In den heissen Sommermonaten besteht im Greifensee die Gefahr eines Fischsterbens. Die Baudirektion hat entsprechende Massnahmen ergriffen. Von Mai bis September wurde der Greifensee erstmals mit Luft versorgt. Eine einfache Belüftungsanlage hat auf einer Fläche von rund einem Quadratkilometer einen optimalen Lebensraum für Felchen geschaffen. Erste Messungen zeigen, dass die Fische das Gebiet – insbesondere [...]
Die gemeinsamen Anstrengungen von Bund, Kantonen, Gemeinden und Landwirtschaftsbetrieben zeigen Wirkung: Die Qualität des Trink- und Seewassers hat sich in Regionen mit Sanierungsprojekten erheblich verbessert. In mehreren Nitratprojekten ist das Qualitätsziel von höchstens 25 mg Nitrat /l Wasser erreicht. Im Sempacher-, Hallwiler- und Baldeggersee werden 2009 erstmals wieder so tiefe Phosphorwerte wie um das Jahr [...]
Seit über zehn Jahren existiert der Renaturierungsfonds des Kantons Bern, der aus den kantonalen Wasserzinseinnahmen gespeist wird. Seither wurden mehr als 450 Renaturierungsprojekte für über 28 Millionen Franken an Berner Gewässern realisiert. Für diese vorbildliche Zusammenarbeit über verschiedene Bereiche der Wasserwirtschaft und des Naturschutzes hinweg – zugunsten von Mensch und Natur – erhält der Kanton Bern den Gewässerpreis 2009.
Wie das Infoportal nachhaltigkeit.org schreibt, steht die Schweizer Wasserwirtschaft durch Klimawandel, technologischen Entwicklungen und erhöhten Anforderungen vor grossen Herausforderungen. Dazu kommt noch die Belastung des Grundwassers durch verschiedene Problemstoffe wie Phosphat oder Nickel. Viele dieser chemischen Stoffe kommen aber auch aus alltäglichen Produkten wie Shampoo und Waschmittel.
An der Kanu-WM in Thun sorgte der WWF heute für Aufsehen: Gemeinsam mit Kanufahrern aus aller Welt machte er sich auf der Aare für den Gewässerschutz stark. „Natürliche Gewässer sind wichtig als Erholungsraum für uns Menschen und als Lebensraum für Tiere und Pflanzen“, betont WWF-Wasserexperte Andreas Knutti. Mit der Aktion machte der WWF auf die [...]
Ende Juli wurde über die Rotfärbung des Seealpsees gerätselt. Das Wasser war im dem Säntis zugewandten Seeteil während einiger Tage blutrot gefärbt. Eine Forschergruppe der Universitäten Zürich und Kopenhagen sowie der ETH Zürich hat nun herausgefunden, dass die rote Farbe des Seealpsees durch Tovellia sanguinea verursacht wurde, einem einzelligen Organismus aus der Gruppe der Dinoflagellaten.
In der 600-Seelen-Gemeinde Vendlincourt im Jura soll auf 15 Hektaren bestem Landwirtschaftsland ein 2,6 Kilometer langer Autorundkurs entstehen, dazu eine Piste zum Üben von allen möglichen Fahrmanövern, ein Empfangsgebäude und ein Parkplatz. Initiant des 12-Millionen-Projekts “Safetycar Jura” mitten in der idyllischen Landschaft der Ajoie ist Florian Lachat. Das Projekt sorgt bei den Anwohnern für Aufregung und böses Blut, doch der Kanton will das private Projekt durchboxen.
Bauer und Regierung streiten sich im Wallis darum, wie viel Land für die dritte Rhonekorrektion wirklich benötigt wird.
Die heutige Energieetikette für Personenwagen soll ab 2010 durch eine Umweltetikette abgelöst werden. Neu soll neben der Energieeffizienz auch die Umweltbelastung eines Neuwagens miteinbezogen werden. Die Anhörung zur geplanten Etikette und der entsprechenden Verordnung wurde am 2. Juli 2009 gestartet.