In der EU ist das Inverkehrbringen von sechs Genmaissorten als Lebensmittel in Zukunft erlaubt.
Die EU-Kommission hat sich entschlossen, ihren Mitgliederstaaten die Entscheidung zu gewähren, ob sie genetisch veränderte Kulturen anbauen wollen. Nach diesem Entscheid fühlen sich Organisationen wie Bio Suisse darin bestärkt, die Schweizer Landwirtschaft in Zukunft gentechfrei zu halten.
Die Risiken und Chancen der Gentechnik bei Pflanzen werden in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. Nun hat eine deutsche Studie gezeigt, dass Pflanzen durch konventionelle Züchtung stärker verändert werden als durch Gentechnik.
In der Vergangenheit wurde kaum untersucht, ob sich der Anbau von Genmais auch auf angrenzende Gewässer auswirken kann. Wie der NABU (Naturschutzbund Deutschland) berichtet, liefert eine amerikanische Studie nun erste Erkenntnisse zum Thema.
Das Moratorium für gentechnisch veränderte Tier- und Pflanzenarten wird um drei Jahre verlängert. Nach dem Ständerat hat sich auch der Nationalrat für eine Verlängerung des Moratoriums ausgesprochen.
Der Ständerat hat Anfang Dezember eine dreijährige Verlängerung des Anbau-Moratoriums für Gentech-Pflanzen mit 23 zu 14 Stimmen deutlich angenommen.
Eine Studie von französischen Wissenschaftlern der Universitäten Caen und Rouen zeigt deutliche Hinweise auf Gesundheitsrisiken bei drei gentechnisch veränderten Mais-Varianten der US-Firma Monsanto.
Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) hat einen Zwischenbericht des Nationalen Forschungsprogramms «Nutzen und Risiken der Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen» (NFP 59) eingereicht. Erste Studien stellen unter anderem fest, dass eine Mehrheit der Bevölkerung der grünen Gentechnologie gegenüber negativ eingestellt und für eine Wahlfreiheit beim Kauf von gentechnisch veränderten oder unveränderten Produkten ist.
ProSpecieRara und Partner reichen Kampagne mit 10′000 Unterschriften ein