweiz<br />
</a><a href="http://www.pronatura-lu.ch/" target="_blank">Pro Natura Luzern</a></p>
<p>Bild:  Niklaus Troxler (© Pro Natura Luzern)</p>
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		<title>Giftloses Glück</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 13:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Just</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bauen Wohnen Garten]]></category>
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		<category><![CDATA[Stiftung Praktischer Umweltschutz Schweiz (PUSCH)]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Stiftung Praktischer Umweltschutz Schweiz (Pusch) startet die nationale Kampagne „Stopp den Giftzwerg“. Während zwei Jahren wird Pusch zusammen mit Bund, Kantonen und Privatwirtschaft die Bevölkerung für einen sorgfältigen Umgang mit Chemikalien sensibilisieren. In der Deutschschweiz wurde die Kampagne gestern in Wädenswil lanciert. Prominente Unterstützung erhält sie von von Miss Earth Schweiz Irina de Giorgi.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Ladybird.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-47018" title="800px-Ladybird" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Ladybird-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Die Stiftung Praktischer Umweltschutz Schweiz (Pusch) startet die nationale Kampagne „Stopp den Giftzwerg“. Während zwei Jahren wird Pusch zusammen mit Bund, Kantonen und Privatwirtschaft die Bevölkerung für einen sorgfältigen Umgang mit Chemikalien sensibilisieren. In der Deutschschweiz wurde die Kampagne gestern in Wädenswil lanciert. Prominente Unterstützung erhält sie von Miss Earth Schweiz Irina de Giorgi.</p>
<p>Chemikalien finden sich in allen Bereichen des Alltags: Sei es die morgendliche Dusche mit dem duftenden Duschgel, der Hausputz, die Gartenpflege, die Sportcreme gegen den Muskelkater – überall erleichtern uns Produkte mit meist synthetisch hergestellten Stoffen das Leben. Die Fülle an Chemikalien hat auch Nebenwirkungen, wie Ion Karagounis, Geschäftsleiter von Pusch, sagt: „Viele Stoffe belasten als so genannte Mikroverunreinigungen schon in kleinsten Mengen die Umwelt“. Diese „Giftzwerge“ will Pusch vertreiben. Ein besonderes Augenmerk legt die Kampagne auf Pflanzenschutzmittel. Laut dem Bundesamt für Umwelt (Bafu) werden an rund der Hälfte der Grundwasser-Messstellen in der Schweiz Rückstände von Pflanzenschutzmitteln gefunden. Diese stammen nicht nur aus der Landwirtschaft,  sondern zu einem erheblichen Teil auch aus dem Siedlungsgebiet.</p>
<p>Gerade wenn es um die Pflege von Pflanzen in Haus, Balkon oder Garten geht, lohnt sich ein Verzicht auf Chemie. Als Alternative können vorbeugend zum Beispiel resistente Pflanzen gewählt werden, gegen Schädlinge können Nützlinge, wie der Marienkäfer gegen Blattläuse oder Älchen gegen Dickmaulrüssler, eingesetzt werden. Zusätzlich können auch Klebfallen aufgehängt werden, beispielsweise gegen Kirschenfliegen.</p>
<p>Maskottchen und Botschafter der Kampagne ist ein Marienkäfer. Mitmachmöglichkeiten gibt es viele. Für Schulen zum Beispiel gibt es die Aktion „Giftfreies Schulhaus“: Schülerinnen und Schüler lernen dabei Grundlegendes über Chemikalien und hissen in ihrem Schulhaus die Fahne mit dem Slogan „giftlos glücklich“.</p>
<p><a href="http://www.pusch.ch/index.php?pid=90&amp;id=100" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p><a href="http://www.giftzwerg.ch" target="_blank">www.giftzwerg.ch</a><br />
<a href="http://www.pusch.ch" target="_blank"> www.pusch.ch</a></p>
<p>Bild: Jon Sullivan (PD-PDphoto.org) (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Fahrtrainings auf dem Flüela &#8211; kritisch?</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/fahrtrainings-auf-dem-fluela-kritisch/46851</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 09:44:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Just</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gebe „wohl kaum einen geeigneteren Ort für ein Wintertraining als den zugefrorenen Schottensee 2 370 Meter über Meer“, zitiert die NZZ die Homepage von BMW in ihrem gestern erschienen Artikel „Sicheres Lenken auf dem Flüela“. Auf dem Flüelapass und dem Schottensee oberhalb von Davos finden seit 2006 regelmässig Fahrtrainings statt - sehr zum Bedauern der Umweltverbände?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/BMW_Flüela_2.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-46864" title="BMW_Flüela_2" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/BMW_Flüela_2-300x225.png" alt="" width="300" height="225" /></a>Es gebe „wohl kaum einen geeigneteren Ort für ein Wintertraining als den zugefrorenen Schottensee 2 370 Meter über Meer“, zitiert die NZZ die Homepage von BMW in ihrem gestern erschienen Artikel „Sicheres Lenken auf dem Flüela“. Auf dem Flüelapass und dem Schottensee oberhalb von Davos finden seit 2006 regelmässig Fahrtrainings statt &#8211; sehr zum Bedauern der Umweltverbände?</p>
<p>Für 590 Franken können die Teilnehmer eines BMW-Fahrsicherheitstrainings mit Allradfahrzeugen auf einer Offroad-Strecke, dem Schottensee und der Passtrasse testen, wie das Gefährt auf Schnee und Eis reagiert. Seit 2006 führt BMW seine Trainings auf dem Flüelapass durch. Der damalige Bündner Verkehrsdirektor verlängerte 2010 den Nutzungsvertrag für die Passstrasse um weitere 3 Jahre. Umweltverbände, schreibt der Autor des NZZ-Artikels, stehen den Fahrtrainings auf gesperrten Passstrassen und zugefrorenen Seen skeptisch gegenüber. Zwar nicht verstummt, aber ruhiger geworden seien sie, die kritischen Stimmen – zumindest bis 2013, wenn der neue Bündner Verkehrsdirektor über eine neuerliche Nutzungsverlängerung zu entscheiden hat.</p>
<p>Die kritischen Stimmen sind nicht verstummt. Den Umweltverbänden sind bis 2013 „die Hände gebunden“, meldet sich die kritische Stimme von mountain wilderness zu Wort. Der Schottensee befinde sich in einer Gewässerschutzzone und speist die Grundwasserquellen für einen Teil der Wasserversorgung von Davos. Ein Unfall – beispielsweise mit Fahrzeugbrand – hätte gravierende Folgen. Lohnt es sich wirklich, fragt Mountain wilderness, für 0.07% zusätzlich generierter Logiernächte in Davos das Risiko einer Verschmutzung des Schottensees in Kauf zu nehmen?</p>
<p><a href="http://mountainwilderness.ch/aktuell/einzelansicht/artikel/wirtschaft-vs-umwelt/" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p><a href="http://www.mountainwilderness.ch" target="_blank">www.mountainwilderness.ch<br />
</a><a href="http://www.nzz.ch" target="_blank">www.nzz.ch</a></p>
<p>Bild: mountain wilderness</p>
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		<title>Wissenschaftler fordern Weltrat für Nachhaltigkeit</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/wissenschaftler-fordern-weltrat-fur-nachhaltigkeit/46705</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 21:53:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>naturschutz.ch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wissenschaftler aus aller Welt haben zunehmend Zweifel, dass sich nationale Regierungen auf eine globale Nachhaltigkeitspolitik verständigen können. Umwelt- und Nachhaltigkeitsexperten aus 50 Nationen sprachen sich jetzt beim dreitägigen Sustainability Summit an der Leuphana Universität Lüneburg (D) übereinstimmend für die Schaffung einer durchsetzungsfähigen Weltumweltorganisation und eines Rates für globale Nachhaltigkeit aus. Sie fordern eine internationale Verständigung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/?attachment_id=46706" rel="attachment wp-att-46706"><img class="alignleft size-full wp-image-46706" title="erde" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/erde.png" alt="" width="337" height="256" /></a>Wissenschaftler aus aller Welt haben zunehmend Zweifel, dass sich nationale Regierungen auf eine globale Nachhaltigkeitspolitik verständigen können. Umwelt- und Nachhaltigkeitsexperten aus 50 Nationen sprachen sich jetzt beim dreitägigen Sustainability Summit an der Leuphana Universität Lüneburg (D) übereinstimmend für die Schaffung einer durchsetzungsfähigen Weltumweltorganisation und eines Rates für globale Nachhaltigkeit aus. Sie fordern eine internationale Verständigung über Grenzen des Wachstums und die Definition von Wohlstand. Sie treten dafür ein, die Rahmenbedingungen für Weltwirtschaft und Finanzindustrie so zu verändern, dass nachhaltiges Wirtschaften verpflichtend wird. Die Wissenschaft selbst soll künftig eine aktivere Rolle bei der Entwicklung von Lösungen für die globalen Probleme übernehmen. Ausserdem sollen die Bildungsanstrengungen für eine nachhaltige Entwicklung forciert werden.</p>
<p>20 Jahre nach der ersten UN-Konferenz über Klima und Entwicklung im brasilianischen Rio de Janeiro halten die Wissenschaftler die bisherigen Bemühungen um mehr Nachhaltigkeit für gescheitert. Vielmehr zeigten aktuelle Untersuchungsergebnisse, dass die Umweltzerstörung weiter dramatisch zunimmt. So ist etwa der Ausstoss an klimaschädlichen Treibhausgasen zwischen 1990 und 2010 weltweit um 45 Prozent gestiegen. Auch die soziale Ungleichheit auf der Welt hat sich nach Überzeugung der Wissenschaftler weiter verschärft. Heute verfügen die reichsten zehn Prozent der Weltbevölkerung über 85 Prozent des weltweiten Vermögens.</p>
<p>Die Lüneburger Konferenzbeiträge belegen, dass wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse über Klimawandel, Artensterben, ökonomische und soziale Krisen zum Teil schon seit Jahren vorliegen. Sie konnten aber bisher nicht verhindern, dass die Zerstörung der Umwelt ungebremst voranschreitet. „Das Problem liegt in der mangelnden Bereitschaft, die richtigen Schlüsse zu ziehen und in eine konsequente Nachhaltigkeitspolitik umzusetzen“, sagt Konferenzleiter Prof. Dr. Harald Heinrichs von der Leuphana. Der Wissenschaft komme dabei eine Schlüsselrolle zu, so Heinrichs weiter. Sie müsse Verantwortung übernehmen und gemeinsam mit den Entscheidungs­trägern in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft realistische und umsetzbare Problemlösungen erarbeiten.</p>
<p>Im Juni dieses Jahres findet in Rio de Janeiro erneut eine Weltkonferenz zur nachhaltigen Entwicklung statt. Die Teilnehmer des Lüneburger Nachhaltigkeitsgipfels haben wenig Hoffnung, dass es dort zu einem Durchbruch kommen wird. Sie gehen davon aus, dass allenfalls kleine Fortschritte erzielt werden können. „Angesichts der komplexen Probleme und des grossen Handlungsdrucks wird das aber nicht ausreichen, um den Übergang zu einer weltweit getragenen nachhaltigen Entwicklung endlich zu schaffen“, ist sich Professor Heinrichs sicher. „Was wir brauchen, ist eine Trendwende. Die kann nur gelingen, wenn Staaten wie Deutschland weiter eine Vorreiterrolle übernehmen.“</p>
<p>Bild: Gerd Altmann/pixelio.de</p>
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		<title>Munition bleibt in den Seen</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 14:57:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benjamin Kämpfen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abfall und Recycling]]></category>
		<category><![CDATA[Chemie]]></category>
		<category><![CDATA[Gewässerschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Eidg. Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) hat entschieden, die Munition, welche die Schweizer Armee bis in die 1960er-Jahre im Thuner-, Brienzer und Vierwaldstättersee versenkt hatte, nicht zu bergen. Die Abklärungen haben keinen Hinweis darauf ergeben, dass die Seen durch die Munitionsablagerungen belastet werden, schreibt das VBS. Der grösste Teil der Objekte befindet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-18583" title="vierwaldstaettersee" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/vierwaldstaettersee.jpg" alt="" width="115" height="114" />Das Eidg. Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) hat entschieden, die Munition, welche die Schweizer Armee bis in die 1960er-Jahre im Thuner-, Brienzer und Vierwaldstättersee versenkt hatte, nicht zu bergen. Die Abklärungen haben keinen Hinweis darauf ergeben, dass die Seen durch die Munitionsablagerungen belastet werden, schreibt das VBS. Der grösste Teil der Objekte befindet sich bereits heute über 25 cm bis zu zwei Meter unter dem Seegrund. Eine Bergung der Munition würde deshalb zu einer erheblichen Störung des Seegrunds und damit über lange Zeit zu einer Störung des Wasserökosystems führen. Während eine selbstständige Detonation praktisch ausgeschlossen werden kann, bestünde beim Heben und Entsorgen der Munition Explosionsgefahr. Diese Tatsache würde auf den Seen und in deren Uferbereichen über Jahre hinweg praktisch kaum umsetzbare Sicherheitsmassnahmen erfordern.</p>
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<p>Umfangreiche historische Abklärungen im Zusammenhang mit dem Vollzug der Altlastenverordnung hatten 2004 aufgezeigt, dass die Schweizer Armee im Laufe des letzten Jahrhunderts insgesamt über 8000 Tonnen Munition und Munitionsrückstände im Thuner- und im Brienzersee sowie im Urnersee und im Gersauerbecken des Vierwaldstättersees versenkt hatte. Die letzten Versenkungen fanden im Thunersee 1963, im Urnersee 1967 statt.</p>
<p>Die Menge des Materials, Forderungen, dieses zu bergen, und Beobachtungen auffälliger Organveränderungen bei Felchen im Thunersee, bewogen das VBS, die Gefährdung durch diese Abfälle vertieft abklären zu lassen. Unter Einbezug der kantonalen Umweltfachstellen befasste sich zwischen 2006 und 2010 ein vom VBS geleitetes Spezialistenteam mit den offenen Fragen rund um die versenkte Munition, allfällige Auswirkungen auf Mensch und Umwelt und Möglichkeiten einer Bergung. Parallel zu den Abklärungen des VBS veranlasste das Fischereiinspektorat des Kantons Bern Untersuchungen, um den Ursachen für die Organveränderungen bei den Felchen im Thunersee auf die Spur zu kommen. Dabei wurde laut VBS keine Belastung des Seewassers festgestellt. Zudem lassen die Untersuchungen zu den Organveränderungen der Fische im Thunersee keinen Zusammenhang mit den Munitionsdeponien erkennen.<br />
<strong></strong></p>
<p><a href="http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&amp;msg-id=43324" target="_blank">Mitteilung des VBS</a></p>
</div>
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		<title>Neue Fischart erobert die Schweiz</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 13:09:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin2</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anfang November 2011 wurde im Basler Rhein in der Schweiz ein brauner Fisch entdeckt, der in Deutschland bereits für tiefe Sorgenfalten sorgt: Es handelt sich um die Kessler-Grundel (Ponticola kessleri). Der nachtaktive Bodenfisch, der bis zu 20 cm lang wird, stammt aus dem Schwarzen Meer und seinen Zuflüssen. Die ökologisch anspruchslose und aggressive Fischart ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/?attachment_id=44419" rel="attachment wp-att-44419"><img class="alignleft size-full wp-image-44419" title="kessler-grundel_wiki" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/kessler-grundel_wiki.png" alt="" width="292" height="219" /></a>Anfang November 2011 wurde im Basler Rhein in der Schweiz ein brauner Fisch entdeckt, der in Deutschland bereits für tiefe Sorgenfalten sorgt: Es handelt sich um die Kessler-Grundel (<em>Ponticola kessleri</em>). Der nachtaktive Bodenfisch, der bis zu 20 cm lang wird, stammt aus dem Schwarzen Meer und seinen Zuflüssen. Die ökologisch anspruchslose und aggressive Fischart ist via Rhein-Main-Donau-Kanal nach Mitteleuropa vorgedrungen und erobert seit einigen Jahren den Rhein mit beängstigendem Tempo und mit fatalen Folgen: Mancher einheimischen Fischart droht nun ein harter Konkurrenzkampf mit dem Neuankömmling, was zu einer starken Verschiebung des Faunaspektrums führen könnte. Andere Fischarten komplett verdrängen werde die Kesslergrundel aber wohl nicht, glaubt ein deutscher Experte, der sich vor einem Jahr im &#8220;Spiegel&#8221; zitieren liess.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,692317,00.html"><strong>Spiegel</strong></a></p>
<p>Bild: Wikipedia</p>
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		<title>Doubs: Probleme werden angegangen</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 15:04:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin2</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die französisch-schweizerische Arbeitsgruppe für die Verbesserung der Wasserqualität und des aquatischen Lebensraums des Doubs trat am 18. Januar 2012 in Neuenburg zusammen. Dabei wurde ein Rahmendokument unterzeichnet, welches aufzeigt, mit welchen Massnahmen die Beeinträchtigungen der Morphologie und der Wasserqualität des Doubs zu vermindern sind. Das Treffen stand unter dem gemeinsamen Vorsitz von Willy Geiger, Vizedirektor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/?attachment_id=37070" rel="attachment wp-att-37070"><img class="alignleft size-full wp-image-37070" title="Doubs_Fluss" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Gorges_du_Doubs_02.jpg" alt="" width="800" height="600" /></a>Die französisch-schweizerische Arbeitsgruppe für die Verbesserung der Wasserqualität und des aquatischen Lebensraums des Doubs trat am 18. Januar 2012 in Neuenburg zusammen. Dabei wurde ein Rahmendokument unterzeichnet, welches aufzeigt, mit welchen Massnahmen die Beeinträchtigungen der Morphologie und der Wasserqualität des Doubs zu vermindern sind.</p>
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<p>Das Treffen stand unter dem gemeinsamen Vorsitz von Willy Geiger, Vizedirektor des Bundesamtes für Umwelt (BAFU), und von Pierre Clavreuil, Vizepräfekt und Generalsekretär der Präfektur des Departements Doubs als Vertreter der französischen Seite. Bereits seit mehreren Monaten unternehmen beiden Länder gemeinsame Anstrengungen mit dem Ziel, die Qualität des Wassers und des aquatischen Lebensraums des französisch-schweizerischen Grenzflusses zu verbessern.</p>
<p>Am 18. Januar 2012 verabschiedete die Arbeitsgruppe ein Rahmendokument. Dieses nennt die Schritte, die von den Behörden zu unternehmen sind, um die Auswirkungen der menschlichen Aktivitäten auf die Wasserqualität und die physische Qualität des Fliessgewässer, d.h. seine Morphologie, zu reduzieren. Im Rahmen der Umsetzung dieses Aktionsplans wird die Arbeitsgruppe eng mit weiteren Arbeitsgruppen zusammen arbeiten, so im Bereich der Wasserkraft (Schwall/Sunk), der Fischerei und der Überwachung der Wasserqualität und des Lebensraums.  Jedes Jahr wird eine Standortbestimmung über die Fortschritte des Aktionsprogramms durchgeführt.</p>
<p>Die französisch-schweizerische Arbeitsgruppe wurde auf der Grundlage einer Vereinbarung vom 11. Februar 2008 gegründet. Diese Vereinbarung sieht vor, dass die Schweiz von Frankreich bei der Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie konsultiert wird. In der Gruppe präsent sind unter anderem die Präfekten der Region Franche-Comté und des Departements Doubs, das Bundesamt für Umwelt, das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) sowie die Kantone Jura, Neuenburg und Bern. Involviert sind ferner Fischereifachleute sowie Exponenten des regionalen Naturparkprojekts «Parc naturel régional frontalier du Doubs».</p>
</div>
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