Der Bundesrat will das am 27. November 2010 auslaufende Moratorium “für eine gentechnikfreie Landwirtschaft” um drei Jahre verlängern. An seiner letzten Sitzung hat er zur Änderung des Gentechnikgesetzes die Vernehmlassung eröffnet. Links zum Beitrag BAFU
Der dreijährige Feldversuch mit gentechnisch verändertem Weizen in Pully VD hat vom Bundesverwaltungsgericht grünes Licht erhalten. Laut dem Urteil sind die Sicherheitsanforderungen erfüllt, wie die Nachrichtenagentur SDA schreibt. Die ETH und die Universität Zürich wollen in Pully gentechnisch veränderten Weizen anbauen, der gegen Pilzerkrankungen resistent sein soll. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) erteilte 2007 die [...]
Im Kanton Basel-Stadt gibt es 39 Firmen, die sich mit krankheitserregenden Organismen oder gentechnisch veränderten Pflanzen beschäftigen. Eine Inspektion in sieben Betrieben zeigt nun: Mit der Sicherheit wird es nicht überall so genau genommen. Links zum Beitrag ktipp.ch
Der Bundesrat hat heute die revidierte Freisetzungsverordnung auf den 1. Oktober 2008 in Kraft gesetzt. Die Revision war nötig aufgrund der neuen, strengeren Rechtsgrundlagen des Gentechnik- und des Umweltschutzgesetzes für den Umgang mit gentechnisch veränderten und krankheitserregenden Organismen. Geregelt wird in der überarbeiteten Verordnung neu auch der Umgang mit gebietsfremden Pflanzen und Tieren, um die [...]
Der Kanton Aargau will sich auf Bundesebene mit einer Standesinitiative für die Verlängerung des Moratoriums beim Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen einsetzen. Dies erklärte der Grosse Rat am 19. August auf Antrag der SP, Grünen und EVP. (sb) Links zum Beitrag www.landwirtschaft.ch
Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) verlängert die Frist für die Durchführung des Freisetzungsversuchs mit gentechnisch veränderten Organismen, den die ETH Zürich in Pully durchführen will. Grund: Der Versuch konnte noch nicht gestartet werden, weil beim Bundesverwaltungsgericht eine Beschwerde hängig ist. (sb) Links zum Beitrag BAFU
Mit einem friedlichen Spaziergang zum Gelände des Freisetzungsversuchs von Gentech-Weizen hat das Komitee Gentechfreies Zürich-Nord seiner ablehnenden Haltung gegenüber der Gentechnologie in der Landwirtschaft Ausdruck gegeben. Das Gentechexperiment am Reckenholz bedeute ein unnötiges Risiko für Mensch, Tier und Umwelt, schrieb das Komitee. Es bestehe die Gefahr, mit den Experimenten gentechfreie Felder zu kontaminieren. “Das würde [...]
Die Schweizerische Arbeitsgruppe Gentechnologie (SAG) und der Schweizerische Bauernverband distanzieren sich von der Zerstörung des Freisetzungsversuchs in Zürich Reckenholz. (sb) Links zum Beitrag www.landwirtschaft.ch
Heute wurden die Resultate eines Forschungsprogramms des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) mit acht wissenschaftlichen Projekten vorgestellt. Auf den ersten Blick scheinen sie beruhigend: Die Forscher konnten keine negativen Auswirkungen von gentechnisch veränderten Pflanzen auf Wildbienen, Würmer, Schnecken oder Fliegenlarven feststellen. Die Erkenntnisse einer anderen Forschergruppe relativeren diese Resultate aber: Es stehe gar kein anwendbares Kriterium [...]
Der Schweizerische Bauernverband unterstützt das Ansinnen des Bundesrates, das Gentech-Moratorium um drei Jahre zu verlängern. Das Nationale Forschungsprogramm NFP 59 werde bis zum Ablauf des fünfjährigen Moratoriums keine definitiven Resultate liefern können. Eine Verlängerung gebe der Forschung innerhalb und ausserhalb des NFP Zeit, die anstehenden Fragen in Ruhe zu untersuchen. Es sei auch nicht zu [...]